Chronist
Wickrath
Aktuelles aus Wickrath | Aktuelles aus Wickrath |
Ina Menzer - auf dieser Internetseite Der Schaukasten am Wickrather Markt wird von |
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| Wickrath | 11.832 | Einwohner | Wickrathberg | 2.170 | Einwohner | Beckrath | 1.283 | Einwohner | Wanlo | 1.171 | Einwohner | Wickrathhahn | 1.059 | Einwohner | Herrath | 516 | Einwohner | Buchholz | 438 | Einwohner |
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Hallo Mitbürger
Ich bin bei der Bürgerzeitung u.a. für den Stadtbezirk Wickrath zuständig.
Schickt mir eure Berichte für eine Veröffentlichung.
Und - Fotos sind wie das Salz in der Suppe.
Bericht als einfaches Word-Dokument. Fotos in großer Auflösung als JPEG-Datei. * * * Aktuelles * * *
150 Jahre Wickrather Männer-Gesang-Verein
Im Rahmen der 150-jährigen Vereinsjubiläumsfeierlichkeiten stehen die nächste Feste des Wickrather Männergesangvereins an.Am Samstag, 10. September steigt im Wickrather Kunstwerk die Oldie-Night mit dem Oldie-Star Chris Andrews und der Coverband BOOSTER.
Am Sonntag findet dann von 11:00 bis ca 15:00 Uhr ein Freundschafts- und Chorsingen, auch im Wickrather Kunstwerk, statt.
Unser Oldie-Star Chris Andrews, der seit einigen Jahren in Soest lebt, gilt als der Gentleman unter den Stars der Sixties.
Alle seine großen Hits präsentiert Chris Andrews am 10. September beim MGV-Wickrath! Nutzen Sie den Vorverkauf bei den bekannten Stellen und bei den MGV-Mitgliedern!
Die Nachkriegszeit in Wickrath „Besondere Lernleistung“ im Rahmen des Abiturs
Johanna Hirsch, Schülerin der Gesamtschule Espenstraße, 18 Jahre alt, stellte im Stadtarchiv ihre „Besondere Lernleistung“ im Rahmen des Abiturs vor. Betreut wurde sie von ihrem Lehrer Walter Domes und begleitet von der Diplom-Archivarin Ilona Gerhards vom Stadtarchiv. Diese „Lernleistung“ sowie auch die Pressekonferenz werden benotet und fließen in die Abiturnote mit ein. Die Idee hierzu kam ihr in der 12. Klasse. Sie mußte eine Facharbeit über Nachkriegszeit schreiben und dieses interessierte sie so sehr, daß ca. 17 Zeitzeugen aus der damaligen Gemeinde Wickrath befragte, die sich noch an die Jahre 1945 bis 1948 erinnern konnten. Die Zeitzeugen waren damals zwischen 9 und 20 Jahre alt. Für diese Recherchen benötigte sie ein halbes Jahr plus Facharbeit. Also zusammen ein Jahr. Johanna Hirsch berichtete: „Es gab Zeugen, die bereitwillig auf die von mir gestellten Fragen antworteten, andere wollten mit dieser Zeit nichts mehr zu tun haben“. Zeugen erzählten ihr, daß der Zusammenhalt im Dorf besser war als in der Stadt. Ferner merkte sie an, daß früher, um Überleben zu können, Dinge eintauscht oder gestohlen wurden. Weiterhin wurden Kartoffeln auf den Feldern aufgesammelt und Rüben gestohlen. Hier noch einige Anekdoten: Ein Goldgebiß wurde gegen Brot und Schinken eingetauscht. Eine andere Zeugin hat von ihrem ersten Geld eine Kaffeekanne gekauft, die heute noch bei ihr auf der Fensterbank steht. Oder: eine Waschmaschine wurde ohne Motor gekauft, für den Motor gab man dann einen Anzugstoff. Gegenüber der damaligen, amerikanischen Verwaltung, war man positiv eingestellt. Zuerst hatte die Bevölkerung Angst, auch unter der britischen Verwaltung, aber die ging dann ziemlich schnell in deutsche Hände über. Auf die Frage, woher sie die Einzelheiten habe, erklärte sie: „Überwiegend aus Schulchroniken und alten Zeitschriften. In der Verwaltung Wickrath liegen keinerlei Unterlagen aus der damaligen Zeit vor“. Aufgrund der Fülle der Informationen teilte Johanna Hirsch ihre Arbeit in vier Themenbereiche ein: 1. Das Kriegsende und die Besatzung durch die Amerikaner 2. Die Zeit unter der britischen Militärregierung 3. Die Versorgungslage 4. Der Aufbau des Schulwesens Diplom-Archivarin Ilona Gerhards bescheinigte ihr: „Sie arbeitete wissenschaftlich einwandfrei. Alle Angaben wurden auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft und durch weitere Zeugen bestätigt und soweit eine Bestätigung zu Angaben nicht gefunden wurde, entsprechend vermerkt“. „Eine sehr gute Arbeit, die sich auch gut liest“, meint auch Dr. Christian Wolfsberger, Leiter des Stadtarchivs. Das Manuskript ist sehr anregend geschrieben und es ist schade, daß es z.Z. nicht als Buch herauskommt, da noch keine Sponsoren / Verleger hierfür zur Verfügung stehen. Das wäre eine passende Aufgabe für den Heimat- und Verkehrsverein Wickrath. Es darf von den Aussagen der Zeitzeugen nichts verloren gehen. Wer dennoch mehr über diese Arbeit nachlesen möchte, kann dies im Stadtarchiv tun.Jahreshauptversammlung der Turnabteilung des TuS-Wickrath
Am 30. März 2011 fand die Jahreshauptversammlung der Turnabteilung des TuS 1860 e.V. Wickrath statt. Auf der Tagesordnung standen Berichte des Vorstandes, der Fachwarte, des Kassenwart, Ehrungen und Neuwahlen. Die Berichte lagen für die Mitglieder als Tischvorlage bereit. Der Vorsitzende Dieter Müller ließ noch einmal das 150jährige Jubiläum Revue passieren. Die Kasse weist einen soliden Bestand aus. Die Kassenprüfer schlugen der Versammlung die Endlastung des Kassierers und des Vorstandes vor, die dann auch einstimmig erfolgte. Bevor Neuwahlen stattfanden, gab es noch Ehrungen für folgende langjährige Mitglieder:Für 25 Jahre Renate Reiffenrath und Peter Beckers Für 40 Jahre Marlies Deußen und Karl Weck.
Die Jubilare erhielten die Ehrennadel in Silber bzw. in Gold, eine Urkunde und dazu einen guten Tropfen. Von der Versammlung wurde folgender Vorstand gewählt/wiedergewählt:1. Vorsitzender: Dieter Müller 2. Vorsitzender: Horst Deußen Geschäftsführerin: Ursula Cremer 1. Kassenwart: Uwe Wessel 2. Kassenwart: Egmont Menningen Oberturnwart: Karl Weck Sportwart: Peter Hartmann Medien u. Archiv: Markus Schiffer Frauenwartin: Claudia Hälbig Kampfsport: Gerd Wolf Leichtathletikwartin: Barbara Schmitz Marietta Hennings (Sportabzeichenwartin) Faustballwart: Wilfried Kellers Volleyballwart: Peter Vonderau Kassenprüfer: Detlef Rühmers
Die in der Jugendversammlung gewähltenPeter Hartmann (Jugendwart) Uwe Wessel (Vertreter) und Fabian Lankes (Kinderturnwart)
wurden durch die Versammlung bestätigt. Der Antrag des Vorstandes, eine Sonderumlage in Höhe von 1 € pro Monat, für aktive Senioren ab 65 wurde von den Mitgliedern genehmigt, somit zahlen aktive Senioren ab 2012 im Jahr 36 €uro. Unter Punkt Verschiedenes gab es keine wesentlichen Fragen, damit konnte die Jahreshauptversammlung zügig zu Ende gebracht werden.Abriß Wasserturm Wickrath besiegelt
Bezirksvertretung West stimmte einstimmig: 400.000 Euro sollen gemeinnützigen Zwecken zugute kommen
Die Zukunft des Wasserturms in Wickrath ist besiegelt. Die Bezirksvertretung West sprach sich in ihrer gestrigen Sitzung (22. März 2011) in einer Empfehlung an den Rat einstimmig für den Abriß des (angeblich) einsturzgefährdeten Turms aus, der seit rund 30 Jahren nicht mehr in Funktion ist. Eine Sanierung des Wasserturms, der im Besitz der Kreiswerke Grevenbroich ist und von diesen nicht mehr benötigt wird, würde rund 820.000 Euro kosten. (Sagen die Kreiswerke!) Auf die Stadt käme bei einer Sanierung ein Kostenanteil in Höhe von rund 40 Prozent zu. Die Bezirksvertretung sprach sich für den Abriß aus, da die dadurch eingesparten Sanierungskosten in Höhe von 400.000 Euro dem Bezirk ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt werden sollen. Im nächsten Ratszug soll nun beschlossen werden, für welche gemeinnützigen Zwecke das Geld eingesetzt werden kann. Das auf dem Wasserturm angesiedelte Wanderfalken-Paar soll umgesiedelt werden. Somit ist klar, daß unser Wasserturm, der auch noch aus der Ferne gesehen wird, abgerissen wird. Fazit: Was nicht mehr gebraucht wird, kommt weg. Frage: Brauchen wir diese Bezirkvertretung noch? Oder kommt die auch weg? Anregung: Das Wickrather Schloß wird auch nicht dringend benötigt! Dafür gibt es aber mehr Geld!! Also weg damit.* * * Termine * * *
Termine des SPD-Ortsvereins Wickrath
MAI 07.05. Busfahrt zu Rheinbraun und Alt-Kaster JUNI 16.06. ab 9.00 Uhr SPD- Info-Stand Wickrath JULI 02.07. Busfahrt zur Meyer-Werft Papenburg 16.07. Busfahrt Vogelsang AUGUST 20.08. Busfahrt nach Essen, Baldeneysee, Villa Hügel SEPTEMBER 10.09. 14.00 Uhr Rote Fahrradtour ab Wickrath Markt 22.09. ab 09.00 Uhr SPD-Info-Stand Wickrath – Markt . . . . . 20.00 Uhr SPD-Mitgliederversammlung Frambach NOVEMBER 26.11. Busfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Rüdesheim DEZEMBER 22.12. ab 09.00 Uhr SPD-Weihnachtsstand, Wickrath MarktWickrather Karnevalsgesellschaft "Die Kreuzherren"
"D’r Bus kütt" und machte Station in Wickrath
Foto-Galerie: "D'r Buss kütt" (2011)
Am Samstag, 29. Januar, hieß es in Wickrath wieder: „D’r Bus kütt“. Das ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der „1. Stadtgarde Mönchengladbach und der Karnevalsgesellschaft „Die Kreuzherren“ Wickrath. Vorab zog das Reitercorps-Speick über die Quadtstraße zum Lindenplatz und machte musikalisch auf die Veranstaltung aufmerksam. Um 11:11 Uhr begrüßten Gerd Joeken, Präsident der 1. Stadtgarde Mönchengladbach, Werner Röttges, Vorsitzender der Kreuzherren und Theo Küppers, Präsident der Kreuzherren das närrische Publikum. Für die musikalische Stimmung sorgte mal wieder Andreas Bottermann von CAEBO. Im Programm ging es Schlag auf Schlag. Das Motto war: „Jugend voran“. Die „Tanzsternchen“ der Kreuzherren (6 – 9 Jahre) waren die „Eisbrecher“, d.h. die erste Tanzgruppe. Sie machten der Gesellschaft alle Ehre. Dann stellte die 1. Stadtgarde ihre Jugend vor. Das Kindertanzpaar Laura Platzer mit Rene Daners und das Solomariechen Christina Walbergs zeigten ihr Können. Sie waren auch mit Begeisterung dabei. Die zweite Tanzgruppe der „Kreuzherren“ stellte sich vor. „Dancing Teens“ nennen sie sich und sind zwischen 10 und 13 Jahre jung. Ein Höhepunkt kam aus Jülich-Koslar. Die Große Karnevals Gesellschaft (GKG) Fidele Brüder Koslar haben als Besonderheit ein weibliches Dreigestirn. Es ist sogar noch eine Wickratherin dabei. Jungfrau ist Elli Burg (Elenor Moden), Prinzessin ist Silvia Lehnen und Bäuerin ist Barbara Ilski. Begleitet wurde das Trio von den Prinzenführerinnen Roswitha Steinbusch und Maria Wilhelm. Die Garde des Oberbürgermeisters schickte ihre Tanzgarde „Seven & one“. Auch diese Tanzgruppe gab ihr Bestes auf dem stumpfen Pflaster des Lindenplatzes. Ein weiterer Höhepunkt kam mit Tommy Watzke. Seine Band „Die Butterflys“ war im vorigen Jahr Gast bei den „Kreuzherren“. Er war der frühere Sänger der „Boore“, mit denen er „Rut sin de Ruse“ sang. Tommy Watzke hat eine außerordentliche Stimme und einen gesunden Volksinstinkt und vor allem hat eins drauf: er weiß, wie man ein Publikum für sich gewinnt. Das hat er in Wickrath mal wieder bewiesen. Ein Höhepunkt jagte den anderen. Das Mönchengladbacher Kinderprinzenpaar Alan I. (Alan Henrique Kemp da Silva) und Celina I. (Celina Groß) mit dem Hofmarschall Alexander von Fisenne (Kinderprinz 2010) und Betreuer Karl-Heinz Gillessen gaben sich die Ehre. Mit dabei war natürlich auch die Kinderprinzengarde unter der Leitung von Hajo Hering und seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen. Die Garde tanzte ihren Gardetanz und den traditionellen „Stiepeföttches-Tanz“. Der absolute Höhepunkt aber war das Mönchengladbacher Prinzenpaar, Prinzessin Niersia Monika und Prinz Guido I (Ferfers) mit Hofmarschall Heinz Kleef, Adjutant des Prinzen Norbert Amend (Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach) und dem Adjutanten der Prinzessin Dieter Lichtenhahn (Große Rheydter Prinzengarde). Das Prinzenpaar war begeistert vom Empfang in Wickrath. Nach den Reden des Prinzenpaares sangen sie auch noch „ihr“ Mottolied, welches extra von Tobias Graf für sie komponiert und getextet wurde. Ganz spontan forderte das Publikum vom „Großen“ Prinzenpaar auch den „Stiepeföttches-Tanz“. Da die CD mit der Musik schon von Hajo Hering ins Auto gebracht wurde, mußte Prinz Guido ihn auffordern: „Bring bitte die CD noch mal und wenn Du schon mal da bist, kannst Du auch gleich mittanzen. Ausreden gibt es nicht, ich weiß, daß ihr keinen Auftritt mehr habt“. Und so geschah es! Zum Schluß verriet der Prinz noch: „Morgen fahren wir im Ornat mit dem gesamten Hofstaat nach Frankfurt. Da spielt Borussia, die wir unterstützen. Wir kommen mit drei Punkten nach Hause“. Und auch das geschah. (0:1 für Borussia!)Der Wickrather Wasserturm ist in Gefahr!
Der Wickrather Wasserturm wurde 1912 auf dem Gelände des Wasserwerkes Wickrath errichtet. Er war 68 Meter hoch. Nach der Gebietsreform 1975 wurde der Turm weiterhin von den Kreiswerken Grevenbroich betrieben und war bis 1979 in Betrieb. Der Wasserturm war als Orientierung weithin sichtbar. 2006 wurde die Turmspitze wegen Baufälligkeit abgetragen.Der stark reparaturbedürftige Turm soll als Wickrather Wahrzeichen erhalten bleiben, hieß es noch im Jahre 2001. Der Finanzausschuß hat bei seiner Etatberatung beschlossen, insgesamt 1,2 Mio. DM als Investitionszuschuß in den Haushaltsplan einzustellen. Das Geld soll der Grevenbroicher Kreiswerke GmbH als Eigentümerin und Betreiberin für die Sanierung zur Verfügung gestellt werden.
„Vollständig saniert wird der Turm wohl erst ab August 2008“, hieß es noch 2007. Der Turm befindet sich in der Wasserschutzzone I, erklärte damals ein leitender Angestellter des Wasserwerkes. „Es gibt einige Entwürfe und Ideen, die wir in Ruhe mit der Politik abklären werden, um sie dann im kommenden Jahr umzusetzen.“
Es wurde in der Vergangenheit niemals von einem kompletten Abriß gesprochen. „Bis der Turm wieder vollständig ist, wird es noch dauern“, war eine Aussage der Grevenbroicher.
Auf der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Wickrath, im März 2009, sagte der Vorsitzende Dr. Axel Bieling, der auch im Aufsichtsrat der Kreis-Wasserwerke Grevenbroich war, zum Thema „Wiederherstellung der Kuppel des Wickrather Wasserturms“ er setzt sich für die Wickrather Interessen sehr ein. Der Wasserturm läge ihm natürlich auch am Herzen.
Alle Versprechungen von Seiten des Wasserwerkes waren nur „Schutzbehauptungen und Hinhaltetaktiken. Es wurde nie in Erwägung gezogen, den Wasserturm zu erhalten! So sehen es die Wickrather Bürger.
Warum mußte die Kuppel abgetragen werden? Weil das Wasserwerk den Turm hat vergammeln lassen. Wäre dieses Wahrzeichen gepflegt worden, wäre es nie baufällig geworden.
„Wir wollen uns nicht vor der Verantwortung drücken“, las man dieser Tage in einer Tageszeitung. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir uns fragen, ob wir die Sanierung des Turms verantworten können“. Aus der Verantwortung gestohlen haben sich die Grevenbroicher Kreiswerke schon vor vielen Jahren. Sie haben einfach kein Interesse am Erhalt des Wickrather Wasserturmes.
Und die Stadt Mönchengladbach schaut ruhig zu! Vielleicht bekommt die Stadt ja durch den Komplettabriß ja noch ein Loch in der Kasse gestopft. Es wird nur noch überlegt, wie man am besten aus dieser Sache heraus kommt und die Wickrather Bürger nichts merken.
Nun ist die Bezirksvertretung gefordert! Werdet endlich wach und wehrt euch! Die Wickrather wollen den kompletten Turm zurück haben. Die Bürger haben euch gewählt!
Die (unnötige) Entscheidung ist getroffen:
Das "Schloßbad Wickrath" heißt nun "Schloßbad Niederrhein"
Schloßbad Wickrath muß Schloßbad Wickrath bleiben!!!
gelesen in „Niersbote Nr.:42 – Oktober 2007“
Von Cornelius Bohnen
Bearbeitet von Heinz-Josef KatzVon verschiedenen Seiten ist zu hören, daß für unser Schloßbad Wickrath, ein neuer Name gesucht werden soll. Viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Organisationen haben hierfür kein Verständnis und wollen den Namen Schloßbad Wickrath erhalten. Der Name Schloßbad Wickrath hat sich seit mehr als 30 Jahren bewährt und in den Köpfen der Menschen in unserem Stadtbezirk und der Region eingeprägt. Warum also jetzt eine Namensänderung? Ein neuer Name bringt nicht zwangsläufig mehr Besucher oder Nutzer. Dies kann nur eine vernünftige und sinnvolle Vermarktung dieses tollen Familien- und Spaßbades mit sich bringen.
Deshalb kann unsere Forderung nur lauten:
Hände weg
von der Bezeichnung Schloßbad Wickrath.
Der Name muß erhalten bleiben.
Wickrath hat in der Vergangenheit vieles schlucken müssen: Die selbständige, blühende und aufstrebende Gemeinde Wickrath ist Ende 1974 im Rahmen der Kommunalen Neugliederung von der Landkarte verschwunden. Vollmundige Äußerungen und Zusagen der beiden anderen Vertragspartner wurden nicht eingehalten oder nur widerwillig erfüllt. Der eigenständige Stadtbezirk Wickrath, Vertragspartner der Neugliederung, soll demnächst mit anderen Stadtbezirken zusammen gelegt werden. Hierdurch verliert der Stadtbezirk seine Identität.Wenn wir so weiter machen und alles schlucken, finden wir den Namen der ehemaligen Reichsherrlichkeit Wickrath demnächst nur noch in den Geschichtsbüchern! Dem müssen wir entschieden Einhalt gebieten.
Deshalb kann unsere Botschaft an die NVV Mönchengladbach nur lauten:
Der Name Schloßbad Wickrath muß erhalten bleiben.
Alle Bürger des Stadtbezirks Wickrath würden sich freuen, wenn bei der Eröffnung des neuen Bades Ende des Jahres der Name Schloßbad Wickrath deutlich an der Fassade des neuen Gebäudes zu lesen sein wird.Wir müssen heute ein frühzeitiges Zeichen setzen!
Info an alle Wickrather Bürgerinnen und Bürger
Bericht aus dem Niersboten, von Hans-Josef Pisters
Liebe Leserinnen und Leser des Niersboten,für alle Bürgerinnen und Bürger der ehemals selbständigen Gemeinde Wickrath war die durch die Kommunale Neugliederung am 1. Januar 1975 erforderliche Auflösung der Selbständigkeit der Gemeinde Wickrath eine nicht zu verstehende Entscheidung. Hatte man doch um den Erhalt der Selbständigkeit durch die Teilnahme am Bürgerbegehren, Beschluss von Resolutionen an die Landtagsabgeordneten und Teilnahme an Demonstrationen mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln gekämpft. Es hat damals nichts genutzt.
Der Landesgesetzgeber wollte es anders, und so wurde die Gemeinde Wickrath entsprechend dem Vorschlag des Innenministers des Landes NRW vom 10. Dezember 1973 mit den Städten Mönchengladbach und Rheydt zur neuen Stadt Mönchengladbach zusammengeschlossen. Trost war damals jedoch die Tatsache, dass durch den Abschluss eines Gebietsänderungsvertrages, den die damaligen Hauptgemeindebeamten mit ihren Vertretern aufgrund von entsprechenden Ratsbeschlüssen der drei Kommunen unterzeichnet hatten, die Stadt in Stadtbezirke mit eigenen Bezirksvertretungen und Bezirksverwaltungsstellen eingeteilt wurde. So war man in Wickrath beruhigt, denn man hatte ja nach wie vor den "eigenen Rat", wenn auch nur als Bezirksvertretung mit gesetzlich festgelegten Aufgaben und eine eigene Bezirksverwaltung, in der die Bevölkerung fast alle Verwaltungsaufgaben ortsnah erledigen konnte.
Damals ahnte jedoch noch niemand, dass dies nur eine Regelung für circa 35 Jahre sein sollte. Wenn auch im Laufe der Jahre schon etliche Verwaltungsaufgaben zentralisiert wurden, so hatte man aber immer noch die eigene Bezirksvertretung mit der Verwaltung. Und nun nach 35 Jahren ist dies alles Schnee von gestern?
Man fragt sich nun ernsthaft, was denn überhaupt Verträge sollen, wenn sie nach einigen Jahren keine Bedeutung mehr haben, denn die alte Reichsherrlichkeit und ehemals selbständige Gemeinde Wickrath wird wahrscheinlich nach der Kommunalwahl im Jahre 2009 kein selbständiger Stadtbezirk mehr sein und mit anderen Bezirken zu einem neuen Großbezirk, ganz gleich wie er einmal aussehen wird, zusammengeschlossen werden.
Entscheiden darüber wird der Rat in seiner Sitzung am 19. Dezember dieses Jahres. Das schönste Weihnachtsgeschenk für Wickrath wäre natürlich, wenn der Rat den Stadtbezirk Wickrath selbständig lassen würde. Man kann da nur noch einmal an unsere Kommunalpolitiker appellieren, dass sie den Bezirk Wickrath eben aus der Historie heraus als selbständigen Bezirk bestehen lassen.
Ihr Hans-Josef Pisters
Symbole gegen das Vergessen.
Insgesamt 9 Stolpersteine in Wickrath:
Am 22. Dezember 2006 wurden auf der Quadt Straße, vor dem Haus-Nr. 34, 6 Stolpersteine fürClara Markus, Berta Markus, Rosalie Markus (Geschwister), Johanna Heumann, Paula Harf und Josef Harf.
Am 4. April 2007 auf der Trompeterallee weitere 3 Stolpersteine vor dem Haus Nr. 22 für
Luis Spier, Flora Spier und Franz Robert Spier.
Mit seinen Stolpersteinen, für die Bürger die Patenschaft übernehmen, leistet der Künstler Gunter Demnig Erinnerungsarbeit.
„Ein Mensch ist erst dann vergessen, wenn sein Name vergessen ist!“
Gegen dieses Vergessen sollen diese Steine wirken.„Die namenlosen Opfer bekommen durch die Gedenktafeln nicht nur ihren Namen, sondern auch ein Stück Würde zurück“, sagt Oberbürgermeister Norbert Bude.