Infos aus dem Bezirks-Verband

Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich

EGS - - beim Chronisten
BHDS - beim Chronisten

Film: Flagge zeigen - Kulturerbe Schützenwesen


Rittmeister mit Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten
Rittmeister mit Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten

INFOs

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Tragen der Traditions-Uniformen
bei Rheinischen Schützenfesten


RP Fotos "Schützenknigge" von Isabella Raupold




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Berichte vom Brauchtum in MG-Heute.de

Fest am DICKEN TURM 2017 Bericht in MG-Heute
Fest am DICKEN TURM Ankündigung

Nachtwallfahrt der Bruderschaften 2017 Bericht in MG-Heute
Nachtwallfahrt der Bruderschaften Ankündigung

Sommerbrauchtum 2017 wurde eingeläutet Königsvesper

Berichte vom Bezirksverband in MG-Heute.de
Juli 2013 bis November 2014

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* * INFOS * *

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Kurt Franken, Ehrenmitglied des Bruderrates und ehemals Fahnenschwenker ist am 16. Oktober 2017 im Alter von 89 Jahren verstorben.









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Heinz-Josef Esser, Mitglied des Bruderrates und Sozialreferent ist am 17. August 2017 im Alter von 73 Jahren verstorben









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Klaus Cörstges, Mitglied des Bruderrates und Archivar ist am 8. Juli 2017 plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jahren verstorben.










Bezirksbundesmeister und Vizepräsident der EGS, Horst Thoren, ist mit dem Großkreuz mit Schulterband (Subprior) von der Ritterschaft vom Heiligen Sebastian in Europa am Freitag, 1. April 2016 ausgezeichnet worden.


* * FOTO - GALERIE * *

Nachtwallfahrt 2017 bei Volksfestbilder
Bundesköniginnentage 2106 Erkelenz
Fest am Dicken Turm 2016
Bundesschützenfest 2015 in Büttgen
Fest am Dicken Turm 2015
Fest am Dicken Turm 2014
Bundesschützenfest 2013 in Geseke
Fest am Dicken Turm 2013




Gladbachs Stadtschützenfest hatte Sonne, Stimmung und 20.000 Gäste

Quelle: Der Schützenbruder 10/2017, Bundespressesprecher Rolf F. Nieborg
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Die Liebeserklärung zu „Tischingderassabumm“ und rheinischer Fröhlichkeit, zu Parademarsch und Feiern im Dreiviertelakt vereinte am ersten September-Wochenende in Mönchengladbach 2.500 Schützen und 20.000 Gäste.

Sie kamen am Alten Markt zusammen, um sich und die Tradition hochleben zu lassen. Sie erfuhren Brauchtum mit allen Sinnen: Sie schmeckten Süßes und Saures, hörten kölsche Tön und Preußens Gloria, sahen Parademarsch und lustige Musikanten, rochen Popkorn und Pommes, fühlten sich aufgenommen, wohl und „wie zu Hause“ beim Stadtschützenfest in Mönchengladbach.

Mittendrin im Volksfesttrubel steckte der neue Bezirkskönig Dirk Heynckes – ein Herrscher ohne Land, aber mit vielen Freunden, der mit dem gezielten Königsschuss sein Bekenntnis ablegte zu Heimat, Brauchtum, Festesfreude.

Schnell, schneller, Bezirkskönig: Dirk Heynckes aus Holt erlangte das höchste Königsamt der Gladbacher Schützen in Rekordzeit. Nach einer knappen halben Stunde fiel beim Stadtschützenfest der Vogel von der Stange. Der siegreiche Schütze, Spross der Holter Heynckes-Dynastie hatte mit dem 48. Schuss den entscheidenden Treffer gelandet und sich gegen 12 (!) weitere Kandidaten durchgesetzt.

Heynckes, 49, selbständiger Kaufmann, repräsentiert nun für ein Jahr die 38 Bruderschaften und Schützenvereine aus Mönchengladbach und Korschenbroich. An seiner Seite stehen als Minister die beiden Schützen, die vor ihm auf den Vogel geschossen hatten: Alexander Cremer, 35, Landschaftsbauer aus Dorthausen, und Ernst Dietschi, 61, Schlosser aus Lürrip.

Das Trio wurde bei der Krönungsmesse im Gladbacher Münster von Bezirkspräses Johannes van der Vorst feierlich ins Amt eingeführt. Dazu predigte Regionaldekan Ulrich Clancett. Im Anschluß formierte sich der Festzug der 2.500 Schützen und Musikanten mit sechs Abteilungen und dem kommandierenden General Lothar Erbers durch die Innenstadt.

12 Musikkapellen bliesen Schützen und Gästen den Marsch, als am späten Nachmittag zu Ehren des neuen Bezirkskönigs am Alten Markt preußisch-stramm paradiert und schließlich der Zapfenstreich mit Europahymne geblasen wurde.

Das Stadtschützenfest, lebendiger Ausdruck der Liebe zum Brauchtum, bekam in diesem Jahr mit einer besonderen Liebesgeschichte eine zusätzliche emotionale Note: Otto und Adelheid „kriegten sich“ am Alten Markt! Das Kaiserpaar, beteiligt wohl auch an der Gründung von Abtei und Stadt vor mehr als 1000 Jahren, zeigte sich in demonstrativer Verliebtheit dem Volke! In die Rolle der hochadeligen Turteltäubchen schlüpfte Gladbachs Prinzenpaar der ausgehenden Karnevals-Session.

Barbara Gersmann und Norbert Bude verkörperten, hoch zu Ross, die von Gladbachs Star-Autorin Rebecca Gablé aufgeschriebene Geschichte („Die fremde Königin“) von Liebe, Leid, von Wirrungen und Irrungen, von Glück und Seligkeit. Nachdem sich Barbara und Norbert im Winterbrauchtum durch die Stadt gebützt hatten, konnten sie jetzt im Spätsommer noch einmal ihre Charme-Offensive starten – als Kaiserpaar und mit ihren neuen Hymne „Mönchengladbach, wir sind stets für dich bereit“, die Schützenchef Hort Thoren angeregt hatte und beim Feldlager am Kapuzinerplatz erstmals öffentlich gesungen wurde.

Unterstützung fanden sie bei Festzug und Parade vom einem guten Dutzend aus der Promi-Truppe „Auf Zack im Frack“, die sich alljährlich zum Stadtschützenfest formiert und diesmal mit dem neuen Landtags-Duo Frank Boss und Jochen Klenner (beide CDU) und dem jungen SPD-Fraktionschef Felix Heinrichs Zuwachs bekam.

Zufrieden mit Fest und Festesfreude zeigten sich am Ende alle – Schützen wie Gäste, Unterstützer wie Gastgeber, Polizeipräsident Mathis Wiesselmann ebenso wie Bolten-Brauer Michael Hollmann, Marktausrichter Sven Tusch genauso wie Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners.

So dankte Schützenchef Horst Thoren gerne Machern und Mitmachern. Jeder leiste seinen persönlichen, wichtigen Beitrag, sagte er. Das Stadtschützenfest, so Thoren, sei eine gemeinschaftliche, eine wunderschöne Form der Liebeserklärung an Stadt und Brauchtum.
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Schützentag am Dicken Turm mit königlicher Gästeschar

Dass Schützen oft „dicke Freunde“ sind, wollen die Bruderschaftler beim Fest am Dicken Turm am Sonntag, 7. Mai, von 11 bis 17 Uhr, unter Beweis stellen. Der Fest-Auftakt in der Gladbacher Altstadt, Turmstiege 16, soll Brauchtumsfreunde aus Stadt und Land zusammenführen.

Gefeiert wird am historischen Rundling, einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung, der an diesem Sonntag allen Bürgern zur Besichtigung offen steht. Die Schützenausstellung im Turm, verteilt auf drei Ebenen (vom tiefen Kellergewölbe bis zum Turmzimmer) soll die Feierkultur der Bruderschaften („Hoch lebe der König“ / „Ein Prosit auf Tradition und Gemütlichkeit“) vorstellen, aber auch historische Einblicke mit Urkunden, Uniformen und Königssilbern bieten.

Gleichzeitig will der gastgebende Bruderrat die Pläne zum Ausbau des Stadtturms präsentieren. Mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland wird die mittlere Ebene hergerichtet und als Ausstellungsraum ausgebaut. Hier soll in Zukunft in Wechselausstellungen der Schatz der Bruderschaften präsentiert werden.

Dort sind aber auch thematische Ausstellungen zu den Bruderschaftsidealen und zur europäischen Schützenidee vorgesehen. Ein Vorgeschmack auf die Schützenpracht bietet zum Turmfest am 7. Mai, 12 Uhr, der Aufzug von drei Dutzend Majestäten, die sich zum königlichen Gruppenfoto am Turm formieren.

Ausserdem können sich die Königshäuser auf der Mittleren Ebene (oberhalb der Steintreppe) von Heinz-Josef Katz ablichten lassen.
2017 Neues Königsgespann MG-Heute.de

2017 Zum Stadtschützenfest - Vorankündigung MG-Heute.de

2017 Treffpunkt Kapuzinerplatz MG-Heute.de

2017 Zum Stadtschützenfest MG-Heute.de

2017 Brauchtum kommt von Herzen MG-Heute.de

2017 Mitglieder des Bruderrates von EGS ausgezeichnet MG-Heute.de

2017 Heinz-Josef Esser verstorben MG-Heute.de

2017 Pressekönig 2017 MG-Heute.de

2017 Bezirkskönigsschießen MG-Heute.de

2017 Klaus Cörstges verstorben MG-Heute.de

2017 Königsehrenabend MG-Heute.de

2017 Fest am Dicken Turm MG-Heute.de

2017 Fest am Dicken Turm - Vorankündigung MG-Heute.de

2017 Nachtwallfahrt der Bruderschaften MG-Heute.de

2017 Nachtwallfahrt Vorankündigung MG-Heute.de

2016 Nachtwallfahrt der Bruderschaften MG-Heute.de

Nachtwallfahrt der Bruderschaften am 12. März 2016

Schützen folgen Papst im Jahr der Barmherzigkeit

Eingestellt am 7.3.2016
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„Sei bei mir alle Tage!“ Unter diesem Leitwort ziehen die Bruderschaften aus Stadt und Land am Samstag, 12. März, zum Marienheiligtum in Hehn.

„Wir beten bei unserem Pilgergang für Menschen in Not, die einsam sind, sich allein fühlen, die Unterstützung und Wegbegleitung brauchen. Wir beten für alle, die Mangel leiden an liebevoller Fürsorge und brüderlicher Freundschaft.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, von Papst Franziskus ausgerufen, soll uns Ansporn sein, Herz und Hand zu öffnen. Der Betgang der Bruderschaften möge uns die Kraft geben, aus dem Glauben heraus das eigene Leben zu meistern und dem Nächsten voll Vertrauen Freund und Stütze zu sein“, erklären Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst und Bezirksbundesmeister Horst Thoren in ihrer Einladung zur Nachtwallfahrt 2016.

Die Hauptpilgergruppe macht sich um 19:00 Uhr ab Pfarrkirche Speick auf den Weg. Die Pilgermesse um 20:30 Uhr in Hehn liest Pfarrer Manfred Riethdorf, der den erkrankten Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst vertritt.

Nach dem Gottesdienst kommen Schützen und Gäste zur Agape im Pfarrheim zusammen. Gegen 22:00 Uhr wird an den Grotten der Schlußsegen erteilt.

Zur Nachtwallfahrt der Bruderschaften, 1983 neubegründet, kommen jeweils 600 Schützen zu Fuß nach Hehn. Jedes Jahr stellen die Bruderschaften ihren Pilgergang unter ein Leitwort, das den Gebeten Inhalt und Richtung geben soll.

Niederrhein-Initiative erfolgreich: Schützenwesen als Kulturerbe anerkannt

Eingestellt am 8.12.2015
Unesco würdigt integrative Kraft der Schützen

Die Kulturerbe-Initiative der Schützen, vor zwei Jahren zu Unges Pengste in Korschenbroich von Bezirksbundesmeister Horst Thoren öffentlich angestoßen, hat jetzt die Anerkennung der Unesco gefunden. Endlich haben es die Schützen schriftlich!

Ihr traditionelles Brauchtum gehört zum deutschen Kulturerbe.

Das haben die Kultusministerkonferenz unter Leitung der sächsischen Kultusministerin Brunhild Kurth und die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters bestätigt. Damit folgen sie der Empfehlung der Experten der Deutschen Unesco-Kommission, die dem Schützenwesen eine prägende soziale und gesellschaftliche Rolle zubilligt.

In der Begründung heißt es, das Schützenwesen sei vielerorts ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen Identität. Beste Beispiele: Stadt-Schützenfest in Mönchengladbach, „Unges Pengste“ in Korschenbroich und alle Schützenfeste in Stadt und Land. Die Feste verbinden Lebensfreude mit Heimattreue, ist offen für alle, führt Menschen zusammen.

So würdigt das Expertenkomitee das Schützenwesen als „Ausdruck lokal aktiver Kulturpraxis mit lebendiger Traditionspflege, die stark in örtliche Sozial- und Kulturmilieus eingebunden ist.“ Sein Vorsitzender, Professor Christoph Wulf hatte sich bei einer Gesprächsrunde mit Vertretern der Kommission im Sommer in Bonn von den Initiatioren Ansgar Heveling, Bundestagsabgeordneter und Schützenbruder und Horst Thoren, Justiziar und Vizepräsident der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen, überzeugen lassen. Wulf hebt als prägend insbesondere „die Verpflichtung gegenüber sozialem Engagement und ziviler Kultur“ hervor und betont auch den „integrativen Charakter“ des Schützenwesens.

Die Schützen sind Kulturerbe-Pioniere. Sie gehörten zu den ersten Verbänden die den Antrag auf Aufnahme in das nationale Unesco-Verzeichnis stellten. Die Würdigung durch die Unesco-Kommission ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Anerkennung auch als europäisches Kulturerbe.

Entsprechend stolz zeigen sich Prinz Charles-Louis de Merode, Präsident der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen und Generalsekretär Peter-Olaf Hoffmann. Die verdiente Anerkennung sei „Ausdruck der Wertschätzung für all die Schützenschwestern und Schützenbrüder, die die Traditionen des Schützenwesens in seinen vielfältigen Ausprägungen in den Bruderschaften, Gilden und Vereinen vor Ort jeden Tag leben und dazu beitragen, auch in schwierigen Zeiten ein Zeichen für Gemeinschaft zu setzen“, so Hoffmann.

Prinz de Merode sagt: „Wir sind überglücklich. Für mich als Belgier, der in Deutschland lebt, ist die lebendige, grenzüberschreitende und die Völker verbindende Tradition des Schützenwesens von herausragender Bedeutung. In den Niederlanden ist das Schützenwesen schon seit längerem als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Mit der Anerkennung nun auch in Deutschland sind wir der europäischen Anerkennung einen wichtigen Schritt näher gekommen.“

Mit Unterstützung der Deutschen Schützenbundes und schriftlicher Empfehlung durch Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm und Großmeister Erzherzog Karl von Habsburg hatte die Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) bereits Ende 2013 den Antrag eingebracht. Die Kultusministerkonferenz hat jetzt – nach Anerkennung durch das Land Nordrhein-Westfalen und intensiver Prüfung durch die nationale Unesco-Kommission – seine Anerkennung ausgesprochen und sich damit, verpflichtet, zur Erhaltung dieser lebendigen Traditionen beizutragen.

Gleichzeitig kann der Schützenantrag als europäische Initiative ergänzt und weitergeleitet werden. Die Chancen dazu sind gut, hatte Professor Wulf bereits im Sommer erklärt. Die weitere Vorgehensweise soll kurzfristig mit Ansgar Heveling abgestimmt werden. Der Bundestagsabgeordnete, selbst Schützenbruder in Korschenbroich, hatte Peter-Olaf Hoffmann und Horst Thoren bei der Ausarbeitung der umfänglichen Antragsunterlagen beraten und unterstützt und wird mit seinen Kontakten auch das weitere Verfahren begleiten.

Kulturstaastsministerin Monika Grütters sieht in der Anerkennung auch eine Verpflichtung Tradition lebendig zu erhalten. Sie erklärte: "Das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass Reichtum nicht allein in Wohlstand begründet liegt, sondern insbesondere auch in der Vielfalt unserer Kultur. Wir schärfen damit das Bewusstsein für den ideellen Wert der über Generationen überlieferten Kenntnisse und Bräuche."

Horst Thoren sieht die gesellschaftliche Bedeutung des Schützenwesens durch die Würdigung bestätigt und freut sich, „dass unsere in Bierlaune angestoßene Initiative diesen Erfolg hat.“ Er betont: „Das Schützenwesen verbindet Tradition mit Lebensfreude. Unsere Bruderschaften und Vereine stehen für Heimat und Geborgenheit. Wenn jetzt die Unesco das Schützenwesen als Kulturerbe anerkennt, wird nicht allein Geschichte gewürdigt, sondern die gesellschaftliche Kraft des Brauchtums.“
2014 Rückblick und Dank Kätzchens Geburtstag

Stadtoffiziere im Bezirksverband

Foto: Theo Esser
Foto: Theo Esser
Ein dickes Dankeschön sagt der Bruderrat seinen Stadtoffizieren, die zum Mönchengladbacher Stadtschützenfest 2015 rheinisch-preußisch aufmarschieren und den Festzug mit 2.500 Schützen und Musikanten in Bewegung hielten. Die Truppe um den, im Jahre 2015 kommandierenden Offizier, Willi Kempers und den stadtbekannten Rittmeister „zu Fuß“ Heinz-Josef Katz (der trägt sich und seine rote Leibgarde-Husarenuniform gekonnt zur Schau) überzeugte durch Haltung und Auftritt.

Im Rathausinnenhof ließen sich die Stadtoffiziere ablichten und zeigten dabei Vielfalt – sowohl bei den Uniformen als auch beim Gesichtsausdruck. Unser Bild zeigt von links Jürgen Zimmermann (Venn), Heinz-Josef Katz (Hockstein), Markus Fondermann (Speick), Peter Vosswinkel (Günhoven), Klemens Schloßmann (Geistenbeck), Jörg Pauen, (Kleinenbroich), Hans-Martin Fondermann (Lürrip), Josef Vitz (Günhoven), Frank Matzerath (Waldhausen, lebt in Süddeutschland), Gert Orths (Rheindahlen, dahinter), Daniel Schnock (Waldhausen), Frank Heckers (Hardterbroich, hinten), Markus Fondermann (Lürrip), Willi Kempers (Rheindahlen), Andreas Broicher (Hardterbroich) und Theo Dieken (Neuwerk). Foto: Theo Esser

Weihe und Übergabe der Diözesanstandarte

Quelle: Der Schützenbruder

Der neue Aachener Diözesankönig Nikolaus Kirfel stand zusammen mit seiner Frau Sabine im Mittelpunkt einer besonderen Feier in Reifferscheid in der Eifel.

Während einer von Diözesanpräses Pfarrer René Mertens in der mit mehreren hundert Schützen besetzten Pfarrkirche zelebrierten Hl. Messe übergab Diözesanbundesmeister Wolfgang Genenger erstmals die neugeschaffene Standarte des Verbands für ein Jahr in die Obhut der St. Matthias-Schützenbruderschaft.

Zuvor hatte der Mönchengladbacher Künstler, Paramentensticker Hubert Schüler den Werdegang der in mehr als einjähriger Arbeit entstandenen Standarte skizziert.

Beim nachfolgenden Empfang begrüßte die 1. Brudermeisterin Katharina Koenn unter den zahlreichen Gästen den Kölner Diözesankönig Thomas Gau, den Aachener Diözesanprinzen Dominik Zilgens, die Aachener Diözesanschülerprinzessin Lena Schäfer und den früheren Bundeskönig Heinz-Peter Metzen.

Wolfgang Genenger übermittelte Nikolaus Kirfel nochmals die Glückwünsche des Diözesanverbands zu seinem herausragenden Erfolg beim Bundeskönigsschießen in Büttgen. Dem bisherigen Diözesankönig Hans Reinart aus Eilendorf und seiner Frau Gisela dankte er für allzeitige Präsenz.

Foto von der Standartenübergabe (v.l.): Hubert Schüler, Katharina Koenn, Sabine und Nikolaus Kirfel sowie Wolfgang Genenger.

Verbandswahlen Diözese Aachen

Quelle Text und Foto: Der Schützenbruder
Eingestellt am 5.1.2015
Foto Tobias Herbst_BHDS
Foto Tobias Herbst_BHDS
Linkes Foto v.rechts: Bischof Dr. Heiner Koch, Diözesanpräses (Köln) Reinhold Steinröder, Bundespräses Monsignore Robert Kleine und der Aachener Diözesanpräses René Mertens
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Der Aachener Diözesanbundesmeister Wolfgang Genenger konnte zu der turnusmäßigen Sitzung des Diözesanbruderrats als Wahlversammlung Vertreter nahezu aller Bezirksverbände begrüßen. Insbesondere hieß er Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm sowie Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies und dessen Stellvertreter Emil Vogt willkommen.

Die dann vom Hochmeister geleiteten Wahlen führten, mit Blick auf den geschäftsführenden Diözesanvorstand, zu folgendem Ergebnis: In ihren Ämtern wurden bestätigt:

Wolfgang Genenger als Bundesmeister,
► Franz Rosenberger, Franz-Josef Hallstein und Dieter Woche als Stellvertreter,
► Josef Mohr als Geschäftsführer,
► Karl-Heinz Körner als Schatzmeister und
► Hans-Dirk Coppeneur als Schießmeister.
► Neues Mitglied ist der nun Stv. Diözesanbundesmeister Hermann-Josef Kremer.
Hans-Michael Doncks repräsentiert weiterhin den BdSJ Aachen.

Wolfgang Genenger dankte ausdrücklich dem aus einem Vorstandsamt ausgeschiedenen Willi Küppers für sein langjähriges, außergewöhnliches Engagement.

Standartenübergabe in Eilendorf, Diözese Aachen

Quelle Text und Foto: Der Schützenbruder
Eingestellt am 5.1.2015
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Der neue Aachener Diözesankönig Hans Reinart stand zusammen mit seiner Frau Gisela im Mittelpunkt einer besonderen Feier in seinem Heimatort Eilendorf. Während einer von Diözesanpräses Pfarrer René Mertens in der mit mehreren hundert Schützen besetzten Pfarrkirche zelebrierten Heiligen Messe, übergab Diözesanbundesmeister Wolfgang Genenger die Standarte des Verbands für ein Jahr in die Obhut der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Zugleich wurde das neue Prozessionskreuz des Diözesanverbands gesegnet.

Beim nachfolgenden Empfang begrüßte der 2. Brudermeister Frank Kuntz unter den zahlreichen Gästen das Mitglied des Europäischen Parlaments, Sabine Verheyen, die Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, den Kölner Diözesankönig Severin Schmitz, den Kölner Diözesanschülerprinzen Alexander Schäffkes und den Aachener Diözesanprinzen Kai Kuhlen (MG-Geistenbeck).

Wolfgang Genenger übermittelte Hans Reinart die Glückwünsche des Diözesanverbands zu seinem herausragenden Erfolg beim Bundeskönigsschießen in Kerkrade/NL. Dem bisherigen Diözesankönig Heinz Dieter Pütz aus Würselen und seiner Frau Beate dankte er für allzeitige Präsenz.
(Foto v.l.): Wolfgang Genenger, René Mertens, Kai Kuhlen, Gisela sowie Hans Reinart und Frank Kuntz.
Eingestellt im Dezember 2014

"Kätzchen" schon 70 Jahre alt

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Einer der bekanntesten Schützen dieser Stadt hat ganz heimlich seinen 70. Geburtstag gefeiert: Heinz-Josef Katz, Bruderratsfreund aus Wickrath, wollte kein großes Aufhebens um sich. Deshalb verzichtete er auf die Festeinladung und stieß nur mit seiner Familie auf den besonderen Geburtstag an.

Gratuliert wurde trotzdem - noch Wochen nach dem eigentlichen Termin. Denn Katz (genannt "Kätzchen") ist "bekannt wie ein bunter Hund" - als Rittmeister zu Fuß beim Stadtschützenfest (in roter Husarenuniform: Leib-Garde-Husar), als Alt-Karnevalist in Rheydt (Alte Säcke), als Chronist des Brauchtums und Experte für Vogelzucht.

Unser Bild zeigt Katz (Mitte) bei einer seiner Lieblingsbeschäftigung - als Dienstleister im Dicken Turm (mit Lothar Erbers (li.) und Joachim Potrykus) bei der Verteilung von Schützen-Weckmännern (mit weißer Mandel-Zuckerguß-Hose).

Das BHDS-Präsidium tagte auf einer außerordentlichen Sitzung

Das Ergebnis ist hier vom BHDS zusammengefasst:

In den Medien wird der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) wegen des muslimischen Schützenkönigs Mithat Gedik von Politikern und Kommentatoren als Prototyp der Provinzialität dargestellt. Der BHDS versteht sich als ökumenisch orientierter Dachverband in der katholischen Kirche. Dennoch werden der BHDS und seine Mitgliedsbruderschaften als Beispiel einer „intoleranten Gesellschaft“ und einer „integrationsfeindlichen Kultur“ bezeichnet, die es nicht wert seien, in der Bundesrepublik Deutschland aufrechterhalten zu werden.

Die Stimmen, die sich erheben, reichen quer durch Medien und Parteien bis hin zu Integrationsbeauftragten und Diskriminierungsstellen. Es scheint so, als wollten diese Stimmen Zwangsharmonisierung und geistige Gleichschaltung in Deutschland erzwingen. Dies muss einen geschichtlich aufgeklärten Bundesbürger erschüttern.

Wie immer die vielschichtigen politischen und religiösen Meinungen und Ansichten zum Thema Integration der Muslime in Deutschland auch aussehen mögen, als Christen und Schützenbrüder dürfen und werden wir an unserem Recht auf positive Religionsfreiheit festhalten. Dieses Recht steht christlichen Schützenbrüdern ebenso zu wie z.B. unseren muslimischen, jüdischen oder buddhistischen Mitbürgern.

Dies bedeutet für uns das Recht auf christliche Identität, wie jedem Bundesbürger das Recht auf positive Religionsfreiheit zusteht. Die positive Religionsfreiheit darf aber nicht dazu führen, dass der Eindruck erweckt wird, katholische Schützenbruderschaften würden Mitgliedern anderer Religionen ohne Respekt begegnen.

Wir Schützen stehen auf den Grundpfeilern des christlichen Glaubens in von Respekt getragenem Dialog mit allen Religionen. Denn unser Menschenbild erkennt jeden Einzelnen als Geschöpf Gottes an.

Würden Nichtchristen in unseren katholischen Bruderschaften Mitglieder werden, bedeutete dies letztendlich, das Recht auf eigene Identität und Bindung zur katholischen Kirche aufzugeben. Dieser Vorwurf aber ist der betroffenen Bruderschaft wegen der Aufnahme von Muslimen nicht zu ersparen. Denn durch das BHDS-Statut und die Satzung der betroffenen Bruderschaft verpflichten sich die Mitglieder zum Bekenntnis des Glaubens durch Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze (Details zum BHDS-Statut sind unter www.Bund-Bruderschaften.de - Rubrik Service >Regelwerke).

Gerade in der heutigen Zeit, in der eine religiöse Identitätsfindung immer schwieriger wird, tragen katholische Schützenbruderschaften in einer pluralen Gesellschaft aktiv zum religiösen Dialog bei. Unsere Bruderschaften bilden einen sicheren Halt, geben Orientierung und fördern ausdrücklich das Miteinander von Religionen.

Das Aufweichen oder gar die Verleugnung der eigenen Glaubensüberzeugung ist keine Grundlage. Erst gegenseitiger Respekt, Ehrlichkeit und Toleranz ermöglichen ein vertrauensvolles Miteinander, trotz aller Unterschiede.

Der Vorstand des BHDS hat heute [6. August 2014] als Ausdruck von Respekt und Integration gegenüber dem Schützenbruder Mithat Gedik beschlossen, ausnahmsweise keine Einwände gegen seine Königswürde in seiner Bruderschaft zu erheben. Die Ausübung eines Amtes ab Bezirksebene wird hingegen nicht möglich sein.

Neuer Bundespräses für rund 400.000 historische Schützen

Amtseinführung beim 59. Bundesköniginnentag in Königshoven

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Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) freut sich auf seinen neuen Bundespräses Monsignore Robert Kleine (Köln). Für die Schützenfamilie mit ihren rund 400.000 Mitgliedern in 1.300 Mitgliedsbruderschaften ist der 47jährige Robert Kleine kein Unbekannter. Bereits seit 2001 fungiert er für die Schützenjugend als Bundesjungschützenpräses. In seiner Heimatstadt Neuss marschiert Robert Kleine übrigens schon seit 1986 in den Reihen der Schützen mit und ist zudem Präses der St. Jakobus Scheibenschützengesellschaft von 1415.

Sein Wechsel in das neue Amt als Bundespräses wurde durch die Ernennung des Amtsvorgängers Dr. Heiner Koch vom Kölner Weihbischof zum Bischof von Dresden-Meißen notwendig. Monsignore Robert Kleine wurde 1993 zum Priester geweiht und ist Stadtdechant von Köln sowie Domdechant und Mitglied des Kölner Domkapitels.

Robert Kleine unterstreicht: “Unsere Schützenbruderschaften sind seit Jahrzehnten oder schon Jahrhunderten in unseren Städten und Gemeinden ein „Soziales Netzwerk“. Gerade in unserer Zeit bleiben sie wichtig, denn sie wirken der Vereinzelung entgegen und mit ihrem Eintreten für Glaube, Sitte und Heimat leisten sie einen wichtigen Beitrag für Kirche und Gesellschaft.“

In der Festmesse zum 59. Bundesköniginnentag in Königshoven am 1. Juni 2014 wurde der neue Bundespräses Monsignore Robert Kleine vom Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm (Rhede) und vom Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies (Erkelenz) offiziell ins Amt eingeführt.

Der BHDS-Hochmeister betont hocherfreut: „Wir sind stolz darauf, nun mit Monsignore Robert Kleine einen derart kompetenten und mit dem Schützenwesen so vertrauten Bundespräses zu haben.“

Der Bund der St. Sebastianus-Schützenjugend (BdSJ) steht als BHDS-Jugendorganisation jetzt allerdings vor der nicht ganz leichten Aufgabe, einen neuen Bundesjungschützenpräses zu suchen und zu finden.

Quelle: „Der Schützenbruder“ 06/2014

11. Mai – Fest am Dicken Turm mit Ausstellung

11. Mai – Fest am Dicken Turm Bericht in DER Internetzeitung MG-Heute.de

Eintritt frei zu Schützen-Kemenate und Kerker

Eingestellt 2. Mai 2014
Die wechselvolle Geschichte des wohl eindrucksvollsten Gebäudes in der Gladbacher Altstadt hat es den Schützen angetan. Sie widmen ihre Sonderausstellung am Sonntag, 11. Mai, zum „Fest am Dicken Turm“ dem Rundling an der Waldhausener Strasse 16, der einst Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung war und heute „Schützen-Feste“ mit kleinem Schützen-Museum ist.

Während die Besucher (ab 11 Uhr) den Turm von außen bestaunen und von innen erkunden können, zapfen die gastgebenden Schützen auf dem Platz an der Feste Altbier an und laden zum „Königstreffen“ ein. Denn das Turm-Fest (mit sehenswerter Schützenausstellung hinter den dicken Mauern) ist traditionell Auftakt für die Schützen-Fest-Zeit und erste Gelegenheit für die Majestäten aus Stadt und Land sich in voller Pracht (in Uniform, mit Orden und Ehrenzeichen) in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Das Königsfoto, zu dem auch Oberbürgermeister Norbert Bude sein Kommen angesagt hat, wird um 12 Uhr „geschossen“ und ist als Dokumentation lebendiger bruderschaftlicher Tradition gedacht.

Im Turm zeigt der gastgebende Bruderrat Schönes und Wertvolles aus dem Silberschatz der Bruderschaften, historische Bilder und Urkunden und natürlich Dokumente aus der Turmgeschichte. Die Erkundung des Turm - der Aufstieg ins hohe Turmzimmer oder der Abstieg in die dunklen Kellergewölbe - ist nicht nur für Kinder spannend, denen Geschichten aus der Turmhistorie, von Kerker und dunklen Gesellen versprochen wird.

Daneben gibt es zahlreiche Schützengäste – unter anderem aus den Niederlanden – die sich und ihre Tradition vorstellen. Der Bruderrat will mit seinem „Tag der offenen Tür“ von 11 bis 17 Uhr Brauchtum begreifbar machen und für das „Weltkulturerbe Schützenwesen“ in seiner historischen Dimension, kulturellen Vielfalt und gesellschaftlichen Bedeutung werben.

Gäste sind herzlich willkommen, die mit den versammelten Schützen, plaudern, anstoßen und feiern wollen und dabei Turm- und Schützengeschichte kennenlernen können.

Bruderschaften wollen sich an Heiligtumsfahrt beteiligen

2.12.2013
Ob Gladbachs Abendmahltuch echt ist oder nicht, konnte bislang nicht bewiesen werden. Zur Heiligtumsfahrt im nächsten Jahr aber (alle sieben Jahre wird der Abendmahlschrein geöffnet und die Stoffreliquie öffentlich gezeigt) soll geprüft werden, ob das seit Jahrhunderten in der Gladbacher Abtei verwahrte Stoffstück mit einem ebenfalls als Stück vom Abendmahlstuch verehrten Stoffetzen aus dem Stephansdom in Wien übereinstimmt.

Regionaldekan Ulrich Clancett kündigte jetzt zur Eröffnung des Winterprogramms der Bruderschaften die wissenschaftliche Untersuchung an. Auf das Ergebnis ist er gespannt, wenn er auch sagt: "Die Reliquie ist ein Zeichen der Volksfrömmigkeit. Sie hat Bedeutung, weil seit Jahrhunderten Gläubige nach Gladbach gekommen sind, um sie zu sehen." Auf die Echtheit komme es dabei nicht an.

Bei den Bruderschaften warb Clancett gemeinsam mit Bernd Buers vom Organisationskomitee um erneute Unterstützung bei der Heiligtumsfahrt. Erneut sollen die Schützenbrüder den Abendmahlsschrein tragen und insbesondere beim Abschlußgottesdienst an Fronleichnam Flagge zeigen und die Prozession mit Königen und Fahnen begleiten.

Bezirkspräses Johannes van der Vorst und Bezirksbundesmeister Horst Thoren sagten Schützenhilfe für die Heiligtumsfahrt zu. Die Bruderschaften wollen sich mannstark einbringen und damit auch ihrem historischen Auftrag als Glaubensschützer gerecht werden. Das Leitwort zur Wallfahrt "Du deckst mir den Tisch" passe gut zum bruderschaftlichen Gedanken.

Gladbachs XXL-Königsfamilie wartet auf Kind Nr. 6

27.11.2013
Die königliche Familie war komplett, als seine Majestät im Pfarrheim Hockstein Hof hielt: „Wenn schon königlich feiern, dann mit allen Kindern“, verkündete Gladbachs XXL-Bezirkskönig Michael Kremer, der mit seiner Frau Barbara, den fünf Kindern (das kleinste auf dem Arm) und den Ministern Wolfgang Steffens und Frank Doumen mit ihren Frauen zum „Kennenlernabend“ eingeladen hatte.

Bruderrat und Stadtoffiziere, Bezirksstandarte und Vorjahres-Königshaus, alle mit Damen, waren die Gäste, die mit dem neuen König anstießen, mit den Kindern spielten, die zünftige Gulaschsuppe löffelten und vor allem eins taten – erzählten.

Der Königsabend, wenige Wochen nach dem Stadtschützenfest, soll Majestäten und Gefolge zusammenbringen und vor allem die Damen einbeziehen in den schützenfestlichen Freundeskreis.

Zum Abend gehörten – wie immer bei den Schützen – kleine Ehrungen und Geschenke, zunächst für die Kinder Schützen-Pins, dann für die Damen Blumen, schließlich für König und Minister überdimensionale Erinnerungsfotos. Michael Kremer durfte sich über einen Gartenzwerg mit Solarbeleuchtung freuen („da kommt des Königs Übergröße noch mehr zur Geltung“) und über einen heilen Königsvogel, den Lothar Erbers von der Volksbank spendiert hatte. Der hölzerne Vogel fürs traute Heim ist Ersatz für den doch arg zerrupften Holzadler, den Kremer beim Vogelschuß zum Stadtschützenfest abgeschossen hatte.

Vorjahreskönig Bernd Knitter und seine Minister Wolfgang Schäfer und Sven Brosch machten ihren Thronfolgern die Aufwartung und hatten die kleinen silbernen Amtsketten mitgebracht, die die Majestäten bei ihren Auftritten im Winter tragen. Das große Silber ist der Schützen-Festzeit vorbehalten. Die Vorfreude darauf war Kremer & Co. anzumerken.

Doch zunächst freut sich seine Majestät auf Familienzuwachs. Seine hochschwangere Frau und Königin erwartet im Februar Kind Nr. 6. Einen Namensvorschlag gibt es auch schon. Schützenchef Horst Thoren empfiehlt: „Falls es ein Junge wird, wären Sebastian nicht schlecht.“ Die Hocksteiner Heimatbruderschaft Sankt Margaretha, vertretenen durch Brudermeister Jürgen Lenz, würde sich wohl eher ein Mädchen wünschen. Dann wäre Gretchen richtig. Aber die Bestimmung des Namens hat nur eine: Die Mutter!

Beim Silberputz „Liebesperlen“ für die königlichen Putzfreunde

30.08.2013
Borussen-Präsident Rolf Königs zückte sogar sein grünes Einstecktuch, um beim Silberputz im Dicken Turm die Königskette der scheidenden Bezirksmajestät Bernd Knitter auf Hochglanz zu wienern. Zum Putzteam, angeführt von Oberbürgermeister Norbert Bude (Putzwerkzeug: Rotkariertes Taschentuch) gehörten darüber hinaus die Brauchtumsneulinge Professor Andreas Lahm (Maria Hilf) und Franz-Dirk Meurers (Volksbank) sowie Rechtsanwältin Doris Overlack-Kosel („Bin keine Putzexpertin“) und Gisela Salz (Barmer).

Der fröhliche Abend im Turmzimmer des Altstadt-Rundlings stimmte ein auf das am Samstag, 31. August, beginnende Gladbacher Stadtschützenfest. Michael Schroeren, der bei Festzug und Parade in die Rolle des legendären Räuberhauptmanns „Fetzer“ schlüpft, wurde probehalber schon mal in Ketten gelegt. Das besorgte mit echten Handschellen Altstadt-Sheriff Josef Vitz.

Als „Beute für den Räuber“, Gastgeschenk und Anspielung auf das Karnevalsmotto (Gladbach - Perle am Niederrhein) gab es für alle kleine Fläschchen mit Liebesperlen, die Festmarkt-Organisator Sven Tusch spendiert hatte. Zum Wachteam gesellten sich dann noch, von Schützenchef Horst Thoren mit Polizei-Utensilien aus dem Spielzeugladen ausgestattet, der neue Ordnungsdezernent Hans-Jürgen Schnaß, Professor Gunter Konrad, Karikaturist Nik Ebert (mit Plastik-Polizeimarke) Karnevalsboss Bernd Gothe und Ex-Prinz Gert Kartheuser (First Reisebüro).

Als möglicher Ersatzsänger für die kölschen „Rabaue“, deren Auftritt Sonntag, 18:30 Uhr, beim Schützen-Treffpunkt Kapuzinerplatz ansteht, präsentierte sich stimmgewaltig NEW-Chef Friedhelm Kirchhartz mit dem Rabaue-Ohrwurm: „Ich möchte so gern mit dir allein auf einer kleinen Insel sein …“

Das hörten gern und voll Vergnügen Düsseldorfs Stadtkämmerer Manfred Abrahams und Düsseldorf-Banker Dr. Detlev Irmen, beide Gladbacher Bürger und auf ein Bier im Turm, EX-OB Monika Bartsch („die stolzeste Oma der Stadt“), die Promi-Senioren Heinz Feldhege (Ehren-OB) und Hermann Jansen, Borussen-Geschäftsführer Stephan Schippers (hat Sonntag Geburtstag) und Vizepräsident Siegfried Söllner, Voba-Chef Lothar Erbers (führt Sonntag, 15 Uhr, als General den Festzug an) und die Bezirksvorsteher Arno Oellers und Reinhold Schiffers (bekam Gartenzwerg im Schiffers-Look mit langem weißen Haar und Rauschebart).

OB Bude plauderte zu später Stunde noch mit Alistair Clark vom britischen Verbindungsamt über deutsch-britische Beziehungen, Kulturausschußvorsitzende Manuela Luhnen sah sich die neuesten Entwürfe des Paramentenkünstlers Hubert Schüler für einen Papst-Wimpel an und der scheidende Bezirkskönig Bernd Knitter und seine Minister Wolfgang Schäfer und Sven Brosch gaben sich rührselig: „Ein schönes Jahr geht zu Ende.“

Den Schlußsegen erteilte zu später Stunde Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst, der die Festgemeinde nach Hause schickte: „Auf ein frohes Wiedersehen am Wochenende beim Stadtschützenfest.“

Gefeiert wird an beiden Festtagen (31. August und 1. September) rund um den Alten Markt. Leitwort: „Von Herzen Rheinländer …“ Die Höhepunkte: Samstag, 15 Uhr, Vogelschuß um die Bezirkskönigswürde („Piff, paff – d‘r Vurel mot eraff“). Sonntag, 14 Uhr, Krönungsmesse im Münster. Danach Festzug (ab 15 Uhr) und Parade (16 Uhr) mit 2500 Schützen und Musikanten. Erstmals auf der Tribüne mit dabei ist die neue Doppelweltmeisterin und „Superchampionesse“ Ina Menzer. Abschluß auf dem Kapuzinerplatz mit den „Rabaue“.

Bezirkskönigstrio stiftet Europakönigsvogel in Silber

10. August 2013

Bericht mit Fotos in MG-Heute.de - DER Internetzeitung = die Einzigartige!

Was so ein richtiger König ist, der hinterläßt ein bleibendes Andenken an seine Regentschaft: Zwar hat Bezirksmajestät Bernd Knitter aus Waldhausen noch gut drei Wochen bis zum Ende seiner Amtszeit zum Stadtschützenfest am 31. August 2013, doch seine Silberstiftung ist schon da. Gemeinsam mit seinen Ministern Wolfgang Schäfer und Sven Brosch, beide aus Neuwerk, legt Majestät Bernd Knitter mit diesem prächtigen Geschenk ein Bekenntnis zu Europa ab.

Die Silberplatte, gefertigt von Goldschmied Peter Goeth aus Vallendar, zeigt den Europakönigsvogel der Schützen [EGS] und erinnert daran, daß 2012 die Europäische Union mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Die Europäische Idee führt in der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen Brauchtumsfreunde aus neun Nationen zusammen.

Der Gladbacher Bernd Knitter hat schon jetzt erklärt, in zwei Jahren beim nächsten Europakönigsschießen in Peine antreten zu wollen. Zu dieser Absicht paßt seine Stiftung bestens. Schließlich ist der Europakönigsvogel mit dem Aachener Marienwappen das Symbol des europäischen Schützenkönigs.

Stadtschützenfest soll am 31. August und 1. September bis zu 50 000 Gäste locken

Treffpunkt Kapuzinerplatz: Tanzen – Feiern – Schlemmen – Und abends rocken die „Rabaue“

6.8.2013
Wer Folklore mag, gerne gut isst und Geselligkeit liebt, sollte am ersten September-Wochenende (31. August und 1. September) in die Gladbacher Oberstadt kommen: Dort feiern Bruderschaften und Bürger ihr Stadt(schützen)fest, gibt's auf dem Kapuzinerplatz zwei Tage lang Unterhaltung zum Nulltarif.

Das Bühnenprogramm (Samstag und Sonntag von 11 bis 22 Uhr) bietet Jux-Jazz und Komik, Klamauk und Tanz, Pop und schöne Mädchen. Sonntagabend (ab 18.30 Uhr) rocken die „Rabaue“, bringen die niederrheinischen Mundartbarden Freches und Frohsinn auf die Bühne. Das Ende schließlich ist rockig-poppig.

Und ganz nebenbei können die Festgäste shoppen gehen. Und das bis spät in die Nacht. Denn das Stadtschützenfest bietet am Festsamstag, 31. August, Late-Night-Shopping in der City (bis 22 Uhr). Da gibt es das Doppel-Angebot: Erlebnis-Einkauf in der Innenstadt mit Fest-Treffpunkt auf dem Kapuzinerplatz, wo am Nachmittag der neue König ausgeschossen und abends abgerockt

Für das leibliche Wohl der Kauf- und Brauchtumsgäste sorgt Kirmes-Chefkoch Sven Tusch mit seinem Team. Die Festwirte servieren beim „Treffpunkt Kapuzinerplatz“ Deftiges und Raffiniertes, zapfen heimisches Altbier an und versprechen zivile Preise. Der Speisezettel zum Stadtschützenfest ist lang und bietet Abwechslung: Aufgetischt werden im Biergarten Scampi-Spieße ebenso wie Holzfällersteaks und Würstchen in Reih und Glied.

Schmucke Uniformen und „staatse Kerls“ gibt's zu sehen, wenn die Schützen aus Stadt und Land am Festsamstag, 31. August, 15 Uhr, auf dem Kapuzinerplatz ihren neuen Bezirkskönig ausschießen (bis zu 39 Kandidaten gibt es) oder am Sonntag nach der Parade die neue Majestät auf offener Bühne dem Volke präsentieren.

Schützenchef Horst Thoren: „Der Treffpunkt Kapuzinerplatz macht unser Schützenfest zum Stadtfest. Wir bieten Schützentradition und bunte Unterhaltung.

Parallel zu Bürgerfest und Feldlager auf dem Kapuzinerplatz läuft das Festprogramm der Schützen: Sie krönen am Festsonntag, 1. September, 14 Uhr, im Münster ihren neuen König, treten dann um 15.15 Uhr mit 2500 Bruderschaftlern und Musikanten am Rathaus Abtei zum Festzug an.

Die große Königs- und Festparade mit 12 Musikkapellen und Tambourkorps wird um 16.15 Uhr am alten Markt sein. An der Spitze reitet mit der Generalität Oberbürgermeister Norbert Bude, der hoch zu Roß das Schützen-Regiment anführt und später auch sein Ja-Wort zum Parademarsch gibt.

Preußisch-stramm paradiert wird vor großem Publikum und großer Majestätenschaft. Die Könige der 39 Schützenbruderschaften und -vereine sitzen auf der Ehrentribüne. Für die Zuschauer gibt's Stehplätze. Tipp der Schützen: Wer früh kommt, steht in der ersten Reihe.

Festlich geht's am Samstag, 31. August, 20 Uhr, im großen Saal der Kaiser-Friedrich-Halle zu. Dort ist „Ball aller Majestäten“ zu Ehren des scheidenden Bezirkskönigs Bernd Knitter aus Waldhausen und seiner Minister Wolfgang Schäfer und Sven Brosch (beide Neuwerk).

Unten im Foyer der Halle ist derweil „Disco-Sound“ angesagt. Die Party bietet Gelegenheit zum Mitfeiern gerade für junge Leute, die bei freiem Eintritt zu Oldies und Songs aus der Hitparade abrocken können.

Das Stadtschützenfest endet Sonntagnacht auf dem Kapuzinerplatz mit dem stimmungsvollen Froh-Singsang der Rabaue und Tanzmelodien. Samstag sorgt dort ab 18 Uhr die Gladbacher Formation Area 41. Die Schützen hoffen, daß ihr Programm zieht und bis zu 50.000 Gäste Herz fürs Brauchtum zeigen.

Kinderschützenkönigskiste ab sofort lieferbar

Die Holzwerkstatt des Volksvereins gegen Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach hat die Produktion der „Schützenkönigs-Kiste für Kinder“ vorerst abgeschlossen.

Angeboten wird die (als Thron ausgestaltete) Kiste mit Vogelstange/Klappvogel, Königskette und Brudermeisterkette zum Preis von 150 Euro. Im Preis enthalten ist das ergänzende Zubehör mit Spielanleitungen, Kinderbilderbuch und zwei Kinderschützenhüten. Bestellt werden kann die Königskiste über den Bezirksverband Mönchengladbach, Rheydt, Korschenbroich, oder direkt bei Heinz-Josef Katz.

Das Angebot richtet sich an Bruderschaften und Vereine, die einem Kindergarten eine Schützen-Königskiste schenken wollen oder selbst Kinderschützenfeste ausrichten. Die Kiste kann nicht versandt werden.

Korschenbroicher in Rom zum Ritter geschlagen

29. Mai 2013
Den Ritterschlag vollzog Kaiserenkel Karl von Habsburg, Erzherzog von Österreich persönlich: In der Jesuitenkirche Sant Ignatio in Rom nahm Habsburg als Großmeister der Ritterschaft vom heiligen Sebastianus in Europa Heinz-Josef Rebig (60) aus Korschenbroich in die Ritterrunde auf.

Damit wird der Einsatz des Korschenbroicher Schützenbruders für Bruderschaft und Kirche gewürdigt. Nach der Schwertlege, dem dreifachen Auflegen des Schwertes auf die Schulter, steckte Prior Charles-Louis de Merode Rebig die Ordensinsignien an.

Der Korschenbroicher gehörte zu den insgesamt acht Investiturkandidaten aus drei Nationen, die im Rahmen der Rom-Wallfahrt der Europa-Schützen als Ritter geehrt wurden. Zu den ersten Gratulanten nach der Investiturfeier zählte Bezirksbundesmeister Horst Thoren aus Korschenbroich, Justiziar im Ordenskapitel der Ritterschaft.

Die Investiturfeier, als Pontifikalamt vom niederländischen Bischof Hurtmanns gelesen, war neben der Papstaudienz und der Schützenmesse im Petersdom, einer der Höhepunkt der Pilgerfahrt von 500 Schützen aus sechs europäischen Ländern.

Europakönig soll zum Stadtschützenfest kommen

15.4.2013
Der Gedankenaustausch war herzlich und von gegenseitiger Sympathie getragen: Auf Schloß Merode bei Langerwehe tagte das Präsidium der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS) und der neue Europakönig Toon Weijtmanns aus Udenhout / Tilburg war erstmals dabei.

Gladbachs Schützenchef Horst Thoren, Justiziar im Präsidium der Europa-Schützen, nutzte die Gelegenheit, den niederländischen Brauchtumsfreund zum Stadtschützenfest einzuladen. Mit großem Gefolge, so die Bitte, möge der Europa-König am 1. September in Mönchengladbach antreten.

Toon Weijtmanns versprach, die Einladung wohlwollend zu prüfen. Sein Sekretariat sortiere derzeit alle Terminwünsche. Grundsätzlich, so betonte der Niederländer, wolle er gern nach Gladbach kommen.

Prinz Merode, Gastgeber beim Treffen auf dem Familiensitz Schloß Merode, war vor Jahren schon zum Stadtschützenfest in Mönchengladbach und ist von den Bruderschaften der Stadt begeistert: "Gladbachs Schützen sind treue Freunde und wichtige Mitstreiter für die europäische Idee."

Nachtwallfahrt der Bruderschaften 2013 – Schützen beteten für Papst Franziskus

18.3.2013
An der Nachtwallfahrt der Bruderschaften im Bezirksverband Mönchengladbach, Rheydt, Korschenbroich nahmen wieder rund 600 Schützen teil. Unter dem Motto "Dem Herrn auf der Spur" pilgerten sie zum Marienheiligtum in Hehn.

Diese Nachtwallfahrt stand unter dem Thema: "Dem Herrn auf der Spur". Aus mehreren Bruderschaften im Stadtgebiet, z.B. Wickrathhahn, Rheindahlen, Holt, Geistenbeck, Broich-Peel, Günhoven, Dorthausen, Neuwerk und besonders die Hauptgruppe aus Speick, mit dem Bezirkskönig Bernd Knitter mit seinen Ministern Sven Brosch und Wolfgang Schäfer, sowie Schützenchef Horst Thoren an der Spitze, pilgerten die Bruderschaften zur Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung in Hehn. Unterwegs wurde der Rosenkranz gebetet.

"Die Wallfahrt ist ein Glaubensbekenntnis der Bruderschaften", sagte Horst Thoren. Die Schützen sind sich bewußt, daß ihr Brauchtum mehr ist als nur die Feier an den Kirmestagen. Besonders der Glaube ist es, der im Schützenwesen fest verankert ist. Daher ist die Nachtwallfahrt ein wichtiger Termin vor den Schützenfesten.

Für Pfarrer Horst Straßburger, der eigentlich nur als Konzelebrant nach Hehn gekommen war, bekam in der Sakristei eine Überraschung: Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst mußte krankheitsbedingt absagen. Pfarrer Straßburger mußte sich nun schnell auf die neue Situation vorbereiten. Bevor er die Messe begann, sprach Horst Thoren zu den Schützen: "Habemus papam – Wir haben einen Papst". Er forderte die Schützen auf, für Papst Franziskus, aber auch für Papst Benedikt XVI. zu beten" und weiter: "Papst Franziskus geht auf die Menschen zu und hat uns jetzt schon beeindruckt. Die bescheidenen Gesten des neuen Papstes seien ein starkes Zeichen.

Das Motto "Dem Herrn auf der Spur" sei nicht nur so zu verstehen, daß man als Pilger zu Fuß unterwegs ist, sondern auch so, wie es Papst Franziskus vor einigen Tagen selber formulierte. Als er nach seiner Wahl hinaus auf die Loggia trat, erklärte er, daß nun ein gemeinsamer Weg der Brüderlichkeit und der Liebe beginne. Pfarrer Horst Straßburger begrüßte die Gläubigen mit dem Gruß, wie es auch Papst Franziskus tat: "buona sera – guten Abend".

Nach der Messe versammelten sich die Schützen traditionsgemäß zur gemeinsamen Agape (übersetzt: sich mit etwas zufriedengeben) im Pfarrheim und empfingen danach an den Hehner Grotten den Segen. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Musikkapelle Mönchengladbach.

Hochmeister lobt Kinder-Königsvogel: "Eine tolle Sache."

11. März 2013
Das Lob kam von höchster Stelle: Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm-Salm und Bundespräses Bischof Dr. Heiner Koch sind begeistert von Schützen-Königsvogel für Kinder.

Als jetzt das Bundes-Präsidium der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Liedberg tagte, stellte Gladbachs Schützenchef Horst Thoren die Idee der Schützen-Königskiste vor, die das notwendige "Zubehör" für ein Schützenfest im Kindergarten enthält.

Besonders gefiel den angereisten Oberschützen der Königsvogel mit Klapp-Mechanismus, der mit Bällen beworfen werden kann und bei einem gezielten Treffer umkippt. Dann steht der Kinder-König fest, können die jungen und Mädchen jubeln.

Für den kleinen Kindergartenkönig gibt es dann auch eine hölzerne Amtskette mit Krönchenplakette und bunten Anhängern. Gefertigt hat den Kinder-Königsvogel und die Amtskette die Holzwerkstatt des Volksvereins gegen Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach.

Horst Thoren will mit Vogel und Königskiste, die jetzt erst einmal als Muster vorliegen, in die kleine Serienproduktion gehen, um mit dem Schützen-Spielzeug in möglichst vielen Kindergärten fürs Sommerbrauchtum zu werben.


Tragen der Traditions-Uniformen bei Rheinischen Schützenfesten

In der zweiten Hälfte der Wilhelminischen Zeit (ca. um 1900) ist es Tradition im Rheinland, auch den „Bunten Rock“ zu tragen.

Rheinische Bruderschaftler, die einen Posten als Offizier in ihrer Bruderschaft hatten und im Dienst des Kaisers standen oder gestanden haben, trugen ihre eigene Uniform auch beim Schützenfest.

Diese Uniformen wurden später dann auch von Gruppen getragen. Vereinfachte Uniformen wurden mehr und mehr in Schneidereien, z.B. Hintzen in Korschenbroich (gegr. 1884), angefertigt. Diese Firma verarbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise originale Teile, wie z.B. Gardesterne für Mannschaften auf der Husaren-Pelzmütze. Es wurden aber nie die „Feldgrauen“ Uniformen getragen.

Der „Bunte Rock“ wird im Bezirk Mönchengladbach, Aachen, Köln, sehr oft getragen. Einige Bruderschaftler bemühen sich, diese Uniform so original wie möglich herstellen zu lassen und originales Zubehör zu intrigieren. Als (Parade/Präsentier-) Waffe wird überwiegend der Degen getragen. Dieser vielfach auch in Original.

Nie werden Hieb- oder Stichwaffen bzw. Pistolen getragen, die früher zum töten benutzt wurden, wie z.B. Bajonett, welches auch nur von Mannschaftsdienstgrade getragen wurde.

Da in den Bruderschaften diese Uniformen getragen werden, tragen die Schützen auch nur Orden und Ehrenzeichen die von der Bruderschaft oder vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften verliehen werden. Orden aus der Wilhelminischen Zeit werden weder in Original noch als Replikat getragen.

Orden werden verliehen und nicht gekauft


Schützenfest-Termine 2018

17. März - Nachtwallfahrt nach Hehn – Nacht zum Passionssonntag
24. März - Bezirksprinzenschießen – (samstags) 3 Wochen vor Pfingsten

? ? ? - Fest am Dicken Turm – Ende April/Anfang Mai
6. - 7. April - EGS-Frühjahrtagung – Tschechien

06. Mai - St. Josef Bruderschaft-Stadt Westend – Sonntag vor Christi Himmelfahrt
12.+13. Mai - 63. Bundesköniginnentag – Delbrück-Westenholz
13. Mai - St. Seb. Bruderschaft Giesenkirchen – Sonntag nach Christi Himmelfahrt
13. Mai - St. Johannes Junggesellen Bettrath-Hoven-Lockhütte – 1 Woche vor Pfingsten
13. Mai - St. Maria Männer Bruderschaft Bettrath – 1 Woche vor Pfingsten
13. Mai - St. Barbara-Bruderschaft Neuwerk – 1 Woche vor Pfingsten
13. Mai - St. Maria Junggesellen Bruderschaft Neuwerk-Kloster – 1 Wo. vor Pfingsten
13. Mai - St. Antonius Sebastianus Bruderschaft Wanlo – 1 Woche vor Pfingsten
13. Mai - St. Nikolaus Bruderschaft Hardt – 1 Woche vor Pfingsten
27. Mai - St. Vitus Laurentius Bruderschaft Stadtmitte – 1 Woche nach Pfingsten
27. Mai - St. Rochus Schützenbruderschaft Broich-Peel – 1 Woche nach Pfingsten
27. Mai - St. Josef Schützenbruderschaft Geistenbeck – 1 Woche nach Pfingsten
27. Mai - St. Konrad Schützenbruderschaft Ohler-Ohlerfeld – 1 Woche nach Pfingsten

03. Juni - St. Apollinaris Bruderschaft Hardterbroich – 2 Wochen nach Pfingsten
03. Juni - St. Seb. u. St. Vitus Brudersch. Obergeburth Waldhausen – 2 Wo. n. Pfingsten
10. Juni - St. Hubertus-Bruderschaft Dahl – 3 Wochen nach Pfingsten
10. Juni - St. Michaels-Bruderschaft Hehn – 3 Wochen nach Pfingsten
10. Juni - Wickrather Schützengesellschaft St. Antonius – 3 Wochen nach Pfingsten
17. Juni - St. Michaels-Bruderschaft Holt – 4 Wochen nach Pfingsten
24. Juni - St. Hubertus Bruderschaft Wickrathhahn – 5 Wochen nach Pfingsten

01. Juli - Diözesanjungschützentag – Norf
01. Juli - St. Petrus- u. Paulus- Pfarrbruderschaft Lürrip – WE nach Peter+Paul
01. Juli - St. Josef Pfarrbruderschaft Hermges – nach dem 1. Freitag im Juli
08. Juli - St. Matthias Schützenbruderschaft Günhoven – 2. Wochenende im Juli
08. Juli - St. Vitus u. Martinus Bruderschaft Eicken – 2. Wochenende im Juli
08. Juli - St. Josef Bruderschaft Venn – 2. Sonntag im Juli
22. Juli - BSV Windberg-Großheide – 4. Sonntag im Juli
22. Juli - St. Paulus Bruderschaft Mülfort – 4. Sonntag im Juli

05. August - St. Christophorus Bruderschaft Dorthausen – 1. Sonntag im August
05. August - St. Josef Bruderschaft Schelsen – 1. Sonntag im August
12. August - St. Margareten-Bruderschaft Hockstein – 2. Sonntag im August
17. – 19. August - EGS-Herbsttagung – Leudal (NL)
19. August - Schützenverein Tackhütte St. Mariä Himmelfahrt – 3. Sonntag im August
19. August - St. Helena Schützenbr. Rheindahlen und Kirchspiel – WE nach 18. August
26. August - BSV St. Hermann-Josef Speick – letzter Sonntag im August
26. August - BSV St. Franziskus Untereicken – letzter Sonntag im August

02. September - Stadtschützenfest – erster Sonntag im September
14. bis 16. September - Bundesfest – Xanten
07. Oktober – St. Donatus Bruderschaft Korschenbroich-Pesch – 1. So. im Oktober
26. bis 28. Oktober - Bundesjungschützentage - Stukenbrock-Senne

Alle Angaben ohne Gewähr! – Änderungen sind möglich.

Hier = Regeln zum Tragen der Bezirks-Standarte

Berichte vom Bezirksverband in MG-Heute.de

Einladung zum Stadtschützenfest 2015: Stadtschützenfest 2015
Termine zum Stadtschützenfest 2015: Termine und Vogelschuß
Der Versuch, Europaprinz bzw. Europakönig zu werden: EGS und Vogelschuß
Pressekönigsschießen 2015: Wolfgang Speen = neuer Pressekönig
Stadtschützenfest 2015: Stadtschützenfest mit Vogelschuß
Pressekönig 2015/16: Der neue Pressekönig
Neuwahlen: Delegiertenversammlung
Winterprogramm mit Spende 26. November 2014
Kennenlern-Treff 21. Oktober 2014
Bundesfest (3.) 26. September 2014
Bundesfest (2.) 24. September 2014
Bundesfest (1.) 18. September 2014
Stadtschützenfest 2014 (7.) 12. September 2014
Stadtschützenfest 2014 (6.) 10. September 2014
Stadtschützenfest 2014 (5.) 7. September 2014
Brauchtum gehört zum Kulturerbe 5. September 2014
Stadtschützenfest 2014 (4.) 3. September 2014
Neue Pressekönigin 20. August 2014
Stadtschützenfest 2014 (3.) 11. August 2014
Stadtschützenfest 2014 (2.) 8. August 2014
Bruderkreuze verliehen 6. August 2014
Stadtschützenfest 2014 (1.) 5. August 2014
Königsehrenabend 2014 19. Juli 2014
Lob für die Schützen bei der Heiligtumsfahrt19. Juli 2014
Schützenwesen als NRW-Kulturerbe anerkannt 18. Juli 2014
Heiligtumsfahrt - Anfang / Ende 22. Juni 2014
Stadtschützenfest 2013 Bericht mit Fotos - 11.September 2013
Piff, paff – d‘r Vurel mott eraff 12. August 2013
Zum Stadtschützenfest zieht ein Räuberhauptmann über den Alten Markt 10. August 2013
Bezirkskönigstrio stiftet Europakönigsvogel in Silber 10. August 2013
Stadtschützenfest am 31. August und 1. September 6. August 2013
Treffpunkt Kapuzinerplatz: Und abends rocken die „Rabaue“ 29. Juli 2013

Berichte mit Fotos aus dem Jahre 2016:

Eröffnung des Winterprogramms Winterprogramm 2016
Eröffnung des Winterprogramms Vorankündigung Winterprogramm 2016
Schmausen im Dicken Turm 2016 Schmausen
Stadtschützenfest 2016 Großer Bericht
Stadtschützenfest 2016 Neuer Bezirkskönig
Pressekönig 2016 Bernd Ormanns
Vorankündigung zum Stadtschützenfest 2016
Termine zum Stadtschützenfest 2016

Neuer Diö-Präses: Neuer Diözesanpräses im Diözesanverband Aachen
Stadtschützenfest 2016: Treffpunkt Kapuzinerplatz
Rentenauszahlung: Rentenauszahlung an Reimund Schmitz, Bezirkskönig 2015
Königsvesper 2016: Auftakt des Sommerbrauchtums = Königsvesper
Nachtwallfahrt nach Hehn 2016: Nachtwallfahrt
Schützenfesttermine 2016: Termine

Berichte mit Fotos aus dem Jahre 2015: Nikolaus dankt ausgezeichneten Schützen: Weihnachtsfeier
Schützen freuen sich über UNESKO: ausgelassene Schützenfreude
Alice Windeln bei Borussia: Schützenschwester Alice im Wunderland Borussia
UNESCO: Deutsche Schützen gehören zum UNESCO Weltkulturerbe
Königswache: Ehrung der Königswache
Bezirksjugend: Majestäten der Bezirksjugend
Ehrengäste: Ehrengäste
Stadtschützenfest 2015: Stadtschützenfest
Pokale beim SSF 2015: Pokale für die größten Gruppen
Auszeichnungen: Ausgezeichnete Bruderschaftler
Neues Bezirkskönigshaus: Neuer Bezirkskönig und Minister
Infos: Infos zum Stadtschützenfest

Newsletter der Polizei im Rhein-Kreis Neuss "PDF"
Newsletter der Polizei März 2016 "PDF"
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. Oktober 2017 )