Heimatverein Wickrath Chronik

Der Schaukasten am Wickrather Markt wird von
Heinz-Josef Katz verwaltet.

elektronische Post an den Chronisten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Die Chronik des
Heimat- und Verkehrsverein Wickrath eV

Von Chronist Heinz-Josef Katz
Schon 1905 bestand in Wickrath ein Bürgerverein, der sich vor allem auf kulturellem Gebiet betätigte. Es wurden Theateraufführungen durchgeführt. Gesangs- und Tanzabende und die Pflege der Geselligkeit waren die wichtigsten Aufgaben des Vereins. Wir haben aus dieser Zeit eine Plakatankündigung vom 14.2.1909, in der eine Abendunterhaltung angeboten wird.

Der Erste Weltkrieg (1914 – 1918) und die anschließende Besatzungszeit machte der Vereinstätigkeit ein Ende.

Seit dem Jahre 1925 bestand ein Verkehrs- und Heimatverein Wickrath, der unter dem Vorsitz von Bürgermeister Carl Dißmann [1919 bis März 1945] sehr viel für die Interessen der Bürger von Wickrath geleistet hat. Leider sind aus dieser Zeit alle Unterlagen verlorengegangen. Bei einem Bombenangriff am 27.12.1944, dem auch der Geschäftsführer Peter Knapp erlag, wurden alle Akten und Aufzeichnungen vernichtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich der Kreistagsabgeordnete Willi Stocken für die Wiederbelebung des Wickrather Verkehrs- und Heimatvereins ein. Auf der am 16.November 1949 durch den Bürgermeister Hermann Schagen einberufenen Versammlung wurde beschlossen, daß der jeweilige Gemeindedirektor und dessen Stellvertreter den Verein leiten sollten.

1. Vorsitzender wurde demnach Gemeindedirektor Karl Dißmann,
Vertreter wurde Oberinspektor Karl Eßer und
Geschäftsführer Rektor Martin Jülicher.
Beisitzer waren: Wilhelm Behle (Bahnhofswirt),
Josef Boss (Konditormeister),
Joseph Enk (Elektromeister),
Dipl.Ing. Gustav Karsch,
Hermann Josef Königs,
H. Lühl, Hans Simons (Kaufmann),
Willhelm Stocken (Kaufmann).

Der Verein entwickelte große Aktivitäten. Rektor Josef Thelen, sprach im Saale des Hotels Abels über Wickrather Originale, der Leiter der Landesbildstelle, Direktor Hermann Boss, ein gebürtiger Wickrather, zeigte Dias aus der engeren Heimat.

Am 10.08.1950 verstarb der Gemeindedirektor Carl Dißmann. Der spätere Gemeindedirektor Karl Eßer übernahm nun den Vorsitz des Vereins.

Vom 29.9. bis 2.10.1951 fand in Wickrath eine Obst- und Gartenbauausstellung statt, an der sich der Verkehrs- und Heimatverein beteiligte.

Am 21.März 1952 berichtete der „Niersbote“: „Vorsitzender des Vereins ist also seit dem Tode von Bürgermeister Dißmann Gemeindedirektor Karl Esser, 2.Vorsitzender Gemeinde – Oberinspektor Karl Froitzheim.
Dem Vorstand gehören als Vertreter der verschiedenen Berufe und Stände Bahnhofswirt Wilhelm Behle, Konditormeister Josef Boss, Tierarzt Franz Bennewitz, Elektromeister Joseph Enk, Gärtnermeister Josef Huth, Dipl. Ing. Gustav Karsch, Kaufmann Hans Simons und Kaufmann Willi Stocken an.

Mitglieder können Einzelpersonen und Firmen werden. Der Beitrag beträgt für Einzelpersonen halbjährig 1,50 DM, für Firmen 5,00 DM
Der Bericht wurde von Geschäftsführer Martin Jülicher geschrieben.

Am 4.3.1952 sprach Rektor a.D. Wilhelm Niepoth über "Streifzüge durch die Geschichte der Herrschaft Wickrath" und Rektor Josef Thelen über "Heimische Flachskultur".

Die Satzung des Vereins wurde 1953 geändert; danach sollte nicht grundsätzlich der Gemeindedirektor Vorsitzender sein.
Die Neuwahl ergab: 1.Vorsitzender: Gemeindedirektor Karl Eßer, 2.Vorsitzender: Willibald Rente.

Die Einrichtung eines Heimatmuseums wurde 1956 beschlossen. Die Herren Willibald Rente, Hans Simons, Gustav Karsch, Rektor Martin Jülicher, Hans-Wilhelm Gilles und Horst Backhaus schufen in kurzer Zeit in einem Raum des alten Kreuzherrenklosters ein ansehnliches Heimatmuseum, das auch die Unterstützung des Landschaftsrates Dr. Kisky fand.
Der Beitrag im Jahre 1956 betrug 3,00 DM.

Mit Beschluß der Landesregierung vom 11.12.1956 wurde das Rheinische Landesgestüt Wickrath nach Warendorf verlegt.
Der Heimatverein hatte vergeblich beim Ministerium für Landwirtschaft und Forsten in Düsseldorf interveniert.

Bei den Wahlen 1959 wurde Hans-Wilhelm Gilles Vorsitzender und Hans Simons Stellv. Vorsitzender.

Wie Niersbote am 3.4.1959 berichtete, wurde an einer Chronik des HuVV Wickrath gearbeitet.
Grundsächlich sollten aber die beiden Bände von Husmann-Trippel "Geschichte der ehemaligen Herrlichkeit bezw. Reichsgrafschaft und der Pfarre Wickrath" Bestand der Chronik sein.

Im Jahre 1959 wurde das gesamte Schloßgelände von Prof. Dr. Karl-Hans Laermann (Wickrathberg) im Auftrag von Hans-Wilhelm Gilles und Horst Backhaus vermessen.
Interessenten für die Nutzung der geplanten Seen wurden gesucht und auch gefunden. Dank Eigenleistung des Angelvereins wurde das erarbeitete Konzept unter der Führung der Gemeinde Wickrath realisiert.

Auf der JHV im Dezember 1959 gedachte der Vorsitzende Willi Gilles dem verunglückten Vorstandsmitglied Josef Küppers sowie dem Vereinsmitglied Albert Vogelbruck.
Der 2. Vorsitzende Hans Simons berichtete über das Heimatmuseum. Dieses wurde am 20.Dezember 1959 eingeweiht und soll nur an Sonntagen von 11 bis 13 Uhr geöffnet sein.

Es wurde mehr Wert auf die Heimatkundlichen Vorträge gelegt. So sprach am 1.7.1960 Rektor i.R. Josef Thelen über Wickrather Originale: „Schiffers Neeres“, „Sängesch Karl“, „Pottgießers Minna“ mit ihrem Töchterlein Josine.

Im Dezember 1961 fand im Hotel Abels eine Vorstandssitzung statt. Gemeindedirektor Karl Esser berichtete über das Heimatmuseum, daß von einem Fachausschuß, dem u.a. Landschaftsrat Dr. Kisky und Kreisdirektor Brüggen angehören. Das Heimatmuseum wurde als förderungswürdig anerkannt.

Das Vorstandsmitglied Ernst Konen berichtete über den Besuch des Fürsten Quadt zu Wyckrath und Isny.
Der Lehrer i.R. Egidius Post hat aus eigener Initiative heraus eine Zusammenfassung der letzten 50 Jahre der Geschichte Wickraths geschrieben.
Gemeindedirektor Karl Esser stellte fest, daß dieses Werk sehr lesenswert und interessant sei. Auch der HuVV Wickrath lobte die Arbeit von Egidius Post in den höchsten Tönen.

Der Vorstand kam im März 1963 im Lokale Beeker zu einer Vorstandssitzung zusammen. Die Sitzung wurde vom 2. Vorsitzenden Hans Simons geleitet, da der 1. Vorsitzende vor zwei Jahren das Amt niedergelegt hatte.
Ebenfalls gab Rektor i.R. Martin Jülicher bekannt, daß er aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern zurücktritt. Er war seit Vereinsgründung Geschäftsführer und Kassierer.

Auf der Jahreshauptversammlung vom 21.5.1963 wurde Max Preil zum Vorsitzenden und Gemeindedirektor i.R. Karl Eßer zum Stellv. Vorsitzenden gewählt.

Am 9.4.1965 war der in Wickrath geborene Schriftsteller Günter Seuren zu Gast. Er las zuerst aus einer Zeitstudie „Ich bringe Dreck ins Haus“ und berichtete dann über die Vorarbeiten zur Verfilmung seines Buches „Das Gatter“.

Am 30.3.1966 war Jahreshauptversammlung. Die Wahl des Vorstandes ergab: 1.Vorsitzender Max Preil, 2. Vorsitzender Karl Eßer , Geschäftsführer Hans Simons und die Beisitzer: Günter Pongs, Ruth Rente, Phillip Pfeiffer, Wilhelm Kuhlen.

1967 wurde das Schloß und der Schloßpark durch die Gemeinde Wickrath vom Land Nordrhein-Westfalen gekauft.

Die Jahre 1968 bis 1973 waren beherrscht von der sich abzeichnenden kommunalen Neuordnung. Daneben gab es lange Debatten über die Zukunft des Saales Abels, der schließlich 1974 von der Gemeinde Wickrath aufgekauft wurde, mit der Absicht ihn zu renovieren.

Der Vorstand bestand 1974 aus dem Vorsitzenden Theo Müller, und dem stellv. Vorsitzenden Hans-Willi Gilles. Pressewart wurde Martin Otten.

Am 1.1.1975 fand dann die Zusammenlegung der Stadt Mönchengladbach, der Stadt Rheydt und der Gemeinde Wickrath zur Gesamtstadt Mönchengladbach statt.

Der HuVV-Wickrath übernahm im Schloß einen Pavillon als Domizil und veranstaltete dort einige sehr interessante Ausstellungen wie z.B. über die Kreuzherren, die Wickrather Industrie, die früheren Gastwirtschaften, sowie Dia-Vorträge über Wickrather Originale, die Landschaft um Wickrath uvm.

Am 12. Juni 1975 erklärte der Vorsitzende Theo Müller, daß er aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz niederlege. Kurt Jacobi wurde kommissarisch mit dem Vorsitz beauftragt.

Am 30.1.1976 war Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes.
Vorsitzender: Kurt Jacobi, - Stellv. Vorsitzender: Hans-Willhelm Gilles, - Kassenwart: Helmut Cuypers, - Schriftführer: Axel Bieling - Pressewart: Martin Otten, - Beisitzer: Wilhelm Kuhlen, - Willi Vogel, - Donat Kirchhoven und Ernst Heinen.

In den Jahren 1975 und 1976 fanden die ersten „Biwakfeste“ statt. Diese wurden ab dem Jahre 1977 in „Fest am See“ umbenannt. Dieses Fest ist bis heute fester Bestandteil der jährlichen Veranstaltungen des Heimat- und Verkehrsvereins.

Bei den nunmehr alle 2 Jahre durchgerührten Wahlen wurde am 19.1.1978 Ernst Heinen Stellv. Vorsitzender; Hans-Willhelm Gilles Pressewart.
Zum neuen Beisitzer wurde Günter Grube gewählt.
Willi Vogel trat 1980 als Beisitzer zurück.
Bei der Neuwahl am 24.1.1980 wurde Theo Küppers als Beisitzer gewählt.

Die Jahreshauptversammlung am 28.1.1982 brachte keine Veränderung.

Der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath wird am 23.4.1982 beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Nr. 955 ins Vereinsregister eingetragen.
Zum Zwecke der Anerkennung der Gemeinnützigkeit werden drei Paragraphen der Satzung des Vereins auf der Jahreshauptversammlung (JHV) geändert.

Tätigkeitsbericht für das Jahr 1983.
Auf der JHV am 28. Januar 1982 im Lindenhof wurde nachfolgender Vorstand gewählt:
Vorsitzender: Kurt Jacobi; Stellv. Vorsitzender: Ernst Heinen; Schriftführer: Axel Bieling; Kassenwart: Helmut Cuypers; Pressewart: Willi Gilles; Beisitzer: Wilhelm Kuhlen, Donat Kirchhoven, Günter Grube und Theo Küppers.

Der Vorstand traf sich im Berichtsjahr 1983 sechs mal.
In der JHV am 20.Januar 1983 wurde ein Tonfilm von Manfred Mandelartz mit dem Titel „Der Neubau der Schloßbrücke“ gezeigt.
Am 11.März 1983 zeigte Wilhelm Kuhlen unbekannte Dia-Aufnahmen aus Wickrath. Die Gaststätte „Lindenhof“ war überfüllt.

Der Betätigung auf dem Gebiet der Heimatpflege wird vom Heimat- und Verkehrsverein besondere Beachtung geschenkt.
Zitat aus dem Jahresbericht 1983:
„Hier möchte ich [Kurt Jacobi] an die Mithilfe aller Wickrather appellieren Bilder und alte Manuskripte leihweise zur Verfügung zu stellen. Es ist an der Zeit, alle Dinge der jüngsten Vergangenheit zu sammeln, ehe die letzten Zeitgenossen verstorben sind.“ Ende Zitat.
[Das hat Kurt Jacobi richtig erkannt und hat Heute noch Gültigkeit! Das muß ein Heimatverein an erster Stelle auf seiner Fahne stehen haben! Anm. Chronist]

Tätigkeitsbericht für das Jahr 1985.
Auf der JHV am 19. Januar 1984 wurde nachfolgender Vorstand gewählt:
Vorsitzender: Kurt Jacobi; Stellv. Vorsitzender: Ernst Heinen; Schriftführer: Axel Bieling; Kassenwart: Helmut Cuypers; Pressewart: Willi Gilles; Beisitzer: Wilhelm Kuhlen, Donat Kirchhoven, Günter Grube, Hildegard Krane, Irmgard Bautz, Theo Küppers und Karl-Heinz Baums.

Im Berichtsjahr 1985 kam der Vorstand acht mal zusammen.
In der JHV am 18. Januar 1985 im Lindenhof zeigte Peter Feuster Dias mit dem Thema: „Zwischen Niers und Schwalm“.

Es wurden mehrere Bildungsausflüge veranstaltet.
Das 10. „Fest am See“ wurde am 1. Juni 1985 durchgeführt. Es hatten sich ca. 18.000 bis 25.000 Besucher eingefunden, die begeistert dem Feuerwerk zuschauten.

Am 21. September 1985 wurde der Brunnen auf dem Lindenplatz „Stute mit Fohlen“ von Bildhauer Michael Franke aus Berverath eingeweiht. Großen Verdienst am Zustandekommen des Brunnens hat die Stadtsparkasse Mönchengladbach. Der Brunnen ist Eigentum des HuVV Wickrath.
Am 29. September 1985 wurde das 2. Seifenkistenrennen mit Hilfe des Motorsportclubs Wickrath auf dem Schloßacker durchgeführt.

Nach 1 ½ jähriger Dreharbeit hat der Wickrather Karl-Heinz Wolf einen Dokumentarfilm über Wickrath fertig gestellt. Sprecher war Harald Krummbein. Die Uraufführung war am 15. November 1985 im überfüllten Foyer der Realschule.
Am 26. November 1985 wurde in der Realschule ein Dia-Vortrag von Wilhelm Kuhlen mit Beiträgen von Johanna Kempers und Josef Leuwen unter dem Titel „Originale, Erzählungen und Gedichte“ gezeigt.

Auf der JHV 1986 wurde der bisherige Stellv. Vorsitzende Ernst Heinen einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende Kurt Jacobi wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zum Stellv. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Donat Kirchhoven.

Bereits 1987 begannen die Vorarbeiten zum Festjahr 1988. Im Jahre 1988 feierten die Wickrather die Verleihung der Stadt- und Marktrechte vor 500 Jahren. Aus diesem Anlaß war das Jahr 1988 von mehreren Veranstaltungen geprägt.
Höhepunkt dieser Feierlichkeiten war der Festzug. Es war der größte historische Festzug in der Stadt Mönchengladbach.

Auch wurde 1988 erstmalig in Wickrath eine Musikwoche durch den Heimat- und Verkehrsverein durchgeführt. Diese hat bis heute Bestand.

Durch die Initiative des HuVV wurde auf dem Lindenplatz der „Pferdebrunnen“ gestaltet und gebaut.
Ebenfalls im Jahre 1988 wurde ein Buch mit dem Titel: „Streifzüge durch die Geschichte der Herrschaft Wickrath“, von Herrn Wilhelm Kuhlen zusammengestellt und vom Heimat- und Verkehrsverein herausgebracht.

Auf der Quadtstraße, vor der Volksbank Rheindahlen, Geschäftsstelle Wickrath, wurde 1989 ein Denkmal für Mutter Ey errichtet.
Finanziert wurde dieses Denkmal von der Volksbank und gefertigt vom Künstler Peter Rübsam aus Düsseldorf.

Im Jahre 1992 schied Donat Kirchhoven aus gesundheitlichen Gründen aus und Axel Bieling wurde Stellv. Vorsitzender. Irmgard Bautz wurde zur Schriftführerin gewählt, die anderen Posten im Vorstand blieben gleich.

Zu unterschiedlichen Zeiten waren folgende Damen und Herren Beisitzer:
Hildegard Krane, Wilhelm Kuhlen, Herbert Scharf, Paul Lemmen, Theo Küppers, Waldemar Dornbusch, Peter Feron, Thomas Brüggemann, Harry Dobratz, Walter Müllers und Hubert Hack.

Im Jahre 1995 begannen dann die Sanierungsarbeiten am Westflügel des Schlosses. Zuschüsse waren nur zu erhalten, weil Wohnungen im Westflügel hergerichtet wurden. Hierdurch war es dann auch möglich, den Nassauer Stall zum Kultur- und Kommunikationszentrum auszubauen.
Zwischen der Stadt Mönchengladbach und dem Heimat- und Verkehrsverein wurde ein Nutzer- und Verwaltervertrag abgeschlossen.

Erwähnenswert ist auch die Neugestaltung des Brunnens im Schloßinnenhof.
Durch Spenden aus der Bevölkerung, von Wickrather Betrieben, den Geldinstituten, der NLK (heute NVV) und des HuVV-Wickrath war es möglich, einen neuen Brunnen mit den Wappen der vier Herrscherhäuser Wickraths errichten zu lassen.

Ein weiterer Band zur „Geschichte Wickraths“ von 1900 – 1974 wurde 1996 vom Heimat- und Verkehrsverein Wickrath herausgegeben.
Autor dieses Werkes ist Herr Michael Marx, Ehemann der früheren Pastorin Cornelia Coenen-Marx.

Die Wahlen bei der JHV im Jahre 2000 hatte das folgende Ergebnis:
Vorsitzender: Ernst Heinen, Stellv. Vorsitzender: Axel Bieling, Kassenwart: Helmut Cuypers, Schriftführer: Thomas Brüggemann, Pressewart: Hans-Wilhelm Gilles, Beisitzer / innen: Irmgard Bautz, Hildegard Krane, Walter Müllers, Hubert Hack, Bruno Post.

Auf der JHV am 1.März 2002 wurden alle oben erwähnten Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Zusätzlich wurde auf Vorschlag von Hans-Willhelm Gilles als Beisitzer Heinz-Josef Katz in den Vorstand gewählt.

Auf der „Euroga 2002plus“ (von April 2002 bis Oktober 2003) schuf der auf dem Maskenhof in Wickrathberg lebende Künstler Enrico George die Gruppe „Der Gerber und die Wasserträgerin“ aus Gasbeton und stellte sie im Schloßpark an der Niers auf.
Diese Skulpturen wurden von Unbekannten mehrmals beschädigt. Enrico George setzte sie immer wieder in Stand. Bei der letzten Zerstörung war aber eine Instandsetzung nicht mehr möglich und sie wurde daher vom Künstler entfernt.
Auf Wunsch der Wickrather Bevölkerung und des HuVV Wickrath sollen die Statuen in Bronze gegossen werden. Das Ehepaar Monika Dietrich-Beines / Werner Beines setzen sich sehr für die Sache ein.
Das Ehepaar und der HuVV Wickrath sammeln bei jeder Gelegenheit. Müssen doch ca. 20.000,-- bis 25.000,--€ gesammelt werden.
Der Künstler verzichtet auf ein Honorar. Bis November 2004 waren schon ca. 11.000,--€ gesammelt.

Im Jahre 2003 brachte der HuVV Wickrath auch wieder ein Buch heraus.
Als Autor konnte erfreulicherweise Herr Dr. Karl-Heinz Schumacher gewonnen werden. Dieser stellte genaue Untersuchungen der Vorburg und ihrer Baugeschichte an. Berichte darüber fehlten bis Dato.
Vieles Unbekannte konnte er zutage fördern und vor allem die Bedeutung des Nassauer Stalles hervorheben. Mit den vielen alten, aber auch neueren Bilder fügt sich dieses Buch gut in die Buchreihe der „Geschichte Wickrath’s“ ein.

Auf der JHV im März 2004 gab es Neuwahlen im Hotel Frambach. Der bisherige Vorsitzende Ernst Heinen und der bisherige Kassenwart Helmut Cuypers (29 Jahre Kassierer) stellten sich, wie im Jahre vorher angekündigt, nicht mehr zur Wahl.
Der Versammlungsleiter Herr Professor Dr. Karl-Hans Laermann bedankte sich bei den „Altgedienten“ für die gute Arbeit im HuVV Wickrath.
Die Neuwahlen ergaben folgendes:
Vorsitzender: Axel Bieling, Stellv. Vorsitzender: Achim Harnau, Kassenwart: Bruno Post, Schriftführer: Hubert Hack, Pressewart: Hans-Willhelm Gilles, Beisitzer / innen: Irmgard Bautz, Hildegard Krane, Walter Müllers, Heinz-Josef Katz und Knut Jakobi (Sohn von Kurt Jakobi +).

Ernst Heinen wurde für seine Verdienste (29 Jahre im Vorstand, davon 18 Jahre Vorsitzender) im HuVV Wickrath einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der Jahresbeitrag beträgt weiterhin nur 10,-- €.
Zu Ende des Jahres 2004 hatte der HuVV Wickrath 309 Mitglieder.

Der gesamte Vorstand trifft sich seit der Wahl für gemeinsame Besprechungen ca. sechs- bis achtmal im Jahr.
Die meiste Arbeit im Vorstand hat unser Vorsitzender Axel Bieling u.a. mit der Belegung des „Nassauer Stalles“. Dieser wird an allen Wochenenden im Jahr durch den HuVV im Auftrage der Stadt Mönchengladbach vermietet und anschließend gereinigt.
Der „INFO – Kasten“ am Wickrather Markt wurde (bis März 2007) von Heinz-Josef Katz regelmäßig gepflegt.

Die erste Veranstaltung im Jahr 2005 war der Empfang des Heimatvereines am 30. Januar zum 100jährigem Bestehen. Eingeladen waren alle Vorstände der umliegenden Vereine und Personen aus Politik und Verwaltung.

Die Jahreshauptversammlung 2005 fand am 18. März um 20:00 Uhr im Hotel Frambach statt.
Der Mitgliedsbeitrag bleibt weiterhin auf 10,-- € bestehen.
Im Anschluß der Jahreshauptversammlung führt Herr Professor Dr. Karl-Hans Laermann an Hand eindrucksvoller Beispiele in den künstlerischen Bereich optischer Täuschungen ein. Dieser Vortrag fand allgemeines Interesse bei den Mitgliedern.
Der Vorstand blieb, da keine Wahlen waren, unverändert bestehen.

Doch das, leider nicht lange. Am 2.Mai verstarb mit 78 Jahren unser verdienstvolles Vorstandsmitglied Hans-Wilhelm Gilles nach kurzer, aber schwerer Krankheit.
Der HuVV verliert in ihm einen sehr aktiven Heimatfreund, der auch verschiedene Vorstandsposten im HuVV inne hatte.
Für seinen erfolgreichen Kampf um die Erhaltung des Wickrather Schlosses und anderer Verdienste um die Heimat wurde ihm am 24. Oktober 2000 der >Rheinlandtaler< verliehen.

Frau Ulrike Krüner, Tochter von Heimatfreund Wilhelm Kuhlen (+) stellte einen sehr schönen Bericht mit sehr vielen Fotos über die „Ziegelbäcker“, die aus der Niederländischen (weißen) Stadt Thorn kamen, zusammen. Nach langer Zeit der Nachforschungen hielt sie den Vortrag am 22. April 2005 im Saale des Hotels Frambach vor interessierten Wickrather Heimatfreunden.

Am 16. Juni fand im Schloß-Restaurant eine Vorstandssitzung statt, auf der Herr Ulrich Mones aus Wickrath als Nachfolger von Hans-Wilhelm Gilles vom Vorstand kommissarisch bis zur nächsten Jahreshaupt-Versammlung als Pressesprecher eingesetzt wurde.

Das erste „Jazz-Picknick“ des HuVV-Wickrath wurde am Sonntag, 26. Juni 2005 bei sonnigem Wetter veranstaltet. Es spielte auf dem „Pleasure Ground“ (Vergnügungspark) hinter dem ehemaligen Landstallmeisterhaus (Schloßhotel) die „Sunday Morning Stompers“ mit Bandleader Helmut Schiffers aus Beckrath.

Bei strahlendem Sonnenschein begann die Musikwoche des HuVV Wickrath am Sonntag, 17. Juli 2005 auf der Terrasse des Schloßrestaurants mit dem Singen der Chöre. Organisiert wurde dieses Singen von Hubert Hack (Schriftführer im HuVV).
Der Besuch war zufriedenstellend. Die Veranstaltung wurde vom Vorsitzenden Axel Bieling moderiert. Die folgenden Chöre nahmen teil: MGV 1861 Wickrath – MGV „Eintracht“ Wickrathhahn – MGV „Waldeslust“ Buchholz – Schloßchor Wickrath 1998 – GV „Einigkeit“ Beckrath – Frauenchor Grenzland 1987 – Kirchenchor „Cäcilia“ Wickrath – „Raduga“ Wickrath.

Am Dienstag, 19. Juli 2005 fand das Orgelkonzert in der kath. Kirche St. Antonius an der "Weyland - Orgel (1989) mit Herrn Joachim Wollenweber aus Aachen statt. Ca. 65 Zuhörer waren von dem Spiel sehr begeistert. Herr Wollenweber versprach, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Joachim Wollenweber ist in Herzogenrath geboren. Er studierte Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, legte dort das Staatliche Kantoren-(A)-Examen und das Konzertexamen für Orgel ab.
Darüber hinaus erhielt er den Künstlerischen Förderpreis der Hochschule.
Anschließend studierte er Philosophie, Theologie und Musikwissenschaft in Bonn, Rom und Innsbruck.

Er war von Februar 1989 bis September 1990 Kaplan in der kath. Pfarre St. Antonius in Wickrath.
Er trägt den Titel "Pfarrer" und ist zum Moderator der Seelsorge nach Canon 517 § 2 des Kirchlichen Gesetzbuches an St. Gregorius in Aachen ernannt.

Am Freitag, 22.Juli, von 19:30 – 21:30 Uhr saß der 23jährige Stefan Ulbricht aus Siegburg am Klavier und spielte vor einem begeisterten Publikum „Boogie – Woogie“. Diese Art der Musik wurde das erste mal vom HuVV Wickrath so präsentiert. Die Anzahl der Gäste wahr erfreulicherweise größer als erwartet. Zu den Klängen des Boogie – Woogie tanzten Angela Thonnard & Harald Beckers aus Wegberg ihre Boogie–Woogie Schow-Tänze. Auch davon waren die 91 Besucher sehr begeistert.

Samstag, 23.Juli, fand das 30. Fest am See statt. Der HuVV Wickrath präsentierte sich auf diesem Fest mit einem Stand. Dieser wurde von der Stadtsparkasse Mönchengladbach bereitgestellt. Hildegard Krane und Heinz-Josef Katz standen den ganzen Tag darin, verkauften Bücher >Schloß Wickrath< und konnten neun neue Mitglieder werben. Abends fand ein Feuerwerk statt. Alle Besucher waren sehr zufrieden.

Am 11. September 2005 fand das schon Traditionelle Seifenkistenrennen statt.
Richtiger gesagt: Es sollte stattfinden.
Alles war gut vorbereitet, die Veranstaltung angemeldet, die Freiwillige Feuerwehr Wickrath übernahm die Streckensicherung, das Rote Kreuz garantierte die medizinische Betreuung und zwanzig Starter warteten gespannt auf die Streckenfreigabe.
Aber es regnete und regnete und regnete.....
Schon der Versuch eines Trainingslaufes ging schief. Der zweite Starter drehte sich im Bremsraum einmal um sich selbst!
Das Rennen mußte abgebrochen werden, da es viel zu gefährlich ist. Gesundheit und Sicherheit geht vor!!
Für das Jahr 2006 ist aber wieder ein Rennen geplant.

Am 15. und 16. Oktober 2005 fand nach langer Zeit wieder eine Ausstellung des HuVV im "Nassauer Stall" statt. Heinz-Josef Katz hatte vom Vorstand den Auftrag, Ansichtskarten von Wickrath der Bevölkerung zu präsentieren. Da so etwas im Archiv nicht vorhanden war, sammelte Katz kurzerhand diese Karten durch Ersteigern bzw. Leihgaben aus der Wickrather Bevölkerung.

Thema der Ausstellung:

"Wickrath auf alten Ansichtskarten und Bildern."

Image
Ausgestellt wurden 235 Ansichtskarten und Bilder in A4 Größe. In zwei Tischvitrinen wurden die Original Ansichtskarten zur Schau gestellt. Alle Vergrößerungen waren an Stellwände geordnet nach Themen befestigt. (Ort, Kirche, Schloß, Personen usw.). Die Ausstellung wurde Freitags von Marlene und Heinz-Josef Katz vorbereitet.

Gleichzeitig am 15. Oktober wurden die in Bronze gegossene Plastiken "Gerber und Wasserträgerin" enthüllt und der Wickrather Bevölkerung vorgestellt. Empfang war in dem zweiten Raum des Nassauer Stalles.

Besucher für die Ausstellung kamen unerwartet sehr, sehr viele. (ca. 700 Personen an beiden Tagen.) Erfreulich war, daß auch die "Prominenz" anwesend war! So konnte Heinz-Josef Katz die Bezirksvorsteherin Frau Marianne Beckers, Herrn Dr. Günter Krings (MdB) Herrn Dr. Christian Wolfsberger (Stadtarchiv Mönchengladbach) Herrn Pfarrer Michael Röring, um nur einige zu nennen, begrüßen.

Auch die Vorstände der Heimatvereine W’berg und Herrath, Bruderschaft Wickrathhahn, Schützenverein Wickrath, Freiwillige Feuerwehr Wickrath wurden begrüßt.

Sehr erfreulich war, daß Heinz-Josef Katz sehr viele Exponate während der Ausstellung zu Verfügung gestellt bekam. Auch Wochen danach kam noch einiges zusammen.

Herzlichen Dank allen Wickrathern für den Besuch der Ausstellung
und für die Dauer- bzw. Leihgaben!!

Durch diese Ausstellung konnten viele Bilder mit Namen und Texte komplettiert werden.

Alles in allem war das eine hervorragende Veranstaltung.

Leider wurde diese Veranstaltung in keinem Bericht vom Vorsitzenden und von der Presse erwähnt!

S C H A D E . . . . . .


Weitere Veranstaltungen des Heimatvereins im Jahre 2005:

Trauerfeier am Samstag vor Volkstrauertag 12.11.2005
Ansprache = Bezirksvorsteherin Marianne Beckers (CDU)
erstmals vom HuVV ausgerichtet (Walter Müllers)

Motorradausstellung (Alte + Neue Motorräder) (Axel Bieling)
Weihnachtsgespräche am 2. Weihnachtsfeiertag

Der Mitgliederstand Ende 2005 war 352 Personen.

Am 17. März 2006 um 19:30 Uhr fand die JHV im Hotel Frambach statt. Kassenbericht = zufriedenstellend, Mitglieder = 358, Jahresbeitrag = 10.- €, Satzungsänderung wurde von Knut Jakobi erarbeitet, vorgetragen und von der Versammlung beschlossen.
Vorstandswahl = alle Vorstandsposten wurden wiedergewählt. Ausnahme, für den verstorbenen Pressewart Willi Gilles wurde Ulrich Mones gewählt.

Der Vorstand im Jahre 2006:
Vorsitzender: Axel Bieling
stellvertr. Vorsitzender: Achim Harnau
Kassierer: Bruno Post
Schriftführer: Hubert Hack
Pressewart: Ulrich Mones
Beisitzer/innen: Irmgard Bautz, Hildegard Krane, Walter Müllers, Heinz-Josef Katz, Knut Jakobi.

Im Anschluß zeigte Karl-Heinz Wolf einen Film über Wickrath.
Dieser Film wurde auf DVD kopiert und ist für 10 € beim Heimatverein zu kaufen.

Diese DVD war im Januar 2007 schon über 200 Mal verkauft. Nicht mitgerechnet die zahlreichen "Raubkopien"!!

Jazzpicknick erfreut sich steigender Beliebtheit!
Am 11. Juni 2006 von 11:00 bis ca. 13:00 Uhr fand das Familien-Jazz-Picknick auf der Wiese hinter dem Schloßhotel statt. Mit fetziger Jazzmusik unterhielten die „SUNDAY MORNING STOMPERS“ bei strahlendem Sonnenschein die zahlreich erschienenen Wickrather.
Man kann zusammenfassend sagen: Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt !
Aus dem Grund wird das Picknick auch im nächsten Jahr wieder veranstaltet.
Der Eintritt ist natürlich frei, wie auch die nachvolgenden Veranstaltungen!

Am 16. Juli 2006 fand die Eröffnung der Wickrather Musikwoche auf der Terrasse des Schloßrestaurants statt. Vor zahlreichen Zuschauern/hörern sangen der Kirchenchor Wickrath, MGV Wickrath, MGV Wickrathhahn und der russische Chor "Raduga". Bei der Gelegenheit wurde Konrad Gerards für 75 (!)Jahre Mitgliedschaft im Deutschen Chorverband geehrt.

Ein Experiment des HuVV war die Einbeziehung des Nassauer Stalles in die Musikwoche. Am Dienstag, 18. Juli 2006 spielten junge Künstler der privaten Musikschule "music today" aus Mönchengladbach. Thema: "Taste und Blech" – "Piano meets Saxophone". Viel Applaus der begeisterten Zuhörer zeigte, daß diese Darbietung gefallen hatte.

Am Freitag, 21. Juli 2006 "Boogie Woogie live"
Stefan Ulbricht brillierte wieder am Piano und schlug die Zuhörer in seinen Bann. Hatte er schon 2005 dadurch verblüfft, daß er in bester Spiellaune fünfzehn Minuten lang über mehrere bekannte Melodien improvisierte, so feuerten ihn die Gäste in diesem Jahr zu sage und schreibe zwanzig Minuten an, allein körperlich schon eine extrem fordernde Darbietung.
Eine Wiederauflage 2007 - zum dritten Mal dann "Stefan Ulbricht live im Schloß" ist geplant.

31. Fest am See, am Samstag dem 22. Juli 2006 in den Alleen von Schloß Wickrath.
Mit CAEBO am Anfang und WAYNE am Schluß war das Fest wieder ein Erlebnis für Jung und Alt!

Am 18. November 2006, Vortag zum Volkstrauertag gedachten Wickrather Vereine und Bürger wieder den Gefallenen der beiden Weltkriege auf dem Ehrenfriedhof. Die Ansprache hielt der Wickrather Professor Dr. Karl-Hans Laermann. Sehr gut vorbereitet wurde die Veranstaltung von Walter Müllers.

Die "Weihnachtsgespräche" im Nassauer Stall von Schloß Wickrath, am 2. Weihnachtstag 2006 wurden von rund 50 Wickrathern besucht. Unter anderem vom Ehrenvorsitzenden Ernst Heinen und von der Bezirksvorsteherin Marianne Beckers. Im nächsten Jahr wird dieser "Treff" unter dem Motto: "Kaffee, Klön und Kekse" wieder veranstaltet werden. Das versprach der Vorsitzende Axel Bieling.

Auf der Vorstandssitzung am 25. Januar 2007 meldete der Beisitzer Heinz-Josef Katz sich aus dem Vorstand ab.

Jahres-Haupt-Versammlung 2008 Die Jahreshauptversammlung war am Freitag, 29. Februar 2008 um 19:30 Uhr im Hotel Frambach in Wickrath.

Anwesend waren 17 Mitglieder (incl. Vorstand = 5%). Die Vorstandsmitglieder Bruno Post (Kassierer), Hubert Hack (Schriftführer) und Irmgard Bautz (Beisitzerin) hatten private Termine. Alle drei hatten sich aber schriftlich entschuldigt und erklärten, im Falle einer Wiederwahl, die Wahl anzunehmen.

Im Bericht des Vorsitzenden erklärte Dr. Axel Bieling, daß das letzte Jahr für den HuVV erfolgreich war. Für das Archiv wurden 5 Firmenbücher der ehemaligen Wickather Firma Lühl abgegeben. Auch konnte ein erheblicher Geldbetrag für den Erhalt der Bücher vom Kreuzherrnkloster gespendet werden. Die Hauptaufgabe des Vorsitzenden besteht weiterhin im Vermieten des Nassauer Stalles.

Der 2. Vorsitzende Achim Harnau stand aus privaten Gründen für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Da er gleichzeitig die Verwaltung der Schlüssel des Nassauer Stalles inne hatte, mußte hier für eine Ersatzperson gefunden werden. Es stand niemand zur Verfügung.

Im Bericht des Kassierers, den der 1. Vorsitzende in Vertretung vorlas, hatte Bruno Post erklärt, daß der Verein auf gesunden Füßen steht. Aus dem Grund brauche auch der Jahresbeitrag von 10 €uro nicht erhöht werden.

Der Mitgliederstand zum 1. Januar war 376, stetig steigend. (Besonders durch die Werbung von Bruno Post!)

Zur Wahl eines Kassenprüfers stand Heinz-Josef Katz zu Verfügung und wurde für 2 Jahre gewählt. Somit wird die Kasse im nächsten Jahr von Heinz Schnitzler und Heinz-Josef Katz geprüft.

Zur Musikwoche konnte berichtet werden, daß das beliebte „Singen der Wickrather Chöre“ nicht stattfindet. Bei den Wahlen des Vorstandes übernahm Prof. Dr. Laermann den Posten als Wahlleiter.

Gewählt wurden:
1. Vorsitzender: Dr. Axel Bieling
2. Vorsitzender: Knut Jacobi
Schriftführer: Hubert Hack
Kassierer: Bruno Post
Pressewart: Ulrich Mones
Beisitzer/innen: Irmgard Bautz, Hildegard Krane, Walter Müllers und neu dazu Norbert Degen.

Im Anschluß wurde ein Film (DVD) von der Erneuerung der (mittleren) Schoßbrücke aus dem Jahre 1982 gezeigt.


Das Seifenkisten-Rennen auf dem Schloßacker am 17. Mai 2009 ist leider ins Wasser gefallen.
JHV - Freitag, 20. März 2009 – 19:30 Uhr – Hotel Frambach
Die JHV war am 20. März 2009 und fand in den Räumen von Hotel Frambach, Wickrath statt, wo ein Wasser (0,3 l) 2,70 Euro und ein Pils (0,3 l) 2,55 Euro kostet.

Es waren 21 Mitglieder, einschließlich Vorstand, anwesend. Der Vorsitzende Dr. Axel Bieling eröffnete die Versammlung, begrüßte alle, besonders Herrn Guido Weyer, Fachbereichsleiter für Bibliothek und Archiv der Mönchengladbacher Stadtbibliothek, den Ehrenvorsitzenden Ernst Heinen vergaß er leider besonders zu begrüßen. Vor der Abstimmung über die Tagesordnung mußte der Punkt „Verschiedenes“ noch eingefügt werden.

Dann gedachte man der Verstorbenen des letzten Jahres, die der Vorsitzende namentlich vorlas.

Es folgte der Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Jahr. Hier ein Kurzbericht mit Anmerkungen des Chronisten.

Das Jahr begann mit den „Neujahrgesprächen“, die im Januar im Nassauer Stall stattfanden. Obwohl alle Vereine eingeladen wurden, kamen nur ca. 50 – 70 Personen.

Im März 2008 war die JHV mit Wahlen, wo nur 17 Mitglieder anwesend waren.

Das Seifenkisten-Rennen mußte kurzfristig abgesagt werden.

Beim Familien-Picknick mit Jazz-Musik war wieder gute Stimmung. Die wurde nur durch die „Verunreinigungen“ der Festwiese (Pleasure Ground) durch die große Anzahl Canada- und mittlerweile auch der weißen Gänse erheblich getrübt.

Weiter berichtete der Vorsitzende über die Musikwoche mit dem Abschluß „Fest am See“.

Im Jahre 2009 soll wieder ein „Singen der Chöre“ stattfinden. Frau Margret Esser vom Frauenchor Grenzland und dem HuVV-Beisitzer Norbert Degen stellen ein Programm mit mehreren Wickrather Chören zusammen. Die Veranstaltung soll am Samstag, 27. Juni im Nassauer Stall statt finden.

Auch das 3. Kinderfest in 2008 war wieder ein voller Erfolg. Knut Jakobi berichtete darüber. Leider wurden Andrea Windeck und Jutta Neuhaus, die 1. das Kinderfest ins Leben gerufen und 2. bei allen Festen maßgeblich am Erfolg beteiligt waren und nicht zum Vorstand des HuVV gehören, vergessen zu erwähnen. Von einem Blumenstrauß, als Dankeschön, war weit und breit nichts zu sehen.

Im November war wieder „Gedenken der Opfer aller Kriege“ auf dem Ehrenfriedhof Wickrath mit Kranzniederlegungen, Musik- und Gesangsvorträgen und natürlich einer ergreifenden Ansprache, diesmal von Prof. Dr. Karl Hans Laermann. Die Vorbereitungen und die Leitung hatte Walter Müllers, Beisitzer des HuVV Wickrath. Die Ehrenwache und das Aufstellen und Abräumen der roten Lämpchen auf den Kreuzen lag wieder in den bewährten Händen der Freiwilligen Feuerwehr Wickrath, unter der Leitung von Brandinspektor Peter Schopphoven.

Auch fand im November, nach langer Pause, mal wieder ein „Plattdeutsch-Abend“ auf Initiative des „Niersboten“ mit dem HuVV Wickrath statt. „Geht doch!“ kann man da nur sagen. In den Jahren vorher war es nicht möglich, obwohl im Vorstand dazu mehrmals ein Antrag gestellt wurde.

Die „Weihnachtsgespräche“ am 2. Weihnachtstag, im Nassauer Stall, wurden wechselweise von ca. 50 Wickrather Bürger besucht.

Was auffiel, es wurde kein Wort über die Vermietung des Nassauer Stalles verloren, obwohl im letzten Jahr noch die Hauptarbeit des Vorsitzenden im Vermieten dieser Räumlichkeiten (der Stadt Mönchengladbach) bestand.
Hier ein Vorschlag dazu: da die Tätigkeit des Vermietens nichts mit den Aufgaben eines Heimatvereins zu tun hat, sollte man dafür einen separaten Verein gründen und die Kassengeschäfte aus dem Bericht des HuVV herausnehmen. Man könnte diesen Verein dann „Verwaltungsverein Nassauer Stall“ nennen.

Es folgte der Bericht des Kassierers Bruno Post. Der konnte von einem gutem (Kassen-) Jahr berichten. Der HuVV steht auf wirtschaftlich sehr gesunden Füßen. Der Mitgliederstand (396) von März 2009 ist wesentlich auf den Einsatz von Bruno Post zurückzuführen! Im letzten Jahr waren 32 Neuzugänge. Derjenige, der das vierhundertste Mitglied meldet, bekommt vom Kassierer und Vorsitzenden aus der eigenen Geldbörse ein kleines Fäßchen Bier.

Die Kassenprüfer Heinz Schnitzler und Josef Katz hatten die Kasse geprüft und konnten dem Kassierer (Banker bei der SSK-MG) eine hervorragende Kassenführung bescheinigen. Wichtig war natürlich auch, daß das Geld, in den Kassenbüchern nachgewiesen, vorhanden war. Eine Auffälligkeit hatten die Kassenprüfer anzumerken: der Vorsitzende bekommt monatlich 30 Euro für seine unbelegten Kosten. (Telefonieren, Fahrtkosten, Briefe und sonstiges) In allen anderen Vereinen wird das aus der eigenen Tasche bezahlt! Oder machen die alle etwas falsch?

Durch den guten Kassenbestand mußte der Jahresbeitrag von 10 Euro nicht erhöht werden.

Beim Punkt „Verschiedenes“ wurde der Vorstand aufgefordert, sich um die Verringerung der Gänse im Schloßpark zu bemühen. Man kann da nicht mehr ungehindert Spazieren. Der Blick muß immer auf den (besch....) Boden gerichtet sein.

Bevor das Thema „Wasserturm“ so richtig zur Sprache kam, wurde der Antrag gestellt, daß Herr Weyer seinen Vortrag über die alte Bibliothek der Kreuzherrn halten sollte. Dem wurde mehrheitlich zugestimmt. Herr Weyer sprach über diese einmalige Büchersammlung, die Eigentum der Kirche St. Antonius Wickrath ist, aber im Stadtarchiv aufbewahrt wird. Einige Bürger haben schon für die Restaurierung/Erhaltung Geld gespendet, auch aus Wickrath. Herr Weyer brachte auch einige Bücher mit, damit man sich die auch mal aus der Nähe anschauen konnte. Nach diesem Vortrag wurde über den Wasserturm weiter diskutiert.

Josef Katz bemerkte, daß die Internetseite des HuVV über ein Jahr inhaltlich abgeschaltet ist. Der Zähler läuft natürlich munter weiter. Unter der Einladung zu Veranstaltungen, besonders der Einladung zur JHV in 2009, an die Mitglieder im Dezember 2008 verschickt, steht Launigerweise: „Heute schon in das Internet geschaut ???“ Seit dieser Zeit ist Familie Katz die „Auskunft“ des Heimatvereins, besonders von Bewerbern, die den Nassauer Stall anmieten möchten.

In der Zwischenzeit kann man beim Kassierer (SSK-Wickrath) auch wieder die DVD „Kleine Liebe“, Heimatfilm von Karl-Heinz Wolf, für 10 Euro kaufen. Auch kann man das Wickrather Wappen als Aufkleber wieder haben. Als nächstes Projekt ist eine DVD geplant mit dem Titel: „Brückenerneuerung 1981/82“. Diesen Film, von der Erneuerung der mittleren Schloßbrücke, hat Dipl. Ing. Manfred Mandelartz gedreht. Im vorigen Jahr wurde dieser Film nach der JHV gezeigt. Ein schönes Dokument für jeden Heimatfreund. Vorbestellungen nimmt Bruno Post entgegen.

Zum Thema Wiederherstellung der Kuppel des Wickrather Wasserturms sagte Dr. Axel Bieling, der auch im Aufsichtsrat der Kreis-Wasserwerke Grevenbroich ist, daß er auf allen Sitzungen des Aufsichtsrates zu diesem Thema gefragt würde. Er setzt sich, nach eigener Auskunft, für die Wickrather Interessen sehr ein. Der Tenor war aber: Wenn das Wasserwerk den Wasserturm in den Jahren vorher nicht hätten vergammeln lassen, hätte man den (baufälligen) Turm nicht abtragen müssen. Jeder Hausbesitzer ist angehalten, sein Haus vor dem Verfall zu schützen. Die Wasserwerke haben genau das Gegenteil getan. Und nun ist es zu teuer, die Kuppel wieder her zu stellen. Die allgemeine Meinung ist aber: Die Grevenbroicher wollen keine Kuppel mehr! Die Wickrather aber wollen „ihren“ Wasserturm (mit Kuppel) erhalten haben. Dafür soll sich der HuVV einsetzen!

Schade, daß der Wasserturm vor dem Zerfall nicht zum Denkmal erklärt wurde.

Heinz Schnitzler hatte ja vorher schon mit dem „Niersboten“ eine Unterschriften-Sammlung durchgeführt. Josef Katz hatte daraufhin die übrige Presse informiert. Daraufhin meldete sich die „Rheinische Post“, die „Westdeutsche Zeitung“ und „Radio 90,1“ bei Heinz Schnitzler, der dort seine Meinung (und die der gesamten Wickrather Bevölkerung) zum Besten gab. Leider gefiel es dem „Niersboten“ nicht, daß sich die „größere“ Presse und ein „Heimatreporter“ und Co. eingeschaltet hatten. Schade, aber mit der Presse und dem Internet hat die „Wasserturm-Frage“ mehr Gewicht als ein „paar“ Niersbote-Leser.
Hier geht es um Wickrather Belange und nicht die eines Einzelnen!

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2010

Am 5. März 19:30 eröffnete der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsverein Wickrath e.V. Dr. Axel Bieling im Hause Frambach die Jahreshauptversammlung 2010! Obwohl nicht einmal 10 % der Mitglieder anwesend waren, war man gegenüber vergangene Versammlungen doch noch erfreut!

Der Vorstand konnte auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückschauen und auch darstellen, daß es an attraktiven Veranstaltungen, wie z. B. Musikwoche und Kinderfest nicht mangelte. In diesem Jahr wird, wie BZ-MG schon berichtete, das Fest am See ein neues Gewand erhalten.

Am 17. Juli wird am Abend FUN aufspielen und zum 35. Fest am See ein Feuerwerk in den Nachthimmel geschossen! Ebenso konnte der Vorsitzende freudig mitteilen, daß der Verein von 357 Mitglieder (2005) auf 426 Mitglieder (2009) gewachsen ist und als nächstes das Zwischenziel, die 500er Marke, anpeilt.

Der Jahresbeitrag von nur 10,00 Euro hat weiterhin Gültigkeit! Kassenwart Bruno Post berichtete über eine stabile Kassenlage. Im Vorstand macht man sich z.Z. Gedanken für den Aufbau eines Heimatmuseums, wofür noch ein geeigneter Raum gefunden werden muß.

Nach den entsprechenden Genehmigungen und Entlastungen wurde folgender Vorstand neu gewählt:
Vorsitzender: Dr. Axel Bieling
Stellvertr. Vorsitzender: Knut Jacobi
Schriftführer: Hubert Hack
Kassenwart: Bruno Post
Pressewart: Hubert Hack
Beisitzer: Irmgard Bautz, Hildegard Krane, Walter Müllers und Norbert Degen
Kassenprüfer: Karl-Heinz Stuhlweißenburg und Peter Henk

Der neue Vorstand lies sich nun seinen Haushalts- und Veranstaltungsplan 2010 genehmigen und gab der Versammlung Zeit für Diskussionen. Uli Mones konnte aus 1. Hand Informationen zum Stand des Wickrather Wasserturmes geben. Norbert Degen fand Helfer für die Sortierung des umfangreichen Bildmaterials von Karl-Heinz Wolf, der am 1. November 2006 verstorben ist.

Irmgard Bautz bat um Zustellung von Geschichten und Gedichten für den Plattdeutschen Abend am 18. November. Im Anschluß trug Irmgard Bautz noch eine amüsante Geschichte aus dem alten Wickrath vor und Hildegard Krane berichtete über die Wickrather Lederwerke!

Bericht zur Jahreshauptversammlung (JHV) 2011

Am 25. März 2011 fand im Hotel Frambach die JHV des Wickrather Heimat- und Verkehrsvereins statt. Es waren knapp 10 % der eingeladenen Mitglieder anwesend.

Dr. Axel Bieling eröffnete die Versammlung mit dem Todengedenken und dem Jahresbericht des Vorsitzenden. Hier konnte er von den Veranstaltungen in 2010 nur Positives berichten. Der aus Wickrath nicht mehr weg zu denkende Nassauer Stall, der in der Verwaltung des Vereins liegt, bringt auch viel Arbeit mit sich. Im Jahre 2010 war er 52 Mal vermietet. Davon waren 32 Ausstellungen und 20 Privatveranstaltungen. Auch für das Jahr 2011 gibt es schon 55 Verträge. Davon sind z.Z. 36 Ausstellungen und 19 Privatveranstaltungen. Auch für 2012 sind schon 21 Termine notiert. Darüber hinaus wird noch nichts festgemacht, um die Chancen für andere Bewerber zu wahren.

Ein Schwerpunkt ist die Musikwoche. Diese wird von Norbert Degen betreut. Der Besuch der meisten Veranstaltungen ist frei. Leider muß für die Musikveranstaltung im „Roten Krokodil“ Eintritt verlangt werden, da hier große Kosten für z.B. Technik, Beleuchtung, Klavier usw. entstehen.

Auch das Kinderfest im Schloßpark erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dieses Fest steht unter der Obhut von . Zur Unterstützung können sich auch noch gerne andere Personen melden.

Nun folgte der Kassenbericht vom Kassierer Bruno Post. Dieser konnte von einer sehr positiven Kassenlage sprechen. Die Kasse wurde geprüft von Peter Henk und Karl-Heinz Stuhlweißenburg. Beide hätten sich sehr bemüht, in den Büchern und Rechnungsbelegen Unregelmäßigkeiten zu finden. Das ist ihnen nicht gelungen. Sogar das Geld liegt sicher auf der Bank.

Nach diesen Berichten konnte der Vorstand entlastet werden, was auch einstimmig geschah. Der Haushalts- und Veranstaltungsplan 2011 erhielt die Zustimmung der Versammlung. Der Jahresbeitrag bleibt auch weiterhin auf 10 Euro bestehen.

Wie im letzten Jahr von der Versammlung angeregt, konnte aus finanziellen und bautechnischen Gründen, das Kreuzherrenkloster nicht zum Heimatmuseum umfunktioniert werden. Der Vorstand verfolgt z.Z. einen „neuen Weg", worüber aber noch nicht öffentlich gesprochen werden kann.

Da Karl-Heinz Stuhlweißenburg als Kassenprüfer turnusmäßig ausschied, wurde für die nächsten zwei Jahre mit Günter Hahn ein neuer Kassenprüfer gewählt. Weitere Neuwahlen standen für 2011 nicht auf der Tagesordnung.

Das Thema Wasserturm wurde kurz angerissen. Da er auf Wickrathberger Gebiet steht (was vorher niemand interessiert hat!), muß auch der Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg gehört werden. Da aber unsere Bezirksvertretung sich für das Geld und gegen die Erhaltung des Wickrather Wahrzeichens entschieden hat, wird der Wasserturm wohl in Kürze abgerissen.

Dr. Axel Bieling bemerkte zu diesem Thema: „Der HuVV Wickrath wird sich nicht um Gelder aus dem Topf „Wasserturmgeld“ bemühen. Wenn allerdings das gesamte Geld für die Restaurierung des Kreuzherrenklosters verwendet würde, wäre der Heimatverein dabei.

Unter Punkt „Verschiedenes“ sprach der Vorsitzende noch kurz über den Wunsch der Wickrather Schützengesellschaft, wieder die Tradition des „Maibaumsetzens“ zu pflegen. Das wurde von der Versammlung positiv aufgenommen und befürwortet.

Im Anschluß an die Regularien hielt Heinz-Gerd Wöstemeyer einen sehr interessanten Vortrag über „60 Jahre Niersbote“.

Mit Unterstützung einer Foto-Schau beschrieb er den Werdegang vom 28. September 1951 bis heute. Dazu hat er das Mönchengladbacher Stadtarchiv besucht und von einigen alten Ausgaben Fotos gemacht.

INFO: Alle Ausgaben des Niersboten sind im Stadtarchiv in gebundener Form erhalten. Sie können dort eingesehen werden.

Kein Aprilscherz: Der 1. April 2011 war für den HuVV ein weiterer Meilenstein, Kassierer Bruno Post konnte mit dem Bezirksvorsteher „West“, Arno Oellers, das 450. Mitglied für den Heimatverein aufnehmen! Weitere Mitglieder sind herzlichst willkommen.
Aktueller Mitgliederstand am 10. April 2011 war 453 Mitglieder

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. Mai 2017 )