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Chronik 2 Bruderschaft Wanlo

Zweiter Teil der Chronik der
St. Antonius - St. Sebastianus - Bruderschaft - Wanlo 1400

Wanlo und seine Bruderschaft (Gau)
Geschichtsfragmente der Wanloer Bruderschaft (Schuck)
Aus dem Protokollbuch der Bruderschaft
Aus dem alten Bruderschaftsbuch
Schützenführer- und Fähnrichstelle
Namen + Sterbedatum von Bruderschaftsmitglieder (1842)

Wanlo und seine Bruderschaft


Aus dem Festbuch zum 375-jährigen Bestehen der St.Antonius-Bruderschaft Wanlo ( 1579 – 1954 )
von Präses Pfarrer Adolf Gau.

Aus Anlaß des 375-jährigen Bestehens der St.Antonius Bruderschaft in Wanlo hat die Bruderschaft es für angebracht gehalten, ein Festbuch zu schaffen, um den Einwohnern des Dorfes und den auswärtigen Festteilnehmern einen Einblick zu geben in die Geschichte des Dorfes und der Bruderschaft mit ihrem Zweck und Ziel.

Das Dorf Wanlo im heutigen Kreis Grevenbroich kann auf eine lang Geschichte zurückschauen. Es ist gegründet worden zur Karolingerzeit.
Schon für 861 wird hier eine christliche Kirche mit Pfründen beurkundet, und in den Archiven von Köln und Aachen sind interessante Ausführungen enthalten über Geschehnisse, die sich um das Dorf Wanlo in der Niersniederung ranken.

Grafen, Herzöge und "Herrlichkeiten" – wie die Herrlichkeit Keyenberg – teilten sich abwechselnd in der Rolle der Obrigkeit. Die Niers, die am Dorfe Wanlo vorüberzieht, hat manchen gepanzerten Reiter der Ritterzeit und Söldner der spanischen Niederlande und anderer Landstriche gesehen, die auf Eroberungszügen das Dorf Wanlo durchzogen, es brandschatzten und manchen Einwohner töteten.
Trotz aller Fährnisse baute aber die arbeitsame Bevölkerung immer wieder auf, Bauern und Arbeiter.
Das Dorf brachte es zu einem gewissen Wohlstand durch Ackerschaft, Flachsbau, Mühlenbetriebe an der Niers und später, als die Industrialisierung ihren Einzug hielt, fand ein großer Teil der Bevölkerung ihre Arbeit in den Webereien und in der Eisenindustrie der Städte Rheydt und M.Gladbach.
Wohl hat manches landschaftliche Idyll – die Mühlen der Niers und alte Höfe – dem Neuen Weichen müssen; aber das Rad der Zeit steht ja nie still.

Im Dorfleben nahm das kirchliche Leben – wie es in Früheren Zeiten ja immer war – einen hervorragenden Platz ein, ja es formte das Leben noch auf allen Gebieten. Dabei übernahm nach außen hin die Bruderschaft die führende Rolle.

Vor 375 wurde die Bruderschaft unter dem Pastor Vitanius gegründet unter dem Titel: Bruderschaft zu Ehren der heiligen Antonius und Sebastianus.
Wie fast alle Bruderschaften unserer Gegend ist auch die Wanloer Bruderschaft zurückzuführen auf die Pestzeit. Es sind also Pest – Bruderschaften, d.h. sie entstanden in der Zeit der öfteren Pest – Epidemien, die in früheren Jahrhunderten wie eine Geißel Gottes die Völker heimsuchten.
In diesen Zeiten taten sich beherzte Männer der Dörfer zusammen, um in aufopferungsvoller Hingabe – selbst um den Preis ihres Lebens – ihren Mitmenschen helfen wollen. Sie pflegten die kranken, pestbefallenen Mitbürger, und bei deren Tod sorgten sie für ihre Bestattung. Ein Werk echt christlicher Nächstenliebe! Hier zeigten sich Mannesmut und Opfergeist, die unter Hintansetzung des Lebens hohen Triumph feierten über Egoismus und Eigennutz.

Zu verstehen ist diese Haltung nur, weil noch Männer da waren, die geformt und gestaltet wurden aus dem tiefen Quell christlichen Denkens und der Nachfolge Christi. Das war Bruderschaftsgeist in höchster Vollendung.

Kein Wunder, daß man kirchlicherseits diesen Geist festhalten und verbreiten wollte. Es geschah in den Bruderschaften, die allenthalben gegründet wurden. So kam auch die Wanloer Bruderschaft zustande. Wechselvoll ist ihre Geschichte.
Blütezeiten und Niedergänge wechselten sich oft ab. Immer waren es die Pfarrer der Gemeinde, die die Bruderschaft neu belebten und auf ihr altes Ideal: „Nächstenliebe üben“ zurückführten; denn häufig wollte der weltliche Geist seinen Einzug halten.
Die Veräußerlichung und damit das Abrücken vom ursprünglichen Fundament wollte oft einreißen und ist auch oft eingerissen. In der Chronik kann man Klagen über diesen Umstand häufig feststellen. Eine Einrichtung, die geschaffen wurde für einen guten Zweck; kann ja von ihrem Ideal nur zu leicht abweichen, wenn der rechte Geist getrübt und von Nebenzwecken überschattet wird.

Heute haben die Bruderschaften als Wahlspruch: Glaube, Sitte, Heimat. Diese drei Dinge bilden – ja sollten bilden! – eine Einheit. Für den Christen ist ja dort Heimat, wo sein Glaube und das Sichtbarwerden dieses Glaubens im guten Werk, eben in der Sittlichkeit, ihm Heimstatt geben.
Der Name "Bruderschaft" kann diese Dinge treffend zusammenfassen. Einer Bruder des anderen, verbunden mit ihm bis ins Letzte und Tiefste hinein. Der Nächste – das andere Ich!

Solange unsere Bruderschaften diesen Geist, dem anderen Helfer zu sein, hochhalten, haben sie Existenzberechtigung. Über kleinlichem Hader, Gezänk, Gerede, Geschäftssinn zu stehen, ist Bruderschaftsgeist.
Bruderschaft ist also mehr als Verein. Um uns auf das Ursprüngliche zu besinnen und Gewissenserforschung zu halten, ob man noch auf dem alten, gutfundierten Boden steht, dazu soll ein Bezirksfest dienen. Gewiß soll auch das Äußere zu seinem Recht kommen, aber nur insoweit, als es den Geist der Bruderschaft nicht verletzt, sondern sich harmonisch einfügt.
Neubelebung und Förderung des echten Bruderschaftsgeistes, das erwarten wir von unserem Bezirksfest.

So heißt die St.Antonius – Bruderschaft ihre Mitbrüder, Freunde und Gäste aus dem Erkelenzer Land herzlich willkommen!
Der Präses. [Adolf Gau 1947 – 1957 Pfarrer in Wanlo]

[Anmerkung des Chronisten Heinz-Josef Katz: Dies ist die Originalabschrift aus dem Festheft der Bruderschaft vom 29., 30. und 31. Mai 1954]


Geschichtsfragmente der Wanloer Bruderschaft


Aus dem Festheft vom 22. – 24.September 1979
von Pfarrer Hans–Josef Schuck (Präses)

Im Laufe der Jahrhunderte erleben im hiesigen Raum die Bruderschaften Auf- und Niedergang.
Im alten Schreibbüchlein des Pfarrers Johannes Vieten [Vitenius – Pfarrer in Wanlo von 1636 bis 1658] von 1642] (ihm wird die Gründung der Bruderschaft zugeschrieben), wird von diesem wörtlich niedergeschrieben: "Erbrehndten der Broderschaft St. Antony und Sebastiani zustendlich, welche Broderschaft aufgericht ist Anno 1400."
Dahinter folgt die Aufstellung der Abgaben von Roggen, Weizen und Wachs für die Bruderschaft. (Pfarrarchiv Wanlo)

Im Buch über die Gemeinden im alten Dekanat Grevenbroich 1882 beruft sich Giersberg [siehe an anderer Stelle] auf ein Dokument, nachdem bereits 1559 die hiesige Bruderschaft aus ihren Pfründen den Küster als Lehrer besoldete, jährlich mit 3 Malter Roggen.
Neuere Erkenntnisse werden in einem demnächst erscheinenden Buch von Dr. Mackes veröffentlicht. [Erkelenzer Börde und Niersquellengebiet]

Aus dem vorgenannten Besitz ist leicht die soziale Stellung der Bruderschaft abzuleiten, welche aus ihren Stiftungen caritativ wirksam wurde. Diese Gemeinschaften waren ursprünglich rein religiöse Vereinigungen, besonders in den Zeiten verheerender Epidemien, die sich unter einen bestimmten Schutzheiligen stellten.
In unserer Gemeinde St. Antonius und St. Sebastianus. Sie übernahmen in ihrer Zeit Aufgaben der Armenbetreuung, Altenhilfe und ähnliches, heute würden wir sagen: Wohnviertelapostolat.
Dies alles wird getragen aus dem Begriff des Bruderseins, des aufeinander Angewiesenseins. In den Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen und später in der Reformation übernahmen sie den Schutz des Dorfes und der Prozessionen [Schützen – Bruderschaft].
Damit verbunden nahm das mittelalterliche Schützenwesen seinen Einfluß. Man wollte den besten Schützen, den "König" ermitteln. So pflegte man den Brauch des Vogelschusses und der Sieger, mit Silber geschmückt, nahm an den Aufzügen der Prunk und an den Prozessionen, besonders an Fronleichnam, teil.

Das Schützensilber der hiesigen Bruderschaft reicht bis 1711 zurück.
Es war von eh und je Ehrenpflicht, Mitglied der Bruderschaft zu sein, zu dem stets Frauen und Männer gehörten. Jedoch durch das Schützenwesen überlagert, haben sich viele Bruderschaften rein männlicher Natur ausgeprägt und sind in den letzten Jahrzehnten leider weitgehend von den Ursprüngen abgewichen.

Das Tun der meisten beschränkt sich heute zunehmend auf die Feier der Prunk oder besser Kirmes, die Teilnahme (aber nur des Kerns) an Fronleichnam und die Ermittlung eines neuen Königs.

Blättert man in den alten Statuten, der Chronik, oder liest nach im Bemühen der heutigen Zeit, dann stößt man immer wieder auf die vorgegebenen Grundsätze, wozu Bruderschaften überhaupt bestehen sollen: 1. Vertiefung des religiösen Lebens, 2. sozialcaritativer Einsatz und dann erst 3. Pflege des alten Brauchtums; denn zum Erhalt des letzteren genügen ja die Schützengesellschaften.

So bestanden nachweislich in unserer Gemeinde über all die Jahrhunderte mehrere Bruderschaften.
Den Beweis der Gemeinsamkeit oder Zusammenlegung von St. Antonius- und St. Sebastianus-Bruderschaft liefert die kleine, 5 Zentner schwere Glocke mit dem gleichen Namen aus dem Jahre 1660.
Daneben bestand die untergegangene Rosenkranzbruderschaft!
Im Jahre 1801 wurde bei der Neuerrichtung der St. Sebastianus-Bruderschaft dieser der Titel der Gottesmutter Maria hinzugefügt.
[Demnach wäre der richtige Name: Marianische St. Antonius - Sebastianus Bruderschaft Wanlo]

Die im Oktober 1910 gegründete St. Michaels-Bruderschaft zur Unterstützung des hl. Vaters, deren Vorstand die Brudermeister für die Prozessionen bildeten, ist längst in Vergessenheit geraten.

Bei der Neubelebung der zeitigen Bruderschaft nach dem 1. Weltkrieg am 17.1.1922 blieb für diese nur der Name "St. Antonius-Bruderschaft" bis heute bestehen.

Unter dem Nationalsozialismus wurde die religiös geprägten Bruderschaften, die sich 1929 im historischen Deutschen Bruderschaftsverband [richtig ist: "Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus"] zusammenschlossen, verboten und jegliches außerkirchliches Auftreten untersagt. Sie wurden in Schützengesellschaften umgewandelt. Ein letztes Protokoll im Mai 1936 läßt für unsere Bruderschaft auf diesen Zeitpunkt schließen!

Nach 1945 fand man sich erneut zusammen, das Bruderschaftsleben wieder neu aufzubauen.

Aus nicht genau belegbaren Fakten wurde für 1928 das 350-jährige Fest geplant, dann aber großartig 1929 gefeiert. Aus diesem Anlaß stiftete sie eine Glocke mit der Inschrift:
Anno Domini 1929 Confraternitas Sancti Antonii in Wanlo hanc Campanam in Anno Jubilaei sui 350 D.D. Vivos voco, Mortuos plango, Mortuos Antoni ora pro nobis
(Übersetzung: Im Jahre des Herrn 1929 stiftete die St. Antonius-Bruderschaft zu Wanlo diese Glocke in ihrem 350. Jubiläumsjahr. Ich rufe die Lebenden, die Verstorbenen betraure ich, Hl. Antonius, bitte für uns!)
Die Glocke war 460 kg schwer und wurde im Mai 1929 vor dem Prunksonntag, am 21.5. geweiht.
Im April 1942 wurde sie von den Nazis gestohlen, zusammen mit der alten kleinen Glocke. Diese Glocke von 1660 durfte dann 1954 das 375-jährige wieder mitfeiern und wird zur 400-Jahrfeier zum Ruhm der Bruderschaftspatrone erklingen.

Mit Sicherheit dürfen wir aber annehmen, daß Wanlos Bruderschaft gemäß der Notiz von Pfarrer Vieten aus dem Jahre 1400 stammt.
Wie bereits an anderer Stelle vermerkt, stammt bez. geht das Silber bis ins Jahr 1711 zurück. Leider sind im Verlauf der Jahre viele Schilde verlorengegangen. Vielleicht darf man auch festhalten, daß, wie in anderen Gemeinden, ein Teil der Schilde umgeschmolzen wurde für die Stabspitzen der Brudermeisterstäbe.

Neuerdings wird jedenfalls in Anlehnung an das alte Protokollbuch von 1801 größter Wert darauf gelegt, das Königssilber wertvoll zu erhalten und den jeweiligen Königen auferlegt, >>echt silberne<< Schilder der Königskette beizufügen.

Das Wanloer Silber erlebte Ende des vergangenen Jahrhunderts eine traurige Geschichte. Während einer längeren Ruhezeit der Bruderschaft, von 1892 an, verkaufte ein Brudermeister die Kette an einen Trödler. Über diesen gelangte sie in das Museum nach Krefeld.
Nach 30 Jahren, von einer Wanloerin entdeckt, konnte sie 1922 wieder in den Besitz der Bruderschaft zurückgelangen. Die Schilde sind meist wertvoll, manche schlicht bäuerlich, einige auch mit Zeichen des Standes ausgeschmückt, wodurch dem Betrachter ein Einblick in das Empfinden früherer Zeit vermittelt wird. Ein Teil neuer Schilde ist leider wertlos und ohne jegliche Aussagekraft.

Zum Antoniusfest 1975 erhielt die Bruderschaft ein neues, kleines Silber. Es ist zusammengestellt aus alten Gebetstabspitzen und einem silbernen Brustschild. Jeweils werden im Wechsel 2 Schilde beigefügt: das des Vorjahres und das des amtierenden Königs. Das kleine Silber dient vor allem dem Schutz und Erhalt der wertvollen alten Königskette.

Leider sind viele Unterlagen des 16. und 17. Jahrhunderts durch kriegerische Einfälle, in den Wirren der Glaubensspaltung und dem Erlöschen kirchlicher religiösen Lebens verlorengegangen. Daher ist es heute sehr schwer, ein genaues Bild über die hiesige Bruderschaft aufzuzeigen.
Die wenigen Unterlagen und Zeugnisse der Vergangenheit sollten uns aber, den Männern und Frauen der heutigen Zeit, Antrieb sowie Ansporn sein, die hohen Ideale der Bruderschaft neu mit Leben zu erfüllen.

Als Abschluß dieser Ausführungen sei auf die Fahnen verwiesen. Ein Schriftsatz vom 15. Mai 1829 erklärt, daß die Bruderschaft zu diesem Zeitpunkt eine neue Fahne erhält.
Die Fahne nimmt im Bruderschaftsleben einen wertvollen Platz ein. Bei allen wichtigen Anlässen wurde die Bruderschaftsfahne vorangetragen. Die Fahne ist das äußere Symbol der Gemeinschaft und ihrer Ideale; deshalb wird sie hoch in Ehren gehalten.

Das Amt des Fähnrichs war immer ein gern erstrebter Posten.

Unsere Bruderschaft besitzt zwei handgemalte Fahnen aus den Jahren 1873 und 1957. Außerdem existiert eine kupferne Reiterstandarte von 1929. Die dazugehörende handgestickte Stoffstandarte ist in den Wirren der Besatzungszeit 1945 verlorengegangen. Beide waren zum Jubiläum 1929 gestiftet.

Im Jahre 1973 schaffte die Bruderschaft eine neue handgestickte Fahne aus dem Benediktinerinnen - Kloster Kraitz an.

Die Geschichte und Entwicklung der St. Antonius – St. Sebastianus – Bruderschaft zu Wanlo ist eng mit der Pfarrgemeinde St. Mariä – Himmelfahrt verknüpft.
Einst war sie ein tragendes, starkes, religiösbrüderlich bindendes Element in der Pfarre. Es währe wertvoll für die Menschen dieser Gemeinschaft, wenn diese weit überein halbes Jahrtausend währende innere kraft neuen Ausdruck echt brüderlichen Geistes zum Aufblühen brächte.

Ansonsten bliebe Bruderschaft ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen, eben nur ein Stück Geschichte.

Aus alter Wurzel neue Kraft heißt Leben, nicht Vergangenheit.
Leben aber heißt Zukunft, Vorwärtsschreiten in eine andere Zeit für Glaube, Sitte und Heimat.

Original Abschrift aus dem Festheft von 1979
[...] = Eingefügt vom Chronisten

Aus dem Protokollbuch der Bruderschaft


von Toni Katz +

1801 bis 1959



1801 18. Mai wurde die St. Antonius – St. Sebastianus Bruderschaft nach ungefähr anderthalbhundert Jahren [150 Jahre] unter dem damaligen Pastor Hoffmann [Franz Anton Hoffmann 1779 – 1814] neu errichtet. 200 Brüder wurden aufgenommen.
Die Bruderschaft sollte „Marianische St. Antonius und Sebastianus“ genannt werden. Dies stellte auch die Fahne dar.

1842 wurden zwei neue Brudermeisterstäbe aus den drei Schildchen [Königssilber] von Arnold Vogts 1742, Wilhelm Dohmen 1768 und Wilhelm Niehsen angefertigt.
* Das an der Schießrute befindliche Eisenwerk gehört zum Bruderschafts – Vermögen.

1855 vom Gesangverein Concordia wurde eine schwarzseidene Trauerfahne gestiftet.

1856 wurde eine Trommel angeschafft.

1893 – 1897 In der Zeit wurde die Bruderschaft ganz vernachlässigt, so daß dieselbe ganz eingegangen ist. Präses war Pfarrer Dorn [Paul Dorn, 1891 – 1896] Präsident war Gerhard Dewies, Brudermeister war Peter Bohs.

1894 7. Mai wurde Johann Thomaßen durch einen unglücklichen Schuß auf offener Straße beim Festzug getötet. Danach wurden die weltlichen Feste eingestellt.
* Ein Teil des Geldes ist zum Bau des Kreuzes an der Hochneukircherstraße verwendet worden. (Chronik Kuckum)

1909 10. Januar genehmigte die Erzbischöfliche Behörde die kirchlichen Satzungen.

1922 23. Januar fand eine Besprechung zwecks Aufnahme der weltlichen Prunkfeierlichkeiten statt. Veranstaltungen durften nur im Saale abgehalten werden.

1924 fertigte Herr Wilhelm Winter 50 Gewehre an und stiftete sie der Bruderschaft.
* Anstreicher Heinrich Laumanns hat diese Gewehre dann kostenlos angestrichen.
* Das Holz für die Gewehre hat der ehemalige Küster Herr Anton Niehsen gestiftet.

1925 Auf der Generalversammlung wurde beschlossen, daß der König noch ein weiteres Jahr zum Vorstand gehört.

1925 1 Mark Beitrag
* Alle Mitglieder haben an 2 Festtagen freien Eintritt.
* Alle Zugteilnehmer auch für eine 2. Person freien Eintritt.
* Die Fähnrichstelle wurde für 3 Mark vergeben.
König = Wilhelm Hamacher

1926 Königsgeld 75 Mark
* Prunkfeier = Einnahme: 1330, Ausgaben: 1286 Mark

22. August Sommerfest, Preisschießen, pro Schuß 25 Pfennig.
linker Flügel = ½ Dutzend Weingläser
rechter Flügel = ½ Dutzend Weingläser
Schwanz = 1 kleine Standuhr
Kopf = 1 Rauchservice
Rumpf = 1 Bierseidel
König = Heinrich Jansen

1927 23. Januar Winterfest. Alle Ortsvereine wirkten mit.
* Reinerlös (81 Mark) für eine Reliquie des hl. Antonius.
* Eine Büchse für den Vogelschuß wurde angeschafft.
* Der Geschäftsführer Kläs wurde mit einer Ehrenurkunde > Madonnenbild < für die Wiederbeschaffung der Königskette ausgezeichnet.
König = Wilhelm Mainz
* Versicherung: 50.000 Mark für Personenschaden – 5.000 Mark für Sachschaden.
* General Gustav Caspers wurde zum Feldmarschall ernannt.

1927 8. Mai Von der Bruderschaft wurde ein Schellenbaum gekauft. Das Geld wurde von einem Mitglied vorgestreckt.
* Anschaffung des Präsidentenabzeichen und zwei Ministerabzeichen.

1927 6. Oktober wurde der Präses der Bruderschaft Herr Dechand Hütten [Dr. Georg Hütten, 01.08.1908 – 28.08.1927 in Wanlo] zum Ehrenpräses ernannt. Er wurde Oberpfarrer in der Hauptpfarre in Mönchengladbach. Sein Nachfolger wurde Herr Pastor Maaßen [Franz Maaßen 1927 – 1931 in Wanlo].

1928 350 Jahrfeier wurde wegen Reichs- und Landtagswahlen verschoben.
* König = Edmund Heinen

1929 27. Januar, 350 Jahr Feier wurde beschlossen.
* Die Kosten einer Glocke trägt die Bruderschaft. St. Antonius-Glocke.

24. März, Königsgeld wurde von 75 auf 100 RM [Reichsmark] angehoben.

2. Mai, vom Präses, Herrn Pastor Maaßen, wurde eine Standarte gestiftet. [Kupferstandarte]
* Eine Stoffstandarte wurde von Herrn Theodor Caspers gestiftet.

1931 18. Januar wurde vorgeschlagen, jedem König ein Erinnerungsblatt (Urkunde) in künstlerischer Ausführung zu überreichen.

29. März, die Ehrenurkunden sind beschafft.

1932 24. Januar „Der Schützenbruder“ wurde in 10 Exemplaren bezogen.

1932 Ein Koffer wurde von Edmund Anderheggen zur Aufbewahrung des Silbers gestiftet.

1934 28. Januar Die Neuwahlen fielen aus, weil das Führerprinzip in der Bruderschaft eingeführt werden soll.
* Ein Hakenkreuzwimpel für die Fahne wird angeschafft.

1934 22. April „Der Schützenbruder“ wurde 20 x bestellt.

4. März Bezirkstagung der Erzbruderschaft in Wanlo [heute = Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften]

1935 35,10 RM für Winterhilfswerk
Der Beitrag von 1 RM auf 1,20 RM. Monatlich 0,10 RM
König = Josef Pohlen

1936 Musik für Vogelschuß und Zug durch den Ort 6 Mann und 5 Mann Tanzmusik für 55 RM (Pro Mann 5 RM)

1948 12. September wurde im Lokal Lövenich eine Versammlung einberufen zur Neugründung der Bruderschaft. Präses war Pfarrer Gau. [Adolf Gau 1947 – 1957 in Wanlo]

1949 20. März Das Königsschießen soll mit der Armbrust durchgeführt werden.

1950 22. Januar wurde beschlossen, die Ausschmückung des Antoniusaltärchen zu übernehmen.
* Jeder Schütze muß selbst schießen. Nur ab 65 Jahre darf ein anderer für den Bewerber schießen.

30. April war Vogelschuß mit Pfeil und Bogen. Pastor Gau wurde König. Für ihn zog der 1. Brudermeister Hugo Jansen auf.

1952 7. Mai wurde eine Ortssammlung durchgeführt. 304 DM wurden gesammelt.

1954 29. – 31. Mai wurde das 375 jährige Bestehen gefeiert.

Unser Leitspruch!
Unsere Fahne weht uns voran
Aber ein neuer Geist soll in unsere Reihen.
Das Antoniusbild in des Banners Mitte
Im Kampf für Glaube, Heimat, Sitte.
Der Wahlspruch unserer Bruderschaft:
"Aus alter Wurzel neue Kraft!"



* König = Peter Obst

1957 14. April , beim Maiensetzen soll kein Schnaps mehr verabreicht werden.

2. Juni Fahnenweihe

1959 25. Januar wurde vorgeschlagen, den Festzug fallen zu lassen und nur Tanz abzuhalten.

9. Mai In diesem Jahr wurde erstmalig am Kirmessamstag Ball abgehalten.

27. September Vogelschuß; Willi Gerhards schoß den Vogel ab. Er behauptete, den Vogel nicht getroffen zu haben obwohl dieser gefallen war . Dann zog der 1. Brudermeister Peter Lützler als König auf.


Aus dem alten Bruderschaftsbuch


Süterlin übersetzt von Toni Katz (+ 14.10.1987)
[original Wortlaut]

Diese Bruderschaft ist vor beinahe anderthalbhundert Jahren unter dem damaligen Pastor V I T O N I S (1636 - 1658) pro konnercen Santi Antoni und Sebastiani errichtet worden, wurde am 18.Mai 1801 von Pastor HOFFMANN mit Gutheißung sämmtlichen Brüder, ungefähr 200 an der Zahl, erneuert und folgende christliche Lebensregeln, jedoch ohne Gewissens Beschwerden von der ganzen Bruderschaft acceptiert mit Freuden angenommen.

1) Fernerhin soll die Bruderschaft genannt werden:
Marianische St. Antonie und Sebastianus - Bruderschaft, wie die Fahne der Bruderschaft auch solches zur Genüge vorstellt.

2) Soll jeder Bruder, sooft einer aus der Bruderschaft stirbt, einen Rosenkranz für den Verstorbenen beten, doch ist er nicht unter einer Sünde dazu verpflichtet, sondern damit er auch nach seinem Tode die Gnade erhalten möge, daß auch so viele Rosenkränze gebetet werden ihm und dem barmherzigen Gott, ihm dieses Gebeth, zu seinem Seelenheile angedeihen lassen möge. Sollte aber einer aus Vergessenheit oder Säumselichkeit diese Rosenkränze nicht beten, so kann er am Ende des Jahres entweder eine hl. Messe lesen lassen oder drei Messen hören und dieselbe zum Troste der im ganzen Jahre verstorbenen Brüder auf opfern.

3) Alle Brüder sollen die unbefleckte Empfängniß Maria, als besondere Patronin der hiesigen Pfarre und die Bruderschaft hoch ehren, und an diesem Feste, einmal im Jahre beichten und kommunizieren und die hl. Kommunion den verstorbenen Brüdern aufopfern.

4) Ferner ist es bisher gebräuchlich, daß ein Pfarrer, wenn mehrere Priester die Pfarre versehen, am Montage nach der Gottestnacht /: nämlich Montags vor Pfingsten Morgens um 9 Uhr ein hohes Amt zu Ehren der unbefleckten Empfängniß Maria, für alle lebenden Brüder hält, welchem Amte alle, möglichen Falls, beiwohnen und zum Opfer gehen sollen, mit welchem Opfer der Pfarrer zufrieden sein muß.

5) Eben so ist es den Brüdern genugsam bekannt, daß ein Feierliches hohes Amt jährlichst am Feste St. Antoni (17.Januar) mit Predigt, zum Heil der lebendigen und verstorbenen Brüder, gehalten werde, welchem die Brüder ebenfalls beiwohnen und in demselben zum Opfer gehen sollen, Bei diesem Amte werden nach der Predigt die anwesenden Brüder, an die Befolgung der Regeln erinnert, wenn’s erforderlich ist, von der Kanzel neue Brudermeister angeordnet und sonst nothwendig ist wird bekannt gemacht. Auch werden von den Priestern drei Vaterunser zu beten begehret für die verstorbenen Brüder dieser Bruderschaft.

6) Weil bei einer christlichen Bruderschaft die brüderliche Liebe die erste und vornehmste Pflicht ist, so soll einem Bruder, der krank oder arm, bettlägerig und in so großer Dürftigkeit sich befindet, daß aus den Gemeinden Armen Mitteln ihm keine hinreichende Unterstützung geleistet werden kann gestattet werden, daß er, bei einem zeitlichen Pastor, bei den Brudermeistern und zum wenigsten bei zwei der ältesten Brüder sich melden lasse, und ihm so dann durch den Schützenführer, in einer verschlossenen Büchse eine Beisteuer bei sämmtlichen Brüdern gesammelt und dem Armen ertheilt werde.

Nähere beigebrachte Ordnungs - Regeln. (1801)

1.) Soll jeden, der wünscht in diese Bruderschaft aufgenommen zu werden, sich bei dem zeitlichen Brudermeister melden um im gegenwärtiges Buch eingeschrieben zu werden, wofür er zum Wohl der Bruderschaft elf Silbergroschen sechs Pfenninge zu zahlen habe. Geschiehet diese Meldung am Feste St. Antoni, so erhält der neue Bruder eine Maaß Bier aus dem Bruderschafts Vermögen.

2.) Wenn ein Bruder gestorben ist, sollen die Brüder, welche können, den Verstorbenen am Sterbehause abholen, und unter dem Gebethe des h. Rosenkranzes für die Abge-storbenen, die Leiche zum Kirchhofe begleiten, oder wie vorgesagt, einen Rosenkranz für den Verstorbenen beten.

3.) Wenn beim Abholen eines Verstorbenen Brantwein gegeben wird, hat jeder Bruder sich zu hüten, betrunken zu erscheinen, und sollte dieses bei einem Bruder dreimal nacheinander wahrgenommen werden, so soll derselbe ohne weiteres aus der Bruderschaft gestrichen werden.

4.) Wenn, wie bisher gebräuchlich, von der Bruderschaft, der Jahresvogel geschossen wird, so sollen nur jene zum Vogel zu schießen berechtigt sein, welche in diese Bruderschaft aufgenommen und eingeschrieben worden sind, zur Bestreitung der desfalls etwa aufgehenden Kosten ihm von den Brudermeistern zubestimmenden Beiträge geleistet und allen von der Obrigkeit vorgeschriebenen polizeilichen Verordnungen, sich ganz gehorsamst unterworfen haben.

5.) Soll die Fähnrichsstelle bei der Bruderschaft, alle sechs Jahre, oder nöthigen Falls auch früher, aufs neue ausgestellt werden, wobei es jedem in der Pfarre wohnenden noch unverheiratetem Bruder, auch selbst dem bisherigen Fähnrich freistehet, diese Stelle an sich zu höhen. Heirathet sich aber der Fähnrich, so muß er diese Stelle gleich abtreten. Nie darf der Fähnrich, eigenmächtig die Fahne einem anderen übertragen. Verzieht der Fähnrich aus der Pfarre, so steht den Brudermeistern frei die Fähnrichsselle aufs neue auszustellen. Eben so soll es geschehen mit der Stelle als Schützenführer, doch mit dem Unterschiede, daß diese auch verheiratheten Brüder, an sich höhen können.

6.) Die zeitlichen Brudermeistern sind verpflichtet, das Vermögen der Bruderschaft, als Renten, Silber, Fahne u.s.w. treu zu verwahren und sind dafür verantwortlich, auch müssen sie alle zwei Jahre, und besonders der abgehende Brudermeister, Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben ablegen und derselben, eine Liste der bestehenden Einkünften nebst einen namentlichen Liste der in den betreffenden Jahren neu aufgenommenen respee eingeschriebenen Brüder beizufügen. Tag und Stelle wo die Rechnung abgelegt wurde, und welche, von den ältesten Brüdern dabei sein sollen, hat der zeitliche noch fungierende zweite Brudermeister zu bestimmen.

7.) Der seine Entlastung nachsuchende Brudermeister, hat desfalls bei dem zeitlichen Herrn Pfarrer zu melden und demselben ein oder zwei Subjecte zur Wiederbesetzung dieser Stelle in Vorschlag zu bringen.

8.) Für das Trommelschlagen beim Abholen eines verstorbenen Bruders und am nächsten Sonntage nach dem Begräbnis des Selben, haben die Angehörigen des Verstorbenen dem Tambour vier Silbergroschen acht Pfenninge zu zahlen.

9.) Für das Abladen der Brüder zum Abholen eines verstorbenen Bruders erhält der Schützenführer fünf Sgroschen neun Pfenninge von den Angehörigen des Verstorbenen.

10.) Beim Vogelschießen bekömmt der Tambour aus der Bruderschaft siebezehn Sgroschen vier Pfenninge und um St. Antoni dreiundzwanzig Silbergroschen, eben so viel bekömmt auch der Pfeiffer, wenn er zur Begleitung des Tambours beauftragt ist.

11.) Für das Essen am Feste St Antoni, so der Brudermeister dem Bruderschafts-Beamten giebt, erhält derselbe aus dem Bruderschafts-Vermögen einen Thaler vier Sgroschen sieben Pfenninge.

12.) Nur mit Bewilligung einiger Brüder, darf der Brudermeister die Fahne oder sonst ein anderes Eigenthum der Bruderschaft, verleihen, und im letzteren Falle, gehört das Leihgeld zum Bruderschafts-Vermögen.


Schützenführer- und Fähnrichstelle


Süterlin übersetzt von Toni Katz (+ 14.10.1987)
[Original Text]

1842 am 18ten Mai wurde die Schützenführer-Stelle aufs neue ausgestellt und den Ferdinand Froitzheim aus Wanlo als Letztbietender übertragen für zwanzig Sgroschen [Silbergroschen], welch bezahlt worden sind.

1844 den 5ten Mai wurde die Fähnrichsstelle aufs neue ausgestellt und dem Heinrich Henrichs aus Wanlo als Meißtbietender für drei Thaler fünf und zwanzig Sgroschen, übertragen, welche der Bruderschaft bezahlt worden sind.

1845 den 10ten Mai wurde die Fähnrichsstelle aufs neue für sechs Jahre ausgestellt, und dem Johann Wilms aus Wanlo als Meistbietenden für vier Thaler fünf zehn Sgroschen, übertragen, welche der Bruderschaft bezahlt worden sind.

1848 den 21ten Mai wurde die Schützenführerstelle aufs neue für sechs Jahr ausgestellt, und dem Ferdinand Fronzheim aus Wanlo als Letztbietenden übertragen für sechs Silbergroschen.

1851 den 18.Mai wurde die Fähnrichsstelle aufs neue für sechs Jahre ausgestellt und dem Heinrich Daniels aus Wanlo als Meistbietenden für zwei Thaler übertragen worden welche der Bruderschaft bezahlt worden sind.

1853 den 17. Januar wurde die Fähnrichsstelle aufs neue für sechs Jahre ausgestellt und dem Johann Gormanns aus Wanlo als Meistbietenden Zugeschlagen für drei Thaler welche der Bruderschaft bezahlt worden sind.

Den 10. May 1854 wurde die Schützenführerstelle aufs neue für sechs Jahren ausgestellt und dem Joseph Daniels von Wanlo als Letzbieter für 15 Sgroschen, fünfzehn Silbergroschen zugeschlagen, richtig erhalten.

1859 den 17ten Januar wurde die Fänderichstelle für sechs Jahre ausgestellt und dem Hubert Nusbaum aus Wanlo Meistbietend für sechs Thaler zwanzig Sgroschen übertragen welche der Bruderschaft zahlt sind.

Den 17 Januar 1865 wurde die Fändrichsstelle für sechs Jahre ausgesteld, und dem Johann Schröder aus Wanlo Meistbietend für sechs Thaler übertragen.

den 2ten Mai 1869 wurde die Fänderichsstelle für sechs Jahre ausgesteld, und dem Migael Lüpches aus Wanlo für drei Tahler zugeschlagen mit der bestimung, wen er eine neue Fahne bekamt sonst 1 Tahler 15 Sgr. welches er der Bruderschaft mit 1 Tahler 15 Sgr. bezald hat. Anton Schmidt.

1875 den 17. Januar wurde die Fänderichsstelle für sechs Jahren ausgestellt und dem Joseph Daniels aus Wanlo für fünf Thlr 10 Sgr übertragen.
erhalten fünf Thl 10 Sgr. Der Rendant [Kassierer] Gerhard Dewies.

1881 den 17. Januar wurde die Fänrichsstelle für sechs Jahre ausgestellt und dem Heinrich Schneiders aus Wanlo für 4 Thl 25 Sgr. übertragen. Der Rendant J. Dewies

1882 den 17. Januar wurde die Schützenführerstelle nach Ableben des seitherigen Schützenführers Daniels dem Joh. Roßkamp in Wanlo übertragen.

1867 den 17. Januar wurde die Fähnrichsstelle dem Joh. Schmitz in Wanlo übergeben.

1892 den 15. Januar wurde die Fähnrichsstelle dem (..?..) aus Wanlo für zwei Mark (..?..)

Namen, der vom 17ten Januar 1842 an zur Anzeige gekommenen Brüder die aus vorgenannter Bruderschaft gestorben sind.

Heinrich Hansen - 5/2 1842
Gottfried Dahmen - 6/2 1842
Sebastian Weckob
Wienand Ehser
Pater Hamacher
Peter Heinr. Gonen
Heinrich Schops
Mathias Goebels - 2/10 1842
Peter Frenzen - 9/11 1842
Johann Abels,Venrath - 9/12
Adam Blanken - 5/1 1843
Lambert Heinen - 27/2 1843
Andreas Thomahsen - 19/3 1843
Andreas Wirtz, Venrath, - 20/3
Arnold Beeck - 26/5 1843
Wilhelm Wackerzap - 2/7 1843
Peter Heinr. Beeck - 11/10 1843
Jacob Jansen - 21/8 1843
Andreas Deuhsen - 17/9 1843
Heinrich Nieren - 11/10 1843
Wilhelm Efferz - 10/7 1843


Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. August 2011 )