Chronist arrow Wickrath arrow Beckrath
Beckrath
elektronische Post an den Chronisten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Denkmal in Beckrath 2011
Denkmal in Beckrath 2011
Beckrath ist ein ländliches Dorf im Stadtbezirk Wickrath der Stadt Mönchengladbach und hatte am
30. 06. 2010 = 1.283 Einwohner
31. 12. 2011 = 1.276 Einwohner
31. 10. 2013 = 1.263 Einwohner
Oktober 2016 = 1.239 Einwohner

Der Stadtteil Wickrath-West umfasst die Ortsteile
Buchholz, Wickrathhahn, Beckrath und Herrath.
Einwohner gesamt: 3.501 mit 1.598 Haushalten.
Leider gibt es keine detaillierte Aufstellung mehr.

Beckrath zählt mit Wickrathberg und Herrath zu den reformierten Dörfern.

Kirmes ist immer am letzten Sonntag im August = Wochenende Freitag, Samstag und Sonntag

Aus der Chronik
Vorsitzende des Denkmalpflege- und Heimatvereins Beckrath:

1946 – 1953 Johann Schrey, Schmiedemeister
1953 – 1961 Willi Schraub, Direktor
1961 – 1968 Gustav Reuchsel, Hauptlehrer
1968 – 1974 Otto Paulußen, Landwirt
1974 – 1977 Johann Laermann, Bauunternehmer
1977 – 1981 Friedrich Niehoff, Landwirt † 30.09.1981
1982 – 1990 Heinz Schröter, Landwirt † 2014
1990 – 2015 Fritz Moll, Kaufmann
2015 - heute Frank Oellers, IT-Service Manager

Stolpersteine in Beckrath

Image
Am 25. März 2011 verlegte der Initiator und Künstler Gunter Demnig vor dem Haus "Enger Weg 1" in Beckrath sieben Stolpersteine. Hier wohnten, bis daß sie 1941 verschleppt wurden, die Eheleute Selma und Max Liffmann, die Eheleute Herta und Albert Leven (Herta war die Tochter von Selma und Max Liffmann), sowie deren Kinder Manfred (*1933), Walter (* 1935) und Mirjam, die nicht mal ein Jahr alt war.

Die Patenschaft für Mirjam hat Eveline Hicke-Bachmann aus Rheydt übernommen. Für zwei weitere Stolpersteine übernahm Sylvia Gollers-Derks die Patenschaft. Als ehemalige Beckratherin war es ihr ein Anliegen, dieses zu tun. Die Patenschaft für die anderen vier Steine hat die Gesellschaft „Spektrum“ aus Rheydt übernommen, deren Gesellschafterin sie auch ist.


INFO: Die Patenschaft kann jeder Bürger für 95 € übernehmen. Die Herstellungs- und Verlegekosten sind damit abgedeckt, berichtete Gunter Demnig.

In der ehemaligen Gemeinde Wickrath wurden Stolpersteine schon auf der Quadtstraße 34 (6 Stolpersteine am 22. Dezember 2006), Trompeter Allee 22 (3 Stolpersteine am 4. April 2007) und auf der Berger Dorfstraße 27 in Wickrathberg (4 Stolpersteine am 4. September 2009) verlegt.

Bedeutung des Ortsnamens "Beckrath":

Die Ortsnamen auf rath (auch rode) geben uns Kunde davon, daß unsere Vorfahren, besonders zur Zeit der fränkischen Herrschaft, viel Wald gerodet und in Ackerland umgewandelt haben. Auf diesen Rodungen entstanden dann Höfe und Dörfer. Das urbar gemachte Land hieß Mark, Kamp, Acker oder Feld, die eingezäunten Wiesen nannte man Benden. Große Teile des Bruches, des Brachlandes und des Waldes blieben lange Zeit Gemeindebesitz der Dorfbewohner. Sie benutzten sie meistens als Weideplätze für ihr Vieh. In manchen Orten finden wir noch die alten Namen für die Wege, die zu solchen Weideplätzen führten, z.B. in Beckrath die Viehstraße.

Beckrath wird wohl als Rodung am Bache zu erklären sein.
Frühere Schreibweisen: Beckraidt, Beckeradt, Beckraed, Beckeroede.

Das Dorf Beckrath bestand einst aus drei von einander entfernt liegenden Teilen. In der Mitte lagen mehrere Höfe, von denen einer die „Freiheit“ hieß. Wall und Graben, die diesen Hof umgaben; sind im 19. Jahrhundert noch vorhanden gewesen.

Die Stelle, wo der untere Wanloer Weg den Weg nach Wickrathberg kreuzt, heißt noch heute „An der Wey“ (an der Weide), weil von hier der Weg zu den Viehweiden führte. Von dort nach dem Chur heiß es „Am Tömp“ (am Zipfel). Der an den Straßen nach Herrath und Venrath gelegene Teil Beckraths heißt heute noch „Am End“ (am Ende).

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. August 2019 )