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Heimatfreunde Wanlo
Zur Person des Chronisten Heinrich Küppers
Vorwort – Von Heinrich Küppers +
Chronist des Dorfes Wanlo - Heinz-Josef Katz
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Honschaft Wanlo - Serie der RHEINISCHEN POST - Folge 46


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Heimatfreunde Wanlo

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Heimatfreunde sind ALLE, die für die Chronik des Dorfes Wanlo etwas beitragen möchten in Form von Bildern, alten Ansichtskarten, Filmen, Dias, Berichten, Zeitungen, sonstigen Dokumenten oder eigene Erlebnisse.

Das geht ALLE an:

Wir müssen das Erbe der Väter bewahren!

Ich weiß, daß ich nichts weiß, und darum weiß ich mehr, als andere wissen. (Sokrates)

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Zur Person des Chronisten Heinrich Küppers aus Wanlo

* 27. Januar 1913
† 30. November 1998

Ich bin ein gebürtiger Wanloer. 1913 in Wanlo geboren, besuchte ich später in Rheydt die Höhere Schule und anschließend in Bonn die Hochschule für Lehrerbildung.

1937 erhielt ich die erste Stelle als Lehrer in Geilenkirchen – Hünhoven zugewiesen und vier Wochen später wurde ich nach Süsterseel, Selfskant, versetzt. Von 1939 bis 1945 machte ich den 2. Weltkrieg an der West- und Ostfront mit.

1953 kam ich auf Wunsch der Eltern wieder nach Wanlo zurück. Hier war Herr Lehrer Nikolaus Schön, von dem ich selbst noch ein Jahr lang unterrichtet worden bin, bevor ich zur Höheren Schule ging, pensioniert worden. Ich übernahm zunächst die Stelle meines früheren Lehrers.

1958 wurde mir die Leitung der Schule übergeben, da Herr Hauptlehrer Gippert wegen Erreichens der Altersgrenze ebenfalls pensioniert wurde.

Ich hoffe, manches aus der Vergangenheit wieder erstehen lassen zu können, da zahlreiche Begebenheiten aus früherer Zeit selbst miterlebt wurden.

Sollte ich einmal die Chronik nicht mehr führen können, ist sie an einen Wanloer Bürger weiterzugeben, der sich verpflichtet fühlt dieselbe weiterzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es der derzeitige Lehrer oder ein einfacher Bürger ist. Mögen die Nachfolger sich nur bewußt sein, daß sie der Heimat einen Dienst erweisen sollen.

Wanlo, im Dezember 1963
gezeichnet H. Küppers

Dies ist eine Abschrift aus der

Chronik des Dorfes Wanlo

von Heinrich Küppers

Vorwort – Von Heinrich Küppers †

Bis zum heutigen Tag wurde allgemein angenommen, daß für das Dorf Wanlo eine Chronik handschriftlich geführt wurde. Es wurde davon gesprochen, daß ein Herr Oellers, früher auf der Kirchstraße wohnhaft, eine solche besitze und geschrieben habe.

In letzter Zeit aber stellt es sich heraus, daß eine solche Chronik nicht besteht, sondern daß es sich um eine Geschichte der Pfarreien der Erzdiöcese Köln von Dr. K. Th. Dumont, XXII Dekanat Grevenbroich von Dechant H.H. Giersberg handelt, die im Verlag "P. Bachem, Köln [1883]" gedruckt worden war. [siehe auch Chronik-Wanlo Kirche]

Da sich seit einigen Jahren (etwa ab 1950) im gesamten europäischen Raum gewaltige Umwälzungen sowohl gesellschaftlicher wie auch politischer Art vollziehen, scheint es doch angebracht, eine Dorfchronik zu schreiben; denn das kleinste Dorf wird heute von der "modernen Zeit" so gewaltig erfaßt, wie noch vor keiner Zeit und es dürfte für einige Generationen später hoch interessant sein, die Entwicklung des Dorfes Wanlo in Einzelheiten aufgezeigt zu sehen.

Es ist bekannt, daß sowohl vom jeweiligen Pfarrer eine Pfarrchronik und vom Schulleiter eine Schulchronik zu führen sind. Beide bewegen sich meist im Bereich des rein Religiösen bezw. rein Schulischen. Gar zu oft entstehen Lücken, wie z.B. in der hiesigen Pfarrchronik ein ganzes Jahrhundert fast fehlt, oder aber die politische Vergangenheit ließ teils Blätter, teils ganze Chroniken verschwinden, da die Chronisten entweder wenig Interesse für das Geschehen im Dorfe hatten, oder aber sie hatten die Zeit zu sehr dem "herrschenden Regime" zugeschnitten und waren froh, wenn das Geschriebene in den Wirren der Kriegszeit verloren gegangen war.

Gewiß, jeder Chronist ist ein Kind seiner Zeit. Es soll aber im folgenden versucht werden, weder dem einen noch dem anderen "nach der Nase" zu schreiben; es soll eine freie Meinung geäußert werden, die auch nicht vor einer Kritik sowohl des Politischen als auch Religiösen Halt macht.
Möge die Nachwelt entscheiden, ob der Chronist richtig geurteilt hat, möge aber der Herrgott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist mithelfen, daß nur die Wahrheit und die Gerechtigkeit obsiegt, mögen sie vor allem mithelfen, der Nachwelt aus ihrer bisherigen Geschichte heraus aufzuzeigen, welchen Weg sie gehen muß, damit sie nicht dem Untergang preisgegeben ist; denn Sieg oder Tod, frei sein oder Sklave sein, hängt von der Einstellung zum Leben ab.
Wer sich dem Irdischen verschreibt, wird mit dem Irdischen untergehen. Das Leben aber kann nicht nur zum Untergehen bestimmt sein, es muß einen Sinn, einen Wert haben. Ob es einen Wert hat, das bestimmt der Mensch selbst.

Wanlo, im Dezember 1963
Der Chronist
Heinrich Küppers

Anmerkung des Chronisten Heinz-Josef Katz : Dieses Vorwort ist der Originaltext aus der

Chronik des Dorfes Wanlo

von Chronist Heinrich Küppers

Chronist des Dorfes Wanlo - Heinz-Josef Katz



Nachdem ich die von meinem früheren Lehrer Heinrich Küppers mit Schreibmaschine geschriebene Chronik des Dorfes Wanlo gelesen hatte, war mir klar, daß ich mich mit diesem Thema weiter beschäftigen werde. Ich stellte viele zeitraubende Nachforschungen an. Auch bin ich der Meinung, die alte Chronik sollte überarbeitet werden. Eines ist mir von vornherein bewußt:

Eine Chronik kann man nicht neu schreiben.


Alles ist schon einmal geschrieben worden!



Man kann nur gewissenhaft Nachforschungen anstellen, sammeln, kopieren oder abschreiben!

Zum Aufbau der Chronik möchte ich folgendes anmerken: Alles, von Lehrer (Chronist) Küppers Geschriebene muß auch in dieser Chronik enthalten sein. Zunächst zur Technik: Wie Heinrich Küppers richtig bemerkte, ist die alte Schrift schlecht, oder gar nicht zu lesen. Jeder Mensch hat seine persönliche Handschrift und früher wurde auch noch Sütterlin geschrieben. Wer kann das heute noch lesen?

Einmal irrte Herr Küppers ganz gewaltig, als er schrieb: Sollte ein Nachfolger keine Möglichkeit der Benutzung einer Schreibmaschine haben, mag er die Chronik mit Tinte weiterführen.
Heute wird zwar selten mit Schreibmaschine geschrieben, dafür aber mehr mit Computer. Das konnte Herr Küppers aber damals noch nicht wissen!

Zum weiterführen der Chronik möchte ich einen Absatz von Herrn Lehrer Küppers zitieren: "Sollte ich einmal die Chronik nicht mehr führen können, ist sie an einen Wanloer Bürger weiterzugeben, der sich verpflichtet fühlt dieselbe weiterzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es der derzeitige Lehrer oder ein einfacher Bürger ist. Mögen die Nachfolger sich nur bewußt sein, daß sie der Heimat einen Dienst erweisen sollen."

!!!! Ich fühle mich verpflichtet !!!!


Der Chronist Küppers konnte die Chronik durch Krankheit schon lange Zeit nicht mehr führen. Verstorben ist er am 30. November 1998. Mit "der derzeitige Lehrer" hat er gemeint: der Hauptlehrer der Katholischen Volksschule Wanlo. Diese Schule ist 1968 geschlossen worden. Damit endeten auch die Aufzeichnungen in der Schulchronik. Mit dem letzten Satz aus dem Zitat (von 1963) möchte ich die Chronik weiterführen:

Ich möchte der Heimat einen Dienst erweisen!


Ich führe also die Chronik im Sinne von Heinrich Küppers weiter.



Auf die Hilfe der Wanloer Bürger bin ich aber nach wie vor angewiesen!

Mein Wunsch ist es, für Wanlo ein Archiv aufzubauen, in dem Bilder, Berichte, Zeitungsausschnitte, Vereins-Chroniken und Ähnliches gesammelt und archiviert werden.

Es wäre doch schade, wenn durch Aufräumarbeiten wertvolle Dokumente aus alter Zeit für die Junge Generation verloren ginge.

Wenn wir heute nicht unsere älteren Mitbürger fragen: "Wie war das damals", oder gibt es noch Bilder oder sonstige Erinnerungen von "Damals", wird es meistens zu spät sein.
Denn: Morgen sind wir die DIE ALTEN !!

Und wenn wir heute nicht fragen, weiß morgen keiner etwas aus "Alter Zeit". Währe doch SCHADE!!!

Aus diesem Grunde suche ich: Fotos, Dias, Filme, Bücher, Tonbandaufnahmen, Zeitungen und sonstige Dokumente, sowie alte Ausgaben vom "Niersbote" (1951 - 1970), Gebetsandenken der Gefallenen aus dem 1. und 2. Weltkrieg, Gebetsandenken von Wanloer Bürgern, Postkarten von Wanlo. Kurz gesagt:

Alles in Wort und Bild


Alle "Originale" können kopiert / gescannt und den Eigentümern auf Wunsch zurückgegeben werden.

Seit 2005 besteht eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen dem Stadtarchiv Mönchengladbach Herrn Dr. Wolfsberger, Herrn Lamers und dem Chronisten Heinz-Josef Katz. Das Bestreben des Chronisten ist es, daß Beide, Stadtarchiv und Archiv des Chronisten je alle Unterlagen haben.

D A N K E für die gute Zusammenarbeit!!!!!
Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. März 2017 )