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Inhalt:Tag der offenen Turm-Tür 2010Gladbacher Schützen machten Oberbürgermeister Norbert Bude fit Schützen wollen der Polizei helfen elektronische Post an den Chronisten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen könnenTag der offenen Turm-Tür mit AusstellungGruppenbild der KÖNIGE 2010Zum „Tag der offenen Turm-Tür“ lud der Bruderrat für Sonntag, 2. Mai 2010, nach Mönchengladbach, Turmstiege 16, ein und hoffte auf regen Besuch, insbesondere aus Bruderschaftskreisen. Und der kam, der Regen. Allerdings kamen auch viele Bruderschaftler.Bei einem leckeren Glas Bier konnten sich die Schützenschwestern und -brüder für die kommende Fest-Zeit stärken. Wie in den Vorjahren kamen auch viele Bruderschaftskönige zum Gruppenfoto für die Ahnengalerie. Zum Fototermin „Gruppenbild der Könige“ kamen dann auch viele Fotografen. Auf dem Foto von Marlene Katz in der vorderen Reihe, sitzend: Norbert Post (MdL) – Horst Thoren (Bezirksbundesmeister) – Norbert Bude (Oberbürgermeister) – Sebastian Dürrbaum (Bez.-Minister) – Norbert Goertz (Bez.-König) – Rene Fiedel (Bez.-Minister) – Detlev Robens (Bez.-Königs-Adjutant) – Pfarrer Johannes van der Vorst (Bezirkspräses) – Hans-Josef Heupts (Bez.-Kassierer) – dahinter: Heinz-Josef Katz (Bruderrat und Offz.) Es war wieder eine sehr unterhaltsame und zusammenführende Veranstaltung. Das Schöne bei dieser Veranstaltung ist, daß man alte Verbindungen stärken und neue knüpfen kann. Der Erlös des Festes ist für das Bezirksarchiv „Schützenfeste Dicker Turm“ bestimmt. Fotos vom "Fest am Dicken Turm" von Fotograf Theo Titz Fest am Dicken Turm 2010 Fotos vom "Fest am Dicken Turm" auch bei Volksfestbilder Fest am Dicken Turm 2010 Gladbacher Schützen machten Oberbürgermeister Norbert Bude fitDa hat Schützenchef Horst Thoren den Oberbürgermeister bei der Königsvesper im Saal des Rathauses Abtei aber kalt erwischt. "Der OB hat gestern Nachmittag zwar noch zwei Stunden Fußball gespielt und nach eigenen Aussagen dabei auch mächtig geschwitzt. Aber ich glaube", bemerkte der nun schlanke Bezirksbundesmeister Horst Thoren, nach fachmännischem Blick, "er hat in der Karnevalszeit vielleicht doch ein paar Kilo zugelegt". Norbert Bunde konnte sich drehen und wenden wie er wollte, er kam aber aus dieser Nummer nicht mehr raus. Und die besagt: Er wird fit gemacht!Und das mit einem Programm, an dem sich möglichst alle Schützen aus Mönchengladbach, Rheydt, Korschenbroich und dem gesamten Niederrhein beteiligen sollen. Auf Einladung der AOK steigen die dickbäuchigen Bruderschaftler deshalb am 17. April auf der Anlage des TV 1848 in ein Fitness-Programm mit Nordic Walking sowie Strech-, Dehn- und Kraftübungen in eine Aktion ein, die zu einer Fitness-Offensive werden soll. "Brauchtum, Bier und Bauch – das ist ein Vorurteil. Und mit dem wollen wir nun aufräumen", verkündete Horst Thoren. Obwohl sich bei der Königs-Vesper mit Bezirkskönig Norbert Goertz und seinen Ministern Sebastian Dürbaum und René Fiedel mehr als 40 Bruderschaftler Grünkohl mit Kasseler und Mettwürstchen schmecken ließen, wird dies für viele das letzte "große" Essen gewesen sein. Aber nicht jeder Brauchtumsfreund trägt Bauch. Rechtsanwalt Dr. Peter Backes zeigte sich gertenschlank, Polizeichef Hans-Hermann Tirre ist drahtig, die ehemalige Oberbürgermeisterin Monika Bartsch hat eine Jung-Mädchen-Figur, Ehren-Oberbürgermeister Heinz Feldhege beweist, daß man auch im Alter fit sein kann. Horst Römgens vom Schaustellerverband meldete sich freiwillig zu diesem Fitneß-Programm an. Bezirksprinz Alexander Böker mit Ritterin Vanessa Odermatt sowie Bezirksschülerprinz Timo Zelinek mit seinen Rittern Alina Stenten und Simon Böker brauchen sich um überflüssige Pfunde (noch) überhaupt noch keine Gedanken zu machen. Die Königsvesper, traditioneller Übergang vom Winter- in das Sommerbrauchtum, bewies einmal mehr, daß die Schützen, die Brauchtumsfreunde und auch der Oberbürgermeister, von Thoren zum Brauchtums-Botschafter ernannt, sich in diesem Kreis wohl fühlen. Norbert Bude bekam einen, vom Volksverein gefertigten Gilde-Baum, mit dem Kindergartenkinder an das Schützenwesen herangeführt werden können. Den Schützen-Willi, die (sprechende) Handpuppe des Vorjahres, kennen sie bereits bestens. Ansgar Heveling (MdB) begrüßte im Reichstag Schützen aus der RegionSchützen aus der Region waren zu Gast in Berlin, sahen im Bundeskanzleramt, wo Angela Merkel arbeitet, und diskutierten im Reichstag mit dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling aus Korschenbroich.Die Vier-Tage-Reise, von Ansgar Heveling mit einem umfangreichen politischen Besuchsprogramm arrangiert, führte die Schützen – unter ihnen Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies und Bruderschaftspräsidenten und Bruderratsverantwortliche aus Korschenbroich, Kaarst und Mönchengladbach – ins Machtzentrum der Hauptstadt. Daneben blieb zumindest abends Zeit, die Stadt zu erkunden und – so bei einer gemeinsamen Schiffahrt auf dem Wannsee – zu geselligem Beisammensein. Gastgeber Ansgar Heveling und sein Mönchengladbacher Bundestagskollege Dr. Günther Krings waren bei der Ausflugsfahrt auf dem Wannsee dabei und gesuchte Gesprächspartner. Für Ansgar Heveling, selbst Schützenbruder in Korschenbroich, gab es als Gastgeschenk die Handpuppe Schützen-Willi. Studentinnen der Hochschule Niederrhein entwickeln "Uniform der Zukunft"Am 12. Januar 2011 präsentierten neun Studentinnen die neue Schützenuniform im Lesungssaal der Hochschule Niederrhein. Dieser Saal war bis zum letzten Platz besetzt. Zu Beginn der Präsentation zogen einige Mitglieder des Bruderrates in Uniform zu Marschmusik in den Raum ein. Sie wurden mit riesigem Applaus bedacht. Dann wurden die gefertigten Uniformen von Jasmin Kolenko und Alexandra Wistel vorgestellt. Als eines der Models fungierte Kurt Franken vom Bruderrat. Für ihn persönlich war eine Uniform gefertigt worden. Die gesamte Vorstellung der einzelnen Uniformen dauerte ca. 10 Minuten. Aber am Abend fand dann die Pressekonferenz im Dicken Turm statt. Schützen und Mode paßt das zusammen? Neun Studentinnen der Hochschule Niederrhein sagen ja. Sie haben, begleitet und gefördert von ihrer Professorin Ute Detering-Koll, eine "Uniform der Zukunft" entwickelt, die in Schnitt und Tragekomfort modernsten Standards entspricht. Entwickelt hat die studentische Projektgruppe um Lilia Arndt Modellvarianten des Schützenrocks "Rheinischer Jäger" – für Männer und Frauen, in einer modischen und in einer traditionellen Linie. Die Anregung, den traditionellen Schützenrock weiter zu entwickeln, kam von Gladbachs Schützenchef Horst Thoren, der über Rolf Königs den Kontakt zur Hochschule suchte und Professoren und Studierende für die Projektidee gewann. Thoren beschreibt die Ausgangslage so: "Unsere angestammten Schützenjacken sind nicht unbedingt bequem, der dicke Stoff kratzt oft und läßt uns schwitzen. Nicht nur Schützenschwestern beklagen, daß der Schützentracht der notwendige Chic fehlt. Also Handlungsbedarf genug." Das fand auch Manager Rolf Königs, IHK-Vizepräsident und Fachmann für Textil-Innovation und unterstützte das Schützenanliegen. Aus ersten Gesprächsrunden mit Mode-Experten, diskutiert im Ausschuß für Geschichte und Brauchtum der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, entstand der Projektauftrag, den die Studierenden als Aufgabe fürs Wintersemester bekamen. Das Ergebnis liegt jetzt vor und läßt sich sehen: Der leichte, modische und strapazierfähige Stoff (ansonsten für Freizeitkleidung genutzt), die moderne Paßform (für Frauen figurbetont, für Schützenbrüder an Bauchweite orientiert) und die wetterfeste Aufbereitung (läßt Paraden auch bei Nieselregen zu) machen die "Uniform der Zukunft" aus. Einzig bei der Stoff-Farbe mußten die Studentinnen einen Kompromiß eingehen. Weil der gewünschte Superstoff derzeit nicht in Schützen-Grün zu bekommen war, wurden die Jacken in Schwarz geschneidert. Lob für das Projektergebnis kommt von den Schützen, aber auch von Fachbereichsdekan Professor Rudolf Haug, von Rolf Königs und der betreuenden Professorin Ute Detering-Koll, die mit der Arbeit ihrer Studenten "sehr zufrieden ist". Rolf Königs haben es insbesondere die modischen Entwürfe angetan. Er will das Projekt fortgeführt wissen und sieht (bis hin zur Farbgebung) Gestaltungsvarianten. Gladbachs Schützenchef Horst Thoren hofft als Vorsitzender des Ausschusses für Geschichte und Brauchtum, daß die Musteruniform bald in Produktion gehen kann. Der Verband der Bekleidungsindustrie, in das Projekt eingebunden, hat bereits mitgeteilt, daß ein Hersteller Interesse angemeldet hat. Die Projektgruppe freut das: Schließlich soll die "Uniform der Zukunft" als "Schützen-Modell MG" die Schützen auch modisch nach vorne bringen. Thoren und die Projektbegleiter aus Mönchengladbach und Korschenbroich sind sicher, daß selbst Traditionalisten am neuen Look Freude haben werden: "Tradition und Chic schließen sich nicht aus. Schützen und Mode passen gut zusammen."Bericht mit Fotos bei der Bürgerzeitung Mönchengladbach: Klick hierSchützen wollen der Polizei helfenJetzt haben es die Schützen schriftlich: Sie sind Partner der Polizei. Im Gladbacher Rathaus Abtei unterzeichneten Polizeipräsident Hans-Hermann Tirre und Bezirksbundesmeister Horst Thoren das neue Partnerschaftsabkommen, das die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Schützen in Mönchengladbach regelt und von den Vereinen bürgerliche Schützenhilfe einfordert. Horst Thoren stellte bei der Vertragsunterzeichnung fest: „Wir sind keine Hilfssheriffs, wohl aber bereit, als Wegbegleiter zu helfen.“ Was das heißt, erklärte der Polizeichef so: Die Vereine können unsere Arbeit vielfältig unterstützen, weil sie in allen Stadtteilen vertreten und zu Hause sind, weil sie über vielfältige Kontakte verfügen und wir, gerade in der vorbeugenden Arbeit, auf Partner angewiesen sind. Begrüßt wurde das neue Abkommen auch von Oberbürgermeister Norbert Bude, der im Rahmen der Königsvesper im Rathaus Abtei die beispielhafte Kooperation vorstellte und das bürgerschaftliche Engagement der Bruderschaften lobte. Das Bild zeigt die Vertragsunterzeichnung mit Polizeipräsident Hans-Hermann Tirre (von links), Oberbürgermeister Norbert Bude, dem Bezirkskönigshaus mit Minister Klaus Vieten, Majestät Michael Keinath, Minister Jochen Bensberg, Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst, dem Leitenden Polizeidirektor Ulrich Fomferra (der den Vertrag vorbereitet hatte und das Partnerschaftsprojekt betreut) sowie Bezirksbundesmeister Horst Thoren (bei der Unterschrift).Foto: Heinz-Josef Katz |
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. Dezember 2011 ) |