Chronist arrow Wickrath arrow Infos aus Wickrath
Infos aus Wickrath

Ina Menzer - auf dieser Internetseite


Der Schaukasten am Wickrather Markt wird von
Heinz-Josef Katz verwaltet.

elektronische Post an den Chronisten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Image
Aktuelles
Einwohner im Stadtbezirk Wickrath
Symbole gegen das Vergessen

»"der-Chronist" bei FACEBOOK «
»"Katz Heinz-Josef" bei FACEBOOK «
»"Mönchengladbach-Wickrath" bei FACEBOOK «
»"Schützenfeste in Mönchengladbach und den Diözesen" bei Facebook «


YouTube = Hengstparade 1953 in Wickrath

Einwohner im Stadtbezirk Wickrath am 30. 6. 2010

Wickrath 11.832
Wickrathberg 2.170
Beckrath 1.283
Wanlo 1.171
Wickrathhahn 1.059
Herrath 516
Buchholz 438
gesamt 18.469

Einwohner im Stadtbezirk Wickrath am 31. 12. 2011

Wickrath 10.448
Wickrathberg 2.171
Beckrath 1.276
Wanlo 1.118
Wickrathhahn 1.346
Herrath 504
Buchholz 477
gesamt 17.340

Einwohner im Stadtbezirk Wickrath: Stand 31. 10. 2013

Wickrath 10.335
Wickrathberg 2.185
Beckrath 1.263
Wanlo 1.123
Wickrathhahn 1.316
Herrath 499
Buchholz 482
gesamt 17.203

Einwohner im Stadtbezirk Wickrath: Stand Oktober 2016

Wickrath 10.341
Wickrathberg 2.254
Beckrath 1.239
Wanlo 1.111
Wickrathhahn 1.273
Herrath 520
Buchholz 483
gesamt 17.221

* * * Aktuelles * * *

Neujahrsgespräche des HuVV-Wickrath Januar 2013 - MG-Heute.de

Tambourcorps „Mit Vereinten Kräften“ Wickrath Januar 2013 - MG-Heute.de

Ausstellung im Nassauer Stall Wickrath, auf alten Ansichtskarten und Bildern - Dezember 2012

Die Nachkriegszeit in Wickrath
„Besondere Lernleistung“ im Rahmen des Abiturs

Johanna Hirsch, Schülerin der Gesamtschule Espenstraße, 18 Jahre alt, stellte im Stadtarchiv ihre „Besondere Lernleistung“ im Rahmen des Abiturs vor. Betreut wurde sie von ihrem Lehrer Walter Domes und begleitet von der Diplom-Archivarin Ilona Gerhards vom Stadtarchiv. Diese „Lernleistung“ sowie auch die Pressekonferenz werden benotet und fließen in die Abiturnote mit ein.

Die Idee hierzu kam ihr in der 12. Klasse. Sie mußte eine Facharbeit über Nachkriegszeit schreiben und dieses interessierte sie so sehr, daß ca. 17 Zeitzeugen aus der damaligen Gemeinde Wickrath befragte, die sich noch an die Jahre 1945 bis 1948 erinnern konnten. Die Zeitzeugen waren damals zwischen 9 und 20 Jahre alt. Für diese Recherchen benötigte sie ein halbes Jahr plus Facharbeit. Also zusammen ein Jahr.

Johanna Hirsch berichtete: „Es gab Zeugen, die bereitwillig auf die von mir gestellten Fragen antworteten, andere wollten mit dieser Zeit nichts mehr zu tun haben“.
Zeugen erzählten ihr, daß der Zusammenhalt im Dorf besser war als in der Stadt. Ferner merkte sie an, daß früher, um Überleben zu können, Dinge eintauscht oder gestohlen wurden. Weiterhin wurden Kartoffeln auf den Feldern aufgesammelt und Rüben gestohlen.

Hier noch einige Anekdoten: Ein Goldgebiß wurde gegen Brot und Schinken eingetauscht. Eine andere Zeugin hat von ihrem ersten Geld eine Kaffeekanne gekauft, die heute noch bei ihr auf der Fensterbank steht. Oder: eine Waschmaschine wurde ohne Motor gekauft, für den Motor gab man dann einen Anzugstoff.

Gegenüber der damaligen, amerikanischen Verwaltung, war man positiv eingestellt. Zuerst hatte die Bevölkerung Angst, auch unter der britischen Verwaltung, aber die ging dann ziemlich schnell in deutsche Hände über.

Auf die Frage, woher sie die Einzelheiten habe, erklärte sie: „Überwiegend aus Schulchroniken und alten Zeitschriften. In der Verwaltung Wickrath liegen keinerlei Unterlagen aus der damaligen Zeit vor“.

Aufgrund der Fülle der Informationen teilte Johanna Hirsch ihre Arbeit in vier Themenbereiche ein:
1. Das Kriegsende und die Besatzung durch die Amerikaner
2. Die Zeit unter der britischen Militärregierung
3. Die Versorgungslage
4. Der Aufbau des Schulwesens

Diplom-Archivarin Ilona Gerhards bescheinigte ihr: „Sie arbeitete wissenschaftlich einwandfrei. Alle Angaben wurden auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft und durch weitere Zeugen bestätigt und soweit eine Bestätigung zu Angaben nicht gefunden wurde, entsprechend vermerkt“.

„Eine sehr gute Arbeit, die sich auch gut liest“, meint auch Dr. Christian Wolfsberger, Leiter des Stadtarchivs. Das Manuskript ist sehr anregend geschrieben und es ist schade, daß es z.Z. nicht als Buch herauskommt, da noch keine Sponsoren / Verleger hierfür zur Verfügung stehen. Das wäre eine passende Aufgabe für den Heimat- und Verkehrsverein Wickrath. Es darf von den Aussagen der Zeitzeugen nichts verloren gehen.

Wer dennoch mehr über diese Arbeit nachlesen möchte, kann dies im Stadtarchiv tun.

* * * Termine * * *


Info an alle Wickrather Bürgerinnen und Bürger

Bericht aus dem Niersboten, von Hans-Josef Pisters

Liebe Leserinnen und Leser des Niersboten,
für alle Bürgerinnen und Bürger der ehemals selbständigen Gemeinde Wickrath war die durch die Kommunale Neugliederung am 1. Januar 1975 erforderliche Auflösung der Selbständigkeit der Gemeinde Wickrath eine nicht zu verstehende Entscheidung. Hatte man doch um den Erhalt der Selbständigkeit durch die Teilnahme am Bürgerbegehren, Beschluss von Resolutionen an die Landtagsabgeordneten und Teilnahme an Demonstrationen mit allen rechtlich zur Verfügung stehenden Mitteln gekämpft. Es hat damals nichts genutzt.

Der Landesgesetzgeber wollte es anders, und so wurde die Gemeinde Wickrath entsprechend dem Vorschlag des Innenministers des Landes NRW vom 10. Dezember 1973 mit den Städten Mönchengladbach und Rheydt zur neuen Stadt Mönchengladbach zusammengeschlossen. Trost war damals jedoch die Tatsache, dass durch den Abschluss eines Gebietsänderungsvertrages, den die damaligen Hauptgemeindebeamten mit ihren Vertretern aufgrund von entsprechenden Ratsbeschlüssen der drei Kommunen unterzeichnet hatten, die Stadt in Stadtbezirke mit eigenen Bezirksvertretungen und Bezirksverwaltungsstellen eingeteilt wurde. So war man in Wickrath beruhigt, denn man hatte ja nach wie vor den "eigenen Rat", wenn auch nur als Bezirksvertretung mit gesetzlich festgelegten Aufgaben und eine eigene Bezirksverwaltung, in der die Bevölkerung fast alle Verwaltungsaufgaben ortsnah erledigen konnte.

Damals ahnte jedoch noch niemand, dass dies nur eine Regelung für circa 35 Jahre sein sollte. Wenn auch im Laufe der Jahre schon etliche Verwaltungsaufgaben zentralisiert wurden, so hatte man aber immer noch die eigene Bezirksvertretung mit der Verwaltung. Und nun nach 35 Jahren ist dies alles Schnee von gestern?

Man fragt sich nun ernsthaft, was denn überhaupt Verträge sollen, wenn sie nach einigen Jahren keine Bedeutung mehr haben, denn die alte Reichsherrlichkeit und ehemals selbständige Gemeinde Wickrath wird wahrscheinlich nach der Kommunalwahl im Jahre 2009 kein selbständiger Stadtbezirk mehr sein und mit anderen Bezirken zu einem neuen Großbezirk, ganz gleich wie er einmal aussehen wird, zusammengeschlossen werden.

Entscheiden darüber wird der Rat in seiner Sitzung am 19. Dezember dieses Jahres. Das schönste Weihnachtsgeschenk für Wickrath wäre natürlich, wenn der Rat den Stadtbezirk Wickrath selbständig lassen würde. Man kann da nur noch einmal an unsere Kommunalpolitiker appellieren, dass sie den Bezirk Wickrath eben aus der Historie heraus als selbständigen Bezirk bestehen lassen.

Ihr Hans-Josef Pisters


Symbole gegen das Vergessen.

"Alle Stolpersteine im Stadtbezirk Wickrath"

Mit seinen Stolpersteinen, für die Bürger die Patenschaft übernehmen, leistet der Künstler Gunter Demnig Erinnerungsarbeit.

„Ein Mensch ist erst dann vergessen, wenn sein Name vergessen ist!“

Gegen dieses Vergessen sollen diese Steine wirken.

„Die namenlosen Opfer bekommen durch die Gedenktafeln nicht nur ihren Namen, sondern auch ein Stück Würde zurück“, sagte Oberbürgermeister Norbert Bude (OB von 2004 bis 2014).

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 8. März 2017 )