 | | Der Schützenbruder |
Von der Erzbruderschaft zum Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Die Präsides in unseren Bruderschaften
Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch
Trageweise von Standarte und Fahne
Bundesfest 2009 in Hövelhof
Bundesfeste bis 2014
Bundeskönige
Hohe Auszeichnung für Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies
Präsidiumsmitglieder überraschten Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies mit ihrem Besuch bei seinem heimatlichen Schützenfest in Kückhoven. Als Hochmeister Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein zusammen mit dem Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch erschien, wurde Heinzgerd Dewies zusehends unruhig.
„Ich stehe vor Ihnen, um unseren hoch verdienten Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies eine der höchsten Auszeichnungen des Bundes zu verleihen. Die Bedeutung der Auszeichnung wird dadurch unterstrichen, daß sie nur an 28 lebende Träger unseres Bundes verliehen werden darf“, sagte der Hochmeister. (Anm. der "Schützenbruder" Redaktion: 15 sind aktuell vergeben).
In der Laudatio lobte der Hochmeister den Bundesschützenmeister:
„Heinzgerd Dewies ist ein Mann, der im beruflichen wie im öffentlichen Leben Vorbildliches geleistet hat. Vor allem aber hat er sich seit jeher für die Ziele und Belange des Historischen Schützenwesens eingesetzt.
Am 1. Januar 1964, 300 Jahre nach Gründung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kückhoven von 1664, trat er in diese Bruderschaft ein. Mit anderen Worten: Seine Bruderschaft mußte 300 Jahre auf ihn warten. Seine Karriere begann er sofort als Offizier und schon zwei Jahre später wurde er 1. Kassierer. Mit der Übernahme dieses Amtes wurde gleichzeitig auch die Grundlage für seine berufliche Karriere bei der Bank gelegt.
Diese Arbeit hat er so gut gemacht, daß er mit 31 Jahren zum Brudermeister seiner Schützenbruderschaft gewählt wurde. Durch persönlichen Einsatz in großem Idealismus hat er in mehr als 25 Jahren seine Heimatbruderschaft erfolgreich geführt und geprägt.
Im Jahr 1979 – nur 10 Monate nach der Wahl zum Brudermeister, wurde er Geschäftsführer in seinem Heimat-Bezirk Erkelenz. Weitere Schritte in seiner Karriere waren:
* 1987 Bezirksbundesmeister,
* 1989 König in seiner Bruderschaft,
* 1992 Stv. Diözesanbundesmeister,
* 1997 Diözesanbundesmeister Aachen - gleichzeitig Mitglied des Präsidiums
* 2000 Wahl zum Stv. Bundesschützenmeister.
Als 2005 Bundesschützenmeister Hermann Macher sein Amt in jüngere Hände geben wollte, war Heinzgerd Dewies der geeignete Kandidat – im Frühjahr 2005 wurde er zum Bundesschützenmeister gewählt.
In seiner Amtszeit fielen viele schwierige Entscheidungen, die er zusammen mit den anderen Führungspersönlichkeiten unseres Bundes zum Wohle unserer Schützen treffen mußte.
Insbesondere die Einführung und Umsetzung des BASTIAN-Programms mit der namentlichen Meldung aller Mitglieder.
Die Umsetzung des neuen Waffengesetzes – damit verbunden die Anerkennung unseres Bundes als Schießsportverband und vieles mehr forderten seinen vollen Einsatz.
Dank seines Organisationstalents, seiner Erfahrung im Schützenwesen auf allen Ebenen, seiner beruflichen Kenntnisse und seiner Lebenserfahrung wurde eine Vielzahl von Problemen erfolgreich gemeistert.
Heinzgerd Dewies ist ein Schützenbruder, dessen Rat und dessen Stimme von allen geschätzt und respektiert wird. Unser Bund wird von ihm vorbildlich geführt.
Ehrungen sind Gradmesser für den ehrenamtlichen Einsatz unserer Mitglieder. Sie zeigen spiegelbildlich, in welch hohem Umfang sich unsere Schützen für unsere Ziele und Ideale einsetzen – und Heinzgerd Dewies hat sich eingesetzt:
* 1974 Silbernes Verdienstkreuz,
* 1984 Hoher Bruderschaftsorden,
* 1991 St. Sebastianus-Ehrenkreuz,
* 1996 Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz,
* 2004 Goldener Stern zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz.
Auf Antrag des Bundesvorstandes und Beschluß des Präsidiums verleihe ich Heinzgerd Dewies heute eine der höchsten Auszeichnungen. Ich tue dies besonders gerne, weil ich damit einen Mann ehre, der nicht nur hohe Ämter innehat, sondern der mit Leib und Seele Schütze ist.
Lieber Heinzgerd Dewies, im Namen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften verleihe ich Ihnen den
Großen Goldenen Stern zum St. Sebastianus Ehrenkreuz.
Auszug aus dem Bericht in „Der Schützenbruder“ 6/2010
Bericht und Foto freundlichst von Chefredakteur und Bundespressesprecher Rolf F. Nieborg zu Verfügung gestellt.
Auf dem Foto von links:
Volker Willms (Brudermeister Kückhoven),
Hans Besche (stellv. Bundesschützenmeister),
Heinz Zinzius (Bundeskönig),
Herman Macher (Ehren-Bundesschützenmeister),
Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (Hochmeister),
Ralf Heinrichs (Bundesgeschäftsführer), Marianne Dewies ,
Rolf Nieborg (Bundespressesprecher), Heinzgerd Dewies (Bundesschützenmeister),
Emil Vogt (stellv. Bundesschützenmeister),
Weihbischof Dr. Heiner Koch (Bundespräses),
Peter-Olaf Hoffmann (Bundesschatzmeister, EGS-Generalsekretär)
Bundesköniginnentag
Der Bundesköniginnentag fand erstmals 1956 statt und rückte die Stellung der Frau in den Schützenbruderschaften und in der Gesellschaft in den Mittelpunkt. Dies geschah in einer Zeit, in der die meisten Bruderschaften ausschließlich männliche Mitglieder hatten. Das war damals ein mutiger und richtungsweisender Schritt.
Heute sind über 30.000 Schützenschwestern aktiv, auch in Führungspositionen. Leider hat sich das aber noch nicht in allen Bruderschaften herumgesprochen. Da gibt es viele, die die Frauen grundsächlich ablehnen (für „Niedere“ Dienste sind sie natürlich immer gut! ;-)) und einige, die Frauen in die Bruderschaft aufnehmen, aber verbieten, daß diese weibliche Mitglieder einen Posten im Vorstand bekleiden und schon gar nicht Schützenkönigin werden. Gott sei Dank werden das aber immer weniger!!
Dr. Maximilian Graf von Spee verstorben
Kurz vor seinem 81. Geburtstag verstarb Dr. Maximilian Graf von Spee am 1. September 2009.
 | | Maximilian Graf von Spee |
Mehr als 800 Trauergäste gaben dem Herrn von Schloß Heltorf das letzte Geleit, darunter zahlreiche Adelige und Würdenträger. Auch der BHDS war zur Beisetzung gekommen. Schützenbruderschaften und viele Angehörige der gräflichen Betriebe waren darunter.
Mit einem Requiem und einer Trauerfeier haben Hunderte Trauergäste Abschied von Dr. Maximilian Reichsgraf von Spee genommen. Der Herr von Schloß Heltorf im Stadtteil Angermund war am 1. September nach langer schwerer Krankheit mit knapp 81 Jahren gestorben. Weihbischof Franziskus Eisenbach, als Erster Zelebrant, war als Freund des Verstorbenen gekommen; er kannte Graf Spee 25 Jahre. Freundschaft, Dank und Anerkennung habe sich der Reichsgraf allerorten verdient. Die Trauergemeinde ehrte einen Mann, den die Sorge um seinen Nächsten und um die Umwelt ausgezeichnet hat.
Entsprechend waren zu der Zeremonie im Innenhof des Heltorfer Schlosses Pächter und Angehörige der Betriebe ebenso gekommen wie die direkten Nachbarn sowie befreundete Adelsfamilien und Würdenträger. Oberbürgermeister Dirk Elbers fühlte sich auch als ehemaliger Betriebsangehöriger: Er war bis zu seiner Wahl zum OB Rentmeister des "Herrn Grafen", wie Maximilian Spee respektvoll genannt wurde.
Maximilian Graf Spee, promovierter Landwirt, war Großkomtur des Hausritterordens vom Heiligen Georg, Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse sowie des Verdienstordens des Landes NRW, zudem ausgezeichnet mit dem Orden Sankt Gregorii Magni und Ehrengroßkreuzritter des Malteserordens. Er war 20 Jahre (11. 4 1970 – 11. 3. 1990) Hochmeister des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften.
Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein ist der Nachfolger von Graf Spee und repräsentierte den BHDS, denen Graf Spee Zeit seines Lebens auch als Protektor nahestand. Als Hochmeister hat der Prinz das höchste Amt des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften inne.
Den Angermunder Hermann Macher (80), selbst viele Jahre Bundesschützenmeister der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften war ebenfalls unter den Gästen. Ihn erreichte die Nachricht vom Tode des Grafen im Urlaub in der Schweiz.
Zahlreiche Bruderschaften, – darunter auch die beiden Bruderschaften aus dem Ort Alme bei Brilon, wo der älteste Sohn, Wilhelm von Spee, mit seiner Familie lebt, standen Spalier und gaben dem Grafen das letzte Geleit, als er vom Schloß zum Friedhof Angermund überführt wurde.
Die gräfliche Familie zeigte sich gefaßt. Die Witwe, Maria Theresia von Spee, die ihren Mann in den letzten Jahren liebevoll gepflegt hatte und mit dem sie 50 Jahre verheiratet war, schritt hinter dem Sarg ihres Mannes. Zwei ihrer Söhne stützten die zierliche Frau, ihr folgten die Mitglieder der engeren Familie.
Die Trauerfeier nach der Beisetzung fand in einem hinter dem Schloß aufgestellten 750 Quadratmeter großen Zelt statt.
Ausschuß für Brauchtum und Geschichte tagte in Mönchengladbach
"Himmel und Äed" bestimmten die Beratungen
Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs war Anlaß für den Ausschuß für Geschichte und Brauchtum sich noch einmal und intensiv mit der wichtige Frage zu beschäftigen, wie sich historische Dokumente für die Nachwelt retten lassen. Auskunft- und Ratgeber war Mönchengladbachs Stadtarchivdirektor Dr. Christian Wolfsberger, der den Schützen Hoffnung machte, aber auch die Aufgabenstellung beschrieb: Jede Gemeinschaft muß für sich entscheiden, was erhaltenswert ist und überlegen, wo zeitgeschichtlich wichtige Urkunden und Unterlagen am besten aufbewahrt werden können.
 | | Ralf Heinrichs - Dr. Christian Wolfsberger - Horst Thoren |
Dr. Wolfsberger, selbst forschend tätig und Autor wissenschaftlicher Publikationen, sieht durch die Katastrophe von Köln belegt, daß immer auch sichergestellt werden muß, daß es von wesentlichen Dokumenten Kopien gibt. Der Stadtarchivdirektor sieht in den Vereinen, insbesondere in den geschichtsträchtigen Schützenbruderschaften des Rheinlands, wesentliche Träger der Stadtgeschichte. Deshalb empfiehlt er immer zu prüfen, ob nicht grundlegende Dokumente (das können Urkunden, aber auch Fotos sein) dem jeweiligen Ortsarchiv übergeben werden. Beispiel Mönchengladbach, wo das Stadtarchiv gern auf Bildmaterial aus den Vereinen zurückgreift. Für die Nachwelt zu erhalten sind, so Dr. Wolfsberger, auch und gerade Fotos aus den vergangenen 50 Jahren, die die Entwicklung der Stadt in der Nachkriegszeit, das sich wandelnde gesellschaftliche Miteinander, aber auch städtebauliche Veränderungen dokumentieren.
Dr. Wolfsberger hatte zur Sitzung in der "Schützen-Feste Dicker Turm" in der Gladbacher Altstadt Dokumente zur regionalen Schützengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mitgebracht. Dazu gehörten städtische Urkundenbücher ebenso wie von Bürgern überlassene Schriftstücke und Bilder, so die Festordnung zum Gladbacher Schützenfest von 1836 und stilvoll verfaßte Genehmigungen zum Vogelschießen. Bei der Entscheidung, ob auch ein Dokument im Vereinsarchiv oder im Stadtarchiv aufbewahrt werden sollte, geht Dr. Wolfsberger immer von der Frage der grundsätzlichen Bedeutung aus. Die Ergebnislisten von Wettschießen sind in den Vereinsakten gut verwahrt, die Co-Kommentation des großen Jubiläums kann im Stadtarchiv besser aufgehoben sein. Ob Vereinsdokumente für öffentliche Archive nutzbar sind, hängt auch von der Aufbereitung ab: Bilder möglichst nicht einkleben, aber gut dokumentieren; nur dokumentenechte Plastikhüllen verwenden, keinen Klebestreifen; Zeitungsseiten immer als Ganzes aufheben.
Dr. Wolfsberger will den Bruderschaften der Region bei ihrer Archivarbeit helfen. Geplant ist, unterstützt von Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs, unter anderem ein Seminar, wie sich historische Handschriften in das heutige Schriftbild übertragen lassen und damit auch für Nicht-Historiker lesbar werden.
Die Beziehung "Kirche und Bruderschaft" stand im Mittelpunkt der zweiten Themenstellung der Zusammenkunft in Mönchengladbach: "Wir lassen die Kirche im Dorf". Propst Dr. Albert Damblon führte den Ausschuß durchs tausendjährige Gladbacher Münster und die Münsterschatzkammer. Die Abteikirche der Benediktiner, im Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen und nach 1945 in langen Aufbaujahren wieder hergerichtet, ist die identitätsstiftende Kirche der Region und mit ihrer Strahlkraft Wahrzeichen der Stadt. Dr. Damblon verwies bei seinem Rundgang auf die vielfältigen Verflechtungen zwischen Kirche und Bruderschaft und die daraus erwachsende Verpflichtung der Schützen, sich für ihr jeweiliges Gotteshaus gläubig und tatkräftig einzusetzen. Wer die Einheit von Kirche und Bruderschaft betone, habe mit dem Leitwort "Glaube, Sitte und Heimat" auch den Auftrag zum heimatlichen Kirchendienst übernommen.
Nach den Vorträgen führte Ausschußvorsitzender Horst Thoren, Bezirksbundesmeister in Mönchengladbach, die Referenten und die Ausschußmitglieder ins historische Gasthaus St. Vith am alten Markt, wo das rheinische Spezialgericht "Himmel und Äed" serviert wurde. Dazu Thoren: "Das paßt zu unserem Tagungsprogramm, das Fragen von Erde und Himmel angesprochen hat." So ließen sich alle Blutwurst, Apfelkompott und Kartoffelpüree schmecken. Und am Ende hörte Horst Thoren Lob fürs deftige Essen, aber auch für die spannenden Vorträge und das Tagungshaus "Dicker Turm", das das Archiv der Bruderschaften im Gladbacher Land beherbergt und zum Schützenmuseum ausgebaut werden soll.
Die Präsides in unseren Bruderschaften
Bericht von Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch
Quelle: "Der Schützenbruder" 12.2008.
Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist ein kirchlicher Verband, die geistliche Dimension gehört wesentlich zu unseren Gemeinschaften, wie es seinen Ausdruck findet in dem Ideal „Glaube“.
Dies darf nicht zu einer theoretischen Leerformel verkommen. In unserem Verhalten und in unserem Engagement, in unseren Führungspersönlichkeiten, in unserem Programm, im Verlauf unserer Feste, in dem sozialen Engagement findet dies seinen Ausdruck.
Ein wesentlicher Ausdruck dieser kirchlichen Dimension unseres Bundes ist die Verbundenheit der Bruderschaft mit der Ortsgemeinde.
Deshalb ist der Pfarrer nach unserer Satzung der reguläre Präses der jeweiligen Bruderschaft. Wenn ein Pfarrer für mehrere Gemeinden zuständig ist, in denen vielleicht auch mehrere Schützenbruderschaften existieren, so gilt diese dargelegte Regelung für jede einzelne Bruderschaft.
Sollten nach einer Fusion mehrere Gemeinden in der neu fusionierten Pfarrgemeinde mehrere Schützenbruderschaften existieren, so obliegt ihnen die Entscheidung, ob sie als Bruderschaften fusionieren wollen oder nicht.
Der Pfarrer kann sein Präsesamt an einen anderen Geistlichen (Kaplan, Subsidiar, auch an einen Diakon) delegieren. Als Pfarrer seiner Gemeinden bleibt er aber für unsere Bruderschaft / Bruderschaften der verantwortliche Pfarrer. Auch im Falle einer Delegation an einen anderen Geistlichen soll die Verbindung zum Pfarrer seitens der Bruderschaft aufrecht erhalten werden.
Es ist auch möglich, daß der Pfarrer Präses der Bruderschaft bzw. der Bruderschaften bleibt, bestimmte Aufgaben aber an Laien überträgt: sowohl an Laien im pastoralen Dienst (Pastoral- Gemeindereferenten/innen) oder auch an qualifizierte Laien, die nicht haupt- oder nebenberuflich im pastoralen Dienst eines Bistums stehen. Solche Personen können etwa sein: (ehemalige) Religionslehrer/innen oder theologisch gut qualifizierte Katecheten. Unerläßlich sind ihre theologische Qualifikation und ihr Sinn für die Schützen.
Für diesen letztgenannten Kreis der ehrenamtlichen Begleiter bzw. Begleiterinnen werden wir bei Bedarf einen Einführungskurs in das Amt des geistlichen Begleiters in unseren Schützenbruderschaften anbieten. In diesem Kurs werden einige für dieses Amt bedeutenden theologische und spirituelle Inhalte behandelt, die für unsere Bruderschaften besonders relevant sind, wie etwa: die Bedeutung der Schützenheiligen und des religiösen Brauchtums, die Gestaltung von Schützengottesdiensten oder eine Einführung in die Grundwerte der Schützenbruderschaften.
Damit wir wissen, ob und wo ein solcher Schulungsbedarf notwendig ist, soll für den Fall der Berufung solcher geistlicher Begleiterinnen und Begleiter dem Bundespräses eine Nachricht zukommen lassen.
Im Falle mehrerer Bruderschaften in einem Pfarreienverband sollten die Bruderschaften auf geistlichem Gebiet manches gemeinsam tun, etwa gemeinsame Einkehrtage, Wallfahrten oder Gottesdienste.
Dies ist nicht als Notlösung zu verstehen, sondern als Ausdruck, daß wir als katholische Kirche eine Gemeinschaft von Gemeinschaften sind und nicht jede Gemeinde isoliert für sich existiert; diese kirchliche Grundaussage gilt auch für unsere Bruderschaften. Die Bruderschaften sollen füreinander eine Bereicherung sein, einander zu stützen, ergänzen und bereichern.
Es ist noch einmal darauf hinzu weisen, daß die Verantwortung für die geistliche Dimension unseres Bundes und unserer Bruderschaften nicht allein dem Präses zufällt. Die geistliche Prägung einer Bruderschaft ist die Aufgabe des gesamten Vorstandes. Es bedarf beispielsweise nicht der Anwesenheit eines Geistlichen, um am Beginn einer Versammlung oder eine Vorstandssitzung einen kurze geistlichen Impuls zu setzen. Wie dies in einfacher Weise geschehen kann, so daß es für jeden Verantwortlichen durchführbar ist, ist regelmäßig in Beispielen in unserer Zeitschrift „Der Schützenbruder“ nachzulesen. Diese Beispiele werden auch im Internet veröffentlicht, ebenso wie besondere Schützengebete und -lieder.
Zusammenfassend sei noch einmal festgehalten: Der Präses einer Bruderschaft ist der jeweilige Ortspfarrer. Wenn er Pfarrer mehrerer Gemeinden ist, ist er Präses mehrerer Bruderschaften. Diese Aufgabe kann er delegieren an einen anderen Geistlichen, also an einen Priester oder an einen Diakon.
Der jeweilige Pfarrer kann nach Absprache mit dem Vorstand einer Schützenbruderschaft eine geeignete männliche oder weibliche Person als geistlichen Begleiter/in berufen. Der Pfarrer bleibt dann der Präses und nimmt die priesterlichen Funktionen als Präses wahr. Nicht-priesterliche geistliche Aufgaben kann dann im Auftrag des Präses weitgehend der geistliche Begleiter bzw. die geistliche Begleiterin wahrnehmen. Für den Fall einer Einführung einer solchen Person in unseren Schützenbruderschaften soll an den Bundespräses eine Meldung erfolgen, damit entsprechende Qualifikationsmaßnahmen angeboten werden können.
Von der Erzbruderschaft zum Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
von Uta Kirsten Remmers M.A.
Der heutige Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. wurde am 27. Februar 1928 von Dr. Peter Louis unter dem Namen "Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus" gegründet. Dr. Louis wollte mit dieser Dachorganisation "den Schützenvereinen, die aus langer Tradition sich dem katholischen Christentum verpflichtet fühlten und an religiösen Grundsätzen festhielten" die Möglichkeit geben, den Zusammenhalt untereinander zu stärken und damit "dem katholischen Vereinsleben neue Kräfte" zuzuführen.
Als Präsidenten, der heute den Titel Hochmeister führt, konnte Dr. Louis den Fürsten Salm Reifferscheidt-Dyck gewinnen, dessen Familie seit Generationen eng mit dem Schützenwesen verbunden war. Wichtige Personen der Gründungszeit waren außerdem Johann Stamm und Wilhelm Marx aus Leverkusen, die zusammen mit dem Langenfelder Pfarrer Mirbach den zugezogenen Pfarrer Dr. Louis mit dem Schützenwesen vertraut gemacht hatten. Schulrat Lankes aus Viersen übernahm in dem neuen Verband das Amt des Schatzmeisters. Bis zur Proklamation am 1. Juli 1928 in Köln hatten sich schon 80.000 katholische Männer der Organisation angeschlossen. Sie alle stellten sich unter das von Schulrat Lankes stammende Motto Für Glaube, Sitte und Heimat. Auch das Schlagwort Aus alter Wurzel neue Kraft taucht schon früh in der Verbandsgeschichte auf.
Der Begriff "Erzbruderschaft" hat von Anfang an zu Missverständnissen geführt. Dieser Titel ist an strikte Regeln gebunden und wird nur vom Heiligen Stuhl vergeben. Er kann nicht einfach angenommen werden. Dr. Louis ist mehrfach darauf hingewiesen worden, hat aber durch sein Beharren auf dem Begriff erreicht, dass er sich nach und nach tatsächlich eingebürgert hat. Die Anerkennung als kirchlicher Verein (nicht als Erzbruderschaft!) ist erst im Sommer 2000 erfolgt.
Die Zeit des NS-Regimes wurde für die Bruderschaften zur Stunde der Bewährung. Der "Erzbruderschaft" wurde eine besondere religiöse und kulturelle Bedeutung zuerkannt. So dass sie zunächst bestehen blieb. Das ist hauptsächlich den Unterredungen zu verdanken, die Dr. Louis und Fürst Reifferscheidt immer wieder mit Vertretern des Regimes führten. Das Besinnen auf traditionelle Werte lag auch im Interesse der Bruderschaften. Man versprach sich Hilfe im Kampf gegen den aufstrebenden Kommunismus. Die Gefahren erkannte man, wie viele andere auch, erst später. 1935 wurden alle schießsportlichen Aktivitäten dem Reichsbund für Leibesübungen unterstellt. Das galt auch für die "Erzbruderschaft".
Der damalige Hochmeister, Fürst Reifferscheidt, lehnte es aber ab, die Einheitssatzung zu unterschreiben, weil der Verband damit seine konfessionelle Bindung hätte aufgeben müssen. Die "Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus" wurde daraufhin "aufgrund ihres oppositionellen Verhaltens im Interesse der Vereinheitlichung des deutschen Sportwesens" am 5. März 1936 aufgelöst.
Viele Bruderschaften beugten sich dem Druck des Regimes und traten aus der "Erzbruderschaft" aus. Aber die meisten verzichteten auf den Schießsport und zogen sich ganz auf die kirchliche Seite zurück.
Neben den Akten und Geldern verlor der Verband unter den Nationalsozialisten auch seine Standarte, die die Bruderschaften von Viersen 1930 gestiftet hatten. Sie verbrannte nach einem Luftangriff auf Köln in der Mülheimer Kirche.
Im Nachkriegsdeutschland fasste der Gedanke des Bruderschaftswesens schnell wieder Fuß. Ostern 1946 konnten sich die Bezirksverbände in der britisch-amerikanischen Bizone neu ordnen. Die "Erzbruderschaft" wurde am 31. Mai 1946 wieder zugelassen. Wegen eines Missverständnisses wurden die Bruderschaften aber kurz darauf erneut verboten. Am 4. Mai 1947 trug Kardinal Frings der britischen Militärregierung ein Memorandum vor, in dem er die kirchliche Seite der Bruderschaften hervorhob. Der britische Militärgouverneur genehmigte daraufhin die Bruderschaften unter der Bedingung, dass sie sich nur bis auf Diözesanebene zusammenschließen durften.
Eine übergreifende Organisation wurde zunächst abgelehnt. Am 10. Januar 1949 ließ auch die französische Militärregierung in ihrer Zone die Schützenbruderschaften wieder zu. Am 1. Januar 1951 konnten sich die bis dahin bestehenden Diözesanverbände in Aachen, Köln, Münster, Trier und Paderborn zum „Zentralverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“ zusammenschließen.
Zwei Jahre nach seiner Wiedergründung feierte der Verband sein silbernes Jubiläum. In jenem Jahr wurde mit Josef Junglas erstmals ein Bundeskönig gekrönt. Die Stadt Köln stiftete ein Bundeskönigssilber. Konrad Adenauer schenkte dem Verband eine neue Bundesstandarte, die bis 1985 benutzt wurde und sich heute im Archiv des Bundes befindet.
Für die Bildungsarbeit insbesondere bei der Jugend unterhielt der Verband ab 1959 das Alte Brauhaus in Kreuzweingarten. Hier fanden Bildungsveranstaltungen, Schießlehrgänge und Meisterschaften statt. Die Verbandsstätte wurde 1987 aufgegeben.
1960 nahm der Zentralverband das Sportschießen in vollem Umfang in sein Programm auf. Die sportlichen Aufgaben hatte bisher der Deutsche Schützenbund übernommen. Wegen Kompetenzstreitigkeiten war es aber Ende 1959 zum Bruch der beiden Verbände gekommen, so dass sich der Zentralverband nun selbst um den Sport kümmerte.
1963 hat sich der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend gegründet. Die Jugend organisiert sich im Rahmen der Bundessatzung selbst. 1964 wurde der erste Bundesprinz, 1974 auch der erste Bundesschülerprinz ermittelt.
Seit April 1967 führt die ehemalige "Erzbruderschaft" den heutigen Namen.
Dem Verband sind inzwischen in knapp 1300 Bruderschaften etwa 600.000 Mitglieder angeschlossen.
Quelle: www.bund-bruderschaften.de
Trageweise von Standarte und Fahne
Die Standarte
Die Standarte immer vor der Fahne.
Die Standarte wird vom Kornett getragen.
Die Standarte wird von zwei Fahnenjunker begleitet.
Die Fahnenjunker tragen, da sie die Standarte beschützen, einen Degen.
Die Standarte wird so getragen, daß das Tuch nach vorne zeigt.
Die Standarte wird niemals über der Schulter getragen.
Die Standarte wird immer senkrecht getragen.
Die Standarte wird nie abgesenkt oder geschwenkt.
Die Standarte wird beim Ein- und Ausmarsch zum Festgottesdienst und bei der Wandlung am Altar ca. 50 cm angehoben.
Die Standarte beschreibt beim Einmarsch zum Festgottesdienst am Altar ein Kreuzzeichen
in senkrechter Haltung.
Kornett und Fahnenjunker behalten am Altar die Kopfbedeckung auf dem Kopfe.
Kornett und Fahnenjunker stehen am Altar. [Sie sitzen nie]
Die Standarte wird beim Präsentieren, beim Vorbeimarsch oder bei der Parade rechts getragen.
Die linke Hand grüßt an der Stange.
Die Fahne
Die Fahne immer hinter der Standarte.
Die Fahne wird vom Fähnrich getragen.
Die Fahne wird von zwei Fahnenjunker begleitet.
Die Fahnenjunker tragen, da sie die Fahne beschützen, einen Degen.
Die Fahne wird beim Marsch über der rechten Schulter getragen.
Die Fahne wird beim Vorbeimarsch, beim Präsentieren oder bei der Parade senkrecht an der rechten Seite getragen. Die linke Hand grüßt an der Stange.
Die Fahne wird beim Einmarsch in die Kirche nach vorne richtend getragen (ca. 45°).
Die Fahne beschreibt vor dem Altar ein Kreuzzeichen.
Die Fahne wird bei der Wandlung waagerecht nach vorne gehalten.
Die Fahne wird beim Ausmarsch aus der Kirche senkrecht an der rechten Seite getragen.
Fähnrich und Fahnenjunker stehen am Altar. [Sie sitzen nie]
Fähnrich und Fahnenjunker behalten am Altar die Kopfbedeckung auf dem Kopfe.
Diese Regeln, zusammengestellt von Heinz-Josef Katz, wurden auf der Versammlung im
Ausschuß für Brauchtum und Geschichte im Jahre 2006 beraten und beschlossen.
57. Bundesfest 2009
in Hövelhof
Info zum Bundesfest 2009 in Hövelhof
Bundesfeste bis 2014
58. Bundesfest 2010 in Vechta
Info zum Bundesfest 2010 in Vechta
Jahr |
Bundesfest |
Bundesköniginnestag |
2010 |
(58) Vechta |
(55) Rietberg |
2011 |
Harsewinkel |
Kobern-Gondorf |
2012 |
Hürth |
Verl |
2013 |
Geseke |
Stürzelberg |
2014 |
Kerkrade |
Königshoven |
Bundeskönige
| Jahr |
BSF |
Bundeskönig |
Bruderschaft |
2009 |
Hövelhof |
Heinz Zinzius |
St. Hubertus Hennef-Warth |
2008 |
Beverungen |
Edmund Jax |
St.-Hubertus Zerrmüllen |
2007 |
Ahrweiler |
Frank Nowak |
St.-Sebastianus Leutesdorf |
2006 |
Kaarst |
Werner Schmidt |
St.-Sebastianus Monheim |
2005 |
Leverkusen |
Klemens Willms |
St.-Hubertus Heyen |
2004 |
Korschenbroich |
Heinz-Peter Metzen |
St. Brigida Keldenich |
2003 |
Xanten |
Thomas Zimmer |
St. Hubertus Rödelhausen |
2002 |
Delbrück |
Werner Müller |
St. Johannes Markhausen |
2001 |
Emmerich |
Udo Erikson |
St. Hubertus Plaidt |
2000 |
Erkelenz |
Uwe Böckmann |
St. Josef Dalhausen-Beverungen |
1999 |
Mayen |
Werner Wittlich, MdB |
St. Hubertus Kurtscheid |
1998 |
Düren |
Reinhold Timmermann |
St. Johannes Thüle |
1997 |
Coesfeld |
Heinz Franken |
St. Johannes Lindern |
1996 |
Troisdorf |
Karlheinz Quinders |
St. Martinus Veert |
1995 |
Schloß Neuhaus |
Adolf Dormann |
St. Bernardus Rossenray |
1994 |
Münster |
Ulrich Oehmann |
St. Hubertus Kaisersesch |
1993 |
Garrel |
Rolf Elsen |
St. Hubertus Bonn-Lannesdorf |
1992 |
Mettmann |
Friedrich Mohr |
St. Hubertus Maifeld-Kehrig |
1991 |
Gütersloh |
Otto Zerwas |
St. Sebastianus Rübenach |
1990 |
Kempen |
Gunter Maier |
St. Sebastianus Liblar |
1989 |
Bonn |
Heribert Ibald |
St. Sebastianus Lehmen |
1988 |
Langenfeld |
Manfred Schumacher |
St. Sebastianus Wipperfeld |
1987 |
Kleve |
Erich Hörsch |
St. Sebastianus Nickenich |
1986 |
Mönchengladbach |
Friedrich W. Esser |
St. Hubertus Nörvenich-Poll |
1985 |
Bergisch-Gladbach |
Leo Ronken |
St. Sebastianus Bad Hönningen |
1984 |
Trier |
Arnold Rühe |
St. Sebastianus Mertloch |
1983 |
Aachen |
Harald Kirchesch |
St. Hubertus Burgbrohl |
1982 |
Vechta |
Willi Henkel |
St. Heinrich Bönning-Rill |
1981 |
Koblenz |
Hans-Josef Wackers |
St. Lambertus Tüschenbroich |
1980 |
Neuß |
Ernst Rumbach |
St. Sebastianus Krauthausen |
1979 |
Bonn |
Hermann-Josef Karduck |
St. Petrus Birkesdorf |
1978 |
Köln |
Peter Keul |
St. Sebastianus Lissingen |
1977 |
Paderborn |
Wener Bünk |
St. Sebastianus 1420 Duisburg |
1976 |
Münster |
Wolfgang Wilke |
St. Sebastianus Pillig |
1975 |
Aachen |
Hans Schmitz |
St. Sebastianus Bornheim-Kardorf |
1974 |
Coesfeld |
Martin Wingenbach |
St. Sebastianus Mertloch |
1973 |
Koblenz |
Herbert Gail |
St. Sebastianus Mörz |
1972 |
Mönchengladbach |
Oskar Grenz |
St. Antonius Niederpleis |
1971 |
Monheim |
H.-Peter Eversheim |
St. Sebastianus Gymnich |
1970 |
Würselen |
Dieter Fey |
St. Sebastianus Brühl |
1969 |
Bad Godesberg |
Bernhard Wolf |
St. Sebastianus Godorf |
1968 |
Brühl |
Hans F. Ueberbach |
St. Sebastianus Remagen Kripp |
1967 |
Cloppenburg |
Uwe Scheid |
St. Sebastianus Bad Hönningen |
1966 |
Gemünd |
Heinrich Buschau |
St. Sebastianus Amern |
1965 |
Trier |
Hans Schäfer |
St. Seb. Remagen Kripp |
1964 |
Siegburg |
Karl Zell |
St. Medart Tell Bendorf |
1963 |
Kevelaer |
Heinrich Brings |
Neußer Scheibenschützen |
1962 |
Werl |
Willi Beckmann |
St. Joh. Baptist Neheim-Hüsten |
1961 |
Coesfeld |
Josef Vondenhoff |
St. Sebastianus Bardenberg |
1960 |
Bad Godesberg |
Hans Weissbrod |
St. Seb. Porz-Ensen-Westhoven |
1959 |
Euskirchen |
Jakob Kuhlemann |
St. Petrus Birkesdorf |
1958 |
Paderborn |
Siegfried Werner |
St. Seb. Neuenhausen/GV |
1957 |
Duisburg |
Josef Blömer |
St. Hubertus Köln-Fühlingen |
1956 |
Mönchengladbach |
Hans Hostert |
St. Hubertus Bad Honnef |
1955 |
Neuß |
Heinz Bauer |
St. Sebastianus Bonn-Süd |
1954 |
Münster |
Johann Becker |
St. Hubertus Rossbach/Wied |
1953 |
Köln |
Josef Junglas |
St. Sebastianus Andernach |
Jahr |
BSF |
Bundeskönig |
Bruderschaft |
Lebenslauf von Weihbischof Dr. Heiner Koch – Bundespräses
Anrede: Exzellenz oder Herr Weihbischof
 | | Weihbischof Dr. Heiner Koch |
13.06.1954 = geboren in Düsseldorf
1972-1978 = Studium der Theologie, Philosophie
und Erziehungswissenschaft in Bonn; Dr. theol.
13.06.1980 = Priesterweihe in Köln
1980-1989 = verschiedene seelsorgliche Aufgaben,
zuletzt Hochschulpfarrer in Düsseldorf
1989 = Leiter der Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat
1992 = Direktor der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat
19.09.1993 = Kaplan Seiner Heiligkeit
10.02.1996 = Päpstlicher Ehrenprälat
01.08.1998 = Residierender Domkapitular
2002-2005 = Generalsekretär des XX. Weltjugendtages Köln 2005
2002-2006 = Stellvertretender Generalvikar
07.05.2006 Bischofsweihe, Titularbischof von Ros Cré/Irland
Beauftragt für den Pastoralbezirk Süd
Bischofsvikar für die Seelsorge an fremdsprachigen Katholiken
Bundespräses des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Quelle: Weihbischof Dr. Koch
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