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Archiv 3 Bezirksverband

Inhalt:

Pastor der Herzen - Schützen feierten ihren Bezirkspräses Johannes van der Vorst
Pressekönigin 2010
Präsidial-Konferenz 2010
Ausgezeichnete Bruderschaftler im Bruderrat

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Grußwort zum Mönchengladbacher Stadtschützenfest 2016

23. November 2016
Ein Prost auf Mutter Teresa!

Die neue Heilige ist ganz nach dem Geschmack der (Gladbacher) Schützen! Welch ein großes, glänzendes Vorbild ! Zupackend, herzlich, hilfsbereit – ein bisschen wie Mutter Teresa, so stellen sich die Bruderschaften auch den eigenen „Dienst am Menschen“ vor.

Deshalb stellt der gastgebende Bruderrat das Stadtschützenfest unter den Schutz dieser wirkmächtigen Schutzpatronin. Das passt, auch zeitlich.

Denn während Papst Franziskus in Rom die „Helferin der Armen“ heiligspricht, feiern die Schützenbrüder und –schwestern ihre Krönungsmesse als „Festhochamt der Barmherzigkeit“.

Die Botschaft vom ersten Sonntag im September gilt als Losung fürs ganze Jahr und das bruderschaftliche Miteinander überhaupt: „Bruder/Schwester sein ist mehr“.

Auf diese fröhliche, weil froh machende, Botschaft ist das ganze Festgeschehen ausgerichtet, das zum Ziel hat, Menschen zusammen zu bringen: Am Tisch des Herren im Gladbacher Münster ebenso, wie am Zelttisch auf dem Kapuzinerplatz.

Denn auch das „Bier an der Theke“ kann der Anfang einer Freundschaft sein, die ein Leben lang trägt. Deshalb stoßen die Schützen miteinander und mit den vielen tausend Gästen an, deshalb ist das Stadtschützenfest auf Begegnung ausgerichtet.

Der Gedanke, auf diese Weise offen und froh auf einander zu zugehen, hätte auch Mutter Teresa gefallen. Auch gegen das verbindende niederrheinische Altbier hätte sie sicher nichts gehabt. (Wat mott dat mott …)

Der persönliche Kontakt, nicht das „virtuelle“ Wahrnehmen, bestimmt die beiden Festtage.

Und anders als bei Facebook und jedem noch so spannenden Computerspiel ist das Schulterklopfen körperlich spürbar. Und der Wettbewerb beim Vogelschuss, König und Parademarsch herzlich ergreifend.

„Schützenfest“ ist alles andere als eine Fernbeziehung, sondern lebt von der wärmenden Nähe! So nehmen die Schützen ihren König bei Festzug und Parade in die Mitte und die Freunde in den Arm.

Die Einladung zum Stadtschützenfest in Mönchengladbach gilt als Versprechen, etwas ganz Besonderes zu erleben: Das froh gestimmte, freudige „Wir-Gefühl“ tausender von Mitmenschen.

Wer bereit ist, staunend durch die Stadt zu laufen, sich freudig überraschen zu lassen und Begeisterung zu spüren, der möge kommen!

Treffpunkt ist der Alte Markt, wo beim Parademarsch „Tradition vom Feinsten“ präsentiert wird. Der eigentlich Mittelpunkt des Festes ist der Kapuzinerplatz, wo miteinander angestoßen, getanzt und gelacht wird.

Ort der Besinnung ist das Gladbacher Münster, wo bei der Krönungsmesse gebetet und Gott gedankt wird. Stärkung für Leib und Seele also – zwei Schwerpunkte unseres brüderlichen Lebens!

Das alles stellen wir, voller Vertrauen, unter Schutz und Schirm der Heiligen Mutter Teresa von Kalkutta, deren soziale Botschaft und vorbildliches Handeln im Jahr der Barmherzigkeit des Papstes die Schützen bewegt und anspornt. Die Bruderschaften aus Stadt und Land wollen Heimat geben, auch denen, die auf der Suche sind – unabhängig davon, woher sie kommen. Und erfreuen sich für diesen barmherzigen Gedanken des päpstlichen Segens!

Zum Stadtschützenfest in Mönchengladbach: Ein Prost auf Mutter Teresa.

HORST THOREN
Bezirksbundesmeister

Nachtwallfahrt zum Marienheiligtum in Hehn am 16. März 2013

25. Februar 2013
Auf rege Beteiligung hofft der Bruderrat und Bezirks-Jungschützenvorstand bei der traditionellen Wallfahrt zum Marienheiligtum in Hehn in der Nacht zum Passionssonntag. Gemeinsam machen sich die Schützen am Samstag, 16. März, betend auf den Weg.

Das Leitwort zur Nachtwallfahrt der Bruderschaften 2013: „Dem Herrn auf der Spur!“

Der Papst tritt ab. Zum ersten Mal seit 700 Jahren hat sich ein Oberhaupt der katholischen Kirche entschieden, das höchste Amt aufzugeben. Benedikt XVI. hat mit seinem Entschluß deutlich gemacht, daß das Oberhaupt der katholischen Kirche bis zuletzt mit voller geistiger und gestandener körperlicher Kraft agieren muß, um in einer globalen Welt, glaubhaft zu bestehen.

Die Gläubigen verlangen nach Orientierung, sie brauchen mehr als den Festtags-Segen „Urbi et Orbi“. Das hat Benedikt XVI. erkannt. Er will der Kirche den Weg in die Zukunft weisen – und tritt deshalb zurück.

Bei seiner Wahl freuten sich die Deutschen „Wir sind Papst!“. Bei seinem Abschied sollten wir uns dankbar verneigen: „Wir waren ein guter Papst.“

Die Nachtwallfahrt gibt die Gelegenheit, in Gemeinschaft für den Heiligen Vater zu beten. Die Bruderschaftler bitten Gott um Beistand für die Kirche und ihr neues Oberhaupt, das im März in Rom gewählt wird.

Das Erbe des scheidenden Papstes dokumentiert die Grundwerte einer Kirche, auf deren Fundament sich die Sehnsucht des Kirchenvolkes nach inhaltlicher Erneuerung erfüllen kann. Der weiße Rauch aus der Sixtinischen Kapelle sollte einen Papst ankündigen, der ein Erneuerer ist: Die Rolle der Laien, die Rolle der Frau, die Rolle der Seelsorge sind neu zu bestimmen. In einer säkularisierten Gesellschaft muß sich die Kirche neu finden und sich offen den Fragen stellen, die gerade junge Gläubige bewegen.

Der Betgang der Bruderschaften soll Kraft geben, aus dem Glauben heraus das eigene Leben zu meistern und dem Nächsten voll Vertrauen Freund und Stütze zu sein.

Bezirksbundesmeister Horst Thoren: „Deshalb wünschen wir uns Gottes Vorbild und seinen reichen Segen. Der gute Gott möge uns den Weg weisen, damit wir „dem Herrn auf der Spur“ bleiben.“

Treffpunkt für alle Schützenschwestern- und brüder, die mit der Hauptgruppe des Bezirksverbandes um Bezirkskönig Bernd Knitter pilgern wollen, ist am Samstag, 16. März 2013, 19.00 Uhr die Pfarrkirche St. Hermann-Josef in Speick, Karstraße/Ecke Immelmannstraße.

Die Pilgermesse in der Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung in Hehn beginnt um 20.30 Uhr. Gefeiert wird im Freundeskreis der Bruderschaften mit Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst. Die Kollekte ist bestimmt für die Sozialaufgaben der Bruderschaften.

Nach dem Gottesdienst ist die Agape im Jugendheim. Die St. Michaels-Bruderschaft Hehn sorgt für Speis und Trank. Gegen 22.30 Uhr wird an den Grotten der Schlußsegen erteilt. (Agape bedeutet „sich mit etwas zufriedengeben“, aber auch „jemanden mit Achtung behandeln“).

Hinweis: Die Fahnengruppen treffen sich um 20.20 Uhr am Haupteingang der Pfarrkirche Hehn zum gemeinsamen Einzug und nehmen dann Aufstellung im Chor der Kirche. Alle Schützen können gerne auch in Tracht teilnehmen.

König und Prinz schunkelten bis Mitternacht

31. Januar 2013
Der Abend wollte und wollte kein Ende nehmen: Nach ein Gag, noch ein Auftritt, noch eine Begrüßung, noch eine Ehrung. Seit gut und gern 20 Jahren treffen sich im Gladbacher Maria Hilf Karnevalisten und Schützen, um gemeinsam zu schunkeln, zu lachen und rheinisch deftig zu speisen.

Doch so vollgestopft mit teils erstklassigen Programmpunkten war der frohe Abend mit Prinzenpaar Rolf III. und Niersia Dagmar (Gaden) und Bezirkskönig (Bernd Knitter mit Minister Wolfgang Schäfer und Königsadjutant Detlev Robens) noch nie.

Gemeinsam eröffnete die Freunde des Winter- und des Sommerbrauchtums die letzte Woche vor Karneval und hatten diesmal mit Gastgeber Ulli Hillekamp einen unermüdlichen Programmgestalter, der partout fünf Stunden Unterhaltung bieten wollte.

Zum frohen Beginn legten Schützen und Karnevalisten bei der Brauchtumsmesse ein Bekenntnis zu den christlichen Wurzeln des Brauchtums ab. Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst predigte in der Krankenhauskapelle zu „Mer losse d'r Dom en Kölle“ und rief, wie auch Schützenchef Horst Thoren, dazu auf, die Kirche im Dorf zu lassen und sich für die Heimat einzusetzen.

Nach dem Gottesdienst ließ Aushilfs-Krankenhauschef Ulli Hillekamp im Casino Grünkohl, Muurejubbel (Möhren „untereinander“) und Panhas servieren, wurde mit Alt angestoßen. Dazu sangen die Chefärzte „An Tagen wie diesen“ und parodierten gekonnt den Krankenhausalltag mit Bürokratie und Busineß-Plänen.

Karnevalsboss Bernd Gothe und Schützenchef Horst Thoren vertauschten dann kurzzeitig die Rollen, stimmte dann aber gemeinsam ein Loblied auf Freundschaft und Brauchtum an, in das auch Oberbürgermeister Norbert Bude einstimmte.

Den Ehrentitel des „Dr. humoris causa carnevalensis“ verlieh die Klinik an den Rheydter Unternehmer und IHK-Präsidenten Heinz Schmidt, den Professor Christoph Müller-Leisse als peniblen Planer und lebensfrohen Rheinländer vorstellte.

Der frohe Abend schloß nach Mitternacht. Schunkelnd zogen die Brauchtumsfreunde von dannen. Ihr Versprechen: „Beim Veilchendienstagszug sehen wir uns alle wieder.“

Schützen feierten ihren Bezirkspräses Johannes van der Vorst
Zum 80. ein XXL-Lebkuchenherz für den "Pastor der Herzen"

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Zum 80. Geburtstag ließen die Schützen ihren Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst hochleben - zunächst feierlich mit Weihbischof Dr. Heiner Koch aus Köln bei der Dankmesse in der Pfarrkirche Hehn, später weltmeisterlich bei der zünftigen Geburtstagsfeier mit 150 Gästen im Borussia-Park.

Weihbischof Heiner Koch, Bundespräses der Bruderschaften, sang in seiner Predigt ein Loblied auf Johannes van der Vorst, der Vorbild an Treue und Verläßlichkeit sei und im Gottesglauben seinem Namensgeber, Johannes der Täufer, nachfolge. Heiner Koch segnete das neue bruderschaftliche Messgewand, gestiftet aus Anlaß des Geburtstages mit Schützenhilfe der Bruderschaften und aus dem Freundeskreis, das Hubert Schüler aus MG-Hockstein kunstvoll gestaltet hat.

Die in Fadenmalerei handgearbeiteten Stickereien zeigen auf der Vorderseite des goldgewirkten Messgewandes den Münsterturm mit dem Sebastianus- Kreuz der Bruderschaften. Dabei hat Hubert Schüler die „künstlerische Freiheit“ in Anspruch genommen. Normalerweise zeigen beide Pfeile mit der Spitze nach oben. Hier aber zeigt ein Pfeil von Gott zur Erde und der andere Pfeil von den Menschen zu Gott.

Auf der Rückseite die Schutzmantelmadonna, die ihren Mantel über die Abtei breitet. Gladbachs Schützenchef Horst Thoren, der Johannes van der Vorst den "Don Camillo vom Niederrhein" nannte, dankte ihm von Herzen für seinen bruderschaftlichen Dienst. Johannes van der Vorst mache deutlich, was „Bruder sein ist mehr“ bedeutet, sagte Horst Thoren. Und weiter: „Lieber Johannes! Wir sind froh und dankbar, dich bei uns zu haben - als Vorbild, als Freund, als Schützenbruder, als priesterlichen Wegbegleiter.“

Nach der Messe (mit Weihbischof Heiner Koch hatten Propst Dr. Albert Damblon und Schützenpräses Horst Straßburger zelebriert) traten Schützen und Gäste im Borussia-Park an, wo Vizepräsident Siegfried Söllner, Aufsichtsratschef Hermann Jansen und Geschäftsführer Stephan Schippers die Gastgeberrolle übernahmen.

Gefeiert wurde im großen Rund des Stadions auf der Terrasse vor der Präsidiumsloge. Dort spielte die Big Band Sankt Barbara Neuwerk auf, gab´s Würstchen und Steaks vom Grill und nebenbei die Gelegenheit auf der überdimensionalen Schautafel WM-TV zu gucken. Das gefiel Johannes van der Vorst sichtlich, dem der Bruderrat ein XXL-Lebkuchenherz mit der Aufschrift: "Pastor der Herzen - Johannes wird 80" umhängten und über die Stadionlautsprecher hochleben ließen ("Es läuft ein mit der Nummer 80 Johannes van der Vorst").

Der Jubel war groß, die Stimmung bestens. So gut, daß Oberbürgermeister Norbert Bude, der mit Frau Birgit zum Gratulieren kam, gern und lange blieb, freundlich sprach und auch beim Fitness-Training ("Schützen-Fitness 2010: Ohne Bauch geht´s auch") mit Coach Salvador Rodriguez und Autorin Birgitta Ronge („Schützen-Fitness-Trainer“) als Vorturner mitmachte.

Unter den Gästen, die mit dem "jüngsten 80jährigen der Stadt" Geburtstag feierten, waren Freunde und Weggefährten des Jubilars und Förderer der Bruderschaften. So die Banker Hartmut Wnuck (Stadtsparkasse) und Lothar Erbers (Volksbank), die Brauer Reinhard Weerth (Carlsberg) und Michael Hollmann (Bolten), Architekt Burkhard Schrammen und Rechtsanwalt Peter Backes, Karnevals-Boss Bernd Gothe und Karikaturist Nik Ebert, die Geschäftsführer Gabi Teufel (GEM) und Joachim Püllen (Maria Hilf), die Professoren Gunter Konrad und Ulrich Kania, die Unternehmer Lutz Menge, Dieter Röhlen und Bernhard Laufenberg, Ex-OB Monika Bartsch und MdL Norbert Post, die Bürgermeister Renate Zimmermann und Klaus Schäfer, Bezirksvorsteher West Arno Oellers und Ordnungsdezernent Peter Holzenleuchter, aus Korschenbroich Alt-Bürgermeister Heinrich Mühlen, Bürgermeister Heinz-Josef Dick und der stellvertretende Landrat Hans-Ulrich Klose, Kirmesköchin Gerda Römgens und Detlef Irmen von der Börse.

Von der Bundesspitze der Bruderschaften Ehrenbundesschützenmeister Hermann Macher und Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies, die Präsidenten der Bruderschaften und Vereine und das Bezirkskönigstrio mit Majestät Norbert Goertz und den Ministern Sebastian Dürrbaum und Rene Fiedel.

Ein sichtlich gerührter Johannes van der Vorst dankte zum Schluß von Herzen: "Ich freue mich riesig und bleibe, was ich immer war - Euer Johannes."

Pressekönigin 2010 mit dem 13. Schuß

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Helga Heine ist neue „Pressekönigin Mönchengladbach“ der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Das Pressekönigschießen wurde 1982 ins Leben gerufen. Somit ist Helga Heine 29. Pressekönig/in, davon die vierte Frau.
Alle Presse-Könige siehe hier: PRESSE-KÖNIGE

Die Pressesprecherin der britischen Streitkräfte im Hauptquartier Rheindahlen war beim Vogelschuß im Rathausinnenhof mit dem 13 (!) Schuß erfolgreich. So schnell fiel der Holzvogel, daß die meisten Königskandidaten erst gar nicht zum Schießen antreten konnten.

Ganz anders im Vorjahr: Da hatten die Presseleute noch drei Stunden und 297 Schuß gebraucht. um das Holztier von der Stange zu holen. Deshalb hatte der Schießmeister diesmal den Vogel angesägt und ihm dabei offensichtlich die innere Stabilität genommen. So war Helga Heine selbst überrascht, als nach ihrem frühen Treffer der Adler auseinander brach und zu Boden fiel.

Nach der Schrecksekunde kam die Freude und der Jubel der Schützen. Die silberne Amtskette überreichte Oberbürgermeister Norbert Bude. Als Ministerinnen stehen der Königin Nadine Reuen aus der Presseabteilung der NVV und Julia Küppers vom Stadtfernsehen CityVision zur Seite.

Insgesamt 54 Journalisten aus nah und fern beteiligten sich am Königsspiel. OB Bude nutze die Gelegenheit, um mit stadtnahen Unternehmen für Mönchengladbach zu werben. Schützenchef Horst Thoren lud ein zum Stadtschützenfest am 4. und 5. September.

Begrüßt wurden auch und das ist schon Tradition, Gäste aus Politik, Kultur und Verwaltung. Jüngster Gast mit neun Jahren war aber Ruben Lappessen von der Bruderschaft in Hardterbroich, natürlich mit seinen Eltern. Er ist auf dem Plakat zum Stadtschützenfest zu sehen. Horst Thoren überreichte ihm einen Schützen-Willi, die Handpuppe des Bezirkverbandes und natürlich ein großes Plakat. Große Freude bereitete Ruben das persönliche kennenlernen von Oberbürgermeister Norbert Bude.


„Neuer und alter Schützenchef ist Horst Thoren“

Zum sechsten Mal haben die versammelten Präsidenten der 39 Schützenbruderschaften und -vereine aus Mönchengladbach und Korschenbroich Horst Thoren zum Bezirksbundesmeister gewählt.

Der 51jährige Korschenbroicher, Jurist und Journalist, wurde einstimmig im Amt bestätigt. Horst Thoren führt den Bezirksverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften seit 1988. In seiner Fünf-Jahres-Bilanz hob Thoren bei der Wahlversammlung in Geistenbeck das gute Miteinander in den Bruderschaften hervor und betonte, gerade in wirtschaftlich schwieriger Zeit habe Bruderschaft eine wichtige Funktion als Mutmacher und Kraftspender.

Dabei zeigten die frohen Schützenfeste und großen Jubiläen öffentliche Wirkung und schenkten Schützen und Gästen gleichermaßen vielfältig Freude. Im Rückblick betonte Horst Thoren, besondere Höhepunkte seien die Europa-Schützen-Tage 2008 in Korschenbroich und die damit verbundene große Schützenausstellung mit Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit Otto von Habsburg (Sohn des letzten österreichischen Königs) in Schloß Rheydt gewesen.

Mit Stolz verwies der Bundesmeister auf die erfolgreichen Buchprojekte. Erst kürzlich erschienen sind das wissenschaftliche Werk „Schützen, Glanz und Gloria“ zum Silberschatz der Bruderschaften und die Ratgeber „Schützen-Fitness-Trainer“ und „Schützen-Knigge“.

Besonderen Dank sagte der Schützenchef den Mitstreitern im Bruderrat und dem Führungskreis der Präsidenten. Besonders hervor hob er die Leistungen von Heinz-Josef Schillberg, der 30 Jahre als Kassierer wirkte und zum Ehrenkassierer ernannt wurde. Heinz-Josef Schillberg bleibt Finanzberater im Bruderrat.

Dem Führungsgremium der Bruderschaften gehören weiter an
Johannes van der Vorst (Bezirkspräses),
Hans-Josef Heupts (Kassierer),
Frank Jöris (Schriftführer),
Klaus Cörstges, Theo Dieken, Heinz-Josef Esser, Heinz-Josef Katz, Frank Engel (Bezirksjungschützenmeister), Hans-Willi Engels, Stefan Feiks (Schießmeister), Willi Kempers, Heinz-Josef Rebig, Detlev Robens und Kurt Schillings. Willi Hoeren ist Offizier beim Bruderrat.

Zu mitarbeitenden Ehrenmitgliedern des Bruderrates wurden berufen:
Albert Kremer (Ehrenkönigsadjutant),
Theo Laux (Ehrenschießmeister),
Heinz Thoren, Kurt Franken und Karlheinz Vieweg.

Im Bruderrat sollen in den nächsten Jahren die wissenschaftlichen Projekte fortgeführt werden, die helfen, das Schützenwesen in seiner historischen und gesellschaftlichen Dimension zu erfassen. Weiterführen will der Bruderrat auch seine vielfältigen Aktivitäten für Kinder. Beispielhaft sind dabei die beliebte Handpuppe „Schützen-Willi“ und das Kinderbilderbuch „Simsalabumm“.

Ausgezeichnete Bruderschaftler im Bruderrat

Beim Ball der Majestäten, anläßlich des Stadtschützenfestes des Bezirkverbandes, wurden Schützen des Bruderrates des Bezirkverbandes für 30jähriges Wirken im Führungsgremium ausgezeichnet.

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Die Verdienten im Bruderrat sind (v.l.):
Hans-Josef Heupts (Hardterbroich),
Kurt Schillings (Speick)
Theo Dieken (Neuwerk),
Heinz-Josef Esser (Geistenbeck),
Heinz-Josef Schillberg (Eicken)(leider nicht dabei).
Sie alle bekamen eine Sonderanfertigung aus Sterlingsilber mit dem Hl. Sebastianus.

Seinen ersten offiziellen Orden des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften hat sich Detlev Robens, (auf dem Foto rechts) seit April 2010 Bezirkskönigsadjutant, redlich verdient. Er bekam für seine aufopferungsvolle Tätigkeit das Silberne Verdienstkreuz des Bundes. Detlev Robens war 2008/09 Bezirkskönig und weiß daher, daß er in der Schützenfestzeit fast jeden Sonntag mit dem Bezirkskönig und seinen Ministern „auf Achse“ ist. Soll nicht heißen, daß das Königsgespann wöchentlich unterwegs sein muß! Außerdem war er davor, von Bezirksbundesmeister Horst Thoren berufen, Stadtoffizier.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. November 2016 )