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Ina Menzer Archiv

* * * * Ina Menzer = Weltbeste Boxerin im Federgewicht * * * *

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Auf dieser Seite:

Ina's letzter Kampf
Ina Menzer eröffnete Cantina Nest in Mönchengladbach-Westend
Ina Menzer als WBC-Boxerin des Jahres 2009 geehrt
Ehrung verdienter Sportler in Mönchengladbach für 2009
Ina Menzer bei dm, Mönchengladbach-Rheydt
Ina Menzer ging in’s (Tier-) Heim
Interview Ina Menzer : Josef Katz
Interview: Rheinische Post mit Profi-Boxerin Ina Menzer


* Der letzte Kampf *


Bericht und Fotos des Kampfabends vom 24. September 2011
Ina Menzer : Ela „Bam Bam“ Nunez von Josef Katz

Erfolg beim Comeback – Ina Menzer siegt klar nach Punkten

Ina Menzer und Josef Katz
Ina Menzer und Josef Katz
Ina Menzer ist nach 14monatiger Pause erfolgreich in den Ring zurückgekehrt. Die Mönchengladbacherin gewann am Samstag im Rahmen des Kampfabends in Hamburg, im neuen Box-Gym, dem DIMA Sport-Center in Hamburg, gegen die US-Amerikanerin Ela „Bam Bam“ Nunez (33/USA) einstimmig nach Punkten (80:72, 79:73, 79:73).

Beim Wiegen, in Anwesenheit des neuen Universum Geschäftsführers Waldemar Kluch, wurden die Box-Fans, aber noch mehr Ina Menzer sehr überrascht, als ihre Gegnerin Ela Nunez mit dem Daumen über die Kehle fuhr.

Diese „Kopf-ab-Geste“ ist man beim Frauenboxen eigentlich nicht gewohnt. Außerdem ist das eine sehr unsportliche Geste!

Das kann die, etwas fettleibige, US-Amerikanerin zu Hause machen. Hierzulande ist das nicht üblich. Danach verließ Nunez den Ring, ohne mit Ina Menzer nochmals in die Kameras zu lächeln. Ina stand da, ohne genau zu begreifen, was da nun geschehen ist.

Am Samstag hat sich Ina Menzer für das ungebührliche Benehmen im Ring revanchiert. Die Mönchengladbacherin konterte ihre Gegnerin ruhig und mit gutem Auge immer wieder aus. Dabei ließ sie sich auch vom Ablenkmanöver der Gegnerin, die Ina Menzer immer wieder die Zunge rausstreckte und die Arme hochriß, nicht aus der Ruhe bringen.

Ela Nunez lobte Ina Menzer bei der Pressekonferenz für ihr kluges Boxen und die sehr schnellen Beine.

Ina war fast wieder die „Alte“. Dafür hat natürlich ihr Meistertrainer Michael Timm gesorgt. Beim Sparring mußte Ina sich schon beweisen und ihr wurde nichts geschenkt: ihr Partner war Vitali Tajbert. Allerdings war Ina selbst nicht mit sich zufrieden: „Ich muß noch schneller werden“.

Nach dem Sieg war für Ina aber noch lange nicht Schluß. Zuerst gratulierte natürlich ihr Mann und ihre Mutter. Dann überreichte Marlene Katz ihr zwei Tafeln der Lieblingsschokolade (LINDT). Nach der Gratulation von Josef Katz stürmten die Fans zu ihrer Lieblingsboxerin und mit dem Duschen war es für die nächste Stunde vorbei.

Die große Zahl der Fans haben Ina Menzer nicht vergessen und sind ihr treu geblieben. Das konnte man auch an der Stimmung während des Kampfes hören.
Immer wieder „Ina-Ina Rufe und „Klasse“ und „Weiter so!“.

3. Juli 2010 in der Porsche Arena Stuttgart

Ina Menzer verlor ihre drei WM-Gürtel
gegen Jeannine Garside aus Kanada.

Boxerin verlor gegen wilde Schlägerin

Nach den ersten Runden deutete sich an, daß Ina Menzer gegen Jeannine Garside nicht wie gewohnt in ihren Kampf kam. Die Mönchengladbacher Federgewichts-Weltmeisterin (Schöne Feder) fand bei ihrem 27. Profi-Kampf als Titelverteidigerin kein wirksames Mittel gegen die kanadische Gegnerin, die wild um sich schlagend, nach vorne ging. Noch eine Schwierigkeit war, daß Garside Rechtsauslegerin ist. Ina Menzer fand leider kein Mittel gegen diese Schlägerin und verlor den Kampf.

Ina Menzer begriff schon früh, daß sie diesen Kampf nicht mit ihrem gewohntem Stil gewinnen würde. Die Punkte der drei Kampfrichter wurden jeweils nach der dritten und siebten Runde bekannt gegeben. Von einem K.o.-Schlag in der letzten Runde, kann aber keine Rede sein: Ina Menzer rutschte auf dem feuchten Boden des Ringes aus und wurde auch nicht angezählt.

Jeannine Garside konnte den zehnten Sieg im 14. Kampf feiern und ist nunmehr vierfache Weltmeisterin. Vor dem Kampf hatte sie bereits den WIBA-Titel im Federgewicht inne.
Die Ungerechtigkeit: wenn Ina Menzer den Kampf gewonnen hätte, wäre der Gürtel nicht in ihren Besitz übergegangen.
So kann man sich natürlich ein "Hintertürchen" offen halten. Das kann sich aber beim Rückkampf ändern. Inas Management hatte bereits im Vorfeld einen Rückkampf für den Fall einer Niederlage vereinbart.

Ina Menzer kam sie mit der Rechtsauslage und dem von ihr als "unorthodox" empfundenem Stil der Kanadierin nie zurecht. "Ich habe das, was wir uns vorgenommen hatten, überhaupt nicht umsetzen können", sagte die Ex-Weltmeisterin im Interview. "Ich wollte mich viel bewegen, aus der Distanz treffen, habe mich aber statt dessen auf die Prügelei mit ihr eingelassen."

Auf die hohen Temperaturen in der Halle (die Klimaanlage funktionierte überhaupt nicht!) wollte Ina Menzer ihre Niederlage nicht schieben. "Ich war einfach nicht gut genug, auch wenn bei solchen Bedingungen das Boxen sehr erschwert und gesundheitsgefährdend war.", erklärte die Mönchengladbacherin. Im Ring wurden fast 50 Grad gemessen!

Schlimm wäre es gewesen, wenn Ina Menzer dennoch zur Siegerin erklärt worden wäre: "Vielen Box-Kolleginnen sind solche Kämpfe als Sieg zugesprochen worden. [ist noch nicht lange her] Ich bin lieber eine gute Verliererin als eine schlechte Siegerin", zeigte sie nach der Niederlage ihre Größe. "Ich muß mich bei meinem Trainer und meinen Fans entschuldigen. Das war eine schwache Vorstellung".

Wie immer am Ring, Inas Freundin und Presseberaterin Frauke Constantin aus Hamburg. Auch sie war sehr traurig nach dem Kampf.

Es waren viele ihrer Mönchengladbacher Fans nach Stuttgart gereist. So auch das Ehepaar Marlene und Josef Katz (der-Chronist) aus Wickrath, Inas Manager Paul-Uwe Thiel, Inas ehemalige Trainer bei „Faustkämpfer Mönchengladbach“ Waldemar Altergott und Oleg Ginkel, beide mit ihren Ehefrauen, Inas Schwiegereltern und natürlich Inas Mutter.

Liebe Ina, bei Deinen Fans bist Du weiterhin die Größte!!!

Promis am Ring:

Am 18. Juni war Ina Menzer im „Kölner Treff“ mit Bettina Böttinger. Ein weiterer Gast war der Schauspieler Walter Sittler. Der meinte, er habe noch nie einen Kampf am Ring gesehen. Daraufhin lud Ina ihn kurzerhand ein. Dieser Einladung ist Walter Sittler gefolgt und saß in vorderster Reihe.

Ina Menzer vor dem Kampf - Foto: Katz
Ina Menzer vor dem Kampf - Foto: Katz
Weitere „Promis“ waren Box-Legende René Weller mit seiner Lebensgefährtin Maria Dörk,
Marco Huck „Käpt’n Huck“, WBO-Weltmeister aus dem Sauerland-Boxstall,
Luan Krasniqi, ehemals Universum-Boxer und Europa-Meister.

Stimmen nach dem Kampf:

"Ich bin mit dieser Gegnerin einfach nicht zurechtgekommen", sagte Ina Menzer nach dem Schlagabtausch, der eher an einen Straßenkampf als an einen WM-Kampf erinnerte.

"Jeannine hat verdient gewonnen. Ich hätte aber gern das Rematch, um zu beweisen, daß ich doch besser boxen kann", sagte die Boxerin aus Mönchengladbach von Universum-Box-Promotion.

Jeannine Garside, die als Nr. 1 der unabhängigen Computerrangliste boxrec.com [ab Juli 2010 nun wirklich] inne hat (und nicht vorher!!), willigte spontan ein: "Durch den Sieg ist für mich ein Traum wahr geworden. Ina ist eine großartige Boxerin. Ich habe nichts gegen ein Rematch."

Weiter sagte sie: "Ich bin überwältig, ich habe es geschafft. Ich danke Ina für die Chance und für den tollen Kampf. Ina ist eine sehr harte Boxerin. Aber ich war heute die Bessere. Danke an Stuttgart, danke an Deutschland. Ihr habt mich toll behandelt."

Klaus-Peter Kohl: "Ina kann mehr als sie gezeigt hat. Natürlich ist die Enttäuschung jetzt groß. Aber Ina weiß, was sie falsch gemacht hat. Zusammen mit Michael Timm wird sie das jetzt analysieren und dann stärker als vorher zurückkommen. Davon bin ich überzeugt. Das Rematch wäre ein großartiger Kampf. Glückwunsch an die neue Weltmeisterin. Sie hat verdient gewonnen und einen tollen Auftritt hingelegt."

Waldemar Altergott, Inas Trainer von den "Faustkämpfer Mönchengladbach": "Ina hat nicht "klug" geboxt!"

Nationalhymne von Andrea Hörkens gesungen

Noch eine Mönchengladbacherin im Ring

Marco Huck - Luan Krasniqi - Hintergrund-Gladbacher Fans - Foto: Katz
Marco Huck - Luan Krasniqi - Hintergrund-Gladbacher Fans - Foto: Katz
Extra aus Mönchengladbach angereist war auch die Sopranistin Andrea Hörkens. Sie sang vor dem Kampf die Nationalhymnen Kanadas und Deutschlands. Von dieser Stimme und der Erscheinung war das gesamte Publikum begeistert. Das hatte auch das Fernsehpublikum noch nicht gehört.

Diesen Kontakt hatte Ina’s Manager Paul-Uwe Thiel hergestellt. "Das war schon lange mein Wunsch", sagte Ina Menzer, die mit ihrem Wunsch bisher bei Universum Box Promotion immer abgeblitzt war. "Es ist schon etwas besonderes, wenn die National-Hymne live gesungen wird."

Andrea Hörkens dazu: "Die Verantwortlichen haben sich ein Video von mir auf Youtube angesehen und ich habe ihnen eine CD geschickt." Es gibt oft rockige oder soulige Versionen von der Hymne, aber meine ist klassisch mit Orchesterbegleitung vom Band", verrät sie. "Ich werde mit viel Pathos und Herz singen."

Für die Mönchengladbacher Sopranistin war der Auftritt eine Live-Premiere als Solistin im deutschen Fernsehen. (Den Namen und die Stimme sollten sich die Fernseh-Gewaltigen gut merken!) Auch bei einem Boxkampf war sie noch nie so nah dran. "Ich schaue mir im Fernsehen sehr gerne Boxen an, aber Life ist schöner", sagt Andrea Hörkens. Leider hat Ina Menzer von diesem schönen Vortrag nichts gehört.

Ina Menzer eröffnete Cantina Nest in Mönchengladbach-Westend

Sopranistin Andrea Hörkens - Foto: Katz
Sopranistin Andrea Hörkens - Foto: Katz
Vor gut einem Jahr stellten Mitarbeiter im Städt. Jugendclubhaus Westend vermehrt fest, daß viele Kinder und Jugendliche, die das Haus besuchen, trotz der Einrichtung von offenen Ganztagsschulen und der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ohne tägliches, warmes Mittagessen bleiben.

So entstand vor ca. einem Jahr die Idee, im Städt. Jugendclubhaus Westend ein entsprechendes Angebot zu bieten. Unter dem Arbeitstitel „Suppenküche“ begann der interkulturelle Familienverband unter der Vorsitzenden Renate Bongartz-Thyssen mit den Planungen. Unterstützt wurde sie hierbei von Herbert Pauls, Vorsitzender des Fördervereins für Kinder- und Jugendarbeit im Städt. Jugendclubhaus Westend, ebenso vom Sozialdezernenten der Stadt, Dr. Michal Schmitz, Leiter des Jugendamtes, Reinhold Steins und dem Integrationsbeauftragten Klaus Schmitz.

Da die Räume zu 100 % ausgelastet waren, wurden Gespräche mit der Gemeinde Hl. Kreuz geführt, die die Räume im Anbau des Hauses nutzten. Auch hier fand man schnell Zustimmung durch den damaligen Pfarrer Wilhelm Pötter und dem Rendanten Herrn Strunk, die dem IFV entsprechende Räume zur Nutzung überließen.

Das Projekt geriet aber schon nach kurzer Zeit ins Schwanken, da Ver- und Entsorgungsleitungen für den Betrieb einer Küche nicht ausreichten. Nach vielen Gesprächen wurde schnell klar, daß die bislang akquirierten Spenden bei Weitem nicht ausreichten.
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Hier stand die Stadtverwaltung beratend zur Seite, insbesondere Herr Dr. Becker vom Veterinäramt. Im März 2010 wurde bereits eine Werbeveranstaltung mit Unterstützung der Profi-Boxerin Ina Menzer (Mönchengladbach) durchgeführt, um noch fehlende Gelder zu erhalten.

Herbert Pauls begrüßte in seiner Eröffnungsrede die einzelnen Sponsoren sowie Ina Menzer, die dann zusammen mit Renate Bongartz-Thyssen und den Kindern offiziell das rote Band zur Eröffnung durchschnitt.

Zu Beginn des Cantina Nestes sind ca. 30 – 50 Essen pro Tag für Kinder bis 14 Jahren geplant. Der Unkostenbeitrag pro Essen beträgt 0,50 €. Die Küche wird ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern gestützt.

Bericht in der Bürgerzeitung Mönchengladbach vom 26. März 2010
Bericht in der Bürgerzeitung Mönchengladbach vom 7. September 2010 mit Fotos

Ina Menzer als WBC-Boxerin des Jahres 2009 geehrt

Herbert Pauls mit Ina
Herbert Pauls mit Ina
Große Ehre für Ina Menzer: Bei der vom Weltverband WBC ausgerichteten "Night of Champions" am Wochenende in der Nation Arena in Cardiff/Wales ist Ina Menzer als Boxerin des Jahres geehrt worden. Die Federgewichtlerin aus Mönchengladbach, vom Hamburger Universum-Boxstall wurde mit der "goldenen Hand" für das glanzvolle Jahr 2009 belohnt.


Als WBC- und WIBF-Titelträgerin hatte die Mönchengladbacherin, z.Z. in Hamburg lebende, u.a. zweimal die Niederländerin Esther Schouten besiegt und sich am 10. Oktober 2009 auch noch den vakanten WBO-Gürtel gesichert.


Ina Menzer: "Ich habe mich am besten mit dem Jesse James verstanden. Er hat mir nämlich am meisten Komplimente gemacht....."




Ehrung verdienter Sportler in Mönchengladbach für 2009

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Unsere Ina Menzer war wohl am 23. März der prominenteste Gast bei Oberbürgermeister Norbert Bude (Mönchengladbach). Im Haus Erholung ehrte die Stadt Sportler, die 2009 herausragende Leistungen gebracht haben.
Ebenso war auch Lisa Kempin dabei. Sie ist Deutsche Meisterin im Bantamgewicht bei den Amateuren. Beide Boxerinnen sind von den "Faustkämpfer Mönchengladbach".

Schau hier mal rein:
Sportlerehrung bei der
"Bürgerzeitung Mönchengladbach"
Bericht von Marlene und Josef Katz

Klick hier: Sportlerehrung der Stadt Mönchengladbach - Vergabemodus

Ina Menzer bei dm, Mönchengladbach-Rheydt

Dr. Gerd Fischer - INA - OB Norbert Bude
Dr. Gerd Fischer - INA - OB Norbert Bude
Am Samstag, 15. Januar 2011, saß Ina Menzer für eine Stunde im dm-Markt, Mittelstrasse für einen guten Zweck an der Kasse. Der Erlös geht an das Tierheim in Mönchengladbach.

Nach einer kurzen Einweisung durch die Filialleiterin klappte das Scannen sowie das Kassieren, als wenn sie nie etwas anderes gemacht hätte. Wenn sie einmal nicht mehr als Boxerin agieren würde, könnte sie ohne weiteres im dm-Markt als Kassiererin bzw. Filialleiterin arbeiten. Das wäre ihr zweites Standbein.

Ca. 105 Kunden standen gerne in einer Schlange, um von Ina Menzer abkassiert zu werden. Ein Herr kaufte mehrmals in Abständen ein, um jeweils mit Ina einen Plausch halten zu können. Zwischendurch erfüllte sie zusätzlich Autogrammwünsche.

Insgesamt wurde ein Betrag in Höhe von 1.130,-- Euro eingenommen, den der dm-Markt auf 2.000,-- Euro aufstockte. Ina bat, diesen Betrag zweckgebunden für neue Krankenboxen für Katzen im Tierheim in 41065 Mönchengladbach, Hülserkamp 74, zu verwenden.
Besuchen Sie das Tierheim: www.tierschutz-moenchengladbach.de

Bericht und Fotos bei BZ-MG.de - Bürgerzeitung Mönchengladbach


Ina Menzer ging in’s Heim

Ina Menzer bei dm - Foto: Marlene Katz
Ina Menzer bei dm - Foto: Marlene Katz
Ina Menzer kam zu einer Autogrammstunde am Mittwoch, 28. Januar 2009, ins Tierheim nach Mönchengladbach-Lürrip.
Die Pflegerinnen und Pfleger begrüßten Ina sehr herzlich, da sie hier keine Unbekannte ist. Ina war schon des öfteren hier. Bei ihren Kämpfen, im näheren Umkreis, besuchen Mitarbeiter/innen des Tierheims auch immer Ina´s Kämpfe und unterstützen Sie mit Transparent und Stimme.

Ina Menzer wurde von vielen jungen und junggebliebenen Fans umlagert und mußte pausenlos Autogramme geben, was sie natürlich bereitwillig tat. Inas Fans mußten sich in einer langen Schlange anstellen.

Aber Ina war nicht nur zur Autogrammstunde gekommen. Sie hatte natürlich auch eine Geldspende dabei, die sie an die Leiterin des Tierheimes übergab, die sich darüber sehr freute. Auch nutzten einige "Ina-Fans" die Gelegenheit, sich und ein Projekt für die Zukunft vorzustellen.

Da Ina Menzer Wickratherin ist, trug sie sich natürlich auch in die Liste der Unterschriftensammlung zur Erhaltung des Wasserturms und Wiederaufbau der Kuppel ein, da sie natürlich für den Erhalt dieses Wickrather Wahrzeichens ist.


Interview Ina Menzer : Josef Katz

Heinz-Josef Katz (der-Chronist) und Ina Menzer haben sich zu diesem Interview in privater Atmosphäre getroffen und über Inas Eindrücke und Pläne gesprochen. Dabei wurde von Ina Menzer natürlich auch diese Internetseite gelobt. Hier nun das Exklusiv-Interview:

1. Frage von Heinz-Josef Katz (der-Chronist):
Es ist nun sieben Monate nach Stuttgart. Hast Du die Niederlage mittlerweile verdaut?
Ina Menzer: „Ich glaube, ich fange jetzt erst an, die Niederlage zu verarbeiten. Ob ich sie verarbeitet habe, werden die nächsten Kämpfe zeigen“.

2. Frage:
Was hast Du in der Zwischenzeit gemacht? Trainierst Du weiterhin?
Ina Menzer: „Mein Terminkalender ist ziemlich voll. Langeweile habe ich nicht. War Gast in verschiedenen TV-Sendungen (am 23. Januar läuft übrigens auf VOX die Kocharena) und bei sehr vielen Veranstaltungen“. (Mehr über diese Sendung weiter unten) „Trainieren muß ich natürlich auch. Aber nicht in dem Ausmaß wie auf die Vorbereitung zu einem Kampf.“ Mit einem breiten Lächeln fügte sie hinzu: „Nur soviel, dass es reicht knackig auszusehen“.

3. Frage:
Was sind Deine Pläne für die nähere Zukunft?
Ina Menzer: „Erstmal einen TV-Sender finden, 1-2 Aufbaukämpfe und dann ein Rematch“.

4. Frage:
Bleibst Du bei „Universum Box-Promotion“? Oder hast Du einen anderen „Box-Stall“ im Auge?
Ina Menzer: „Ich bleibe bei Universum“.

5. Frage:
Wie geht es mit Dir und Universum weiter?
Ina Menzer: „Das wissen wir leider immer noch nicht. Klaus Peter Kohl (Manager) hoffte, im Januar 2011 etwas verkünden zu können“.

6. Frage:
Bleibst Du bei Deinem Trainer Michael Timm?
Ina Menzer: „Ohne Einschränkungen JA“.

7. Frage:
Jeannine Garside hat Dir drei Gürtel genommen (WIBF, WBA und WBC). Sie hatte aber auch einen (WIBA). Heißt das, wenn Du gegen sie boxt, geht es um vier WM-Gürtel?
Ina Menzer: „Das entscheidet Jeannine Garside, wie viele Gürtel sie einsetzt. Theoretisch kann sie nur einen aufs Spiel setzen“.

8.Frage: Es gibt noch viele andere Boxverbände, z.B. GBU, WIBC, GBA, IFBA und viele, viele mehr. Warum boxt Du nicht in diesen Verbänden?
Ina Menzer: „Weil diese Verbände unbedeutend sind. Ich war Weltmeisterin in den größten und wichtigsten Verbänden“.

9. Frage:
Wann unternimmst Du wieder etwas im „Ina Menzer Box Camp“ in Mönchengladbach?
Ina Menzer: „Ich kann nur kurzfristig etwas planen und machen. Das Camp müssen wir immer 2-3 Monate vorher planen. Hätte ich gewusst, dass ich solange pausieren muss, hätte ich wieder eins gemacht“.

10.Frage:
Hast Du noch andere Projekte in Mönchengladbach?
Ina Menzer: Ich unterstütze die Suppenküche „Cantina Nest“ in Mönchengladbach-Westend, das Tierheim in Mönchengladbach-Lürrip und nächste Woche (15. Januar) eine dm-Filiale in Mönchengladbach, indem ich eine Stunde an der Kasse sitze. Die Einnahmen dieser Stunde werden von dm aufgerundet und an eine soziale Einrichtung gespendet“.

11. Frage:
Beabsichtigst Du ein „Studium Sport-Management“?
Ina Menzer: „Muß ich noch schauen. Es ist nicht einfach eine gute Fern-Uni zu finden und es fehlt mir an Zeit“. 12. Frage:
Planst Du ein eigenes „Box-Gym“?
Ina Menzer: „Spaß würde es mir machen, aber erstmal nicht“.

13. Frage:
Wie und wo hast Du Weihnachten verbracht?
Ina Menzer: „Ich war mit meinem Mann in Hamburg. Meine Familie (Mönchengladbach und Neuß) war zu Besuch mit einer dicken Gans, die ich zum ersten mal in meinem Leben selber zubereitet habe“.

Heinz-Josef Katz (der-Chronist): Liebe Ina, herzlichen Dank für dieses Interview. Auch wenn Du zur Zeit nicht im Fernsehen boxt, Deine Fans in Mönchengladbach vergessen Dich nicht, dafür werde u.a. auch ich sorgen!


Interview: Rheinische Post mit Profi-Boxerin Ina Menzer

Ina Menzer mit Jasmin Katz - jüngster Fan
Ina Menzer mit Jasmin Katz - jüngster Fan
Profi-Boxerin Ina Menzer berichtet in der Redaktion der RP-MG von ihrem nächsten Kampf und ihren Zielen im Ring. Sie verrät, daß sie gerne einmal in einer Komödie mitspielen würde und daß sie eine kleine Macke hat, was die häusliche Ordnung angeht. Irgendwann möchte sie ein Altersheim in der Nähe eines Kindergartens gründen.
Das Gespräch führten Sascha Köppen, Ralf Jüngermann und Karsten Kellermann.
Rheinische Post: Frau Menzer, Sie wohnen ja mittlerweile in Hamburg, werden aber immer noch als Gladbacherin wahrgenommen.

Ina Menzer: Das ist allerdings wirklich so, obwohl ich schon länger in Hamburg lebe, dort etwa 70 Prozent der Zeit verbringe. Wie ich das in Zukunft halten werde, ist noch nicht entschieden. Das haben mein Mann und ich uns offen gelassen.

Rheinische Post: Was vermissen Sie, wenn Sie nicht in Mönchengladbach sind? Gibt es hier feste Anlaufpunkte?

Ina Menzer: Ich vermisse vor allem die Familie und die Freunde. Ich gehe hier aber auch immer zum Friseur und zu zwei Ärzten, denen ich vertraue. Hamburg hat für das Boxen aber einfach den Vorteil, dass ich dort abgeschottet bin und mich voll auf den Job konzentrieren kann.

Rheinische Post: Können Sie in Hamburg auch unerkannter shoppen gehen als hier?

Ina Menzer: Das geht eigentlich überall ganz gut. Neulich habe ich einen Brief von einer Frau bekommen, die mich gesehen hatte und sich nicht traute, mich anzusprechen. Ich habe ihr dann geantwortet, und sie fand toll, dass ich mich überhaupt gemeldet habe. Mich kann jeder gerne ansprechen, damit habe ich überhaupt kein Problem.

Rheinische Post: Zuletzt waren sie recht oft im Fernsehen in Sendungen zu sehen, die mit Boxen nichts zu tun haben.

Ina Menzer: Ich musste ja die Zeit füllen, und ich sehe mich auch als Unterhalterin. Man muss auch dafür sorgen, im Gespräch zu bleiben. Das Promi-Dinner etwa hatte schon häufiger bei mir angefragt, aber ich wollte nie jemanden in meine Wohnung lassen. Geklappt hat es erst, als ich den Vorschlag gemacht habe, in unserer alten Trainingshalle zu kochen.

Rheinische Post: Wenn man das schon im Fernsehen nicht sehen konnte, wie sieht es denn bei Ihnen zu Hause aus? Ina Menzer: Aufgeräumt. Wenn ein Bild schief hängt oder irgendwo Krümel liegen, ich kann das einfach nicht leiden. Manchmal glaube ich, ich habe eine kleine Macke.

Rheinische Post: Könnte im Fernsehen denn eine berufliche Zukunft für Sie liegen?

Ina Menzer: Ich stehe auf jeden Fall gerne vor der Kamera. Der Gedanke, in einem Film mitzuspielen, reizt mich schon, besonders dann, wenn es eine Komödie wäre. Aber es kann auch sein, dass mir das gar nicht gefallen würde, wenn ich es wirklich ausprobiere.

Rheinische Post: Wer sollte denn für Sie die Hauptrolle in einem Ina-Menzer-Film spielen?

Ina Menzer: Ich würde sagen, die spielt Ina Menzer am besten selbst.

Rheinische Post: Wie sieht es denn aktuell mit der Fortsetzung der Box-Karriere aus? Sie haben seit über einem Jahr nicht im Ring gestanden.

Ina Menzer: Ich bin im Training, fange nächste Woche mit dem Sparring an. Der Termin für den nächsten Kampf steht, ich werde am 24. September in Hamburg wieder in den Ring steigen. Der Kampf ist auf acht Runden angesetzt, die Gegnerin haben wir auch gefunden, können den Namen aber noch nicht sagen, weil die Verträge noch nicht unterschrieben sind. Danach würde ich gerne den Rückkampf gegen Jeannine Garside angehen, gegen die ich meine Gürtel verloren habe. Geplant ist das noch für dieses Jahr.

Rheinische Post: Es stand irgendwann mal zur Debatte, dass es vielleicht einen WM-Kampf von Ihnen im Hockey-Park geben könnte?

Ina Menzer: Das wäre natürlich noch immer ein großer Traum für mich. Box-Veranstaltungen unter freiem Himmel sind aber immer ein Risiko, wie man das zuletzt bei den Klitschkos gesehen hat. Aber das Thema wird immer noch diskutiert und ist nicht vom Tisch.

Rheinische Post: Ihr Boxstall Universum Box Promotion hat mit einen neuen Investor bekommen, der auch in der Geschäftsleitung ist. Wie sehen Sie die Entwicklung nach dem Verlust der TV-Präsenz vor gut einem Jahr?

Ina Menzer: Wir haben alle sehr viel Hoffnung, was den neuen Partner angeht. Er redet mit jedem einzelnen Boxer, Probleme werden aus der Welt geschafft. Er will in Zukunft so oft wie möglich wieder selbst Box-Abende veranstalten.

Rheinische Post: Wie hält man sich denn fit, wenn man keinen Kampf in Aussicht hat?

Ina Menzer: Ich habe mich mit Schwimmen, Radfahren und Laufen fit gehalten, nur ganz gelegentlich mal am Sandsack gearbeitet.

Rheinische Post: Haben Sie in Gladbach zum Joggen eine Lieblingsstrecke?

Ina Menzer: Nein, ich laufe ohnehin nicht gerne, und wenn ich das tue, dann immer auf dem Laufband. Ich muss dabei alles unter Kontrolle haben.

Rheinische Post: Wie konkret haben Sie denn Gedanken an das Ende ihrer Laufbahn vor Augen?

Ina Menzer: Das spielt natürlich immer eine Rolle, aber im Moment fühle ich mich fit, kann nicht sagen, wie lange ich noch boxen kann. Man laugt den Körper schon aus.

Rheinische Post: Sie sind ja auch viel auf dem karitativen Sektor tätig. Meistens haben die Projekte mit Kindern oder Tieren zu tun.

Ina Menzer: Ich setzte mich gerne für die schwächsten Geschöpfe in der Gesellschaft ein, dazu gehören auch alte Menschen, wozu ich bisher noch nicht gekommen bin. Das sind drei Bereiche, die mir wichtig sind. Vielleicht gibt es irgendwann mal die Möglichkeit, ein Altersheim zu gründen, bei dem sich ein Kindergarten in der Nähe befindet, so dass es da einen Austausch gibt. Das ist ein Gedanke, den ich schön finde.

Rheinische Post: Möchten Sie auch Kinder haben?

Ina Menzer: Auf jeden Fall. Ich bin ein absoluter Familienmensch. Aber das geht natürlich erst nach dem Ende der Laufbahn. Es sei denn, dass es vorher so weit kommt, dass auch die Männer Kinder bekommen können (lacht).

Rheinische Post: Was würde das Frauenboxen denn verlieren, wenn Sie aufhören?

Ina Menzer: Ich denke schon, dass ich eine wichtige Person für das Frauenboxen geworden bin. Ohne TV-Präsenz kann ich das natürlich nur schwer zum Tragen bringen. Ich glaube, dass ich als Typ ehrlich bin, und etwas anderes hätten die Leute mir auch nicht abgenommen.

Rheinische Post: Was kann man Eltern raten, die eine Tochter haben, die mit dem Boxen beginnen will?

Ina Menzer: Es ist das A und O, dass man einen guten Trainer hat. Ohne meinen alten Heimtrainer Waldemar Altergott von den Faustkämpfern Mönchengladbach wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Er ruft mich heute noch jedes Wochenende an, weiß noch jede meiner Verletzungen auswendig. Er ist für mich schon eine Vaterfigur. Generell denke ich aber, dass Mädchen es heute schon leichter haben als vor ein paar Jahren.

Rheinische Post: Könnten Sie sich vorstellen, selbst Trainerin zu sein?

Ina Menzer:Ich habe das eine Zeit lang in Erwägung gezogen, aber man muss dafür auf sehr viel verzichten. Ich weiß nicht, ob das nicht für eine Frau auch noch schwieriger ist.

Rheinische Post: Sehen Sie denn selbst lieber Frauen oder Männern beim Boxen zu?

Ina Menzer: Allgemein sehe ich lieber Männern zu. Viele Frauen sind einfach nicht so gut ausgebildet, hätten gegen Männer nicht nur physisch, sondern auch technisch und taktisch keine Chance. Auch das Arbeiten mit anderen Frauen ist für eine Boxerin nicht immer leicht. Da gibt es schnell "Zickenkrieg".
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 1. Februar 2012 )