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Aktuelles aus Wickrath

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Der Schaukasten am Wickrather Markt wird von
Heinz-Josef Katz verwaltet.

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Tag der offenen Tür im Wasserwerk Wickrath

Am 21. März 2010 sind alle Bürger, besonders die Wickrather, eingeladen, das Wasserwerk in Wickrath, Beckrather Straße, mit dem (abrißgefährdetem) Wasserturm zu besichtigen. In der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr sind die Türen geöffnet.

Rheinische Post 08.02.2010
Rheinische Post 08.02.2010

Der Wickrather Wasserturm ist in Gefahr!

Wasserturm Wickrath bei Google Maps

Der Wickrather Wasserturm wurde 1912 auf dem Gelände des Wasserwerkes Wickrath errichtet. Er war 68 Meter hoch. Nach der Gebietsreform 1975 wurde der Turm weiterhin von den Kreiswerken Grevenbroich betrieben und war bis 1979 in Betrieb. Der Wasserturm war als Orientierung weithin sichtbar. 2006 wurde die Turmspitze wegen Baufälligkeit abgetragen.

Der stark reparaturbedürftige Turm soll als Wickrather Wahrzeichen erhalten bleiben, hieß es noch im Jahre 2001. Der Finanzausschuß hat bei seiner Etatberatung beschlossen, insgesamt 1,2 Mio. DM als Investitionszuschuß in den Haushaltsplan einzustellen. Das Geld soll der Grevenbroicher Kreiswerke GmbH als Eigentümerin und Betreiberin für die Sanierung zur Verfügung gestellt werden.

Rheinische Post 04.03.2010
Rheinische Post 04.03.2010
„Vollständig saniert wird der Turm wohl erst ab August 2008“, hieß es noch 2007. Der Turm befindet sich in der Wasserschutzzone I, erklärte damals ein leitender Angestellter des Wasserwerkes. „Es gibt einige Entwürfe und Ideen, die wir in Ruhe mit der Politik abklären werden, um sie dann im kommenden Jahr umzusetzen.“

Es wurde in der Vergangenheit niemals von einem kompletten Abriß gesprochen. „Bis der Turm wieder vollständig ist, wird es noch dauern“, war eine Aussage der Grevenbroicher.

Auf der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Wickrath, im März 2009, sagte der Vorsitzende Dr. Axel Bieling, der auch im Aufsichtsrat der Kreis-Wasserwerke Grevenbroich war, zum Thema „Wiederherstellung der Kuppel des Wickrather Wasserturms“ er setzt sich für die Wickrather Interessen sehr ein. Der Wasserturm läge ihm natürlich auch am Herzen.

Alle Versprechungen von Seiten des Wasserwerkes waren nur „Schutzbehauptungen und Hinhaltetaktiken. Es wurde nie in Erwägung gezogen, den Wasserturm zu erhalten! So sehen es die Wickrather Bürger.

Warum mußte die Kuppel abgetragen werden? Weil das Wasserwerk den Turm hat vergammeln lassen. Wäre dieses Wahrzeichen gepflegt worden, wäre es nie baufällig geworden.

„Wir wollen uns nicht vor der Verantwortung drücken“, las man dieser Tage in einer Tageszeitung. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir uns fragen, ob wir die Sanierung des Turms verantworten können“. Aus der Verantwortung gestohlen haben sich die Grevenbroicher Kreiswerke schon vor vielen Jahren. Sie haben einfach kein Interesse am Erhalt des Wickrather Wasserturmes.

Und die Stadt Mönchengladbach schaut ruhig zu! Vielleicht bekommt die Stadt ja durch den Komplettabriß ja noch ein Loch in der Kasse gestopft. Es wird nur noch überlegt, wie man am besten aus dieser Sache heraus kommt und die Wickrather Bürger nichts merken.

Nun ist die Bezirksvertretung gefordert! Werdet endlich wach und wehrt euch! Die Wickrather wollen den kompletten Turm zurück haben. Die Bürger haben euch gewählt!

Termine des SPD-Ortsvereins Wickrath

09. April 2010 - Besuch des Judenfriedhofs Wickrath 15:00 Uhr
15. Mai 2010 - Busfahrt nach Bonn
19. Juni 2010 - Busfahrt nach Vogelsang
26. Juni 2010 - Rote Radtour – 14:00 Uhr Wickrath–Markt
18. September 2010 - Busfahrt nach Papenburg
26. September 2010 - Spendenlauf
27. November 2010 - Busfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Trier

Die Veranstaltungen sind offen für alle Bürgerinnen und Bürger
Anmeldungen und Informationen zu den Busfahrten:
Ulla Klawuhn – Telefon: 02166 - 58844
Weitere Termine und Infos unter: SPD-Ortsverein Wickrath
Änderungen vorbehalten.

Schloßparkführung "Schloß Wickrath"

Sie interessieren sich für den Wickrather Schloßpark ?
Sie sind eine Gruppe von mindestens fünf Personen ?
Sie möchten gern etwa eine Stunde durch den Park geführt werden ?


Rufen Sie Frau Hildegard Krane an. (Vorstandsmitglied im HuVV und Stadtführerin)
Tel.: 02166 59773. Kosten für die Führung nach Vereinbarung.

Die (unnötige) Entscheidung ist getroffen:

Das "Schloßbad Wickrath" heißt nun
"Schloßbad Niederrhein"

Schloßbad Wickrath muß Schloßbad Wickrath bleiben!!!

Grundsteinurkunde  -  Replikat
Grundsteinurkunde - Replikat

gelesen in „Niersbote Nr.:42 – Oktober 2007“

Von Cornelius Bohnen

Bearbeitet von Heinz-Josef Katz

Von verschiedenen Seiten ist zu hören, daß für unser Schloßbad Wickrath, ein neuer Name gesucht werden soll. Viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Organisationen haben hierfür kein Verständnis und wollen den Namen Schloßbad Wickrath erhalten. Der Name Schloßbad Wickrath hat sich seit mehr als 30 Jahren bewährt und in den Köpfen der Menschen in unserem Stadtbezirk und der Region eingeprägt. Warum also jetzt eine Namensänderung? Ein neuer Name bringt nicht zwangsläufig mehr Besucher oder Nutzer. Dies kann nur eine vernünftige und sinnvolle Vermarktung dieses tollen Familien- und Spaßbades mit sich bringen.
Deshalb kann unsere Forderung nur lauten:

Hände weg
von der Bezeichnung Schloßbad Wickrath.

Der Name muß erhalten bleiben.

Wickrath hat in der Vergangenheit vieles schlucken müssen: Die selbständige, blühende und aufstrebende Gemeinde Wickrath ist Ende 1974 im Rahmen der Kommunalen Neugliederung von der Landkarte verschwunden. Vollmundige Äußerungen und Zusagen der beiden anderen Vertragspartner wurden nicht eingehalten oder nur widerwillig erfüllt. Der eigenständige Stadtbezirk Wickrath, Vertragspartner der Neugliederung, soll demnächst mit anderen Stadtbezirken zusammen gelegt werden. Hierdurch verliert der Stadtbezirk seine Identität.

Wenn wir so weiter machen und alles schlucken, finden wir den Namen der ehemaligen Reichsherrlichkeit Wickrath demnächst nur noch in den Geschichtsbüchern! Dem müssen wir entschieden Einhalt gebieten.

Deshalb kann unsere Botschaft an die NVV Mönchengladbach nur lauten:

Der Name Schloßbad Wickrath muß erhalten bleiben.

Alle Bürger des Stadtbezirks Wickrath würden sich freuen, wenn bei der Eröffnung des neuen Bades Ende des Jahres der Name Schloßbad Wickrath deutlich an der Fassade des neuen Gebäudes zu lesen sein wird.

Wir müssen heute ein frühzeitiges Zeichen setzen!


Info an alle Wickrather Bürgerinnen und Bürger

Bericht aus dem Niersboten, von Hans-Josef Pisters

Liebe Leserinnen und Leser des Niersboten,
für alle Bürgerinnen und Bürger der ehemals selbständigen Gemeinde Wickrath war die durch die Kommunale Neugliederung am 1. Januar 1975 erforderliche Auflösung der Selbständigkeit der Gemeinde Wickrath eine nicht zu verstehende Entscheidung. Hatte man doch um den Erhalt der Selbständigkeit durch die Teilnahme am Bürgerbegehren, Beschluss von Resolutionen an die Landtagsabgeordneten und Teilnahme an Demonstrationen mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln gekämpft. Es hat damals nichts genutzt.

Der Landesgesetzgeber wollte es anders, und so wurde die Gemeinde Wickrath entsprechend dem Vorschlag des Innenministers des Landes NRW vom 10. Dezember 1973 mit den Städten Mönchengladbach und Rheydt zur neuen Stadt Mönchengladbach zusammengeschlossen. Trost war damals jedoch die Tatsache, dass durch den Abschluss eines Gebietsänderungsvertrages, den die damaligen Hauptgemeindebeamten mit ihren Vertretern aufgrund von entsprechenden Ratsbeschlüssen der drei Kommunen unterzeichnet hatten, die Stadt in Stadtbezirke mit eigenen Bezirksvertretungen und Bezirksverwaltungsstellen eingeteilt wurde. So war man in Wickrath beruhigt, denn man hatte ja nach wie vor den "eigenen Rat", wenn auch nur als Bezirksvertretung mit gesetzlich festgelegten Aufgaben und eine eigene Bezirksverwaltung, in der die Bevölkerung fast alle Verwaltungsaufgaben ortsnah erledigen konnte.

Damals ahnte jedoch noch niemand, dass dies nur eine Regelung für circa 35 Jahre sein sollte. Wenn auch im Laufe der Jahre schon etliche Verwaltungsaufgaben zentralisiert wurden, so hatte man aber immer noch die eigene Bezirksvertretung mit der Verwaltung. Und nun nach 35 Jahren ist dies alles Schnee von gestern?

Man fragt sich nun ernsthaft, was denn überhaupt Verträge sollen, wenn sie nach einigen Jahren keine Bedeutung mehr haben, denn die alte Reichsherrlichkeit und ehemals selbständige Gemeinde Wickrath wird wahrscheinlich nach der Kommunalwahl im Jahre 2009 kein selbständiger Stadtbezirk mehr sein und mit anderen Bezirken zu einem neuen Großbezirk, ganz gleich wie er einmal aussehen wird, zusammengeschlossen werden.

Entscheiden darüber wird der Rat in seiner Sitzung am 19. Dezember dieses Jahres. Das schönste Weihnachtsgeschenk für Wickrath wäre natürlich, wenn der Rat den Stadtbezirk Wickrath selbständig lassen würde. Man kann da nur noch einmal an unsere Kommunalpolitiker appellieren, dass sie den Bezirk Wickrath eben aus der Historie heraus als selbständigen Bezirk bestehen lassen.

Ihr Hans-Josef Pisters


Symbole gegen das Vergessen.

Insgesamt 9 Stolpersteine in Wickrath:

Am 22. Dezember 2006 wurden auf der Quadt Straße, vor dem Haus-Nr. 34, 6 Stolpersteine für
Clara Markus, Berta Markus, Rosalie Markus (Geschwister), Johanna Heumann, Paula Harf und Josef Harf.

Am 4. April 2007 auf der Trompeterallee weitere 3 Stolpersteine vor dem Haus Nr. 22 für
Luis Spier, Flora Spier und Franz Robert Spier.

Mit seinen Stolpersteinen, für die Bürger die Patenschaft übernehmen, leistet der Künstler Gunter Demnig Erinnerungsarbeit.

„Ein Mensch ist erst dann vergessen, wenn sein Name vergessen ist!“

Gegen dieses Vergessen sollen diese Steine wirken.

„Die namenlosen Opfer bekommen durch die Gedenktafeln nicht nur ihren Namen, sondern auch ein Stück Würde zurück“, sagt Oberbürgermeister Norbert Bude.

Stolpersteine, Trompeterallee, Wickrath
Stolpersteine, Trompeterallee, Wickrath
Stolpersteine, Quadt Straße, Wickrath
Stolpersteine, Quadt Straße, Wickrath


Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 7. März 2010 )