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Berichte aus Niersbote Teil 2
Denkmal: Mädchen mit Taube
Tambour-Korps Wickrath 1924
Wasserturm – das Auf und Ab
Erinnerungen an das Kriegsende von Franz Otten
Pfarrhaus-Keller wird zum Grab

Tambour-Korps Wickrath 1924

Bericht aus „Niersbote“ vom 28. 4. 1989
Das Tambour-Korps Wickrath 1924, oft im Training, viel im Einsatz, wird in diesen Tagen [1989] 65 Jahre. Im Juni 1924, so berichtete uns Vorsitzender Wilhelm Pongs, richtete in Wickrath – erstmalig nach dem 1. Weltkrieg – die St. Antonius Bruderschaft ihre Prunkfeierlichkeiten aus.

Die für den Schützenzug erforderliche Musik mußte aus den Nachbarorten herangezogen werden. Das war einigen Wickrathern Veranlassung, am Ort einen Spielmannszug zu gründen. Zu den Pionieren gehören neben anderen Albert Allwicher, Wienand Beckers, Josef Brendgen, Heinrich Dohmen, Josef Holzweiler, Josef Lucas, Franz Schröer, Theo Wolter und der heute noch lebende Mitbegründer Otto Bekkers.

Alle schriftlichen Unterlagen über die Gründung und die Tätigkeit des Korps in den ersten Jahrzehnten gingen im zweiten Weltkrieg verloren.

Nach 1945 mußte mühselig mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Im Oktober 1949 konnten die Mitglieder und Freunde des Korps das Silberjubiläum feiern. Dieses Fest fiel freilich undank wolkenbruchartiger Regenfälle sprichwörtlich mehr oder minder ins Wasser.

Dennoch ging es in der Folgezeit mit dem Korps stetig aufwärts. Der Wiederaufbau der Wirtschaft, die gute Arbeitsmarktlage und der weitgehend sanierte bzw. florierende Wohnungsbaumarkt machten die Menschen optimistisch. Sie wollten wieder in der Gemeinschaft feiern. So gab es für das Korps auf Schützenfesten, bei Martinszügen, goldenen Hochzeiten und Vereins- und Familienfeiern immer wieder Einsätze.

1974 konnte das Goldjubiläum gefeiert werden.

Höhepunkt der Feierlichkeiten, die am 4./5. Mai stattfanden, war ein Festzug, an dem sich neben den örtlichen Vereinen Korps, Schützengesellschaften und Bruderschaften aus nah und fern beteiligten. Mit einer Lester-Legrand-Show klangen die Festivitäten aus.

1975 eröffnete sich für das Korps ein großes Problem. Die Stadt Mönchengladbach, nach der kommunalen Neugliederung auch Herrin über die Schulen im Bezirk Wickrath, verbot die Proben des Korps in der Hauptschule. Es begann eine mühsame Suche nach einem geeigneten Probelokal. Schließlich half Hotelier Günter Frambach Er stellte dem Korps eine Kegelbahn als Übungsstätte zur Verfügung. Als Dank wurde dem Gastronom die Ehre des Ehren-Tambourmajors angetragen, seine Frau Inge wurde Ehrenmitglied.

Zum 65. Geburtstag will das Korps wieder einmal richtig auf die Pauke hauen. Getreu dem Motto „Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, gibt es am 30. April, 20.00 Uhr, im Hotel Frambach einen Supertanz in den Mai mit Tombola und Wahl einer Maikönigin. Das Korps wird sich an diesem Tag im neuen Uniformlook vorstellen.

Wasserturm – das Auf und Ab


Abschrift aus Niersbote Nr.: 7 – 18. Februar 2010
Zusammenfassung im Niersboten: Heinz-Gerd Wöstemeyer
Seitdem der Wasserturm im September 1997 bei einem Sturm erstmals von außen sichtbare Schäden erlitten hatte, wurde viel über die Restaurierung des Bauwerks geredet. Der Niersbote informierte die interessierte Wickrather Bevölkerung über den jeweils aktuellen Stand.
Lesen Sie in Stichworten "das Auf und Ab" in den vergangenen fünf Jahren.
NB 5. August 2005:
Bericht über ein Gespräch zwischen Bezirksvorsteherin Marianne Beckers und dem Leiter der Kreiswerke, Theo Thissen. Er stellt das Modell einer neuen Wasserturm-Kuppel vor. Thissen: "Mir war von der ersten Minute an klar, dass man so ein Bauwerk nicht einfach abreißen darf." Es wird der Eindruck vermittelt, dass bald mit dem Beginn der Bauarbeiten begonnen werden kann (sobald die Genehmigungen für den Bau der Tiefenbrunnen vorliegen).
NB 10. März 2006:
Zwischenzeitlich ist Theo Thissen im Ruhestand. Der neue Leiter der Kreiswerke, Klaus Steiner, bestätigt auf NB-Nachfrage: "Wir als Kreiswerke haben nach wie vor ein vordringliches Interesse am zügigen Beginn der Restaurierungsarbeiten." Die wasserrechtliche Genehmigung für den Bau der bei den Tiefenbrunnen seitens des Umweltschutzamtes in Krefeld stehe noch aus.
NB 4. August 2006:
Klaus Steiner teilt mit, dass die wasserrechtliche Genehmigung für den Bau der beiden Tiefenbrunnen jetzt vorliegt. Er dämpft in diesem Zusammenhang dennoch die Erwartungen an einen baldigen Beginn der Restaurierungsarbeiten.
NB 30. März 2007:
Wasserturm-Spitze wird abgetragen: Am 19. März 2007 wird mit dem Abtragen der Turmkuppel begonnen. Dies sei der erste Schritt der Baumaßnahmen, so Steiner, der zweite Schritt seien die Umbaumaßnahmen des Wasserwerks am Boden. Die Sanierung des Turmes könne erst im dritten Schritt erfolgen. Diese Vorgehensweise sei von Anfang an so publiziert worden und daran habe sich nichts geändert.
NB 6. April 2007:
Turmspitze abgetragen. Kreiswerke- Techniker Wolfgang Post zerstreut mögliche Zweifel: "Wenn wir von vornherein vorhätten den Turm sowieso abzureißen, bräuchten wir jetzt nicht so vorsichtig vorzugehen, um zum Beispiel den gemauerten Kranz unterhalb des Kessels unbeschädigt zu lassen. Dann hätten wir den gesamten Turm abgetragen.
NB 25. Oktober 2007:
Die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen am Wasserwerk sind in vollem Gange. Nach einer Presse-Führung durch die Baustelle und einer fachgerechten Erläuterung der zu tätigenden Maßnahmen wird auf ein schmuckvolles Wappen über dem Eingang des Wasserturmes hingewiesen. Um es zu erhalten, haben Kreiswerke Mitarbeiter den Eingansbereich während der Abbrucharbeiten an der Kuppel mit Brettern vor herabstürzenden Teilen geschützt.
NB 17. Juli 2008:
Ein Jahr nach Beginn der Bauarbeiten sind die neuen Tiefenbrunnen in Betrieb. Zur Restaurierung des Wasserturms erklärt Klaus Steiner, dass derzeit an Nutzungsalternativen gearbeitet werde. Es werde zusammen mit dem Architekten des Rhein-Kreises Neuss eine solide Kostenschätzung erarbeitet, ebenso werde auch an Nutzungsalternativen gearbeitet. Wenn auch die Turmkuppel zugänglich gemacht werde, müsse es einen Aufzug geben, zudem Fluchtwege, und und und. Zudem müsse geklärt sein, in wessen Trägerschaft der Turm künftig komme.
NB 28. August 2008:
Offizielle Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks. Bezirksvorsteherin Marianne Beckers drückt ihre Erwartung aus, dass der Wunsch der Bevölkerung zur Neugestaltung ihres Wahrzeichens schon bald realisiert werde. Sie hoffe, dass der Einweihungsfeier für das neue Wasserwerk demnächst die Einweihungsfeier für den renovierten Wasserturm folgen werde.
NB 25. Dezember 2008:
Kreiswerke-Chef Klaus Steiner verabschiedet - Was wird aus dem Wasserturm? Kreiswerke-Geschäftsführer Steiner übernimmt beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft in Berlin eine neue Funktion. Klaus Steiner und sein Vorgänger Theo Thissen hatten sich immer wieder für den Erhalt des Turmes ausgesprochen, doch was wird jetzt aus dem Turm?
Aufsichtsratsmitglied Dr. Axel Bieling äußert auf Anfrage zur Restaurierung, dass mit einer Entscheidung nicht bis Mitte 2009 zu rechnen sei. Nach den bis dato vorliegenden Schätzungen könne der Aufbau einer neuen Kuppel mit 1,2 Mio. Euro zu Buche schlagen und der Ausbau der ersten zwei bis drei Etagen mindestens das Doppelte kosten.
Für die Restaurierung seien von den Kreiswerken und der Stadt MG 1,1 Mio. Euro zurückgestellt. NB startet eine Leserbriefaktion.
NB 22. Januar 2009:
Die zugesendeten Leserbriefe sind durchweg "pro Wasserturm".
NB 12. Februar 2009:
Parallel zur Leserbriefaktion hat Heinz Schnitzler in einer kurzfristigen Aktion Unterschriften für den Erhalt des Turmes und den Wiederaufbau der Kuppel gesammelt. Im Beisein von Bezirksvorsteherin Marianne Beckers werden am 10. Februar 1.602 Unterschriften [darunter auch eine von der Boxweltmeisterin Ina Menzer] an den Technischen Leiter der Kreiswerke, Dr. Jörg Kaulitzky, übergeben.
NB 2. April 2009:
Stefan Stelten ist seit 1. April neuer Leiter der Kreiswerke.
NB 11. Februar 2010:
Stefan Stelten äußert gegenüber dem NB auf Nachfrage, dass die Kreiswerke der Stadt Mönchengladbach bei deren Verzicht auf die Restaurierung die vom Unternehmen eingeplante Restaurierungs-Restsumme schenken werde (nach Abzug der Abrisskosten). Er erklärt, dass eine Abtrennung des Turmes aus der Wasserschutzzone ohnehin nicht mehr vorgesehen sei. Somit sei eine mögliche Nutzung des unteren Wasserturmbereiches ebenfalls nicht möglich.

Bernd Bäumer von der NABU-Arbeitsgruppe Wanderfalkenschutz erklärt in einem Interview, dass es nach dem Bruterfolg eines Wanderfalkenpärchens im vergangenen Jahr voraussichtlich auch in diesem Jahr wieder eine neue Brut geben werde. Er habe OB Norbert Bude angeschrieben und parallel dazu in einem Schreiben an die untere Landschaftsbehörde auf die Schutzwürdigkeit der Wanderfalken und der Fledermäuse im Wasserturm hingewiesen.

Siehe auch: Thema Wickrather Wasserturm bei BZ-MG


50 Jahre danach:
[Erinnerungen an das Kriegsende von Franz Otten]

Abschrift aus Niersbote - Nr. 09-1995
Bericht von Hans-Willi Gilles

Der Katastrophe folgten Stille und Panik

Lehrer Franz Otten, von den Amerikanern als erster Bürgermeister nach dem Kriege in Wickrath eingesetzt, verfaßte im Februar 1952, sieben Jahre nach dem Inferno, dem Kirche und große Teile von Alt- Wickrath zum Opfer fielen, eine Dankschrift. Dank der Mithilfe des Heimatfreundes Wilhelm Kuhlen ist der Niersbote die erste Zeitung, die ungekürzt berichten kann:


Nach dem Bombenteppich vom 26. Februar 1945 und der nachfolgenden Panik herrschte am 27. eine erdrückende Stille. Selten wagte sich ein Mensch auf die Straße. Geängstigt harrten alle in der größten Ungewißheit der Dinge, die noch kommen mochten. Die tollsten Gerüchte wurden verbreitet. Abgeschnitten von aller Welt, ergab man sich in sein Schicksal, und manches stille Gebet stieg zum Himmel, daß er es gnädig machen möge. Die wenigen deutschen Soldaten konnten keine ernsthafte Verteidigung bilden.

Der heitere, frühlingsmäßige Tag ging zu Ende, die regen feindlichen Krieger gingen zur Ruhe. Morgen mußte der Feind da sein. Schon nachmittags war er bis Buchholz – Wickrathhahn vorgedrungen. Artillerie, die sich am Ende der Rheindahlener Straße aufhielt, zog sich zurück.

Als ich nach langer Nacht beim Morgengrauen die Straße betrat, sah ich auf der anderen Seite in der Wiese von Leonhard Kuhlen eine Abteilung Soldaten. An der Sprache erkannte ich sie als Amerikaner. Ein deutscher Feldwebel, der in Richtung Rheydt ging, wurde von ihnen gefangen genommen und abgeführt. Es war für mich ein wehes Gefühl, das ich bis heute nicht vergessen kann. Eine halbe Stunde später fielen einige Schüsse. Wie wir nachher erfuhren, wurde Herr Karl Quack (Gastwirt) auf seinem Hofe durch Kopfschuß getötet.

Gegen 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr fuhren wir erschreckt auf, als amerikanische Soldaten mit den Gewehrkolben die Haustür bombardierten. Wir sollten alle das Haus räumen. Meine Vorstellungen, man möge einen alten Herrn von 86 Jahren, der gehunfähig war, und seine 78-jährige Gattin verschonen, wurden abgelehnt. Als wir bis 1.00 Uhr mit der Räumung zögerten, wollte man uns zwangsweise abführen. Zu zwölf Personen verließen wir das Haus. In Abständen von zehn bis zwanzig Meter standen entlang der Straße Amerikaner mit entsicherten Gewehren. Da der alte Herr nicht mitkommen konnte, liehen wir uns unterwegs einen Heuwagen, in den wir ihn verfrachteten. Man führte uns über Post-, Haupt- und Beckrather Straße zur Firma Görtz, Kempken und Clay. Hier waren vielleicht zweihundert Wickrather Bürger versammelt. Andere mußten nach Herrath. Auf der Sandstraße war ein drittes Sammellager.

Gegen zwei Uhr erschien ein deutschsprechender Amerikaner, der den Bürgermeister suchte. Da dieser sich nach der rechten Rheinseite abgesetzt hatte, wurde ich aus der Volksmenge als Sprecher für den Anwesenden genannt. An der Sandstraße sprach Herr Hugo Lühl, in Herrath Herr Beckmann für die gefangenen Menschen. Gegen sechs Uhr durften wir auf meinen Vorschlag hin in unsere Häuser zurück. An der Sandstraße wurden hingegen alle eine Nacht und in Herrath alle acht Tage festgehalten. Während man uns ungehindert ins Lager führte, wurden die Leute an der Sandstraße schon auf dem Hinwege ihrer Uhren, Brief- und Geldtaschen beraubt.

Was für ein Bild bot sich uns, als wir unsere Häuser betraten! Ich spreche speziell von meinem Hause, und so sah es mehr oder weniger in allen anderen Häusern aus. Sämtliche Lampen, Bilder usw. hingen in Fetzen, die Türen an Schreibtisch und Büfett waren zerschlagen, der Inhalt sämtlicher Schubläden lag auf dem Boden. Das Badezimmer war demoliert, die Marmorplatten vom Waschtisch und von den Nachtschränkchen waren verschwunden, ebenso Tische und Stühle. Ich konnte mir diese tolle Zerstörungswut nur erklären, weil man in meinem Keller den Rock eines Zellenleiters gefunden hatte. Wie dieser dorthin gekommen war, weiß ich nicht. Aber jeder wird wohl bezeugen können, daß ich niemals einen solchen Rock getragen habe.

Durch die Aufregungen des Tages war ich derart erschöpft, daß ich wie tot bis zum anderen Morgen geschlafen habe. Kaum war ich dabei, etwas Ordnung zu schaffen, da erschien erneut der Amerikaner. Wir wurden aufgefordert, die Häuser zu räumen, da sie für durchziehende Truppen benötigt würden. Wir mußten der Gewalt weichen. Kaum waren wir auf der Straße, als deutsches Artilleriefeuer Wickrath belegte. Die Amerikaner erwiderten es. Hierdurch sind viele Schäden entstanden.

Nach diesem Schrecken - Männer und Frauen, Amerikaner und Deutsche, lagen friedlich nebeneinander Plan auf dem Boden -, mußten wir uns eine neue Bleibe suchen. Wir fanden sie im Schillingstal im Hause des Gärtners Bähren. Hier war verhältnismäßig nicht so schlimm gehaust worden.

So wie mir erging es allen auf der Rheydter Straße und auch noch anderen. Hätte nicht jeder in gleicher Weise gehandelt? Wir mußten doch eine Unterkunft haben. Und doch wurde später mancher Vorwurf erhoben. Jeder richtete sich ein, so gut er konnte. Wußte doch keiner, wie lange der Zustand dauern würde.

Durch Anschläge wurde bekanntgemacht, daß die Ausgangszeit zuerst auf eine bis eineinhalb Stunde, später auf zwei Stunden, danach auf längere Zeit festgesetzt sei. Diese Zeit benötigte man zur Herbeischaffung von Wasser. Da die Wasserleitung an mehreren Stellen zertrümmert war, mußten wir auf die Pumpen des Klosters und verschiedener Privathäuser zurückgreifen. Das Trinkwasser war knapp. Zum Waschen wurde Regenwasser genommen. Bei Anbruch der Dunkelheit mußte jeder selbstverständlich zu Hause sein. Das Ungewisse war zermürbend. Wäre die Verwaltung geblieben, so hätte man gewußt, an wen man sich zu wenden hätte. Aber wir waren gänzlich verlassen.

Am fünften Tage nach dem Einmarsch, am 4. März 1945, wurde ich morgens früh gegen sechs bis sieben Uhr von einer erregten Menge geweckt. Man verlangte von mir, daß ich zum Kommandaten, der in Wickrathberg wohnte, gehen und Einspruch gegen die Vergewaltigung einer Frau von der Wickrathhahner Straße erheben sollte. Falls ich nicht dazu gewillt sei, würde man ein paar Amerikaner umlegen. Auf meine beruhigenden Worte und dem nach langem Zögern gegebenen Versprechen hin, zum Kommandanten zu gehen, zog die aufgeregte Schar ab. Da ich nicht die englische Sprache spreche, wollte ich Herrn Karl Arnz als Dolmetscher mitnehmen. An seiner Stelle begleitete mich schließlich dessen Frau. Durch Sturm und Regen ganz durchnäßt, waren wir um zehn Uhr in Wickrathberg, mußten aber bis ein Uhr warten, da der Herr Bezirkskommandant abwesend war. Nach unserer Vorstellung versicherte uns der Kommandant, daß solche Ausschreitungen nicht mehr vorkommen würden. Ich habe auch nichts mehr von weiteren gehört.

Bei dieser Gelegenheit erkundigte sich der Kommandant nach dem Bürgermeister. Auf meine Erklärung, daß wir ohne jegliche deutsche Obrigkeit seien, hat er mich auf Anraten von Frau Arnz zum Bürgermeister von Wickrath bestimmt, doch sollte die Einweisung durch den Kommandanten in Rheydt geschehen, da wir dort zuständig seien. Er würde alles veranlassen. Ich dürfte bis zum Eintreffen des Kommandanten von Rheydt mein Haus nicht verlassen.

Erst am Donnerstag, dem 8. März 1945, erschien der Herr aus Rheydt. Wir waren also praktisch vom 28. Februar bis zum 8. März ohne jede deutsche Autorität. Wer zu dieser Zeit hier anwesend war, der weiß, was sich zugetragen hat. Wer nicht hier war, der kann sich kaum eine Vorstellung davon machen.

Das Regiment, das zuerst einrückte, war nach Aussage eines Offiziers ein Strafregiment. Welche Elemente darin vertreten waren, davon legte die vandalische Zerstörung in vielen, vielen Häusern Zeugnis ab. Hierzu kam, daß einige Hundert zurückgebliebener Fremdvölker, Polen, Russen, Italiener usw. frei schalten und walten durften. Sie standen unter dem Schutz der Eroberer. In den ersten acht Tagen war überhaupt keiner, der entgegentreten durfte oder konnte, und später war es ein großes Risiko, wenn einer es trotzdem wagte.

Da unterdessen die Lebensmittel knapp waren, gingen Frauen und Männer daran, die Läden zu plündern. Ja, die Amerikaner forderten sogar dazu auf. Als ich am 6. März 1945, trotzdem ich die Wohnung nicht verlassen durfte, auf Anruf zur Hauptstraße [heute Quadt Straße] eilte, war man dabei, den Laden von Ecken zu entleeren. Auf meine Vorstellungen hin - ich muß es zum Lobe sagen - verließen alle einschließlich der amerikanischen Soldaten das Geschäft. Aber was war nicht schon alles vergeudet und verdorben?! Und so war es auch in anderen Geschäften. Wer soll nun die Schuld tragen? Man stelle sich einmal vor: Wenn in normaler Zeit acht Tage lang keine Obrigkeit da ist, Türen und Fenster sämtlicher Häuser offenstehen, was wird geschehen? Das brauche ich nicht zu beantworten, das kann sich jeder selbst ausmalen. Ich gebe es zu und entschuldige es auch nicht, was vorgefallen ist. Viele haben gesündigt. Doch, was in Wickrath geschah, das passierte auch in allen anderen Orten, auch in solchen, in denen es eine Obrigkeit gab.

Den größten Schaden aber hat die Zerstörungswut der amerikanischen Soldaten und der Rachedurst der Fremdvölker verursacht. Zu dem kam noch, daß von amerikanischer Seite erklärt wurde, vor zwei Jahren sei an eine Rückkehr der Evakuierten nicht zu denken. Wie manch einer muß heute noch unter dem Vorwurf leiden, sich fremde Sachen angeeignet zu haben! Es brauchte nur einer ein Gerücht zu verbreiten, mag es noch so windig und erlogen sein, stets glaubt die große Masse, daß kein Rauch entstehen kann, es stamme denn von einem Feuer und daß keine Nachrede umlaufen könne, die nicht irgendwie auf Wahrheit beruhe. Und dabei kann jeder, der graue Haare hat und mithin den Lauf der Welt kennt, wohl bestätigen, daß von hundert häßlichen Gerüchten meist keins der Wahrheit entspricht. Aber die Menschen sind so, sie glauben gerne jede Niedertracht und dulden kein Lob. Erzählt nur etwas Niedriges von einem guten Menschen, und man wird euch schmunzelnd glauben, aber erzählt etwas Gutes, so wird man euch gelangweilt sagen: „Geh, du übertreibst.“ Wenn jeder doch die Worte unseres größten Dichters beherzigen wollte, der in seinem Götz von Berlichingen sagt: „Eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede, man soll sie hören alle beide!“

Von allen Beamten der Gemeinde war keiner mehr vor Ort. Alle waren am 26. Februar 1945 mit Bürgermeister Dißmann auf Befehl des Ortsgruppenleiters und Kreisleiters Menzen evakuiert. Als einziger Angestellter meldete sich Herr Hans Joeres, der mir, solange es ihm möglich war, sehr viel geholfen hat. Von den Frauen waren mit einer Ausnahme - alle geblieben. Welcher Gegensatz zu unserer Nachbarstadt Rheydt! Hier war die Verwaltung vollzählig. Nur eine Dame war der Panik verfallen. Sie soll nie mehr eingestellt worden sein. Mit der Polizei hatte sich auch die Feuerwehr zur rechten Rheinseite abgesetzt. Von den Ärzten verließen uns Dr. Cramer und Dr. Voß. Dr. Bous weilte wegen Krankheit schon seit Januar in seiner Heimat zur Erholung. Die beiden katholischen Geistlichen, Oberpfarrer Dr. Lohmann und sein Kaplan Esser waren Opfer der Bombenangriffe vom 26. Februar 1945 geworden. Herr Apotheker Schwarz und Herr Zahnarzt Bresser sowie die gesamten katholischen Ordensschwestern im Krankenhaus waren Gott sei Dank geblieben.

Die Inhaber oder Leiter unserer industriellen Werke mit ihren führenden Beamten waren auch alle da. Ich habe es keinem verdacht, wer nicht unbedingt hier benötigt wurde, wenn er sich rechtzeitig in Sicherheit brachte. Auch ich wäre zu meiner Familie auf die rechte Rheinseite gereist, wenn ich eine Fahrgelegenheit gehabt hätte. Aber lieber wollte ich schon hier in meinem Hause Zugrundegehen, als auf einem Fußmarsch von über dreihundert Kilometern irgendwo an der Straße verkommen.

Als ich den ersten Schritt ins Rathaus setzte, verging mir zunächst etwas der Mut. Wie sah es hier aus? Türen, Fenster waren durch den Luftdruck des Bombenteppichs herausgedrückt, das Dach hing in Fetzen, Zimmerdecken beugten sich durch, Mauem waren gerissen. Sämtliche Schränke und Schreibtische waren umgestürzt, der Inhalt auf dem Boden verstreut, alle vorhandenen Maschinen zertrümmert. Die Bilder waren mit Tinte verschmutzt. Dazu hatte es in den letzten Tagen dauernd geregnet. Die Gemeindekasse und Gemeindesparkasse waren nur noch Trümmer. Licht und Wasser gab es nicht mehr. Eine Volkszählung nach ungefähr drei Wochen zeigte, daß von den rund 9.000 Einwohnern 5.400 zurückgeblieben bzw. heimgekehrt waren.

Hans-Willi Gilles : Hier bricht der Bericht ab bzw. war bis heute eine Fortsetzung nicht zu finden.

Egidius Post , Kuckum, hat in einem Nachwort zum Brief von Franz Otten geschrieben:
Entschuldigend für die abwesenden Beamten und die leitenden Männer der Ortsverwaltung ist, daß viele von ihnen zunächst im Zuge der Einberufung zur Wehrmacht im Heere oder seinen Einrichtungen tätig waren, und nicht hier sein konnten, so der jetzige Gemeindedirektor Karl Eßer . Andere waren dem Befehl der Parteileitung gefolgt und auf die andere Rheinseite mitgezogen, viele waren auch evakuiert. Es stimmt jedoch, daß zur Zeit des Einzugs der Amerikaner niemand von maßgebenden Männern zugegen war und die einzelnen Ortschaften auf sich selbst gestellt dem Ansturm gegenüber standen.

So kann ich von Kuckum aus bestätigen, daß die Schilderungen von Herrn Franz Otten durchaus der Wahrheit entsprechen. Daß nur die Anwesenheit führender Leute, die Bevölkerung vor dem Schlimmsten bewahren konnte, ist unbestritten.


Abschrift aus einer unbekannten Zeitung jener Zeit

Quelle: Niersbote Nr. 09-2004

Pfarrhaus-Keller wird zum Grab

Wickrath erlebt am 26. Februar 1945 den dunkelsten Tag seiner Geschichte. Bis jetzt hat diese Gemeinde im ersten Großangriff am 30. August 1943 und noch einmal am 28. August 1944 Todesopfer und Gebäudeschäden zu beklagen gehabt. Viele Familien haben ihre Heimat verlassen und sich auf rechtsrheinischer Seite oder evakuiert in Sachsen und Thüringen. Wegen der unsicheren Lage gibt es keinen Schulunterricht mehr. Ostarbeiter, hauptsächlich Russen und Polen, heben fieberhaft Schützen- und Panzergräben aus, Hindernisse, die sich nicht als solche erweisen werden. Die Unruhe in der Bevölkerung steigt weiter an, als die Auswirkungen des Angriffs auf Rheindahlen bekannt werden.

Immer mehr Menschen verlassen fluchtartig, gerade mit dem Nötigsten versehen, Haus und Hof, andere kommen gerade an: aus der Rurgegend und aus dem Erkelenzer Raum. Bei strahlendem Sonnenschein bleibt der Vormittag des denkwürdigen 26. Februar 1945 noch ziemlich ruhig. In die Mittagsruhe platzt wohlbekanntes Sirenengeheul. Es ist 14.15 Uhr. Nach weniger als einer Minute haben zwei Bombengeschwader aus Richtung Beckrath anfliegend ihre tödliche Last ausgeklinkt. Einige Bomben haben das Schloß getroffen, weitaus schlimmer sieht es in der Odenkirchener Straße und in der Schaumburggasse aus, wo ganze Häuserreihen vernichtet sind. Im Ortskern sind Kirche und Pfarrhaus völlig zerstört, viele Häuser, darunter das Rathaus, schwer beschädigt.

Schrecken verbreitet sich, als jemand berichtet, im Keller des Pfarrhauses müßten außer dem Oberpfarrer Dr. Lohmann und Kaplan Esser noch mehr als ein Dutzend Leute sitzen. Auf Rufen und Klopfen kommt keine Antwort. Erst viele Tage später werden die beiden Geistlichen und weitere 16 Wickrather aus dem Keller geborgen und beerdigt. An diesem Tag haben – wie später gezählt wird – insgesamt 28 Menschen des Tod gefunden. Der Angriff veranlaßte weitere Familien, Hals über Kopf, zu Fuß, mit dem Rad oder einem Pferdefuhrwerk die Flucht hinüber zur rechten Rheinseite anzutreten. Brände können nicht gelöscht werden, weil die Feuerwehr ihre Wagen und Geräte abgezogen und in Sicherheit gebracht hat. Wasser- und Stromversorgung funktionieren nicht mehr. Im Ortskern Wickrath sind nur noch etwa tausend Menschen, innerhalb des ganzen Gemeindegebietes sind es noch 5500 von ursprünglich mehr als 9000. Auch die Beamtenschaft im Rathaus und die Polizei sind weg, kein Arzt ist mehr da, der Ortsgeistliche tot.

So erlebt die Gemeinde den 28. Februar, als frühmorgens von Mennrath kommend die ersten Amerikaner den Ort besetzen. Am Vortag hatten die Amerikaner von Süden her Kuckum und von Westen vorstoßend die Orte Buchholz und Wickrathhahn bereits eingenommen.

Zug um Zug müssen jetzt alle Bewohner ihre Häuser verlassen, um in Sammellager geführt zu werden: An die 200 Leute sind in der Fabrik Görtz. Andere müssen bis nach Herrath gehen. Ein drittes Lager ist an der Sandstraße. Uhren, Geld und Wertsachen werden abgenommen. Im Sammellager der Firma Görtz befindet sich auch Franz Otten, der in Wickrath über drei Jahrzehnte als Lehrer gewirkt hat. Als ein amerikanischer Soldat nach dem Bürgermeister fragt, erfährt er nur, daß der sich bereits am 26. Februar über den Rhein abgesetzt habe. Darauf benennen die Anwesenden Franz Otten zu ihrem Sprecher.

Schon bald werden die Lager aufgelöst, aber an ein Heimkehren ist kaum zu denken, da sich in die meisten Häuser Amerikaner einquartiert haben. Die Ausgehzeiten werden auf eine bis eineinhalb Stunden, später auf zwei Stunden festgesetzt. Diese kurze Zeitspanne wird auch bitter benötigt, um Eßbares und vor allen Dingen Wasser zu besorgen, und zwar an den wenigen noch intakten Pumpen, da das Rohrnetz an vielen Stellen beschädigt ist. Auch die Stromversorgung bleibt noch lange aus, ebenso Straßen- und Eisenbahn sowie Post und Fernsprecher.

Am 3. März wird Franz Otten früh aus dem Schlaf gerissen. Eine aufgeregte Menge berichtet ihm, in der Wickrathhahner Straße sei eine Frau von zwei amerikanischen Soldaten vergewaltigt worden. Nur mühsam gelingt es Otten, die Leute zu beruhigen und von Vergeltungsmaßnahmen abzubringen. Da Wickrath selbst keinen Ortskommandanten hat wie alle Orte der Gemeinde, - steht unter der Kommandantur von Rheydt – muß Otten nach Wickrathhahn zum dortigen Distriktkommandanten. Der geht kaum auf den Vorfall ein, er erkundigt sich nach dem Bürgermeister. Franz Otten erklärt die Lage, worauf der Kommandant ihm zum Bürgermeister bestimmt, was Otten nur schweren Herzens annimmt, da ihm die Folgen einer eventuell zurückkehrenden deutschen Armee bewußt sind. Was Franz Otten nicht weiß: er wird das Amt noch bis zum 6. Februar 1946, also fast ein Jahr lang, ausüben. el.

Mädchen mit Taube

Ein kleines Kunstwerk im Herzen Wickraths

Quelle: Niersbote vom 6. November 1970
„Mädchen mit Taube“, so heißt die erste und einzige Plastik, die seit einigen Tagen im Ortsbild Wickraths zu sehen ist. Gemeindedirektor Krane und Bürgermeister Bäumer enthüllten die Skulptur, die in der Grünanlage zwischen Beckrather- und Odenkirchener Straße einen würdigen Platz fand, im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Gemeindedirektor Wolfgang Krane nutzte die Gelegenheit der Enthüllung der Skulptur, Ausführungen über die Kunst im allgemeinen, über die Geschichte, die mit der Arbeit Prof. Scheibes verbunden ist sowie über die Gründe zu sprechen, die zur Aufstellung der Skulptur in Wickrath geführt haben.

W. Krane führte u.a. aus: „Es geschieht zwar öfters, daß Städte Plastiken oder Skulpturen in Auftrag geben, um ihre Anlagen damit zu schmücken. Es ist die Frage, ob dabei immer mit der notwendigen Sachkenntnis und dem erforderlichen Geschmack vorgegangen wird. Sicherlich sind in zahlreichen Fällen Mißgriffe vorgekommen, weil man sich gerade einer Modernisierung angeschlossen hatte, die eben nur Pseudokunst war und deswegen nicht von Bestand war.

Trotz aller Manipulationen in der Gegenwart wird sich auf Dauer nur die wirkliche Kunst durchsetzen, d.h. eine Kunst, in der sich Genialität mit technischer Perfektion vereinigen und vor allen Dingen eine Kunst, die sich orientiert an gewissen Idealtypen.

Die Gemeinde Wickrath hatte bei der Beschaffung dieser Plastik keine Wahl, sich für diese oder jene Kunstrichtung zu entscheiden. Sie hat ein Geschenk erhalten, Frau Bullau aus Berlin schenkte ihr dies Bildnis. Es stellt ihre Tochter dar, die in den Kriegswirren 1945 in Berlin von russischen Soldaten erschossen wurde.

Wenn wir in dieses ruhige und ausgeglichene Gesicht sehen, so drückt sich darin nichts von der Katastrophe aus, an der dieses Kind im Alter von 17 Jahren zugrunde gegangen ist. Das schreckliche Schicksal ist vorüber und der Mensch, den es getroffen hat, ist dahingerafft. Hier ist aber etwas Dauerhaftes geblieben, etwas Dauerhaftes durch Kunst. Dieses Mädchen lebt fort in der Kunst von Richard Scheibe. Dieser Künstler ist kein Mann, von dem heute in der Tageszeitschrift oder in Kunstblättern geschrieben wird. Er ist ein Mann, über den man nur im Lexikon nachlesen kann. Er war nicht nur mit Kolbe befreundet, sondern ihm auch in der Kunst verwandt.

Es handelt sich hier um ein Werk der späten gegenständlichen Plastik, in dem also die Aussage noch über das realistische Bildnis vermittelt wird. Hier besteht noch die Möglichkeit, das Werk auf sich wirken zu lassen, seine Aussage anzunehmen, anstatt ihm eine exaltierte Interpretation aufzureden. Die Generation der ersten Stunde nach dem Krieg hat noch von der Bedeutung Scheibes gewußt. Nicht umsonst hat Berlin gerade ihm den Auftrag gegeben, das Denkmal für die Opfer des 20. Juni zu schaffen. Aber auch diese Skulptur ist ein Zeugnis für Scheibes große spezielle Begabung für das Porträt.

Ich bin sicher, daß dieses Bildnis eine Bereicherung für die Gemeinde darstellt. Aus diesem Grund möchte ich mich recht herzlich bei Frau Helene Bullau bedanken. Bei der Beerdigung ihres Bruders, des früheren Bürgermeisters Gustav Karsch, sprach sie mich an und erzählte mir von der Plastik und daß sie evtl. überlege, sie zu verschenken.

Wir haben dann häufig korrespondiert und schon kurze Zeit später erklärte Frau Bullau sich bereit, das Bildnis der Gemeinde Wickrath zu geben, der Gemeinde also, aus der sie stammt und zu der sie immer noch starke innere Bindungen hat.

Frau Bullau hat in Berlin viel Kontakt mit Künstlern und kultivierten Leuten und es wäre sicherlich mancher darunter gewesen, der ihr mit großem Stolz dieses Kunstwerk abgekauft hätte.

Sie hat nicht nur auf jede finanzielle Gegenleistung verzichtet, sondern sogar den Transport und die Kosten für einen Sockel aufgebracht. Ich glaube, daß eine solche Großzügigkeit, die sich von der spartanischen Kulturpflege der öffentlichen Hand wohltuend abhebt, ganz besondere Anerkennung verdient. Ich bin sicher, daß Sie, meine verehrten Anwesenden, wie aber auch die Bürger dieser Gemeinde diese Großzügigkeit dankbar zu schätzen wissen.“

Abschrift aus dem NIERSBOTEN von Heinz-Josef Katz

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. November 2012 )