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Wickrath Heimatverein
Vorstand HuVV Wickrath
FOTO-GALERIE
Das Buch: SCHLOSS WICKRATH
Neugründung eines „Wickrather Geschichtskreises“
Der Wickrather Wasserturm ist bald Vergangenheit
Das Kreuzherrenkloster im Ortszentrum von Wickrath
Heimatfreund Karl-Heinz Wolf
Wickrather Chronik von "Husmann – Trippel"

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Der Schaukasten am Wickrather Markt
wird von Heinz-Josef Katz verwaltet.



Marlene / Heinz-Josef Katz, berichten seit dem 1. Oktober 2018
im RHEINISCHEN SPIEGEL Brauchtum / Mönchengladbach


Der Nassauer Stall wird vom HuVV verwaltet.
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Übrigens, sind Sie schon Mitglied im
Heimat- und Verkehrsverein Wickrath ???

Mit 10 € sind Sie dabei.

[10 € = 0,83 € im Monat - oder 0,03 € pro Tag !!!!!]


Vorstand Heimat- und Verkehrsverein Wickrath eV

Ehrenvorsitzender = Ernst Heinen

Vorsitzender = Ulrich Mones - Wickrathhahner Straße 26
Tel.: 02166-56602
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2. Vorsitzender = Prof. Dr. jur. Knut Jacobi

Kassierer = Heiko Schnitzler

Schriftführer / Pressewart = Hubert Hack

Beisitzerin = Hildegard Krane

Beisitzerin = Irmgard Bautz

Beisitzer = Bernhard Magiera

Beisitzer = Norbert Degen

Beisitzer = Kurt Eitel

Beisitzerin = Gisela Pruß

Beisitzer = Achim Schillings


DVD "Brückenerneuerung 1981/82" im Schloßpark von Dipl.Ing. Manfred Mandelartz

Diese DVD läuft ca. 40 Minuten und ist ein MUSS für jeden Wickrather Heimatfreund!
Für 10 €uro zu bekommen bei Bruno Post

Foto-Galerie

Fest am See 2015
Fest am See 2014
Jazz-Picknick 2014
Fest am See 2013 Fotos von "der-Chronist"

Neugründung eines „Wickrather Geschichtskreises“

In der Satzung des Heimat- und Verkehrsverein Wickrath ist u.a. zu lesen, daß der Verein den heimatkundlichen Gedanken, die Wahrung der Tradition der alten Reichsherrlichkeit Wickrath pflegt und durch Herausgabe von Bildbänden, Neuauflage und Fortschreibung der Geschichte Wickraths das Interesse der Wickrather Bevölkerung an der Tradition erhält.

Nach der Jahreshauptversammlung am 16. März 2012 hat der Vorstand, unter der neuen Leitung von Ulli Mones, sich entschieden, einen „Wickrather Geschichtskreis“, unter der Leitung von Hildegard Krane zu gründen. Das ist dann eine Gruppe im HuVV-Wickrath.


Der Wickrather Wasserturm ist bald Vergangenheit!

Da das eingesparte Geld der Kreiswasserwerke für die Restaurierung nach Wickrath fließen soll, ist der Wickrather Heimat- und Verkehrsverein e.V. dem Aufruf des Bezirksvorstehers Arno Oellers nachgekommen und reicht folgen Vorschlag ein:

Aufruf des Heimat- und Verkehrsvereins Wickrath e.V. zur Verwendung der durch den Abriß des Wickrather Wasserturms eingesparten Sanierungskosten.

Die Bezirksvertretung des Stadtbezirks West und der Rat der Stadt Mönchengladbach haben dem von den Kreiswerken Grevenbroich beabsichtigten Abriß des Wasserturms Wickrath grundsätzlich zugestimmt unter der Voraussetzung, daß die durch den Abriß eingesparten Sanierungskosten für gemeinnützige Zwecke in Wickrath verwendet werden.

Die Bezirksvertretung hat die Bürger aufgefordert, Vorschläge für die Verwendung dieser Mittel zu machen.

Der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath hat stets betont, daß er für sich selbst keinen Anteil an diesem Geld beansprucht. Gleichwohl will er sich mit einem Vorschlag an der Diskussion um seine Verwendung beteiligen:

Nach deren Vorstellung soll das Geld so verwendet werden, daß es
- In vollem Umfang im Stadtteil Wickrath bleibt,
- nicht nur einzelnen Gruppen, sondern allen Bürgern zugute kommt,
- nicht verzettelt, sondern für einen einheitlichen Zweck verwendet wird und
- in etwas Dauerhaftes und Bleibendes investiert wird.

Wickrath wird mit dem Wasserturm eines seiner Wahrzeichen verlieren. Dieser Verlust bietet aber zugleich die vielleicht letzte Chance, ein anderes Wahrzeichen Wickraths vor dem gleichen Schicksal zu bewahren:

Das Kreuzherrenkloster im Ortszentrum von Wickrath.

Das Kreuzherrenkloster ist nach dem Schloß das wohl wichtigste Baudenkmal von Wickrath. Es ist untrennbar mit der Geschichte Wickraths verbunden und ist durch seine Lage mitten im Herzen des Ortes allen Bewohnern vertraut.

Die Stadt Mönchengladbach ist Eigentümerin des Kreuzherrenklosters. Es wird derzeit nicht sinnvoll genutzt. (Ausgenommen: „Sitzungssaal“) Es ist in sehr schlechtem baulichem Zustand. Eine Sanierung ist dringend notwendig, wenn das historische Gebäude nicht dem Verfall preisgegeben werden soll.
Es darf nicht soweit kommen, daß irgendwann – wie beim Wasserturm – nur noch der Abriß bleibt.
Der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath schlägt daher vor, die durch den Abriß des Wasserturms eingesparten Mittel in einen zweckgebundenen Sonderfonds einzubringen mit dem Ziel, das Gebäude des Kreuzherrenklosters auf Dauer zu sanieren und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.

Als Rechtsform bietet sich die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung an. Denkbar wäre aber auch die Gründung eines Fördervereins oder jede andere Lösung, die sicherstellt, daß das Geld in vollem Umfang für diesen Zweck verwendet wird.

Unerläßliche Voraussetzung wäre natürlich, daß bei der Stadt Mönchengladbach als Eigentümer der politische Wille zur Rettung des Kreuzherrenklosters vorhanden ist.

Die Stadt muß sich zum Ziel der Sanierung des Kreuzherrenklosters bekennen und deren technische Durchführung übernehmen.

Der Heimat- und Verkehrsverein ist sich bewußt, daß die Stadt in der derzeitigen Finanzlage nicht in der Lage ist, die für die Sanierung des Gebäudes notwendigen Mittel aus eigener Kraft aufzubringen. Ebenso ist sich der HuVV bewußt, daß auch das von den Kreiswerken Grevenbroich zu erwartende Geld allein für dieses große Ziel nicht ausreichen wird.

Wenn das Kreuzherrenkloster erhalten bleiben soll, muß daher zu diesem Startkapital durch bürgerschaftliches Engagement noch mehr Geld hinzukommen.

Der Heimat- und Verkehrsverein ist dazu bereit, in den kommenden Jahren aktiv daran mitzuarbeiten, weitere Mittel für den Sanierungsfonds zusammenzubringen, und ruft alle Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen unseres Stadtbezirks auf, sich daran als Spender, Sponsoren oder mit Veranstaltungen zu beteiligen.

Wenn alle Bürger jetzt diese Chance ergreifen, haben sie die einmalige Möglichkeit, ein wirkliches Schmuckstück des alten Wickrath für kommende Generationen zu erhalten.

Welche Verwendung das Kreuzherrenkloster dann nach seiner Sanierung finden wird, ist eine zweite Frage, die die Stadt als Eigentümer gemeinsam mit den Bürgern zu beantworten haben wird.

Sicherlich wäre eine gemeinnützige Verwendung wünschenswert.

Aus der Sicht des Heimat- und Verkehrsvereins wäre das Kreuzherrenkloster der ideale Ort für ein Heimatmuseum, das von allen Heimatvereinen der alten Gemeinde Wickrath gemeinsam betrieben werden könnte.

Diese Frage ist aber letztendlich sekundär. Auch jede andere Verwendung, die wirtschaftlich sinnvoll ist und den Erhalt des Gebäudes auf Dauer sicherstellt, erscheint möglich.

Allein entscheidend ist, daß das Kreuzherrenkloster erhalten bleibt und nicht das gleiche Schicksal wie der Wasserturms erleidet.

Wickrath wird ein Wahrzeichen verlieren.
Laßt uns gemeinsam ein anderes retten!


Heimatfreund Karl-Heinz Wolf

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Leider ist Karl-Heinz Wolf am 1. November 2006 verstorben.

Wickrath hat einen "GROSSEN" Heimatfotografen verloren!!




"Kleine Liebe" hatte Premiere

Bericht aus Niersbote Nr.: 47 / 1985

500 begeisterte Zuschauer -
Zweite Aufführung Anfang 1986



Der 2. Wickrather Heimatfilm hatte Premiere. Mehr als 500 Wickrather, teils von weither angereist, Bürgermeister Hans Segschneider, Bezirksvorsteher Konrad Bäumer, Verwaltungsstellenleiter Hans-Josef Pisters, Abteilungsleiter der Stadt, Ratsherren und Bezirksvertreter kamen, um die Uraufführung des Streifens "Kleine Liebe zu einem Ort, den man nicht vergißt" im musisch bemerkenswert gestalteten Foyer der Realschule Wickrath mitzuerleben.

Der Film, gedreht und mit Musik unterlegt von Karl-Heinz Wolf, Text Kurt Jacobi, Hans-Willi Gilles und Irmgard Bautz, Sprecher Harald Krummbein, erwies sich als eine hervorragende Dokumentation über den Stadtteil Wickrath, als ein Streifen, wie er bis dato in der Großstadt Mönchengladbach vergleichsweise noch über keinen Stadtteil gedreht worden ist.

Thematisch und fotografisch mit Akribie und Können gestaltet, berichtet der Film über vieles, angefangen von der Historie der ehemaligen "Freien Reichsherrlichkeit" bis zur aktuellen Gegenwart. Geschichtliche Fakten, landschaftliche Schönheiten, Traditionsbewußtsein, die Moderne mit Industriepark und Landwirtschaft, Vereinsleben, Bürgerfeste und die Bedrohung des Ortes Wanlo durch die Braunkohle sowie die Aktivitäten von Vereinen beeindruckte.

60 Minuten lang schauten die Premierenbesucher gebannt auf 700 m Film (16 mm in Farbe) und spendeten zum Abschluß frenetisch Beifall. HuVV - Vorsitzender Kurt Jacobi, auf dessen Intention hin der Film gedreht wurde, entschloß sich spontan, den Streifen im Januar 1986 (wahrscheinlich 17. Januar) noch einmal in Wickrath in der HuVV - Veranstaltung zur Aufführung zu bringen.

Da der Film nicht nur den Ort Wickrath, sondern alle Ortschaften des X. Bezirkes tangiert, werden schon in absehbarer Zeit die örtlichen Heimatvereine und andere Gemeinschaften den Streifen vor Ort präsentieren.

Der Glanz der Premiere erscheint Insidern nur in dem einen Gedanken etwas getrübt, daß der HuVV Wickrath bezüglich der Kosten für den Film noch mit etwa 2.000 DM in den roten Zahlen steht.
Angesichts des Erfolges hofft man auf Mäzene.

Wickrather Chronik von "Husmann – Trippel"

Viele Wickrather erwähnen, wenn sie etwas aus alter Zeit erzählen: Husmann / Trippel.
Das ist kein Doppelname, wie viele vermuten! Hinter den Namen stecken zwei Heimatkundler um 1900.

Joseph Husmann wurde am 03.12. 1864 in Furth/Aachen geboren. Am 24.08.1887 empfing er in Köln die Priesterweihe. Oberpfarrer von Wickrath war er vom 13.11.1903 bis 1917. Gestorben ist er am 23.10.1933 in Aachen.

Theodor Trippel wurde am 22. August 1869 in Damm / Kreis Grevenbroich geboren. Von Oktober 1904 bis Oktober 1911 Lehrer an der zweiklassigen Volksschule in Wickrathhahn und Lokalberichtserstatter. An der kath. Volksschule in Mülfort war er von November 1911 bis bis Dezember 1913 Schulleiter. Im Januar 1914 wurde er Hauptlehrer und Rektor an der kath. Volksschule in Güdderath, wo er auch wohnte. Er starb am 5. April 1921.

Im Jahre 1909 schrieben diese Beiden das Buch „Geschichte der ehemaligen Herrlichkeit bezw. Reichsgrafschaft und Pfarre Wickrath, 1. Teil bis 1491. Zwei Jahre später schrieben beide den 2. Teil bis zur Gegenwart (1911).

Die Bücher von diesen beiden Heimatkundlern gibt es leider nicht mehr. Der Niersbote hat in den [19]70er Jahren Nachdrucke im Niersboten veröffentlicht. Diese konnte man sammeln und selbst zu einem Buch zusammenheften. Aber auch davon gibt es leider keine mehr von.

Zusammen mit dem "Antiquariat am St. Vith" in Mönchengladbach ließ der HuVV Wickrath eine Neuauflage in Faksimiledruck herstellen. Beide Bände wurden zu einem Buch zusammengefaßt und mit einem Vorwort von MdB Herrn Dr. Günter Krings versehen. Für die Wickrather Heimatfreunde ist es ein "Muß" dieses Buch zu besitzen und zu lesen. Leider ist dieses Buch auch schon wieder AUSVERKAUFT


Das Buch: SCHLOSS WICKRATH


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Der Autor:
Dr. phil. Karl-Heinz Schumacher wurde 1958 in Stolberg / Rhld. geboren. Er studierte Geographie, Kunstgeschichte und Pädagogik an der Rhein. Westf. Technischen Hochschule in Aachen. Seine Dissertation befasste sich mit der Thematik "Geographische Analysen der baulichen Verwendung von Natursteinen in der Eifel." Seit 1989 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Mönchengladbach und leitete diese seit 1998. Seit 2002 leitet er die Abteilung Denkmalschutz des Fachbereiches Bauordnung und Denkmalschutz der Stadt Mönchengladbach.

Die Idee zu diesem Werk ist während der umfangreichen Vorarbeiten und Recherchen anläßlich der „EUROGA 2002 plus“ entstanden. Der Inhalt beschreibt mit zahlreichen Bildern, Plänen und Abbildungen die Entstehung und Entwicklung des Schlosses Wickrath. Der zeitliche Schwerpunkt liegt dabei im 19. und 20. Jahrhundert. Auch längst abgerissene Gebäudeteile werden in Wort und Bild vorgestellt.

Inhalt:
Vorwort – Einführung – Burg Wickrath – Schloß Wickrath – Wilhelm Otto Friedrich von Quadt – Plan du Chateau de Wyckradt – Zeichnungen aus dem Musterbuch des Matthieu Soiron – Wickrath und Umgebung 1806/07 – General Plan der in den Schloßgebäuden zu Wickrath einzurichtenden Caserne für 2 Escadron Reitery – Wickrath, Urkarte 1819/20 – Topographische Karte Mönchengladbach, 1844 – Herrenhaus Schloß Wickrath – Landstallmeisterhaus – Pferdekopfbrücke – Reithallen in den Außenhöfen – Vorburg mit versumpften Weihern – Gestüt Wickrath – Nassauer Stall – Muster-Entwurf zu einem Hengstestalle für Königliche Land Gestüte – Abreiteplatz und Stallungen auf der Ewigkeit – Hengstparade – Reste der Vagedes-Anbauten – Giebelreliefs an den Mittelbauten der Vorburg – Schloß Wickrath - der Außenanstrich: Rot oder Gelb – Schloßpark Wickrath – Karottebrücke – EUROGA 2002plus

Anhang:
Beschreibung des herrschaftlichen Schlosses zu Wickrath –
Angestellte des Kaiserlich-französischen Hengstdepots und Gestüts 1808 - 1814 –
Leiter des Rheinischen Landgestüts in Wickrath –
Vorsitzende des Rheinischen Pferdestammbuchs –
Quellen und Literaturverzeichnis.

Das Buch hat 72 Inhaltsseiten und zwei beidseitig bedruckte Faltpläne als Beilage.
Preis: Das Buch kostet nur noch 10 Euro.
Das Buch ist zu beziehen über den Buchhandel (ISBN 3-00-012882-4)


Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. Oktober 2019 )