 | | Der Schützenbruder |
Von der Erzbruderschaft zum Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Die Präsides in unseren Bruderschaften
Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch
Grundsatz-Erklärung zum Amoklauf mit Schusswaffen
Bundesfest 2009 in Hövelhof
Bundesfeste bis 2014
Bundeskönige
Dr. Maximilian Graf von Spee verstorben
Kurz vor seinem 81. Geburtstag verstarb Dr. Maximilian Graf von Spee am 1. September 2009.
 | | Maximilian Graf von Spee |
Mehr als 800 Trauergäste gaben dem Herrn von Schloß Heltorf das letzte Geleit, darunter zahlreiche Adelige und Würdenträger. Auch der BHDS war zur Beisetzung gekommen. Schützenbruderschaften und viele Angehörige der gräflichen Betriebe waren darunter.
Mit einem Requiem und einer Trauerfeier haben Hunderte Trauergäste Abschied von Dr. Maximilian Reichsgraf von Spee genommen. Der Herr von Schloß Heltorf im Stadtteil Angermund war am 1. September nach langer schwerer Krankheit mit knapp 81 Jahren gestorben. Weihbischof Franziskus Eisenbach, als Erster Zelebrant, war als Freund des Verstorbenen gekommen; er kannte Graf Spee 25 Jahre. Freundschaft, Dank und Anerkennung habe sich der Reichsgraf allerorten verdient. Die Trauergemeinde ehrte einen Mann, den die Sorge um seinen Nächsten und um die Umwelt ausgezeichnet hat.
Entsprechend waren zu der Zeremonie im Innenhof des Heltorfer Schlosses Pächter und Angehörige der Betriebe ebenso gekommen wie die direkten Nachbarn sowie befreundete Adelsfamilien und Würdenträger. Oberbürgermeister Dirk Elbers fühlte sich auch als ehemaliger Betriebsangehöriger: Er war bis zu seiner Wahl zum OB Rentmeister des "Herrn Grafen", wie Maximilian Spee respektvoll genannt wurde.
Maximilian Graf Spee, promovierter Landwirt, war Großkomtur des Hausritterordens vom Heiligen Georg, Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse sowie des Verdienstordens des Landes NRW, zudem ausgezeichnet mit dem Orden Sankt Gregorii Magni und Ehrengroßkreuzritter des Malteserordens. Er war 20 Jahre (11. 4 1970 – 11. 3. 1990) Hochmeister des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften.
Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein ist der Nachfolger von Graf Spee und repräsentierte den BHDS, denen Graf Spee Zeit seines Lebens auch als Protektor nahestand. Als Hochmeister hat der Prinz das höchste Amt des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften inne.
Den Angermunder Hermann Macher (80), selbst viele Jahre Bundesschützenmeister der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften war ebenfalls unter den Gästen. Ihn erreichte die Nachricht vom Tode des Grafen im Urlaub in der Schweiz.
Zahlreiche Bruderschaften, – darunter auch die beiden Bruderschaften aus dem Ort Alme bei Brilon, wo der älteste Sohn, Wilhelm von Spee, mit seiner Familie lebt, standen Spalier und gaben dem Grafen das letzte Geleit, als er vom Schloß zum Friedhof Angermund überführt wurde.
Die gräfliche Familie zeigte sich gefaßt. Die Witwe, Maria Theresia von Spee, die ihren Mann in den letzten Jahren liebevoll gepflegt hatte und mit dem sie 50 Jahre verheiratet war, schritt hinter dem Sarg ihres Mannes. Zwei ihrer Söhne stützten die zierliche Frau, ihr folgten die Mitglieder der engeren Familie.
Die Trauerfeier nach der Beisetzung fand in einem hinter dem Schloß aufgestellten 750 Quadratmeter großen Zelt statt.
Ausschuß für Geschichte und Brauchtum tagte in Mönchengladbach
"Himmel und Äed" bestimmten die Beratungen
Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs war Anlaß für den Ausschuß für Geschichte und Brauchtum sich noch einmal und intensiv mit der wichtige Frage zu beschäftigen, wie sich historische Dokumente für die Nachwelt retten lassen. Auskunft- und Ratgeber war Mönchengladbachs Stadtarchivdirektor Dr. Christian Wolfsberger, der den Schützen Hoffnung machte, aber auch die Aufgabenstellung beschrieb: Jede Gemeinschaft muß für sich entscheiden, was erhaltenswert ist und überlegen, wo zeitgeschichtlich wichtige Urkunden und Unterlagen am besten aufbewahrt werden können.
 | | Ralf Heinrichs - Dr. Christian Wolfsberger - Horst Thoren |
Dr. Wolfsberger, selbst forschend tätig und Autor wissenschaftlicher Publikationen, sieht durch die Katastrophe von Köln belegt, daß immer auch sichergestellt werden muß, daß es von wesentlichen Dokumenten Kopien gibt. Der Stadtarchivdirektor sieht in den Vereinen, insbesondere in den geschichtsträchtigen Schützenbruderschaften des Rheinlands, wesentliche Träger der Stadtgeschichte. Deshalb empfiehlt er immer zu prüfen, ob nicht grundlegende Dokumente (das können Urkunden, aber auch Fotos sein) dem jeweiligen Ortsarchiv übergeben werden. Beispiel Mönchengladbach, wo das Stadtarchiv gern auf Bildmaterial aus den Vereinen zurückgreift. Für die Nachwelt zu erhalten sind, so Dr. Wolfsberger, auch und gerade Fotos aus den vergangenen 50 Jahren, die die Entwicklung der Stadt in der Nachkriegszeit, das sich wandelnde gesellschaftliche Miteinander, aber auch städtebauliche Veränderungen dokumentieren.
Dr. Wolfsberger hatte zur Sitzung in der "Schützen-Feste Dicker Turm" in der Gladbacher Altstadt Dokumente zur regionalen Schützengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mitgebracht. Dazu gehörten städtische Urkundenbücher ebenso wie von Bürgern überlassene Schriftstücke und Bilder, so die Festordnung zum Gladbacher Schützenfest von 1836 und stilvoll verfaßte Genehmigungen zum Vogelschießen. Bei der Entscheidung, ob auch ein Dokument im Vereinsarchiv oder im Stadtarchiv aufbewahrt werden sollte, geht Dr. Wolfsberger immer von der Frage der grundsätzlichen Bedeutung aus. Die Ergebnislisten von Wettschießen sind in den Vereinsakten gut verwahrt, die Co-Kommentation des großen Jubiläums kann im Stadtarchiv besser aufgehoben sein. Ob Vereinsdokumente für öffentliche Archive nutzbar sind, hängt auch von der Aufbereitung ab: Bilder möglichst nicht einkleben, aber gut dokumentieren; nur dokumentenechte Plastikhüllen verwenden, keinen Klebestreifen; Zeitungsseiten immer als Ganzes aufheben.
Dr. Wolfsberger will den Bruderschaften der Region bei ihrer Archivarbeit helfen. Geplant ist, unterstützt von Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs, unter anderem ein Seminar, wie sich historische Handschriften in das heutige Schriftbild übertragen lassen und damit auch für Nicht-Historiker lesbar werden.
Die Beziehung "Kirche und Bruderschaft" stand im Mittelpunkt der zweiten Themenstellung der Zusammenkunft in Mönchengladbach: "Wir lassen die Kirche im Dorf". Propst Dr. Albert Damblon führte den Ausschuß durchs tausendjährige Gladbacher Münster und die Münsterschatzkammer. Die Abteikirche der Benediktiner, im Krieg stark in Mitleidenschaft gezogen und nach 1945 in langen Aufbaujahren wieder hergerichtet, ist die identitätsstiftende Kirche der Region und mit ihrer Strahlkraft Wahrzeichen der Stadt. Dr. Damblon verwies bei seinem Rundgang auf die vielfältigen Verflechtungen zwischen Kirche und Bruderschaft und die daraus erwachsende Verpflichtung der Schützen, sich für ihr jeweiliges Gotteshaus gläubig und tatkräftig einzusetzen. Wer die Einheit von Kirche und Bruderschaft betone, habe mit dem Leitwort "Glaube, Sitte und Heimat" auch den Auftrag zum heimatlichen Kirchendienst übernommen.
Nach den Vorträgen führte Ausschußvorsitzender Horst Thoren, Bezirksbundesmeister in Mönchengladbach, die Referenten und die Ausschußmitglieder ins historische Gasthaus St. Vith am alten Markt, wo das rheinische Spezialgericht "Himmel und Äed" serviert wurde. Dazu Thoren: "Das paßt zu unserem Tagungsprogramm, das Fragen von Erde und Himmel angesprochen hat." So ließen sich alle Blutwurst, Apfelkompott und Kartoffelpüree schmecken. Und am Ende hörte Horst Thoren Lob fürs deftige Essen, aber auch für die spannenden Vorträge und das Tagungshaus "Dicker Turm", das das Archiv der Bruderschaften im Gladbacher Land beherbergt und zum Schützenmuseum ausgebaut werden soll.
Grundsatz-Erklärung des BHDS
zum Amoklauf mit Schusswaffen
Mit Entsetzen und Trauer hat der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS e.V.) den Amoklauf von Winnenden aufgenommen.
Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien, Freunden und Klassenkameraden, die das Unfassbare miterleben mussten.
Der BHDS stützt sich seit 1928 auf das kirchliche und soziale Engagement seiner heute knapp 400.000 Schützen, leistet intensive Jugendarbeit und betreibt den Schießsport. Der BHDS bekennt sich zum christlichen Glauben in Wort und Tat und engagiert sich im gemeindlichen und diözesanen Leben. Er unterstützt die kirchlichen Hilfswerke, widmet sich der religiösen Bildung und fördert insbesondere ökumenische Initiativen.
Die lokalen Schützengemeinschaften unterstützen – teils bereits seit Jahrhunderten – die heimischen Hilfs- und Sozialwerken oder helfen bei sozialen Schieflagen ihren Mitbürgern direkt. In diesem Bereich beläuft sich die Jahresleistung der Schützenfamilie auf über 300.000 Mannstunden und mehr als 1,3 Millionen Spenden-Euro jährlich.
Christliche Werte vermitteln, soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu stärken, in die Tradition und das kulturelle Leben einzuführen und dies mit den jungen Menschen weiterzuentwickeln das Gemeinschaftsleben zu stärken und im sportlichen Engagement Geist und Körper weiterzuentwickeln sind Aufgaben, die sich der Bund Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in seiner Jugendarbeit verpflichtet sieht.
Das Schießen als Breiten- oder Leistungssport zählt zu den populärsten Freizeitaktivitäten im deutschsprachigen Raum. In fast jedem Ort zwischen Nordsee und Alpen existiert ein Schützenverein, in dem das Schießen mit Armbrust, Bogen, Luftpistole, Kleinkaliberbüchse oder Luftgewehr verantwortungsvoll gepflegt wird.
Der BHDS e.V. ist ein durch das Bundesverwaltungsamt anerkannter Schießsportverband. Voraussetzung für die Anerkennung war und bleibt der Nachweis, dass der Schießsport im BHDS nach den Vorgaben des Waffengesetzes und der Allgemeinen Waffenverordnung betrieben wird. Dazu gehören die sichere Aufbewahrung und der vorschriftsmäßige Transport von Waffen ebenso wie das Schießen mit erlaubten Waffen, das nur unter verantwortlicher Aufsicht von sachkundigen auch zum Schießen durch Kinder und Jugendliche geeigneten Schießleitern stattfinden darf.
Der BHDS ist gesetzlich verpflichtet, bei regelmäßig durchzuführenden Kontrollen bei seinen Mitgliedern die Einhaltung dieser Vorschriften zu überprüfen. Verstöße sind der zuständigen Behörde anzuzeigen. Der Ruf nach Verschärfung des Waffengesetzes und besseren, unangemeldeten Kontrollen, um die ordnungsgemäße Aufbewahrung von Waffen und Munition überprüfen zu können ist zwar verständlich, aber der BHDS ist ausdrücklich der Meinung, dass hektische, ungeprüfte Änderungen zum Waffengesetz derartige Amokläufe keineswegs verhindern können.
Wenn das deutsche Waffenrecht, welches zurecht zu den schärfsten der Welt zählt, korrekt befolgt wird, bedarf es keinerlei Änderungen. In diesem Gesetz ist klar geregelt, wie Sportschützen ihr Sportgerät sicher aufzubewahren haben. Wenn, wie offensichtlich im Elternhaus des Amokläufers eine Waffe nicht ordnungsgemäß verschlossen war und die Kombination zum Waffenschrank dem Amokläufer bekannt war, kann kein Gesetz der Welt eine solch verwerfliche Tat eines Amokläufers verhindern.
Auch dem BHDS ist es ein elementares Anliegen, dass vom Schießsport keine Gefahr ausgeht. Der BHDS und seine Untergliederungen werden weiterhin dafür Sorge tragen, dass die Mitgliedsbruderschaften und wiederum ihre Mitglieder den gesetzlichen Vorgaben des Waffenrechts nachkommen.
Erklärung von Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch
Der tödliche Amoklauf von Winnenden hat auch in unserem Schützenbund tiefes Entsetzen und zugleich das Gefühl großer Ohnmacht ausgelöst. Unsere Anteilnahme und unser Gebet gelten den Opfern, den Familien und allen, die seelisch oder körperlich verletzt aus diesem furchtbaren Verbrechen hervorgegangen sind.
Fassungslos stellen sich viele die Frage, zu wie viel Bösem ist der Mensch in der Lage? Sicherlich, als Christen wissen wir, dass Gott den Menschen zur Freiheit berufen hat. Wenn der Mensch aber wirklich frei ist, besitzt er auch die Freiheit, Böses zu tun. In solch furchtbarem Verbrechen, wie wir es jetzt erlebt haben, wird zutiefst deutlich, dass es in der Geschichte auch eine Macht des Bösen gibt, eine Macht, die ihre zerstörende Kraft immer wieder im Leben der Menschen und der Völker zur Geltung bringt. In solchem grausamen Geschehen wird mir die ganze Weite der Bitte des „Vater unsers“ deutlich „Erlöse uns von dem Bösen“
In Jesus Christus ist die Macht des Bösen zwar gebrochen, das Gute wird einmal endgültig siegen, aber wir spüren auch: wir sind noch auf dem Weg zur himmlischen Herrlichkeit und noch nicht am Ziel. Wer diese Zerstörungskraft des Bösen wahrnimmt, der fragt sich nur um so mehr, warum Menschen und Medien die Gewalt und das Töten verherrlichen und im Internet zu einem Spiel machen können. Wird in solchen Vollzügen nicht auch die Macht des Bösen zutiefst erfahrbar?
Um so mehr haben wir all denen zu danken, die in unserer Gesellschaft, in unserer Kirche und ganz besonders in unserem Schützenbund sich für das Leben und das Gute einsetzen, die etwa in der Jugendarbeit helfen, jungen Menschen Werte zu vermitteln. Ich danke allen, die sich diesem wichtigen Anliegen mit Geduld und Verbindlichkeit oft jahrelang widmen.
Wenn man an den Attentäter von Winnenden denkt, dann wird schnell deutlich, was ihm am meisten gefehlt hat, was wir alle brauchen und einander schenken können:
Einige Tage vor dieser Tat soll er gesagt haben: „Mich nimmt überhaupt keiner wahr“.
Wahrnehmen, das bedeutet mehr als sehen und zur Kenntnis nehmen. Wer den anderen wahrnimmt, der sucht in der Tiefe nach der Wahrheit des anderen. Was geht in ihm vor, was bewegt ihn, wonach sehnt er sich, worin ist er verletzt und enttäuscht, was sucht er, was belastet ihn, was stärkt ihn, wer ist er eigentlich?
Den anderen wahrzunehmen bedarf einer großen Achtsamkeit und Feinfühligkeit. Denn in die Tiefe sieht man nicht mit einem flüchtigen Blick, dazu muss man sich Zeit nehmen, um mit offenen Herzen den anderen anzuschauen und zur Geltung kommen zu lassen. „Man sieht manches hundert-, ja tausendmal, bevor man es zum ersten Mal wirklich sieht“, sagt der Dichter Christian Morgenstern.
Wie gut tut es uns, wenn wir Menschen an unserer Seite wissen, die uns wirklich wahrnehmen, die in uns nach der Wahrheit suchen, die nicht nur an oberflächlichen Kontakten interessiert sind. Wenn wir jungen Menschen, aber auch unseren Schützenschwestern und den Schützenbrüdern ebenso wie unseren Familien, unseren Freunden und Bekannten wirklich eine gute Wahrnehmung schenken, dann ist das für sie und für unsere Welt zutiefst wertvoll. Dann bezeugen wir in unserem Aufeinander-Achten auch den Gott, der uns alle ganz tief und liebevoll wahrnimmt. Dann ist das ein wichtiger Beitrag, damit Menschen sich nicht auf solchen Wegen verirren, wie der junge Amokläufer von Winnenden, um endlich wahrgenommen zu werden.
Die Präsides in unseren Bruderschaften
Bericht von Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch
Quelle: "Der Schützenbruder" 12.2008.
Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist ein kirchlicher Verband, die geistliche Dimension gehört wesentlich zu unseren Gemeinschaften, wie es seinen Ausdruck findet in dem Ideal „Glaube“.
Dies darf nicht zu einer theoretischen Leerformel verkommen. In unserem Verhalten und in unserem Engagement, in unseren Führungspersönlichkeiten, in unserem Programm, im Verlauf unserer Feste, in dem sozialen Engagement findet dies seinen Ausdruck.
Ein wesentlicher Ausdruck dieser kirchlichen Dimension unseres Bundes ist die Verbundenheit der Bruderschaft mit der Ortsgemeinde.
Deshalb ist der Pfarrer nach unserer Satzung der reguläre Präses der jeweiligen Bruderschaft. Wenn ein Pfarrer für mehrere Gemeinden zuständig ist, in denen vielleicht auch mehrere Schützenbruderschaften existieren, so gilt diese dargelegte Regelung für jede einzelne Bruderschaft.
Sollten nach einer Fusion mehrere Gemeinden in der neu fusionierten Pfarrgemeinde mehrere Schützenbruderschaften existieren, so obliegt ihnen die Entscheidung, ob sie als Bruderschaften fusionieren wollen oder nicht.
Der Pfarrer kann sein Präsesamt an einen anderen Geistlichen (Kaplan, Subsidiar, auch an einen Diakon) delegieren. Als Pfarrer seiner Gemeinden bleibt er aber für unsere Bruderschaft / Bruderschaften der verantwortliche Pfarrer. Auch im Falle einer Delegation an einen anderen Geistlichen soll die Verbindung zum Pfarrer seitens der Bruderschaft aufrecht erhalten werden.
Es ist auch möglich, daß der Pfarrer Präses der Bruderschaft bzw. der Bruderschaften bleibt, bestimmte Aufgaben aber an Laien überträgt: sowohl an Laien im pastoralen Dienst (Pastoral- Gemeindereferenten/innen) oder auch an qualifizierte Laien, die nicht haupt- oder nebenberuflich im pastoralen Dienst eines Bistums stehen. Solche Personen können etwa sein: (ehemalige) Religionslehrer/innen oder theologisch gut qualifizierte Katecheten. Unerläßlich sind ihre theologische Qualifikation und ihr Sinn für die Schützen.
Für diesen letztgenannten Kreis der ehrenamtlichen Begleiter bzw. Begleiterinnen werden wir bei Bedarf einen Einführungskurs in das Amt des geistlichen Begleiters in unseren Schützenbruderschaften anbieten. In diesem Kurs werden einige für dieses Amt bedeutenden theologische und spirituelle Inhalte behandelt, die für unsere Bruderschaften besonders relevant sind, wie etwa: die Bedeutung der Schützenheiligen und des religiösen Brauchtums, die Gestaltung von Schützengottesdiensten oder eine Einführung in die Grundwerte der Schützenbruderschaften.
Damit wir wissen, ob und wo ein solcher Schulungsbedarf notwendig ist, soll für den Fall der Berufung solcher geistlicher Begleiterinnen und Begleiter dem Bundespräses eine Nachricht zukommen lassen.
Im Falle mehrerer Bruderschaften in einem Pfarreienverband sollten die Bruderschaften auf geistlichem Gebiet manches gemeinsam tun, etwa gemeinsame Einkehrtage, Wallfahrten oder Gottesdienste.
Dies ist nicht als Notlösung zu verstehen, sondern als Ausdruck, daß wir als katholische Kirche eine Gemeinschaft von Gemeinschaften sind und nicht jede Gemeinde isoliert für sich existiert; diese kirchliche Grundaussage gilt auch für unsere Bruderschaften. Die Bruderschaften sollen füreinander eine Bereicherung sein, einander zu stützen, ergänzen und bereichern.
Es ist noch einmal darauf hinzu weisen, daß die Verantwortung für die geistliche Dimension unseres Bundes und unserer Bruderschaften nicht allein dem Präses zufällt. Die geistliche Prägung einer Bruderschaft ist die Aufgabe des gesamten Vorstandes. Es bedarf beispielsweise nicht der Anwesenheit eines Geistlichen, um am Beginn einer Versammlung oder eine Vorstandssitzung einen kurze geistlichen Impuls zu setzen. Wie dies in einfacher Weise geschehen kann, so daß es für jeden Verantwortlichen durchführbar ist, ist regelmäßig in Beispielen in unserer Zeitschrift „Der Schützenbruder“ nachzulesen. Diese Beispiele werden auch im Internet veröffentlicht, ebenso wie besondere Schützengebete und -lieder.
Zusammenfassend sei noch einmal festgehalten: Der Präses einer Bruderschaft ist der jeweilige Ortspfarrer. Wenn er Pfarrer mehrerer Gemeinden ist, ist er Präses mehrerer Bruderschaften. Diese Aufgabe kann er delegieren an einen anderen Geistlichen, also an einen Priester oder an einen Diakon.
Der jeweilige Pfarrer kann nach Absprache mit dem Vorstand einer Schützenbruderschaft eine geeignete männliche oder weibliche Person als geistlichen Begleiter/in berufen. Der Pfarrer bleibt dann der Präses und nimmt die priesterlichen Funktionen als Präses wahr. Nicht-priesterliche geistliche Aufgaben kann dann im Auftrag des Präses weitgehend der geistliche Begleiter bzw. die geistliche Begleiterin wahrnehmen. Für den Fall einer Einführung einer solchen Person in unseren Schützenbruderschaften soll an den Bundespräses eine Meldung erfolgen, damit entsprechende Qualifikationsmaßnahmen angeboten werden können.
Von der Erzbruderschaft zum Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
von Uta Kirsten Remmers M.A.
Der heutige Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. wurde am 27. Februar 1928 von Dr. Peter Louis unter dem Namen "Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus" gegründet. Dr. Louis wollte mit dieser Dachorganisation "den Schützenvereinen, die aus langer Tradition sich dem katholischen Christentum verpflichtet fühlten und an religiösen Grundsätzen festhielten" die Möglichkeit geben, den Zusammenhalt untereinander zu stärken und damit "dem katholischen Vereinsleben neue Kräfte" zuzuführen.
Als Präsidenten, der heute den Titel Hochmeister führt, konnte Dr. Louis den Fürsten Salm Reifferscheidt-Dyck gewinnen, dessen Familie seit Generationen eng mit dem Schützenwesen verbunden war. Wichtige Personen der Gründungszeit waren außerdem Johann Stamm und Wilhelm Marx aus Leverkusen, die zusammen mit dem Langenfelder Pfarrer Mirbach den zugezogenen Pfarrer Dr. Louis mit dem Schützenwesen vertraut gemacht hatten. Schulrat Lankes aus Viersen übernahm in dem neuen Verband das Amt des Schatzmeisters. Bis zur Proklamation am 1. Juli 1928 in Köln hatten sich schon 80.000 katholische Männer der Organisation angeschlossen. Sie alle stellten sich unter das von Schulrat Lankes stammende Motto Für Glaube, Sitte und Heimat. Auch das Schlagwort Aus alter Wurzel neue Kraft taucht schon früh in der Verbandsgeschichte auf.
Der Begriff "Erzbruderschaft" hat von Anfang an zu Missverständnissen geführt. Dieser Titel ist an strikte Regeln gebunden und wird nur vom Heiligen Stuhl vergeben. Er kann nicht einfach angenommen werden. Dr. Louis ist mehrfach darauf hingewiesen worden, hat aber durch sein Beharren auf dem Begriff erreicht, dass er sich nach und nach tatsächlich eingebürgert hat. Die Anerkennung als kirchlicher Verein (nicht als Erzbruderschaft!) ist erst im Sommer 2000 erfolgt.
Die Zeit des NS-Regimes wurde für die Bruderschaften zur Stunde der Bewährung. Der "Erzbruderschaft" wurde eine besondere religiöse und kulturelle Bedeutung zuerkannt. So dass sie zunächst bestehen blieb. Das ist hauptsächlich den Unterredungen zu verdanken, die Dr. Louis und Fürst Reifferscheidt immer wieder mit Vertretern des Regimes führten. Das Besinnen auf traditionelle Werte lag auch im Interesse der Bruderschaften. Man versprach sich Hilfe im Kampf gegen den aufstrebenden Kommunismus. Die Gefahren erkannte man, wie viele andere auch, erst später. 1935 wurden alle schießsportlichen Aktivitäten dem Reichsbund für Leibesübungen unterstellt. Das galt auch für die "Erzbruderschaft".
Der damalige Hochmeister, Fürst Reifferscheidt, lehnte es aber ab, die Einheitssatzung zu unterschreiben, weil der Verband damit seine konfessionelle Bindung hätte aufgeben müssen. Die "Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus" wurde daraufhin "aufgrund ihres oppositionellen Verhaltens im Interesse der Vereinheitlichung des deutschen Sportwesens" am 5. März 1936 aufgelöst.
Viele Bruderschaften beugten sich dem Druck des Regimes und traten aus der "Erzbruderschaft" aus. Aber die meisten verzichteten auf den Schießsport und zogen sich ganz auf die kirchliche Seite zurück.
Neben den Akten und Geldern verlor der Verband unter den Nationalsozialisten auch seine Standarte, die die Bruderschaften von Viersen 1930 gestiftet hatten. Sie verbrannte nach einem Luftangriff auf Köln in der Mülheimer Kirche.
Im Nachkriegsdeutschland fasste der Gedanke des Bruderschaftswesens schnell wieder Fuß. Ostern 1946 konnten sich die Bezirksverbände in der britisch-amerikanischen Bizone neu ordnen. Die "Erzbruderschaft" wurde am 31. Mai 1946 wieder zugelassen. Wegen eines Missverständnisses wurden die Bruderschaften aber kurz darauf erneut verboten. Am 4. Mai 1947 trug Kardinal Frings der britischen Militärregierung ein Memorandum vor, in dem er die kirchliche Seite der Bruderschaften hervorhob. Der britische Militärgouverneur genehmigte daraufhin die Bruderschaften unter der Bedingung, dass sie sich nur bis auf Diözesanebene zusammenschließen durften.
Eine übergreifende Organisation wurde zunächst abgelehnt. Am 10. Januar 1949 ließ auch die französische Militärregierung in ihrer Zone die Schützenbruderschaften wieder zu. Am 1. Januar 1951 konnten sich die bis dahin bestehenden Diözesanverbände in Aachen, Köln, Münster, Trier und Paderborn zum „Zentralverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“ zusammenschließen.
Zwei Jahre nach seiner Wiedergründung feierte der Verband sein silbernes Jubiläum. In jenem Jahr wurde mit Josef Junglas erstmals ein Bundeskönig gekrönt. Die Stadt Köln stiftete ein Bundeskönigssilber. Konrad Adenauer schenkte dem Verband eine neue Bundesstandarte, die bis 1985 benutzt wurde und sich heute im Archiv des Bundes befindet.
Für die Bildungsarbeit insbesondere bei der Jugend unterhielt der Verband ab 1959 das Alte Brauhaus in Kreuzweingarten. Hier fanden Bildungsveranstaltungen, Schießlehrgänge und Meisterschaften statt. Die Verbandsstätte wurde 1987 aufgegeben.
1960 nahm der Zentralverband das Sportschießen in vollem Umfang in sein Programm auf. Die sportlichen Aufgaben hatte bisher der Deutsche Schützenbund übernommen. Wegen Kompetenzstreitigkeiten war es aber Ende 1959 zum Bruch der beiden Verbände gekommen, so dass sich der Zentralverband nun selbst um den Sport kümmerte.
1963 hat sich der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend gegründet. Die Jugend organisiert sich im Rahmen der Bundessatzung selbst. 1964 wurde der erste Bundesprinz, 1974 auch der erste Bundesschülerprinz ermittelt.
Seit April 1967 führt die ehemalige "Erzbruderschaft" den heutigen Namen.
Dem Verband sind inzwischen in knapp 1300 Bruderschaften etwa 600.000 Mitglieder angeschlossen.
Quelle: www.bund-bruderschaften.de
57. Bundesfest 2009
in Hövelhof
Info zum Bundesfest 2009 in Hövelhof
Bundesfeste bis 2014
15. - 16. Mai 2010 = 55. Bundes - Königinnen - Tage in Rietberg
Info zum Bundesköniginnentag 2010 in Rietberg
58. Bundesfest 2010 in Vechta
Info zum Bundesfest 2010 in Vechta
Jahr |
Bundesfest |
Bundesköniginnestag |
2010 |
(58) Vechta |
(55) Rietberg |
2011 |
Harsewinkel |
Kobern-Gondorf |
2012 |
Hürth |
Verl |
2013 |
Geseke |
Stürzelberg |
2014 |
Kerkrade |
Königshoven |
Bundeskönige
| Jahr |
BSF |
Bundeskönig |
Bruderschaft |
2009 |
Hövelhof |
Heinz Zinzius |
St. Hubertus Hennef-Warth |
2008 |
Beverungen |
Edmund Jax |
St.-Hubertus Zerrmüllen |
2007 |
Ahrweiler |
Frank Nowak |
St.-Sebastianus Leutesdorf |
2006 |
Kaarst |
Werner Schmidt |
St.-Sebastianus Monheim |
2005 |
Leverkusen |
Klemens Willms |
St.-Hubertus Heyen |
2004 |
Korschenbroich |
Heinz-Peter Metzen |
St. Brigida Keldenich |
2003 |
Xanten |
Thomas Zimmer |
St. Hubertus Rödelhausen |
2002 |
Delbrück |
Werner Müller |
St. Johannes Markhausen |
2001 |
Emmerich |
Udo Erikson |
St. Hubertus Plaidt |
2000 |
Erkelenz |
Uwe Böckmann |
St. Josef Dalhausen-Beverungen |
1999 |
Mayen |
Werner Wittlich, MdB |
St. Hubertus Kurtscheid |
1998 |
Düren |
Reinhold Timmermann |
St. Johannes Thüle |
1997 |
Coesfeld |
Heinz Franken |
St. Johannes Lindern |
1996 |
Troisdorf |
Karlheinz Quinders |
St. Martinus Veert |
1995 |
Schloß Neuhaus |
Adolf Dormann |
St. Bernardus Rossenray |
1994 |
Münster |
Ulrich Oehmann |
St. Hubertus Kaisersesch |
1993 |
Garrel |
Rolf Elsen |
St. Hubertus Bonn-Lannesdorf |
1992 |
Mettmann |
Friedrich Mohr |
St. Hubertus Maifeld-Kehrig |
1991 |
Gütersloh |
Otto Zerwas |
St. Sebastianus Rübenach |
1990 |
Kempen |
Gunter Maier |
St. Sebastianus Liblar |
1989 |
Bonn |
Heribert Ibald |
St. Sebastianus Lehmen |
1988 |
Langenfeld |
Manfred Schumacher |
St. Sebastianus Wipperfeld |
1987 |
Kleve |
Erich Hörsch |
St. Sebastianus Nickenich |
1986 |
Mönchengladbach |
Friedrich W. Esser |
St. Hubertus Nörvenich-Poll |
1985 |
Bergisch-Gladbach |
Leo Ronken |
St. Sebastianus Bad Hönningen |
1984 |
Trier |
Arnold Rühe |
St. Sebastianus Mertloch |
1983 |
Aachen |
Harald Kirchesch |
St. Hubertus Burgbrohl |
1982 |
Vechta |
Willi Henkel |
St. Heinrich Bönning-Rill |
1981 |
Koblenz |
Hans-Josef Wackers |
St. Lambertus Tüschenbroich |
1980 |
Neuß |
Ernst Rumbach |
St. Sebastianus Krauthausen |
1979 |
Bonn |
Hermann-Josef Karduck |
St. Petrus Birkesdorf |
1978 |
Köln |
Peter Keul |
St. Sebastianus Lissingen |
1977 |
Paderborn |
Wener Bünk |
St. Sebastianus 1420 Duisburg |
1976 |
Münster |
Wolfgang Wilke |
St. Sebastianus Pillig |
1975 |
Aachen |
Hans Schmitz |
St. Sebastianus Bornheim-Kardorf |
1974 |
Coesfeld |
Martin Wingenbach |
St. Sebastianus Mertloch |
1973 |
Koblenz |
Herbert Gail |
St. Sebastianus Mörz |
1972 |
Mönchengladbach |
Oskar Grenz |
St. Antonius Niederpleis |
1971 |
Monheim |
H.-Peter Eversheim |
St. Sebastianus Gymnich |
1970 |
Würselen |
Dieter Fey |
St. Sebastianus Brühl |
1969 |
Bad Godesberg |
Bernhard Wolf |
St. Sebastianus Godorf |
1968 |
Brühl |
Hans F. Ueberbach |
St. Sebastianus Remagen Kripp |
1967 |
Cloppenburg |
Uwe Scheid |
St. Sebastianus Bad Hönningen |
1966 |
Gemünd |
Heinrich Buschau |
St. Sebastianus Amern |
1965 |
Trier |
Hans Schäfer |
St. Seb. Remagen Kripp |
1964 |
Siegburg |
Karl Zell |
St. Medart Tell Bendorf |
1963 |
Kevelaer |
Heinrich Brings |
Neußer Scheibenschützen |
1962 |
Werl |
Willi Beckmann |
St. Joh. Baptist Neheim-Hüsten |
1961 |
Coesfeld |
Josef Vondenhoff |
St. Sebastianus Bardenberg |
1960 |
Bad Godesberg |
Hans Weissbrod |
St. Seb. Porz-Ensen-Westhoven |
1959 |
Euskirchen |
Jakob Kuhlemann |
St. Petrus Birkesdorf |
1958 |
Paderborn |
Siegfried Werner |
St. Seb. Neuenhausen/GV |
1957 |
Duisburg |
Josef Blömer |
St. Hubertus Köln-Fühlingen |
1956 |
Mönchengladbach |
Hans Hostert |
St. Hubertus Bad Honnef |
1955 |
Neuß |
Heinz Bauer |
St. Sebastianus Bonn-Süd |
1954 |
Münster |
Johann Becker |
St. Hubertus Rossbach/Wied |
1953 |
Köln |
Josef Junglas |
St. Sebastianus Andernach |
Jahr |
BSF |
Bundeskönig |
Bruderschaft |
Lebenslauf von Weihbischof Dr. Heiner Koch – Bundespräses
Anrede: Exzellenz oder Herr Weihbischof
 | | Weihbischof Dr. Heiner Koch |
13.06.1954 = geboren in Düsseldorf
1972-1978 = Studium der Theologie, Philosophie
und Erziehungswissenschaft in Bonn; Dr. theol.
13.06.1980 = Priesterweihe in Köln
1980-1989 = verschiedene seelsorgliche Aufgaben,
zuletzt Hochschulpfarrer in Düsseldorf
1989 = Leiter der Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat
1992 = Direktor der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat
19.09.1993 = Kaplan Seiner Heiligkeit
10.02.1996 = Päpstlicher Ehrenprälat
01.08.1998 = Residierender Domkapitular
2002-2005 = Generalsekretär des XX. Weltjugendtages Köln 2005
2002-2006 = Stellvertretender Generalvikar
07.05.2006 Bischofsweihe, Titularbischof von Ros Cré/Irland
Beauftragt für den Pastoralbezirk Süd
Bischofsvikar für die Seelsorge an fremdsprachigen Katholiken
Bundespräses des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Quelle: Weihbischof Dr. Koch
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