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Wickrather Schützengesellschaft - Chronik

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Themen auf dieser Seite:

Chronik der Bruderschaft/Schützengesellschaft von Kurt Jacobi †
Chronik der Wickrather Bruderschaften - Hausarbeit von Uta Kirsten Remmers (MA)
Chronik der Wickrather Schützengesellschaft St. Antonius - von Dr. Britta Spies
KIRMES UND BRUDERSCHAFTEN IN WICKRATH
JHV 2008
JHV 2009
JHV 2010


* * * Chronik * * *

Die Schützenbruderschaft und Schützengesellschaft in Wickrath

von Kurt Jacobi, Wickrath 1988

Die Wickrather Schützengesellschaft von 1967 hat in diesem Jahr, dem Jahr der 500- Jahrfeier, ein prunkvolles Schützenfest gefeiert. Stolz zeigte da der Wickrather Schützenkönig Hans Krappen das Schützensilber, das vor dem 2. Weltkrieg von der St. Antonius – Bruderschaft getragen wurde.

Die älteste „Schützengesellschaft“ Deutschlands war die St. Johannis Schützengilde in Oldenburg, die wahrscheinlich schon im Jahre 1192 gestiftet wurde. Die Schützenfeste stammen aus Schlesien. Im Jahre 1286 wurde in Schweidnitz von dem schlesischen Herzog Bolelaus ein Volksfest für die Bürger geschaffen. Er ließ eine Stange mit einem hölzernen Vogel errichten und setzte für den besten Treffer auf Kopf, Flügel und Schwanz Preise aus und wer den Vogel von der Stange schoß, erhielt den ersten Preis.

In Wickrath wird die erste Bruderschaft 1418 erwähnt. Die Urkunden unterscheiden zwei Bruderschaften, die „Unserer lieben Frau“ und die Bruderschaft zu Ehren der Heiligen Antonius, Fabianus und Sebastianus. Um 1460 wurden die Bruderschaften vereint.

Die Bruderschaft stand in enger Verbindung zur Kirche, deren Fürsorge sie genoß und deren Feste sie verschönten.

Die Mitglieder der Bruderschaft verpflichteten sich auch, ihrem Landesherren Beistand zu leisten in der Verteidigung gegen Raubritter und herumstreifende Söldner. Aber auch zu den Zeiten der ansteckenden Krankheiten, namentlich der Pest, leisteten sie vortreffliche Dienste. Sie sorgten für die Wegschaffung der Toten und bewachten die ausgestorbenen Häuser. (1636 herrschte in Wickrath die Pest).

Damit die Schützen im Waffengebrauch kundig blieben, fanden sie sich zu dem „Freischießen“ zusammen. Die Schießbahn „binnen der Freiheit Wickrath“ wird bereits 1552 erwähnt. Sie befand sich auf der Poststraße an der Stelle, an der die Firma Rees ihren Textilbetrieb hat.

Aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist wenig bekannt über die Tätigkeit der Bruderschaft. Jedenfalls war mit der französischen Revolution und dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen 1794 jegliche Betätigung der religiösen Bruderschaften verboten.

Unter den Preußen wurde 1814 nach den Befreiungskriegen eine Bürgermiliz eingerichtet, sie sollte die öffentliche Ordnung sicherstellen. Durch die Durchzüge fremder Truppen trieben sich zahlreiche Deserteure und lichtscheues Gesindel herum.

Zunächst wurde 1848 eine Bürgerwehr eingerichtet, doch am 28. April 1848 beschloß der Gemeinderat der Bürgermeisterei Wickrath die Einrichtung der Bürgergarde für die Ortschaften der Bürgermeisterei Wickrath. Die Bewaffnung waren 60 Lanzen, die durch freiwillige Beiträge angeschafft wurden. Da war kein Raum mehr für Bruderschaft. Jedenfalls ist nichts bekannt über die Tätigkeit der Bruderschaft.

In Wickrath ist die St. Antonius-Bruderschaft erst 1925 wieder aktiv geworden. Im 1.Weltkrieg und in der anschließenden Besatzungszeit waren Schützenzüge nicht genehmigt worden.

In der Zeit vor dem 1.Weltkrieg, also nach 1900 war wohl eine Bruderschaft in Wickrath, aber Aufzeichnungen und Fotos darüber sind unbekannt. Vielleicht gibt es noch welche! Für die Chronik der Schützen wären diese doch sehr interessant.

Nach dem 2.Weltkrieg bestand zunächst keine Neigung die Bruderschaft aufleben zu lassen. Die Kirche war zerstört, die Ortsmitte von Wickrath mußte wieder aufgebaut werden. Auch der katholische Geistliche Oberpfarrer Biermann stand einer Neugründung der Bruderschaft sehr skeptisch gegenüber.

Es war der Verdienst von Hans Maaßen (*21.12.1930 - †10.4.2011), der 1967 die Gründung der Wickrather Schützengesellschaft betrieb. Am 10. März 1967 lud Hans Maaßen alle interessierten Bürger zur Gründungsversammlung in die Gaststätte Walter Severins ein. Bei der ersten Vollversammlung am 9.Juni 1967 betrug die Zahl der Mitglieder bereits 170 Bürger aus Wickrath. Der erste Schützenkönig war 1968 Anton Küppers. Von Jahr zu Jahr kamen immer mehr Schützengruppen hinzu. Heute ist die Wickrather Schützengesellschaft eine aktive Gemeinschaft von vielen Gruppen, die beim Schützenfest 1988, welches zusammen mit der 500-Jahrfeier des Stadtbezirks Wickrath fiel, gezeigt haben, welch glänzende Paraden sie feiern können.

Zurückblickend auf eine lange Tradition des Ortes Wickrath wurde dieser Bericht von dem Heimatfreund Kurt Jacobi 1988 geschrieben. In die Zukunft schauend für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Wickrather Schützengesellschaft, die sich für die Wahrung der Tradition und für die Liebe zur Heimat einsetzen wird.

Im Jahre 2006 wurde die Schützengesellschaft Mitglied im

Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

und somit auch im

Bezirksverband Mönchengladbach – Rheydt – Korschenbroich


Teil der Hausarbeit von Uta Kirsten Remmers (MA)

St. Sebastianus-Bruderschaft Wickrath (1418 erwähnt)

"In Wickrath ist ab 1418 eine Bruderschaft des hl. Märtyrers Sebastian belegt. Sie verdankt sehr wahrscheinlich ihre Entstehung wie andere Sebastianus-Bruderschaften im Rheinland, dem religiösen Aufbruch (...) bei den Pestepidemien.(...)

Im Jahr 1452 erscheint diese Bruderschaft mit einer oder zwei anderen vereinigt oder um die Verehrung zweier Heiliger erweitert. In einer Urkunde dieses Jahres wird zum ersten Mal die Bruderschaft der hl. Antonius, Sebastianus und Fabianus erwähnt.

Im Jahr 1462 wurden alle Wickrather Bruderschaften in einer vereinigt, die sowohl Männern wie Frauen zugänglich war. [145]

Ein möglicher Zusammenhang mit dem Raubritterwesen sollte wegen des zeitlichen Rahmens auch hier ins Auge gefaßt werden.

Ob es sich bei dieser um eine Gebetsbruderschaft handelte oder ob auch der Vogelschuß gepflegt wurde, ist nicht mehr feststellbar. Auch die Namensgebung gibt darüber keinen Aufschluß.

Über die Entwicklung sowie das Ende dieser Bruderschaft ist nichts bekannt. Der Vollständigkeit halber wurde sie in die Betrachtung mit aufgenommen, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sie zeitweise die typischen Merkmale einer Schützenbruderschaft erfüllt hat.
[145] Löhr, W. , 1994, S.452.

Bruderschaft Unserer Lieben Frau Wickrath (1453 erwähnt)

"Im Jahr 1453 findet die Bruderschaft Unserer Lieben Frau den ersten uns erhaltenen schriftlichen Niederschlag." [195]

Auch bei dieser soll es sich um eine Bruderschaft gehandelt haben, die in Zeiten der Pest entstanden ist. [196] Das würde bedeuten, daß die Bruderschaft wesentlich älter gewesen wäre, als diese Ersterwähnung angibt. Die letzte zurückliegende Pestwelle war in Gladbach im Jahr 1349 gewesen. Möglich ist aber auch ein direkter Zusammenhang mit dem Raubritterwesen in der Umgebung von Wickrath.

Der Name der Bruderschaft könnte bedeuten, daß es sich um eine Gebetsbruderschaft gehandelt hat, es ist aber mangels anderer Quellen nicht auszuschließen, daß die Bruderschaftler auch auf den Vogel geschossen haben. [197] Weitere Informationen über diese heute nicht mehr existierende Bruderschaft gibt es nicht.
[195] Löhr, W. 1994 S. 452
[196] Ebenda
[197] Vgl. dazu die Liebfrauenbruderschaft in Odenkirchen, die auch Schützenbruderschaft gewesen ist.

St. Antonius-Bruderschaft Wickrath (1924)

1924 gründete sich in Wickrath eine Schützenbruderschaft, die wie die Kirche in Wickrath unter dem Patrozinium des hl. Antonius des Einsiedlers stand. Ein Antonius-Patrozinium ist in Wickrath schon 1491 belegt. [233] Die Bruderschaft St. Antonius Wickrath hat sich offenbar während des Zweiten Weltkrieges aufgelöst.

Die "Wickrather Schützengesellschaft", die sich 1967 gründete, hat das Königssilber der St. Antonius-Bruderschaft übernommen und möchte die Tradition der kirchlichen Bruderschaft fortsetzen. [234]
Sie ist aber nicht Mitglied im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

[233] So: Mennen / Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dahlen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten. Teil 1. Die Wickrath-Hochstaden Are und das Kirchspiel Dahlen. ohne Ort, 1990. hier S.31.
[234] Angaben aus : 25 Jahre Wickrather Schützengesellschaft, 1992, S. 51

Quelle: Hausarbeit zur Erlangung des Akademischen Grades eines Magister Artium. (Bestanden mit der Note 2) von Uta Kirsten Remmers, Mönchengladbach im Juni 1996


Chronik der Wickrather Schützengesellschaft St. Antonius

Quelle: Schützen – Glanz und Gloria | Von Dr. Britta Spies – Herausgeber Horst Thoren
[© Veröffentlichung in andere Medien verboten ]

Obwohl schon für das 15. Jahrhundert mehrere Bruderschaften in Wickrath nachweisbar sind, ist unklar, ob und wie lange diese auch als Schützenbruderschaften in Erscheinung traten. Gesicherte Erkenntnisse liegen erst ab 1925 vor. In diesem Jahr schlossen sich die Männer in Wickrath zur St. Antonius Bruderschaft zusammen. Trotz der langen Vakanz sahen sich die Gründungsmitglieder in der Tradition der alten Bruderschaft. So ließ der erste König in sein Erinnerungsschild eingravieren: „Zur Erinnerung an die Wiederaufrichtung der St. Antonius Bruderschaft“. Sein Schild ist nicht das einzige aus dem Gründungsjahr.

Außer ihm sind noch eine gekrönte Medaille mit dem Schriftzug „St. Antonius Bruderschaft Wickrath“ sowie zwei weitere Schilde, einer „Gewidmet vom Bürger Kegelclub Wickrath“ und einer „Gewidmet vom Bahnhofs-Restaurateur Franz Lennartz Wickrath“, erhalten. Ein Kegelclub und ein Wirt unterstützen also die Aktivitäten der neugegründeten Bruderschaft – ein Zeichen für die Verankerung der neuen Bruderschaft in der Bevölkerung von Wickrath.

Diese Schilde sowie das Fehlen von religiösen Symbolen – nicht einmal ein Bild des Schützenpatrons findet sich – ist vielleicht ein Zeichen dafür, daß der gesellige Aspekt bei dieser Bruderschaft zunächst im Vordergrund stand. Aber hierin waren die Wickrather durchaus erfolgreich. In den folgenden Jahren fand regelmäßig eine Prunkfeier statt und so ist auch aus jedem Jahr bis 1936 ein Erinnerungsschild bzw. aus einem Jahr ein Silbervogel vorhanden. Nach 1936 stellte die Gemeinschaft wie die meisten anderen Schützenbruderschaften in dieser Zeit die Aktivitäten ein.

Nach Kriegsende fand sich zunächst niemand, der die Initiative zur Reaktivierung der Bruderschaft übernahm. Als jedoch 1967 Hans Maaßen schützenbegeisterte Bürger zur Neugründung aufrief, stieß er auf großes Interesse. Bereits im ersten Jahr zählte die Wickrather Schützengesellschaft, wie sich die Schützen nun nannten, 170 Mitglieder.

Anton Küppers - König 1968
Anton Küppers - König 1968
Trotz der veränderten Ausrichtung nutzte man weiterhin das Königssilber der alten Bruderschaft und 1968 trug Anton Küppers als erster König des neuen Vereins die Kette von 1925. In den Folgejahren wuchs die Kette durch die regelmäßig neu angebrachten Schilde sehr stark an und sie bedeckte bald fast vollständig den Oberkörper des jeweiligen Königs. Aber gerade bei so einer großen Kette, die nur schwer zu transportieren ist und bei der die verschiedenen Anhänger immer wieder aneinander schlagen, kann es leicht zu Beschädigungen der Platten kommen.

Da es mit der Zeit immer schwieriger wurde, die alte Silberkette in Ordnung zu halten und zu reparieren, entschlossen sich die Wickrather Schützen zur Anschaffung eines neuen Königssilbers. Mit der Anfertigung wurde der Goldschmied Norbert van Ooyen aus Kevelaer beauftragt.

Wie die meisten Schützenvereine und -bruderschaften in den letzten Jahren entschieden sich auch die Wickrather für eine Kette mit gravierbaren Gliedern und einer großen Zentralplatte. Aus Verbundenheit mit ihrer Heimat wählten sie als Motiv für diese Platte das alte Wappen von Wickrath. Zwei Anhänger wurden von der alten Kette übernommen und erinnern so die Gründungszeit: Zunächst eine sternförmige Plakette von 1925, die auf dem Rücken getragen wird und die Inschrift trägt: „St. Antonius Bruderschaft Wickrath“. Der zweite übernommen Anhänger ist der Vogel der alten Kette mit den ungewöhnlich prägnant ausgeformten Flügeln, der 1935 vom damaligen König Heinrich Thelen gestiftet wurde.

2006 war das neue Silber fertig. Dieses Jahr brachte aber noch eine weitere Veränderung. Denn die Schützengemeinschaft, die sich als Gesellschaft wiederbegründet hatte, trat dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften bei. Und das Ereignisse, bei dem der neue Status sichtbar wurde, war die feierliche Messe in der Kirche St. Antonius in Wickrath am 25. Juni 2006, während der das neue Silber gesegnet und der jungen Bruderschaft mit der langen Tradition übergeben wurde.
© beachten!

KIRMES UND BRUDERSCHAFTEN IN WICKRATH

Volksbelustigungen, glänzende Schützenfeste, Aufzüge und Paraden sind zur Tradition geworden. Das trifft sei frühester Zeit auch für Wickrath zu. Seit nahezu drei Jahrzehnten hat die Kirmes nur noch weltlichen Charakter. Die Frühkirmes findet seitdem eine Woche nach der Odenkirchener statt. Früher wurde sie „Prunk“ im Volksmunde genannt.

Von dem „Prunkhaften“ aus der guten alten Zeit ist nur noch die Jahrmarktsbelustigung übriggeblieben. Durch ihren heute ausschließlich weltlichen Charakter hat die Kirmes von ihrem Ursprung Wesentliches eingebüßt.
Die Frühkirmes
Die Frühkirmes gründet sich, auf ein religiöses Brauchtum und geht auf das Bruderschaftswesen zurück, wie überhaupt ihre Herkunft von der Kirchweih und der Kirchmesse abzuleiten ist. Der Jahrestag der Kirchweihe wurde schon seit dem 9. Jahrhundert am Niederrhein als Volksfest (Kirchmesse) begangen, das vielerorts bis heute mit verschiedenen Bräuchen, wie Jahrmarkt, Volksbelustigung, Festzug, Vogelschuß, Schützenzug u.a.m. erhalten geblieben ist.
Die kirchliche Bruderschaft in Wickrath ist eingegangen
Bis vor nahezu dreißig Jahren existierte auch in Wickrath noch eine kirchliche Bruderschaft, ihr war eine weltliche Schützengesellschaft angegliedert, die interkonfessionell war. Diese für Wickrath damals Organisation scheint, bedingt durch die unglücklichen Zeitereignisse der letzten Jahrzehnte, leider ganz in Vergessenheit geraten zu sein.

Noch leben manche alten Wickrather, die selber freudig ihren Dienst in der blühenden „St. Antonius-Bruderschaft“ versehen haben oder der Schützengesellschaft angehörten. Im Jahre 1950 waren Bestrebungen im Gange, die kirchliche Bruderschaft wieder aufleben zu lassen. Es ist nicht dazu gekommen.
Wickrath hat fünf kirchliche Bruderschaften gehabt.
Wäre es, in Hinblick auf die Nachbarorte wie Wanlo (Kuckum, Wickrathhahn) Hochneukirch, Jüchen, Odenkirchen, Geistenbeck, Rheindahlen, selbst Rheydt, wo blühende Bruderschaften bestehen, jetzt nicht an der Zeit, diesen Gedanken wieder aufzugreifen, zumal das Wickrather Bruderschaftswesen eine uralte Vergangenheit hat, wie es wohl selten eine Pfarre im Umkreis nachweisen kann?

Im Zeitenlauf von mehr als fünf Jahrhunderten hat Wickrath allein fünf kirchliche Bruderschaften gehabt, was sicherlich auf die Existenz des im Jahre 1491 gegründeten Kreuzherrenordens zurückzuführen ist. Das Dasein einer St.-Sebastianus-Bruderschaft ist schon im Jahre 1453 in den Wickrather Geschichtsannalen vermerkt. Die Bruderschaft zählte mit zu den ältesten im damaligen Erzstift Köln, deren Gründungen zumeist in den Jahren 1463 bis 1480 erfolgten.

Die Unterlagen im Provinzialarchiv zu Düsseldorf erwähnen die Wickrather Bruderschaften wie folgt: „Katharina Roeser von Krekenbeck übergibt zufolge Vergleichs vom 24. Juli 1453 mit den Brudermeistern und mit Genehmigung des Lehnsherrn Johann, Herrn zu Wickrath, der genannten Bruderschaft fünf Morgen Land „am Heiligenstock“ (Flurbezeichnung). ....1455, den 1. Oktober: Die Eheleute Bruynken von Gunhaven (Günhoven) und Katharina verschreiben der Bruderschaft zu Wickrath eine Erbrente von 1 Malter Roggen und 5 Morgen Busch....

Im Jahre 1474 erfolgte die Bestätigung der Wickrather „St.- Sabastianus-Bruderschaft“ durch den derzeitigen Kurfürst und Erzbischof Ruprecht, von der Pfalz. Sie erhielt damit den einheitlichen Charakter der schon bestehenden Bruderschaften im Erzstift Köln.
Die Rosenkranz-Bruderschaft
Wer erinnert sich nicht noch des feierlichen Aufzuges der Ehrengarde der Bruderschaft, in festlich schwarzem Anzug, weißer Schärpe, Diplomatenhut mit weißem Federbusch, bei der jährlichen Fronleichnamsprozession! Auch bei verschiedenen weltlichen Anlässen gab die Bruderschaft stets ein festliches Gepräge.

Neben dieser ersten Bruderschaft - die Geschichte weist nicht nach, wie lange sie bestanden hat - existierte nach dem Dreißigjährigen Kriege in Wickrath noch eine Rosenkranz-Bruderschaft. Sie wurde am 8. Dezember 1652 gegründet durch den Dominikanerpater lector thel. Konrad Schagens, auf Bitten des derzeitigen Pfarrers und Priors das Wickrather Kreuzherrenklosters Geradus Gelasius (Glaas) mit Erlaubnis des Kölner Erzbischöflichen Stuhles. Diese Bruderschaft erfüllte nebenbei caritative Aufgaben.

Die Geschichte erwähnt, daß ihre Mitglieder in den Jahren 1782 bis 1799 Gelder für die Armen sammelten und Gaben verteilten. In dem bis zum Jahre 1857 geführten Bruderschaftsregister sind namhafte Persönlichkeiten unter den Mitgliedern nachgewiesen, so unter anderm: 1703 Franz Robert Stregen, Präfekt, Burg Odenkirchen; 1712 Wilhelm Ernst, Baron von Pallant auf Haus Borschemich; 1730 Lucas, chirurgus (Arzt) in Wickrath, (Präfekt der Bruderschaft); 1743, 1748 und 1758 war der Lehrer und Küster Johannes Goebels Präfekt „per plurima (vota) electus“. Er vermachte seinen ganzen Haus- und Grundbesitz der Bruderschaft.
Bruderschaft von der „Ewigen Anbetung“
In den Wickrather Urkunden wird im Jahre 1765 eine weitere Bruderschaft unter dem Titel der „Ewigen Anbetung“ erwähnt. Jedes Mitglied hatte seine festgesetzte Betstunde, die es in der Kirche, zu Hause oder auf der Reise halten konnte. Mit der Aufhebung des Kreuzherrenklosters, durch napoleonisches Dekret vom 9. Juni 1802, ist leider diese sinnvolle Bruderschaft eingegangen.
Bruderschaft „Vom Unbefleckten Herzen Mariä“ und „St.-Antonius-Bruderschaft“
Während der Zeit des Pfarrers Lambert Bäumer in Wickrath (1836 bis 1893) wurde von ihm eine weitere Bruderschaft errichtet, die den Namen vom „Unbefleckten Herzen Mariä“ trug. Sie hatte keine lange Lebensdauer. Die alte Bruderschaftstradition lebte in der bis zum Jahre 1933 bestandenen „St.-Antonius-Bruderschaft“ weiter. Beherzte Wickrather errichteten sie wieder im Jahre 1925 und stellten sie unter den Schutz des hl. Antonius, ihres Pfarrpatrons.

Mit dieser kirchlichen Organisation wurde gleichzeitig eine „Schützengesellschaft“ mit rein weltlichem Charakter gegründet und ihr angeschlossen. Die Angehörigen der Bruderschaft, welche die früheren kirchlichen Verpflichtungen und Bestimmungen beibehielten, waren zumeist auch Mitglieder der Schützengesellschaft. [HJK]
Ende 1933
Diese Vereinigung war nicht konfessionell gebunden, um allen Bürgern von Wickrath die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit an den jährlich stattfindenden Schützenfeierlichkeiten (Königsvogelschuß, Kirmesprunkzügen und -paraden u.a.) zu beteiligen. Leider setzten die Zeitverhältnisse im Jahre 1933 der Bruderschaft mit Schützenvereinigung ein Ende. Bis beute sind beide nicht wiedererstanden. Das von den Vätern übernommene Väter- und Volksgut scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Wie schön wäre es, wenn es auch hier wieder aufleben würde. F.O.

Abschrift von Chronist Heinz-Josef Katz aus der „Chronik Wickrath“ von Egidius Post
[* 25. Juli 1891 in Köln - + 20. März 1965 in Wickrath]
Die Chronik wurde 1959/60 erstellt.

Freitag, 24.10.2008 = Mitgliederversammlung [JHV] =
19:30 Uhr Hotel-Restaurant Frambach

Tagesordnung:

1. Begrüßung - Enrico Odermatt eröffnete die Versammlung
2. Ehrung verstorbener Mitglieder
3. Genehmigung der Tagesordnung - Die Tagesordnung wurde genehmigt
4. Bericht des Präsidenten - Enrico Odermatt berichtete vom letzten Jahr
5. Bericht des Schriftführers Achim Theißen verlas das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
6. Genehmigung des Protokolls Das Protokoll wurde von der Versammlung genehmigt
7. Bericht des Finanzverwalters - Heiko Schnitzler verlas den Kassenbericht
8. Bericht der Kassenprüfer - Richard Vasters berichtete als Kassenprüfer
9. Entlastung des Vorstandes - Der Vorstand wurde einstimmig entlastet

10. Neuwahlen
. . 10.1 Präsident - Wiederwahl von Enrico Odermatt
. . 10.2 zweiter Finanzverwalter - Wiederwahl von Vera Magiera
. . 10.3 erster Schriftführer - Wiederwahl von Achim Theißen
. . 10.4 Kassenprüfer - Hans-Wolfgang Meier wurde gewählt

11. Anträge - Es waren 2 Anträge zu behandeln
12. Jahresbeitrag - Der Jahresbeitrag wurde nach über 7 Jahren erhöht
13. Vorschau
14. Verschiedenes
Kurzbericht zur Mitgliederversammlung (JHV) 2008
Der Kassenbericht verriet, daß die Kasse nicht mehr die Kosten für ein Schützenfest deckt. Daher mußte der Beitrag erhöht werden. Letzte Beitragserhöhung war vor mehr als 7 Jahren!
Der Vorstand wurde aufgefordert, neue „Einnahme-Quellen“ zu finden. Aber auch die Gruppen wurden aufgefordert, sich mehr einzubringen und mit zu arbeiten.

Mitgliederstand:
ca. 100 Aktive Mitglieder – ca. 40 Klompenfrauen – ca. 110 Passive Mitglieder – ca. 20 jugendliche Mitglieder.

Hier sind ALLE Wickrather Bürger angesprochen,
Mitglied in der Schützengesellschaft zu werden!

Auskunft bei allen Vorstandsmitglieder, oder auch beim „Chronisten“. Hier können neue Gruppen sich auch gerne beraten lassen.

Ehrenmitglieder:
Hans Maaßen – Hans-Josef Pisters – Donat Kirchhoven – Günter Frambach.

Kurz-Bericht von der Jahreshauptversammlung 2009

Die Wickrather Schützengesellschaft von 1967 - St. Antonius
ist Mitglied im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Bezirksverband Mönchengladbach, Rheydt, Korschenbroich
Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2009
wurde im "Niersboten"
"Bürger-Zeitung Mönchengladbach"
und im Schaukasten am Wickrather Markt veröffentlicht.
* Enrico Odermatt leitete eine harmonische Jahreshauptversammlung.
* Zur Kasse kann man sagen, sie hat sich wieder etwas erholt. (Dank guter Vorstandsarbeit!)
* Da Heinz-Dieter Bäumer aus beruflichen Gründen zeitlich sehr eingeschränkt ist, legte er das Amt des Vize-Präsidenten nieder. Diese Entscheidung hat er schweren Herzens dem Vorstand vorher mitgeteilt. Aber besser einen Posten niederlegen, als ihn halbherzig auszuführen.
* Bei der Wahl zum Vize-Präsidenten stellte sich der 2. Schriftführer, Joachim de Buhr und wurde von der Versammlung auch gewählt.
* Durch diese Wahl war nun der Posten des 2. Schriftführers vakant. Anja Züge stellte sich zur Wahl und wurde auch von der Versammlung gewählt.
* Die anderen Vorstandsmitglieder blieben auf ihren Posten.

Jahreshauptversammlung (JHV) 2010

Die JHV war am Freitag, 22. Oktober 2010 um 19:00 Uhr Tagesordnung:
1.) Begrüßung der Anwesenden / Ehrung der verstorbenen Mitglieder
2.) Genehmigung der Tagesordnung
3.) Bericht des Präsidenten
4.) Bericht des Schriftführers – (Verlesung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung)
5.) Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 30. 10. 2009
6.) Bericht des Finanzverwalters
7.) Bericht der Kassenprüfer (Beantragung der Entlastung)
8.) Entlastung der Finanzverwalter und des Vorstandes
9.) Wahlen:
. . a) Präsident
. . b) zweiter Finanzverwalter
. . c) erster Schriftführer
. . d) dritter Kassenprüfer
10.) Beratung und Beschlußfassung über vorliegende Anträge
Anträge müssen satzungsgemäß
innerhalb der vorgesehenen Frist beim Vorstand eingereicht werden

11.) Vorschau auf das Vereinsjahr 2011
12.) Verschiedenes

Der Vorstand bittet um rege Teilnahme
gez. Enrico Odermatt, Präsident

Hier der Bericht des Chronisten:

Bericht zur Jahreshauptversammlung (JHV)
der Wickrather Schützengesellschaft 1967 e.V. St. Antonius

Um 19:40 Uhr eröffnete der Präsident (Vorsitzender) Enrico Odermatt die ordentliche Mitgliederversammlung. Er konnte 76 stimmberechtigte Mitglieder begrüßen. Als erste Pflicht wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. Dazu erhoben sich alle und gedachten der Toten im Stillen.

Zur Genehmigung der Tagesordnung meinte Günter Hahn, es muß auch ein Wahlleiter vor dem Punkt 9 „Wahlen“ eingefügt werden. Die Versammlung war damit einverstanden.

Dann kam der Bericht des Präsidenten:
Das Schützenjahr 2010 verlief ohne große Probleme. Im Laufe des Jahres nahm die Gesellschaft an der Nachtwallfahrt nach Hehn, den Schützenfestumzügen in Wanlo, Wickrathhahn und Holzweiler und am Festzug in Beckrath teil.

Zum dritten Mal wurde das Schützenbiwak an der Kirchstraße veranstaltet. Dabei wurde ein gutes Plus erwirtschaftet. Hier wurde auch eine Unterschriftenaktion gestartet: „Brauchtum braucht einen festen Platz!“ Die Aktion wurde mit 1400 Unterschriften abgeschlossen.

Das Wickrather Schützenfest mußte trotz vielseitiger Bemühungen an der Adolf-Kempken-Halle stattfinden. Der Vorstand wird sich aber weiterhin bemühen, daß das Zelt und somit die Aktivitäten und der Kirmesmarkt an einem zentralen Ort zusammen ist.

Der erste Prunktag, der Freitag, mit der „Yesterday Revival Party“ mit Oscar Dee war leider nicht so erfolgreich wie im letzten Jahr. Das kann natürlich auch an der Fußball-Weltmeisterschaft gescheitert sein.

Am Samstag wurden die Ehrenmaien gesetzt. Danach wurde der Königsball im Festzelt gefeiert. Trotz sinkender Besucherzahlen konnte man noch zufrieden sein.

Der Prunk-Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst mit den Pfarrern Michael Röring (kath.) und Martin Gohlke (ev.). Teilgenommen haben hier einige Ehrengäste, u.a. Heinz-Josef Katz vom Bruderrat. Anschließend war der Große Zapfenstreich zu Ehren des Königs und zum Gedenken der Kriegsopfer am Ehrenmal vor dem Rathhaus und die Parade in der Trompeterallee. König, Ehrengäste und Schützen ließen dann den Vormittag bei einem Frühschoppen im Festzelt, ausklingen. Dort besuchte auch noch Bezirksbundesmeister Horst Thoren und Heinz Thoren (Bruderrat) die Veranstaltung.

Der Nachmittag begann für die Ehrengäste, auswärtige Könige und für das Wickrather Königsgespann traditionsgemäß im Wickrather Schloß. Hier nahmen sie die Front ab und danach begann der große Festzug durch Wickrath.

Am Montag fand der Vogelschuß statt. Der gestaltete sich zunächst sehr zögerlich. Niemand wollte dieses ehrenvolle Amt übernehmen. Kurz vor Meldeschluß stand aber Thilo Settels am Schießstand und schoß. Nach 131 Schuß gab der Holzvogel auf und flatterte zu Boden. Zu seinen Ministern ernannte er Joachim de Buhr, Ralf Knorr und Peter-Axel Kolloch. Nachmittags fand nach einem kurzen Umzug die Parade (Jux-Parade) auf dem Programm. Anschließend feierten alle im Festzelt weiter und ließen die Prunk so langsam ausklingen. Leider läßt die Besucherzahl sehr zu Wünschen übrig.

Auf der Spätkirmes wurde Samstags wieder der Jungkönig und der Gruppenpokal ausgeschossen. Jungkönig für 2011 ist Marius Ruda mit seinen Rittern René Respondek und Tobias Baldewig.
Den Gruppenpokal hat die "Spießgruppe" errungen.

Am Abend marschierte der Schützenzug zur St. Antonius Pfarrkirche, wo bei der Krönungsmesse der neue König mit seinen Ministern und der neue Jungkönig mit seinen Rittern inthronisiert wurden. Anschließend wurde im Hotel Frambach der Krönungsball gefeiert.

Am Montag-Nachmittag wurden wieder die Wickrather Senioren zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Senioren wurden von einigen „Klompenfrauen“ königlich bedient.

Vom 15. bis 17. Oktober nahmen die Wickrather Jungschützen an den Bundesjungschützentagen 2010 in Zülpich teil. Das war ein sehr schönes Wochenende mit viel Spaß und guter Stimmung.

Einen besonderen Dank gebührt Wilfried Kaumanns, der kurzfristig als General eingesprungen war und der Gruppe „Grüne Offiziere“. Die haben die Aufgabe als Generalstab sehr gut gemeistert.
Dank an die Mitglieder des „2. Jägerzuges“, die die Tombola hervorragend durchgeführt haben.
Dank auch an die Vorstandskolleginnen- und Kollegen, die mich (Präsident Rico Odermatt) sehr gut unterstützt und ihre Aufgaben hervorragend durchgeführt haben.
Soweit der Bericht des Präsidenten.

Unter Punkt 4 verlas der Schriftführer Achim Theißen den Bericht von der letzten Jahreshauptversammlung. Aus der Versammlung kamen keine Einwände, so daß das Protokoll vom 30.10.2009 genehmigt ist.

Als nächstes kam der Bericht des Finanzverwalters Heiko Schnitzler. Seinen Bericht verdeutlichte er mit einer Computer Animation. Einige Punkte konnten mit einem Plus abgeschlossen werden, wie z.B. das Biwakfest und einige, leider auch die wichtigsten, wie z.B. die Prunk, mit einem Minus. Insgesamt, wurde das Schützenjahr mit einem Plus abgeschlossen. Das ist beruhigend, aber noch nicht zufriedenstellend.

Jedenfalls wurden dem Kassierer von den Kassenprüfern, Hans-Wolfgang Meier war der Sprecher, höchstes Lob für seine Kassenführung ausgesprochen. Daraufhin wurde der Finanzverwalter und der gesamte Vorstand entlastet.

Die Wickrather Schützengesellschaft hat z.Z. 174 Aktive, 132 Passive, 1 Ehrenschütze und 3 Ehrenmitglieder. Ehrenmitglieder sind: Hans Maaßen und Donat Kirchhoven, beides Gründungsmitglieder und Pfarrer Michael Röring, Präses der Schützengesellschaft, Ehrenschütze ist Hans-Josef Pisters, ehemaliger Bezirksverwaltungsstellenleiter. Diese Info wurde nach der Versammlung von Hans-Wolfgang Meier, der die Mitgliederverwaltung (BASTIAN) betreut, mitgeteilt. Aktive und passive Mitglieder müßten eigentlich bedeutend mehr sein bzw. werden, wenn man bedenkt, daß Wickrath, Mitte des Jahres, 11.832 Einwohner hatte.

Zu Punkt 9, Wahlen, mußte nun ein Wahlleiter gewählt werden. Da der Vize-Präsident Joachim de Buhr nicht zur Wahl stand, hätte er auch die Wahl leiten können/dürfen.
Es wurden vorgeschlagen: Joachim de Buhr, Heinz-Josef Katz und Günter Hahn. Auf Anfrage des Versammlungsleiters, ob die vorgeschlagenen Personen gewillt sind, diesen Posten zu übernehmen, lehnten Joachim de Buhr und Heinz-Josef Katz dies (berechnenderweise) ab. Günter Hahn wurde dann gewählt und er nahm auch die Wahl an. Er bedankte sich beim gesamten Vorstand für die zurückliegende Arbeit, was durch Applaus von der Versammlung bestätigt wurde.

Zur Wahl standen: a) der Präsident, b) der zweite Finanzverwalter, c) der erste Schriftführer und d) der dritte Kassenprüfer. Die zur Wahl unter Punkt a), b) und c) stehenden Ehrenämter wurden wiedergewählt und somit in ihrem Amt bestätigt. Als dritter Kassenprüfer wurde Bernhard Magiera gewählt.

Da keine Anträge vorlagen, wurde als nächstes das Schützenjahr 2011 vorgestellt. Hier gibt es eine Änderung für die Fahne. Die Weißen Husaren tragen diese bei den Umzügen. Die Änderung ist nun: die jeweilige Königsgruppe übernimmt diese ehrenvolle Aufgabe bei auswärtigen Terminen, da sie ja sowieso teilnehmen. In Wickrath tragen die Weißen Husaren in der Regel die Fahne. Außerdem wurde vom Vorstand geraten, daß nur die neuere Fahne getragen und die ältere somit geschont wird. Aufbewahrt werden beide Fahnen im Fahnenschrank im Hotel Frambach.

Die Vorstellung und Bestätigung durch die Versammlung eines neuen Generals ergab einigen Unmut unter den Mitgliedern. Der Vorstand wurde beauftragt, diesen Punkt auf der nächsten Gruppenführer-Versammlung zu besprechen. Nach dieser Besprechung sollte dann der „Neue“ General feststehen und per Internet und Zeitung bekanntgegeben werden.

Unter Punkt „Verschiedenes“ beantragte der Finanzverwalter Heiko Schnitzler noch eine Änderung bei den Passiven Mitglieder vorzunehmen. Diese sollen im Festzelt, auf Vorlage des Mitgliedsausweises ohne Eintrittsentgeld ins Zelt gelassen werden. Vielleicht kommen dann mehr Besucher zu den Veranstaltungen und die Zahl der Mitglieder erhöht sich. Diesem Antrag wurde zugestimmt.
Gegen 22:00 Uhr schloß der Präsident die Versammlung.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. Mai 2017 )