Vorstand HuVV Wickrath
Aktuelles und Termine
Das Buch: SCHLOSS WICKRATH
elektronische Post an den Chronisten:
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Der Schaukasten am Wickrather Markt wird von
Heinz-Josef Katz verwaltet.
Übrigens, sind Sie schon Mitglied im
Heimat- und Verkehrsverein Wickrath ???
Mit 10 € sind Sie dabei.
[10 € = 0,83 € im Monat - oder 0,03 € pro Tag !!!!!]
! Der "Nassauer-Stall" wird von Dr. Axel Bieling vermietet !
Vorstand Heimat- und Verkehrsverein Wickrath eV
 | | Bruno Post - Hubert Hack - Dr Axel Bieling - Knut Jacobi |
Ehrenvorsitzender = Ernst Heinen - Lilienweg 30
Tel.: 02166-902030
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Vorsitzender = Dr. Axel Bieling - Trompeterallee 28
Tel.: 02166-57781
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2. Vorsitzender = Prof. Dr. jur. Knut Jacobi - Jahnstr. 6
Tel.: 02166-57037
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Kassierer = Bruno Post - Stadtsparkasse in Wickrath
Tel.: 02161-2791410
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Schriftführer = Hubert Hack - Azaleenweg 80
Tel.: 02166-54114
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Pressewart = Hubert Hack
Beisitzerin = Hildegard Krane - Schlossacker 22 - Tel.: 02166-59773
Beisitzerin = Irmgard Bautz - Auf dem Damm 101 - Tel.: 02166-57278
Beisitzer = Walter Müllers
Beisitzer = Norbert Degen - Verdi Str. 6
Tel.: 02166-52259
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Es gibt sie wieder, die Aufkleber von Wickrath!
Aufkleber 0,50 €uro
Auch die DVD "Kleine Liebe"
Heimatfilm von Karl-Heinz Wolf
ist wieder zu erhalten!
DVD "Brückenerneuerung 1981/82" im Schloßpark von Dipl.Ing. Manfred Mandelartz
Diese DVD läuft ca. 40 Minuten und ist ein MUSS für jeden Wickrather Heimatfreund!
Für 10 €uro zu bekommen bei Bruno Post Stadt-Sparkasse-Mönchengladbach - Wickrath
Aktuelles und Termine
Dr. Axel Bieling in persönlicher Sache
„Seit wenigen Tagen weile ich nun siebzig Jahre auf dieser Erde, davon übrigens siebenundvierzig in Wickrath. Dies ist ein Zeitpunkt, die Weichen zu stellen und im Rest meines Lebens mehr Gewicht auf meine Hobbys und Interessen zu legen.
Ich möchte also nach sechsunddreißig Jahren Vorstandsarbeit in den Funktionen Schriftführer (15 Jahre), stellvertretender Vorsitzender (13 Jahre) und Vorsitzender (8 Jahre) nunmehr „in den Ruhestand treten“. Mein halbes Leben war dem Heimatverein gewidmet, jetzt kommt eine ruhigere Zeit!
Ich werde mich von Ihnen in der JHV in meiner Ansprache rückblickend verabschieden, oder Sie sich von mir, wie man es sehen will. Dem neuen Vorstand wünsche ich eine glückliche Hand, immer den Blick fest auf die Weiterentwicklung von Wickrath gerichtet.“
Jahreshauptversammlung am Freitag, 16. März 2012
Um 19:30 Uhr im Hotel Frambach, 41189 Wickrath, Beckrather Straße
Tagesordnung:
1. Begrüßung, Gedenken der Verstorbenen und Eröffnung der Versammlung
2. Abstimmung über die Tagesordnung
3. Bericht des Vorsitzenden
4.a) Bericht des Kassierers
4.b) Bericht der Kassenprüfer
5.a) Genehmigung des Jahres- und Kassenberichtes
5.b) Entlastung des Vorstandes
5.c) Ergänzungswahl der Kassenprüfer
5.d) Beschlußfassung zum Mitgliederbeitrag
5.e) Beschlußfassung zum Haushaltsplan
6. Aufstellung und Abstimmung des Jahresprogramms 2012
7. Wahlen zum Vorstand
7.1 Vorsitzender – bisher: Dr. Axel Bieling
7.2 stv. Vorsitzender – Prof. Dr. Knut Jacobi
7.3 Schriftführer – Hubert Hack
7.4 Kassierer – Bruno Post
7.5 Pressewart – vakant (komm. Hubert Hack)
7.6 Beisitzer – Irmgard Bautz, Hildegard Krane, Norbert Degen
8. Verschiedenes
9. Vortrag
10. Verabschiedung
Jahresprogramm für 2012
Sonntag, 15. Januar – 11:00 Uhr – Neujahrsgespräche – Nassauer Stall
Freitag, 16. März – 19:30 Uhr – Jahreshauptversammlung – Frambach
Mittwoch, 18. April – 15:00 Uhr – Plattdeutsche Lieder – Nassauer Stall
Samstag, 19. Mai – 16:00 Uhr – Musikwoche, offenes Singen – Altenheim
Sonntag, 20. Mai – 17:00 Uhr – Musikwoche, Singen der Chöre – Nassauer Stall
Dienstag, 22. Mai – 17:00 – Musikwoche, Nachwuchs – Nassauer Stall
Donnerstag, 24. Mai – 19:00 Uhr – Musikwoche, Klassik – Nassauer Stall
Pfingst-Sonntag, 27. Mai – 11:00 Uhr – Musikwoche, Familien-Picknick – Pleasure Ground
Samstag, 28. Juli – 11:00 Uhr – 37. Fest am See – Schloßallee
Sonntag, 29. Juli – 11:00 Uhr – 37. Fest am See – Schloßallee
Sonntag, 19. August – 14:00 Uhr – 6. Kinderfest – Pleasure Ground
Donnerstag, 25. Oktober – 19:00 Uhr – Plattdeutscher Abend – Frambach
Samstag, 17. November – 16:30 – Kranzniederlegung am Ehrenmal – Ehrenfriedhof
Sonntag, 26. Dezember – 15:00 Uhr – 7. Wickrather Weihnachtsgespräche – Nassauer Stall
Der Wickrather Wasserturm ist bald Vergangenheit!
Da das eingesparte Geld der Kreiswasserwerke für die Restaurierung nach Wickrath fließen soll, ist der Wickrather Heimat- und Verkehrsverein e.V. dem Aufruf des Bezirksvorstehers Arno Oellers nachgekommen und reicht folgen Vorschlag ein:
Aufruf des Heimat- und Verkehrsvereins Wickrath e.V. zur Verwendung der durch den Abriß des Wickrather Wasserturms eingesparten Sanierungskosten.
Die Bezirksvertretung des Stadtbezirks West und der Rat der Stadt Mönchengladbach haben dem von den Kreiswerken Grevenbroich beabsichtigten Abriß des Wasserturms Wickrath grundsätzlich zugestimmt unter der Voraussetzung, daß die durch den Abriß eingesparten Sanierungskosten für gemeinnützige Zwecke in Wickrath verwendet werden.
Die Bezirksvertretung hat die Bürger aufgefordert, Vorschläge für die Verwendung dieser Mittel zu machen.
Der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath hat stets betont, daß er für sich selbst keinen Anteil an diesem Geld beansprucht. Gleichwohl will er sich mit einem Vorschlag an der Diskussion um seine Verwendung beteiligen:
Nach deren Vorstellung soll das Geld so verwendet werden, daß es
- In vollem Umfang im Stadtteil Wickrath bleibt,
- nicht nur einzelnen Gruppen, sondern allen Bürgern zugute kommt,
- nicht verzettelt, sondern für einen einheitlichen Zweck verwendet wird und
- in etwas Dauerhaftes und Bleibendes investiert wird.
Wickrath wird mit dem Wasserturm eines seiner Wahrzeichen verlieren. Dieser Verlust bietet aber zugleich die vielleicht letzte Chance, ein anderes Wahrzeichen Wickraths vor dem gleichen Schicksal zu bewahren:
Das Kreuzherrenkloster im Ortszentrum von Wickrath.
Das Kreuzherrenkloster ist nach dem Schloß das wohl wichtigste Baudenkmal von Wickrath. Es ist untrennbar mit der Geschichte Wickraths verbunden und ist durch seine Lage mitten im Herzen des Ortes allen Bewohnern vertraut.
Die Stadt Mönchengladbach ist Eigentümerin des Kreuzherrenklosters. Es wird derzeit nicht sinnvoll genutzt. (Ausgenommen: „Sitzungssaal“) Es ist in sehr schlechtem baulichem Zustand. Eine Sanierung ist dringend notwendig, wenn das historische Gebäude nicht dem Verfall preisgegeben werden soll.
Es darf nicht soweit kommen, daß irgendwann – wie beim Wasserturm – nur noch der Abriß bleibt.
Der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath schlägt daher vor, die durch den Abriß des Wasserturms eingesparten Mittel in einen zweckgebundenen Sonderfonds einzubringen mit dem Ziel, das Gebäude des Kreuzherrenklosters auf Dauer zu sanieren und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.
Als Rechtsform bietet sich die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung an. Denkbar wäre aber auch die Gründung eines Fördervereins oder jede andere Lösung, die sicherstellt, daß das Geld in vollem Umfang für diesen Zweck verwendet wird.
Unerläßliche Voraussetzung wäre natürlich, daß bei der Stadt Mönchengladbach als Eigentümer der politische Wille zur Rettung des Kreuzherrenklosters vorhanden ist.
Die Stadt muß sich zum Ziel der Sanierung des Kreuzherrenklosters bekennen und deren technische Durchführung übernehmen.
Der Heimat- und Verkehrsverein ist sich bewußt, daß die Stadt in der derzeitigen Finanzlage nicht in der Lage ist, die für die Sanierung des Gebäudes notwendigen Mittel aus eigener Kraft aufzubringen. Ebenso ist sich der HuVV bewußt, daß auch das von den Kreiswerken Grevenbroich zu erwartende Geld allein für dieses große Ziel nicht ausreichen wird.
Wenn das Kreuzherrenkloster erhalten bleiben soll, muß daher zu diesem Startkapital durch bürgerschaftliches Engagement noch mehr Geld hinzukommen.
Der Heimat- und Verkehrsverein ist dazu bereit, in den kommenden Jahren aktiv daran mitzuarbeiten, weitere Mittel für den Sanierungsfonds zusammenzubringen, und ruft alle Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen unseres Stadtbezirks auf, sich daran als Spender, Sponsoren oder mit Veranstaltungen zu beteiligen.
Wenn alle Bürger jetzt diese Chance ergreifen, haben sie die einmalige Möglichkeit, ein wirkliches Schmuckstück des alten Wickrath für kommende Generationen zu erhalten.
Welche Verwendung das Kreuzherrenkloster dann nach seiner Sanierung finden wird, ist eine zweite Frage, die die Stadt als Eigentümer gemeinsam mit den Bürgern zu beantworten haben wird.
Sicherlich wäre eine gemeinnützige Verwendung wünschenswert.
Aus der Sicht des Heimat- und Verkehrsvereins wäre das Kreuzherrenkloster der ideale Ort für ein Heimatmuseum, das von allen Heimatvereinen der alten Gemeinde Wickrath gemeinsam betrieben werden könnte.
Diese Frage ist aber letztendlich sekundär. Auch jede andere Verwendung, die wirtschaftlich sinnvoll ist und den Erhalt des Gebäudes auf Dauer sicherstellt, erscheint möglich.
Allein entscheidend ist, daß das Kreuzherrenkloster erhalten bleibt und nicht das gleiche Schicksal wie der Wasserturms erleidet.
Wickrath wird ein Wahrzeichen verlieren.
Laßt uns gemeinsam ein anderes retten!
Jahreshauptversammlung (JHV) des Heimat- und Verkehrsvereins Wickrath
Am 25. März 2011 fand im Hotel Frambach die JHV des Wickrather Heimat- und Verkehrsvereins statt. Es waren knapp 10 % der eingeladenen Mitglieder anwesend.
eröffnete die Versammlung mit dem Todengedenken und dem Jahresbericht des Vorsitzenden. Hier konnte er von den Veranstaltungen in 2010 nur Positives berichten. Der aus Wickrath nicht mehr weg zu denkende Nassauer Stall, der in der Verwaltung des Vereins liegt, bringt auch viel Arbeit mit sich. Im Jahre 2010 war er 52 Mal vermietet. Davon waren 32 Ausstellungen und 20 Privatveranstaltungen. Auch für das Jahr 2011 gibt es schon 55 Verträge. Davon sind z.Z. 36 Ausstellungen und 19 Privatveranstaltungen. Auch für 2012 sind schon 21 Termine notiert. Darüber hinaus wird noch nichts festgemacht, um die Chancen für andere Bewerber zu wahren.
Ein Schwerpunkt ist die Musikwoche. Diese wird von Norbert Degen betreut. Der Besuch der meisten Veranstaltungen ist frei. Leider muß für die Musikveranstaltung im „Roten Krokodil“ Eintritt verlangt werden, da hier große Kosten für z.B. Technik, Beleuchtung, Klavier usw. entstehen.
Auch das Kinderfest im Schloßpark erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dieses Fest steht unter der Obhut von . Zur Unterstützung können sich auch noch gerne andere Personen melden.
Nun folgte der Kassenbericht vom Kassierer Bruno Post. Dieser konnte von einer sehr positiven Kassenlage sprechen. Die Kasse wurde geprüft von Peter Henk und Karl-Heinz Stuhlweißenburg. Beide hätten sich sehr bemüht, in den Büchern und Rechnungsbelegen Unregelmäßigkeiten zu finden. Das ist ihnen nicht gelungen. Sogar das Geld liegt sicher auf der Bank.
Nach diesen Berichten konnte der Vorstand entlastet werden, was auch einstimmig geschah. Der Haushalts- und Veranstaltungsplan 2011 erhielt die Zustimmung der Versammlung. Der Jahresbeitrag bleibt auch weiterhin auf 10 Euro bestehen.
Wie im letzten Jahr von der Versammlung angeregt, konnte aus finanziellen und bautechnischen Gründen, das Kreuzherrenkloster nicht zum Heimatmuseum umfunktioniert werden. Der Vorstand verfolgt z.Z. einen „neuen Weg", worüber aber noch nicht öffentlich gesprochen werden kann.
Da Karl-Heinz Stuhlweißenburg als Kassenprüfer turnusmäßig ausschied, wurde für die nächsten zwei Jahre mit Günter Hahn ein neuer Kassenprüfer gewählt. Weitere Neuwahlen standen für 2011 nicht auf der Tagesordnung.
Das Thema Wasserturm wurde kurz angerissen. Da er auf Wickrathberger Gebiet steht (was vorher niemand interessiert hat!), muß auch der Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg gehört werden. Da aber unsere Bezirksvertretung sich für das Geld und gegen die Erhaltung des Wickrather Wahrzeichens entschieden hat, wird der Wasserturm wohl in Kürze abgerissen.
Dr. Axel Bieling bemerkte zu diesem Thema: „Der HuVV Wickrath wird sich nicht um Gelder aus dem Topf „Wasserturmgeld“ bemühen. Wenn allerdings das gesamte Geld für die Restaurierung des Kreuzherrenklosters verwendet würde, wäre der Heimatverein dabei.
Unter Punkt „Verschiedenes“ sprach der Vorsitzende noch kurz über den Wunsch der Wickrather Schützengesellschaft, wieder die Tradition des „Maibaumsetzens“ zu pflegen. Das wurde von der Versammlung positiv aufgenommen und befürwortet.
Im Anschluß an die Regularien hielt Heinz-Gerd Wöstemeyer einen sehr interessanten Vortrag über „60 Jahre Niersbote“.
Mit Unterstützung einer Foto-Schau beschrieb er den Werdegang vom 28. September 1951 bis heute. Dazu hat er das Mönchengladbacher Stadtarchiv besucht und von einigen alten Ausgaben Fotos gemacht.
INFO: Alle Ausgaben des Niersboten sind im Stadtarchiv in gebundener Form erhalten. Sie können dort eingesehen werden.
Kein Aprilscherz: Der 1. April 2011 war für den HuVV ein weiterer Meilenstein, Kassierer Bruno Post konnte mit dem Bezirksvorsteher „West“, Arno Oellers, das 450. Mitglied für den Heimatverein aufnehmen! Weitere Mitglieder sind herzlichst willkommen.
Aktueller Mitgliederstand am 10. April 2011 war 453 Mitglieder
Kurzporträt der Sopranistin Annina Joly
Die Sopranistin Annina Joly sang sich am Freitag, 27. Juli 2007 auf der Terrasse des Wickrather Schloß-Restaurants in die Herzen der Wickrather!
1984 begann sie ihre Gesangsausbildung in Monheim/Rhld.
Professionelle Gesangspädagogen übernahmen 1987 die Aus- und Weiterbildung ihrer Stimme.
Mit Beginn der Saison 1990/91 wurde Sie Mitglied im Opern-Extrachor der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach (VSB).
Annina Joly ist nun wohnhaft in Mönchengladbach. Kurz nach Beginn der Gesangsausbildung 1985, begann sie ihren musikalischen Werdegang als Sängerin bei Hochzeiten und Familienfeiern. In der Zwischenzeit hat sie ein sehr breites Repertoire einstudiert.
Angefangen bei einfachen Liedern der "wirklichen" Volksmusik, singt sie geistliche Lieder, Arien aus Oratorien, Opern, Singspielen und Operetten, Musicalsongs und Popballaden. Außerdem gehören auch Songs aus der Welt des Films, der anspruchsvollen Popmusik, der Swing - und Bluesära zu ihrem Repertoire.
Mehr über Annina Joly lesen Sie hier.
 | | Karl-Heinz Wolf + Wickrath |
Leider ist Karl-Heinz Wolf am 1. November 2006 verstorben.
Wickrath hat einen "GROSSEN" Heimatfotografen verloren!!
"Kleine Liebe" hatte Premiere
Bericht aus Niersbote Nr.: 47 / 1985
500 begeisterte Zuschauer -
Zweite Aufführung Anfang 1986
Der 2. Wickrather Heimatfilm hatte Premiere. Mehr als 500 Wickrather, teils von weither angereist, Bürgermeister Hans Segschneider, Bezirksvorsteher Konrad Bäumer, Verwaltungsstellenleiter Hans-Josef Pisters, Abteilungsleiter der Stadt, Ratsherren und Bezirksvertreter kamen, um die Uraufführung des Streifens "Kleine Liebe zu einem Ort, den man nicht vergißt" im musisch bemerkenswert gestalteten Foyer der Realschule Wickrath mitzuerleben.
Der Film, gedreht und mit Musik unterlegt von Karl-Heinz Wolf, Text Kurt Jacobi, Hans-Willi Gilles und Irmgard Bautz, Sprecher Harald Krummbein, erwies sich als eine hervorragende Dokumentation über den Stadtteil Wickrath, als ein Streifen, wie er bis dato in der Großstadt Mönchengladbach vergleichsweise noch über keinen Stadtteil gedreht worden ist.
Thematisch und fotografisch mit Akribie und Können gestaltet, berichtet der Film über vieles, angefangen von der Historie der ehemaligen "Freien Reichsherrlichkeit" bis zur aktuellen Gegenwart. Geschichtliche Fakten, landschaftliche Schönheiten, Traditionsbewußtsein, die Moderne mit Industriepark und Landwirtschaft, Vereinsleben, Bürgerfeste und die Bedrohung des Ortes Wanlo durch die Braunkohle sowie die Aktivitäten von Vereinen beeindruckte.
60 Minuten lang schauten die Premierenbesucher gebannt auf 700 m Film (16 mm in Farbe) und spendeten zum Abschluß frenetisch Beifall. HuVV - Vorsitzender Kurt Jacobi, auf dessen Intention hin der Film gedreht wurde, entschloß sich spontan, den Streifen im Januar 1986 (wahrscheinlich 17. Januar) noch einmal in Wickrath in der HuVV - Veranstaltung zur Aufführung zu bringen.
Da der Film nicht nur den Ort Wickrath, sondern alle Ortschaften des X. Bezirkes tangiert, werden schon in absehbarer Zeit die örtlichen Heimatvereine und andere Gemeinschaften den Streifen vor Ort präsentieren.
Der Glanz der Premiere erscheint Insidern nur in dem einen Gedanken etwas getrübt, daß der HuVV Wickrath bezüglich der Kosten für den Film noch mit etwa 2.000 DM in den roten Zahlen steht.
Angesichts des Erfolges hofft man auf Mäzene.
Wickrather Chronik von "Husmann – Trippel"
Viele Wickrather erwähnen, wenn sie etwas aus alter Zeit erzählen: Husmann / Trippel.
Das ist kein Doppelname, wie viele vermuten! Hinter den Namen stecken zwei Heimatkundler um 1900.
Joseph Husmann wurde am 03.12. 1864 in Furth/Aachen geboren. Am 24.08.1887 empfing er in Köln die Priesterweihe. Oberpfarrer von Wickrath war er vom 13.11.1903 bis 1917. Gestorben ist er am 23.10.1933 in Aachen.
Theodor Trippel wurde am 22. August 1869 in Damm / Kreis Grevenbroich geboren.
Von Oktober 1904 bis Oktober 1911 Lehrer an der zweiklassigen Volksschule in Wickrathhahn und Lokalberichtserstatter. An der kath. Volksschule in Mülfort war er von November 1911 bis bis Dezember 1913 Schulleiter. Im Januar 1914 wurde er Hauptlehrer und Rektor an der kath. Volksschule in Güdderath, wo er auch wohnte. Er starb am 5. April 1921.
Im Jahre 1909 schrieben diese Beiden das Buch „Geschichte der ehemaligen Herrlichkeit bezw. Reichsgrafschaft und Pfarre Wickrath, 1. Teil bis 1491. Zwei Jahre später schrieben beide den 2. Teil bis zur Gegenwart (1911).
Die Bücher von diesen beiden Heimatkundlern gibt es leider nicht mehr. Der Niersbote hat in den [19]70er Jahren Nachdrucke im Niersboten veröffentlicht. Diese konnte man sammeln und selbst zu einem Buch zusammenheften. Aber auch davon gibt es leider keine mehr von.
Zusammen mit dem "Antiquariat am St. Vith" in Mönchengladbach ließ der HuVV Wickrath eine Neuauflage in Faksimiledruck herstellen. Beide Bände wurden zu einem Buch zusammengefaßt und mit einem Vorwort von MdB Herrn Dr. Günter Krings versehen. Für die Wickrather Heimatfreunde ist es ein "Muß" dieses Buch zu besitzen und zu lesen. Leider ist dieses Buch auch schon wieder AUSVERKAUFT
Das Buch: SCHLOSS WICKRATH
 | | Schloss Wickrath |
Der Autor:
Dr. phil. Karl-Heinz Schumacher wurde 1958 in Stolberg / Rhld. geboren. Er studierte Geographie, Kunstgeschichte und Pädagogik an der Rhein. Westf. Technischen Hochschule in Aachen. Seine Dissertation befasste sich mit der Thematik "Geographische Analysen der baulichen Verwendung von Natursteinen in der Eifel." Seit 1989 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Mönchengladbach und leitete diese seit 1998. Seit 2002 leitet er die Abteilung Denkmalschutz des Fachbereiches Bauordnung und Denkmalschutz der Stadt Mönchengladbach.
Die Idee zu diesem Werk ist während der umfangreichen Vorarbeiten und Recherchen anläßlich der „EUROGA 2002 plus“ entstanden. Der Inhalt beschreibt mit zahlreichen Bildern, Plänen und Abbildungen die Entstehung und Entwicklung des Schlosses Wickrath. Der zeitliche Schwerpunkt liegt dabei im 19. und 20. Jahrhundert. Auch längst abgerissene Gebäudeteile werden in Wort und Bild vorgestellt.
Inhalt:
Vorwort – Einführung – Burg Wickrath – Schloß Wickrath – Wilhelm Otto Friedrich von Quadt – Plan du Chateau de Wyckradt – Zeichnungen aus dem Musterbuch des Matthieu Soiron – Wickrath und Umgebung 1806/07 – General Plan der in den Schloßgebäuden zu Wickrath einzurichtenden Caserne für 2 Escadron Reitery – Wickrath, Urkarte 1819/20 – Topographische Karte Mönchengladbach, 1844 – Herrenhaus Schloß Wickrath – Landstallmeisterhaus – Pferdekopfbrücke – Reithallen in den Außenhöfen – Vorburg mit versumpften Weihern – Gestüt Wickrath – Nassauer Stall – Muster-Entwurf zu einem Hengstestalle für Königliche Land Gestüte – Abreiteplatz und Stallungen auf der Ewigkeit – Hengstparade – Reste der Vagedes-Anbauten – Giebelreliefs an den Mittelbauten der Vorburg – Schloß Wickrath - der Außenanstrich: Rot oder Gelb – Schloßpark Wickrath – Karottebrücke – EUROGA 2002plus
Anhang:
Beschreibung des herrschaftlichen Schlosses zu Wickrath –
Angestellte des Kaiserlich-französischen Hengstdepots und Gestüts 1808 - 1814 –
Leiter des Rheinischen Landgestüts in Wickrath –
Vorsitzende des Rheinischen Pferdestammbuchs –
Quellen und Literaturverzeichnis.
Das Buch hat 72 Inhaltsseiten und zwei beidseitig bedruckte Faltpläne als Beilage.
Preis : Das Buch kostet 14,95 Euro.
Das Buch ist zu beziehen über den Buchhandel (ISBN 3-00-012882-4)
Oder über den Heimat- und Verkehrsverein Wickrath (eMail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
)
oder 02166 - 57781 = Vorsitzender HuVV Dr. Axel Bieling.
Oder bei Bruno Post, Stadtsparkasse Mönchengladbach – Wickrath.
Es sind nur noch wenige Bücher da!!
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