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Karnevalsgesellschaft "Wanloer Ströpp"
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Chronik der Gesellschaft
Die Rosenmontagszüge der nächsten Jahre
Vereinsschlager
Prinzen + Prinzessinen
Kinderprinzenpaare
Regeln von 1939
Satzung

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Vorstand ab 26. Juni 2011

1. Vorsitzender: Michael Peters
2. Vorsitzende: Raphaela Weber
1. Geschäftsführer: Bernd Jansen
2. Geschäftsführer: Udo Beckers
2. Geschäftsführer: Jochen Hermanns
1. Kassierer: Heinz Peters
2. Kassierer: Tobias Stenzel
Pressereferentin: Raphaela Weber
Präsident: Heinz-Gerd Biewer
Ehrenpräsident: Hermann-Josef van der Varst

Jahresbeitrag (Erwachsene): 15 Euro
Jahresbeitrag (Kinder): 5 Euro

Vorstand ab 21. Juni 2009

1. Vorsitzender: Michael Peters
2. Vorsitzender: Michael Geiser
1. Geschäftsführer: Michael Schmitz
2. Geschäftsführer: Gerd Sieberichs
1. Kassierer: Heinz Peters
2. Kassierer: Bernd Jansen
Sitzungs-Präsident: Hermann-Josef van der Varst

Vorstand ab 8. Juni 2008

1. Vorsitzender: Jürgen Knorr
2. Vorsitzender: Jürgen Wackerzapp
1. Geschäftsführer: Michael Peters
2. Geschäftsführer: Michael Schmitz
1. Kassierer: Heinz Peters
2. Kassierer: Bernd Jansen
Sitzungspräsident: Hermann-Josef van der Varst

Dreigestirn 2008/09:

Prinz: Heinz Ritters
Bauer: Hubert Gerhards
Jungfrau: Jürgen Wackerzapp

Am Sonntag, 18.04.2010 fand die Generalversammlung der Karnevalsgesellschaft Wanloer Ströpp statt.

Auf dieser Versammlung ist der Geschäftsführer Michael Schmitz von allen Ämtern und Verantwortungen mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.
Als sein Nachfolger und ab sofort verantwortlicher Geschäftsführer wurde Bernd Jansen, Im Tal 2, 41189 Mönchengladbach-Wanlo gewählt.

Chronik der Karnevals – Gesellschaft "Wanloer Ströpp"


von Chronist Heinz-Josef Katz

Die Karnevalsgesellschaft "Wanloer Ströpp" wurde im Jahre 1906 gegründet. Der Gründer der Gesellschaft war Johann Liffers (Liffisch Hänneske). Er hatte Sinn für Humor und wollte den Wanloer Bürgern die reine Karnevalsfreude zuteil werden lassen (Spaß an der Freud’). Zusammen mit Willi Mainz, Theodor (Dores) Stevens, Anton Heinen und Christian Jorissen wurde diese Idee in gemütlicher Runde, bei einem Gläschen Bier geschmiedet und ins Leben gerufen. "Solle verr ens Fastelovend fiire?" (Sollen wir mal Karneval feiern?) war die Frage. Er sprach so begeisternd und machte seinen Freunden den Mund wässerig, daß alle seinem Vorhaben zustimmten. Somit war in Wanlo eine Karnevalsgesellschaft gegründet. Wie jeder Verein, mußte auch dieser einen Namen haben. Weil dem "Henneske" das Wort "Stropp" so gut gefiel, (Stropp/Ströppke = kleines Kind, kleiner Junge) gaben die Karnevalsfreunde der neuen Karnevalsgesellschaft den Namen:

" Wanloer Ströpp "

Der erste Karnevalsumzug fand im Jahre 1926 am 15.Februar statt und stand unter dem Motto:

"Wanler Mädches, Wanler Jonges, send dem Herrgott jot jelonge, on hä hat bee sech jedat, die haste fein parat jemat".
(Wanloer Mädchen, Wanloer Jungen, sind dem Herrgott gut gelungen, und er hat bei sich gedacht, die hast du gut/schön gemacht)

Seit 1906 haben sich viele Wanloer Bürger den Traum erfüllt, für eine Session als Prinz bzw. Prinzenpaar die Narrenschar zur regieren. (Siehe Liste der Prinzen und Prinzessinnen)
Der "Schlachtruf" ist "Wanlo Helau".

Christine Brunen, (geb. Liffers * 1914 / + 1979) textete 1960 das Lied "Ver send die Wanler un ver halde Fastelöres" (wir sind die Wanloer und wir feiern Fastnacht) nach der Melodie "Wir sind die Eingeborenen von Tritionesien". (Siehe "Vereinsschlager").
Aus dem Refrain:
Döres = Prinz 1960 = Theo Jordans,
Jüppke = Präsident Josef Heinen.

Im Jahre 1960 gab es erstmalig bei den "Wanloer Ströpp" ein Kinderprinzenpaar. (Siehe Liste der Kinderprinzenpaare) Zu deren Ehre zog am Tulpensonntag ein Kinderzug mit einem Kinderprinzenpaar – Prunkwagen und dem Elferrat zu Fuß durch den Ort.

Während der Session 1974/75 wurde Wanlo kanalisiert. Sämtliche Straßen wurden aufgerissen. Ganz Wanlo war eine Straßenbaustelle. An den Rosenmontagszug war nicht zu denken, da ein Durchfahren der Prunkwagen, aber auch der Durchzug der Fußgruppen unmöglich war. Anstatt des Rosenmontagszuges wurde auf dem Marktplatz eine Bühne aufgebaut. Darauf tummelten sich Büttenredner, Sänger und Tänzer. Es war sehr schön, aber den Umzug konnte die ganze Veranstaltung nicht ersetzen.

In der Session 1976/77 wurde die Kleiderordnung neu festgelegt. Nach schwarzem Sakko mit einem weißem und einem roten Revers (auf dem roten Revers eine weiße Papier-Chrysantheme) folgte die weiße Smokingjacke mit rotem Revers und dann wieder ein schwarzes Sakko, mit Wappen, roter Fliege und grauer Hose.

Ebenfalls in der Session 1976/77 mußte der Ehrenpräsident Josef Heinen im Alter von 77 Jahren nochmals auf den Präsidentenstuhl. Im zur Seite waren Konrad Hermanns und Reinhold Haimüller. Es war auch die Zeit, in der im Festzelt gefeiert wurde.

Im Jahre 1977 wurde erstmals ein Büttenredner-Orden kreiert und angeschafft. Die Büttenredner waren alle "Eigengewächse", d.h. Büttenredner und Sänger aus Wanlo. Leider wurde er im Jahr darauf durch ein Fläschchen "Nierswasser" ersetzt.

Das Jahr 1978 war das Geburtsjahr der Patenschaft des St.-Josef-Hauses in Hardt. Eine caritative Bande, die bis heute gehalten hat.

Der Kinderzug am Tulpensonntag war, aufgrund der starken Konkurrenz in Mönchengladbach, ab 1978 nicht mehr durchzuführen und wurde ab sofort in den Rosenmontagszug integriert.

In der Jubiläumssession 1980/81 (75-jähriges Bestehen) kamen mehr als 30 Karnevalsgesellschaften zum Jubiläumsempfang. Prinzenpaare aus Nah und Fern besuchten die "Ströpp". Aus "Nörvenich-Eschweiler über Feld" kam sogar das Dreigestirn. Der Prinz von der "K.G. Ahle Hoot" Eschweiler ü.F. war ein "alter" Wanloer.

Bei einem Empfang in Mönchengladbach passierte etwas Schreckliches für die "Wanloer Ströpp". Das schöne, alte Zepter, kurze Zeit unbeaufsichtigt liegen gelassen, war plötzlich weg! Daraufhin mußte ein neues Zepter angeschafft werden.

Im Jahre 1982 wurde der Hausfrauennachmittag aus der Taufe gehoben, der zu einem festen Bestandteil im Wanloer Karneval wurde.

Am 30.01.1986 starb der langjährige Vorsitzende und zuletzt Ehrenvorsitzender der "Ströpp" Peter Lützler. Er hat sich um die Gesellschaft besondere Verdienste erworben!

Das langjährige Elferratsmitglied und Prinz von 1971, Toni Katz verstarb am 14.10.1987. Nicht nur an Leibesübungen, wie Turnen und Gymnastik für Kinder und Jugendliche, sondern auch an Feiern (Weihnachtsfeier), Ausflüge mit Erbsensuppenessen (Wassenberg) führte er die Jugend von Wanlo heran. Besonders aber weckte er bei den Kindern die Liebe zum „Fastelovend“. Er führte die Jugend an den Karneval heran. Die ersten Büttenreden wurden in einer Kinder-Karnevalssitzung in der "aal Schöll", in der Turnhalle der alten Schule, da, wo heute die Mehrzweckhalle steht, vorgetragen. Später wurden die Kinder und Jugendlichen mit ihren Vorträgen in die Karnevalsgesellschaft aufgenommen.

Seit dem 31. Mai 1988 ist die Karnevalsgesellschaft "Wanloer Ströpp 1906" Mitglied im Mönchengladbacher Karnevals-Verband e.V. (MKV).

Karneval im Jahre 1990 währe beinah, nicht ins Wasser gefallen, aber vom Winde verweht worden. Am Rosenmontag, dem 26. Februar, fielen viele Festzüge aus, so auch in Wanlo. Der Sturm war so stark, daß man kaum auf die Straße gehen konnte, geschweige denn, einen Umzug zu starten. Damit aber die ganze Mühe nicht umsonst war, wurde der Umzug auf den Samstag danach verlegt. Es war ein eigenartiges Gefühl, in der Fastenzeit einen Karnevalsumzug zu erleben, "Helau" zu rufen und lustig zu sein.

Nachdem früher alle Veranstaltungen im Saale der "Marktklause" und danach im Festzelt abgehalten wurden, hatte die Gesellschaft nun wieder ein festes Dach über’m Kopf. Die Turnhalle wurde zur Mehrzweckhalle umfunktioniert und alle Veranstaltungen wurden nun, ab der Session 1990/91, dort abgehalten. Der Karnevalsauftakt im November 1990 begann, wie in allen Jahren vorher, sehr verheißungsvoll. Aber die Karnevalisten hatten die Rechnung ohne Sadam Hussein (Diktator im Irak) gemacht. Im Januar 1991 brach der "Golfkrieg" aus. Die Karnevalisten beschlossen daraufhin auf den Straßenkarneval zu verzichten Die Prunkwagen waren vergeblich gebaut worden. Aus diesem Grunde war Heinz Gerd Biewer und Cornelia Biewer zwei Jahre Prinzenpaar.

Da der Vorstand der Gesellschaft sich mehr um die Jugend, der Zukunft der Gesellschaft, kümmern wollte, wurde 1994 eine Jugendabteilung ins Leben gerufen. Eleonore Burg, Kornelia Kusch und Heinz-Gerd Biewer waren die Verantwortlichen. In kurzer Zeit zählte die Jugendabteilung über 60 Kinder, die Spaß am Karneval haben.

Da die neuen Elferrats-Ornate guten Anklang fanden, wurde auf Anfrage der Damen des Elferrates im Jahre 1995 beschlossen, daß für die Damen eine farblich zu denen der Herren passendes, einheitliches Ornat anzuschaffen ist. Diese wurde im selben Jahr präsentiert.

Diese Chronik können Sie auch in der "Jubiläumsfestschrift" zum 100jährigen Bestehen der "Wanloer Ströpp" nachlesen.
Die Chronik wurde mit Genehmigung des Chronisten abgedruckt. Leider hat man im Festheft vergessen dies zu erwähnen!


An dieser Stelle muß
1. den Wanloer Karnevalisten Dank gesagt werden für die Mühe, die sie jedes Jahr auf sich nehmen, für die Ideen zum Wagenbau und für die Fußgruppen, für die Zeit und die Kosten.
2. Dank an die Landwirte, "oss Buure", die all die Jahre ihre Wagen und ihre Traktoren kostenlos zu Verfügung stellen. Denn wenn "d’r Bäu jehalde ess" dürfen die Narren die Hallen und Scheunen für den Wagenbau benutzen.
3. Der Freiwilligen Feuerwehr Wanlo Dank für die Mithilfe bei der Organisation und Leitung des Rosenmontagszuges.

Der Vorstand im Jahre 2005 und im Jubiläumsjahr 2006:

Sitzungs-Päsident – Hermann-Josef van der Varst
1. Vorsitzender – Heinz-Gerd Biewer
2. Vorsitzender – Jürgen Knorr
1. Geschäftsführer – Michael Peters
2. Geschäftsführer – Michael Schmitz
1. Kassierer – Heinz Peters
2. Kassierer – Bernd Jansen
Pressereferentin – Raphaela Weber

Die Rosenmontagszüge der nächsten Jahre:


07.03.2011 - 20.02.2012 - 11.02.2013 – 03.03.2014 – 16.02.2015 – 08.02.2016 – 27.02.2017
und am 25.Februar 2199

Vereinsschlager


Melodie: Wir sind die Eingeborenen von Tritionesien ....
Text von Christine Brunen, geb. Liffers

Err Wanler Ströpp, err Wanler Ströpp,
err hat jespaat jetz all die Knöpp. (Geld gespart)
Dä Josef (Heinen) möt die schöne Plaat, (Glatze)
dä hat die all tehoop jeschaat. (Leiter der Spar + Darlehens-Kasse Wanlo)
Wat soll dä die (das Geld) noch länger halde,
komm jäv se oss on sett net dropp. (gib sie uns und sitz nicht drauf)
Ver juave dech die net förr te behalde, (Geld nicht für’s behalten gegeben)
all jeck, et steeg (stieg) os en der Kopp.

Refrain:
Ver send die Wanler on ver halde Fastelöres, (Fastnacht)
hei tschimmela, tschimmela, tschimmela, tschimmela bum.
Ver paasche (umarmen, drücken) Tring on Sting, (Katharina und ?)
on bütze och dem Döres, (Theo Jordans, Prinz 1960)
hei tschimmela, tschimmela, tschimmela, tschimmela bum.
Ver send oss einig en dem Klüppke, (= Gruppe = KG)
alles schart sech öm dem Jüppke. (Josef Heinen, Präsident)
Ver send die Wanler on ver halde Fastelöres,
hei tschimmela, tschimmela, tschimmela, tschimmela bum.

Die Welt, die es jo kugelrund,
on Wanlo lick em Mittelpunkt.
Es et am Rhing och noch so schön,
en Wanlo send ver janz tehem.
Do hand ver osse Fastelovend,
do send die Wanler Ströpp Chefan.
Do halde ver dree (3) Daach (Tage) bis Dengsdaachovend (Dienstag-Abend)
on stemme immer wier dat Liedche an:

Refrain:

Prinzen + Prinzessinen


1906 Gustav Kasper
1907 Wilhelm Mainz
1908 Anton Heinen
1909 Anton Schäfer
1910 Theodor Stevens

1935 Peter Lambertz
1936 Heinrich Jansen
1937 Konrad Bremer
1938 Paul Jansen
1939 Hubert Pisters

1951 Johann Jordans
1952 August Hermanns – Käthe Heinen
1953 Josef Oellers – Theodore Oellers (Peters)
1954 Fritz Küppers – Kläre von Dahlen (Lambertz)
1955 Hans Hützen – Josefine Hützen
1956 Heinrich Halcour – Maria Halcour
1957 Heinz Josef Jansen – Therese Lambertz (Jansen)
1958 Karl Josef Meyers – Emilie Heinrichs (Meyers)
1959 Richard Ruppelt – Christine Brunen, geb. Liffers
1960 Theo Jordans – Anneliese Jordans
1961 Josef Müller – Kläri Müller
1962 Hans Lövenich – Elisabeth Lövenich
1963 Heinz Theo Mainz – Marita Mainz
1964 Hubert Stevens – Hubertine Stevens
1965 Peter Peters – Maria Peters
1966 Willi Heinen – Mathilde Schumacher
1967 Matthias Rissen – Maria Rissen
1968 Heinz Klauth – Doris Klauth
1969 Ludwig Küpper – Änni Küpper
1970 Michael Huppertz – Rita v.d. Varst (Huppertz)
1971 Toni Katz – Nelly Katz
1972 Heinz Peters – Rita Peters
1973 Peter Klauth – Brigitte Klauth
1974 Josef von Dahlen
1975 Matthias Frentzen
1976 Reinhold Haimüller – Marlene Peters
1977 Ludwig Pellen – Gertrud Pellen
1978 Wolfgang Brüggemeier – Monika Brüggemeier
1979 Hermann Jos. v.d. Varst – Brigitte v.d. Varst (Helpenstein)
1980 Friedhelm Romeney – Luise Romeney
1981 Fritz Küppers – Marga Schier
1982 Franz Hüls – Margret Schier
1983 Heinz Theo Stevens – Marika Kisiak
1984 Hans Ludwig Hoffmann
1985 Erich Weber – Raphaela Weber
1986 Hans Josef Halcour – Brunhilde Halcour
1987 Norbert Reiners – Marion Siegers
1989 Peter Greven – Käthe Greven
1990 Hermann Jos. v.d. Varst – Kornela Conen
1991 Heinz Gerd Biewer – Cornelia Biewer
1992 Heinz Gerd Biewer – Cornelia Biewer
1993 Jürgen Peters – Waltraud Peters
1994 Heinz Peters – Elfi Peters
1995 Reiner Esser – Gisela Esser
1996 Uwe Waldow – Margot Waldow
1997 Jürgen Knorr – Andrea Knorr
1998 Kurt Jaspers – Karin Jaspers
1999 Uwe Koch – Petra Koch
2000 Jürgen Klauth – Birgit Klauth
2001 Michael Peters – Renate Peters
2002 Jürgen Wackerzapp – Angelika Bonack
2003 kein Prinzenpaar
2004 Ralf Hirsch – Ute Grettern
2005 Erich Weber – Raphaela Weber
2006 kein Prinzenpaar

2007/08 Erstes Dreigestirn in Wanlo
. . . . Prinz = Wilfried (Charly) Dömges
. . . . Bauer = Toni Kleinen
. . . . Jungfrau = Willi Heinen

2008/09 Dreigestirn Wanlo
. . . . Prinz: Heinz Ritters
. . . . Bauer: Hubert Gerhards
. . . . Jungfrau: Jürgen Wackerzapp

Kinderprinzenpaare


1960 Manfred Peters – Liesel Heinrichs
1961 Siegfried Lenßen – Monika Wallrafen
1962 Rudi Christ – Wilma Reimann
1963 Heinz Lambertz – Rita Küppers
1964 Karl Heinrichs – Hannelore Büschgens
1965 Ralf Schlösser – Marlene Heinen
1966 Hans - Leo Jorissen – Monika Settels
1967 Gerd Stevens – Iris Lenßen
1968 Jürgen Klauth – Gabi Riedinger
1969 Stefan Büschgens – Claudia Huppertz
1970 Bernd Klauth – Martina Schneider
1971 Achim Haimüller – Martina Lützler
1972 Frank Lambertz – Kornelia Oversberg
1973 Wolfgang Klauth – Marion Halcour
1974 Karlheinz Klauth – Karin Stevens
1976 Thomas Heinen – Birgit Heinen
1977 Andre Stevens – Melanie Franken
1978 Harald Klauth – Susanne Lützler
1979 Ralf Breyer – Sandra Nüsser
1980 Uwe Waldow – Ulrike Schier
1981 Thomas Becker – Manuela Seidelmeyer
1982 Hans Erich Weber – Michaela Gassemi
1983 Christoph Thielges – Sonja Rissen
1984 Thomas Heinen – Tanja Seidelmeyer
1985 Thomas Sablotny – Alexandra Jakobs
1986 Helmut & Nicole - (St.-Josefs-Haus Hardt)
1987 Maurice Jansen – Edwina Lau
1988 Stephan Holmer – Diana Lau
1989 Markus Breyer – Miriam Wolters
1990
1991 Sebastian Schill – Bianca Wetzel
1992 Sebastian Schill – Bianca Wetzel
1993 Marc Winkens – Sabrina Koch
1994 Thorsten Knorr – Melanie Biewer
1995 Thomas Peters – Julia Moll
1996 Thomas Seeliger – Claudia Ernst
1997 Tristan Jaspers - Kristina Koch
1998 Nico Klauth - Lisa Sticker
1999 Marc Stiller - Christina Ernst
2000 Alexander Burg - Simone Jorissen
2001 Jens Grettern - Julia Sommerlade
2002 Benjamin Vicente - Theresa Biewer
2003
2004 Lars Ziegler - Annika Klauth
2005
2006 Jannik Küppers - Miriam Jansen

Regeln, die jeder Narr befolgen muß!


Aus einer Festschrift der Wanloer Stöpp aus dem Jahre 1939.

1. Gebot: Jeder Narr muß vollgepfropft mit guter Stimmung und Humor sein und sich durch herzhaftes Lachen entladen.

2. Gebot: Der Mund darf dabei nicht weiter als bis zu den Ohren gezogen werden.

3. Gebot: Eifersucht wird mit bis zu zwei Monaten bei Wasser und Brot bestraft.

4. Gebot: Der Ehemann geht heute allein aus.

5. Gebot: Das selbe Recht hat auch die Ehefrau.

6. Gebot: Jede Ehehälfte soll springen und mitmachen (jedoch hüte man sich vor Seitensprüngen).

7. Gebot: Sensationelle Ereignisse dürfen nicht mehr heimlich, sondern müssen öffentlich in der Bütt bekannt gegeben werden.

8. Gebot: Es ist Ehrenpflicht eines jeden möt te schunkele, te bütze on te knutsche.

9. Gebot: Jeder soll soviel Alkohohl genießen, wie er eben vertragen kann.

10. Gebot: Wer kein Verständnis für Wanloer Humor hat, soll zu Hause bleiben.

11. Gebot: Irgendwelche Beschwerden werden nach den Tagen nicht angenommen. Helau!

Satzung der Karnevals–Gesellschaft "Wanloer Ströpp"

in der Fassung vom 21. April 2002

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Karnevalsgesellschaft Wanloer Ströpp 1906.
Er hat seinen Sitz in Mönchengladbach-Wanlo.

§ 2 Grundsätze der Tätigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er ist parteipolitisch neutral und vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher und rassischer Toleranz.
2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

§ 3 Zweck

Zweck des Vereins ist die Förderung des traditionellen Brauchtums insbesondere des Karnevals.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung des heimischen Karnevals und Vertretung des Karnevals in allen Angelegenheiten und die damit zusammenhängenden Fragen seiner Mitglieder zu regeln.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist der Zeitraum von Generalversammlung zu Generalversammlung.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
a) die Generalversammlung,
b) der Vorstand,
c) der Elferrat.

§ 6 Die Generalversammlung

1. Die Generalversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
Zum Aufgabenbereich der Generalversammlung gehört insbesondere: a) Entgegennahme von Berichten des Vorstandes, der Kassenprüfer und gegebenenfalls besonderer Beauftragter,
b) die Entlastung des Vorstandes,
c) Wählen des Vorstandes,
d) Wählen von zwei, höchstens jedoch drei Kassenprüfern,
e) Festsetzung der Mitgliederbeiträge.

2. Personen, die sich um die Gesellschaft verdient gemacht haben, können von der Generalversammlung zu Ehrenvorstandsmitgliedern (ohne Sitz und Stimme), zu Ehrenelferratsmitgliedern oder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

3. Die Generalversammlung wählt,
a) den Vorstand auf die Dauer von zwei Jahren, wobei als Jahr der Zeitraum von Versammlung zu Versammlung verstanden wird,
b) die Mitglieder des Elferrates, wobei für jeden neuen Bewerber eine Probezeit von einem Jahr (Zeitraum von Versammlung zu Versammlung) gilt, bevor er vollständiges Elferratsmitglied ist.

§ 7 Der Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 1. Geschäftsführer
c) dem 1. Kassierer
d) dem 2. Vorsitzenden
e) dem 2. Geschäftsführer
f) dem 2. Kassierer
g) dem Präsidenten.

2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters. Je vier Mitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
3. Der Vorstand beruft einmal jährlich, möglichst im ersten Quartal, eine Generalversammlung schriftlich mit Angabe der Tagesordnung ein.
4. Der Präsident oder der erste Vorsitzende leiten die Versammlung.
5. Der erste Vorsitzende oder ein Mitglied des Vorstandes können bei Bedarf weitere Versammlungen einberufen.
6. Der Vorstand beschließt über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung, soweit sie nicht der Generalversammlung vorbehalten sind.
7. Die Arbeitsaufteilung des Vorstandes wird in einer gesonderten Ordnung festgelegt.

§ 8 Der Elferrat

1. Zum Aufgabenbereich des Elferrats gehören alle Tätigkeiten, die nicht in den Bereich der Generalversammlung und den des Vorstandes fallen.
2. Er ist ein Arbeitskreis, der den Ablauf der verschiedenen Veranstaltungen des Vereins organisatorisch und arbeitstechnisch unterstützt.
3. Die Anzahl seiner Mitglieder beträgt maximal 22 je Damen- und Herrenelferrat exklusive Vorstand.
Falls durch Neubewerbungen diese Grenze überschritten werden sollte, muß der Elferrat komplett neu gewählt werden.
4. Die Arbeitsaufteilung des Elferrates wird in einer gesonderten Ordnung festgelegt.

§ 9 Außerordentliche Generalversammlung

1. Der Vorstand kann aus wichtigem Grund eine außerordentliche Generalversammlung einberufen.
2. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung verpflichtet, wenn ein Drittel der Mitglieder einen Antrag in gleicher Sache stellt.
3. Die Einberufung und Durchführung der außerordentlichen Generalversammlung richtet sich nach Punkt VI mit folgenden Abweichungen:
a) Die Frist für die Einberufung kann im Dringlichkeitsfall bis auf zwei Wochen verkürzt werden. In diesem Fall verkürzt sich die Frist zur Stellung von Anträgen nach Maßgabe der schriftlichen Einladung bis zu einer Woche.
b) Gegenstand der Tagesordnung ist nur der Grund, der zur Einberufung geführt hat. Weitere Tagesordnungspunkte bedürfen zu ihrer Behandlung der Einwilligung einer 2/3 Mehrheit der außerordentlichen Generalversammlung.

§ 10 Beurkundung der Beschlüsse

Es ist ein Protokoll über jede Versammlung anzufertigen, welches vom Leiter der Versammlung und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 11 Beiträge

Der Beitrag ist eine Bringschuld. Mitglieder bezahlen den Beitrag für Erwachsene ab dem Jahr, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden.
Jugendliche Mitglieder bezahlen die Hälfte des Beitrags für Erwachsene.

§ 12. Mitgliedschaft

1. Der Verein führt aktive, passive und Ehrenmitglieder.
Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die nach Paragraph 2 BGB volljährig und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind.
2. Der Aufnahmeantrag kann schriftlich oder mündlich gestellt werden. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand. Wird die Aufnahme abgelehnt, so entscheidet auf Antrag des Betroffenen die nächste Generalversammlung endgültig.
3. Der Austritt erfolgt durch schriftliche oder mündliche Mitteilung an ein Mitglied des Vorstands.
Ferner erlischt die Mitgliedschaft durch Ausschluß oder Tod.
4. Bei jugendlichen Mitgliedern bedarf es bei Eintritt und Austritt der zusätzlichen Unterschrift der gesetzlichen Vertreter.

§ 13 Ausschluß

1. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden mit der qualifizierten Mehrheit (3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder auf der Generalversammlung).
2. Ausschlußgründe sind:
a) grober Verstoß gegen den Vorstand oder gegen die Satzung des Vereins,
b) Nichterfüllung der Beitragspflicht, jedoch erst nach zweimaliger, fruchtloser schriftlicher Mahnung.

§ 14 Kassenprüfer

Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie werden jährlich gewählt; die Wiederwahl eines Kassenprüfers ist einmalig zulässig (in Folge).

§ 15 Rechte und Pflichten

1. Alle Mitglieder haben ein Anrecht auf Information.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Generalversammlung festgesetzten Beiträge fristgemäß zu entrichten.

§ 16 Auflösung

Der Verein kann aufgelöst werden, wenn 1/3 der Mitglieder schriftlich darauf anträgt und eine qualifizierte Mehrheit (3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder) dies beschließt.
Im Falle einer Auflösung des Vereines ist das Vereinsvermögen ausschließlich für Karnevalistische Aktivitäten und/oder für eine evtl. neu gegründete Karnevalsgesellschaft zu verwenden. Im Detail entscheidet der mit der Auflösung des Vereines beauftragte Vorstand einstimmig.

§ 17 Wirtschaftsführung

Für die Erfüllung der Aufgaben des Vereins werden nach Beschluß der Generalversammlung Beiträge von den Mitgliedern erhoben.

§ 18 Abstimmungen und Wahlen

1. Beschlüsse werden mit Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
2. Abstimmungen und Wahlen erfolgen durch Stimmkarten oder Handzeichen. Eine geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn es von der Stimmenmehrheit der stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer verlangt wird.
Wählbar ist jedes volljährige Mitglied des Vereins. Ein zur Wahl Vorgeschlagener hat der Versammlung vor der Wahl seine Bereitschaft zur Amtsübernahme persönlich oder schriftlich anzuzeigen. Nach der Bereitschaftserklärung gilt der Vorgeschlagene als Bewerber.
3. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Aufnahme neuer Mitglieder sowie Entscheidungen gemäß Punkt IX Nr. 3 bedürfen einer Mehrheit von 2/3, der Beschluß über die Auflösung des Vereins einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen.
4. Für die Wahl des Vorstandes ist die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Alle Vorstandsmitglieder werden einzeln gewählt.
5. Bei der Neuwahl des Elferrates wird eine Wahlliste erstellt, die die Namen der bisherigen Elferratsmitglieder und der Neubewerber beinhaltet. Jedes Mitglied kann dann auf dieser Liste bis zu 22 Personen ankreuzen. Diejenigen Personen mit den meisten Stimmen sind gewählt. Tritt bei der Auszählung für die Vergabe des letzten Elferratsplatzes Stimmengleichheit auf, muß eine Stichwahl entscheiden.
6. Ein von der Generalversammlung gewähltes Vorstand- oder Elferratsmitglied, welches den Versammlungen fernbleibt oder nach Meinung des Vorstandes und Elferrates seine Aufgaben gar nicht oder unbefriedigend erfüllt, kann von der Vorstands- und Elferratsversammlung durch geheime Abstimmung aus Vorstand oder Elferrat vorläufig ausgeschlossen werden. Der Beschluß ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen. Gegen diesen Beschluß kann sich der Betroffene durch Erscheinen bei der nächsten Vorstands- und Elferratsversammlung wehren und eine Neuabstimmung (geheim) beantragen, die den Beschluß endgültig bestätigt oder aufhebt.

§ 19 Ordnungen

Der Verein kann sich zur Durchführung seiner Aufgaben eine Geschäftsordnung und weitere Ordnungen geben, die für die Mitglieder und für die Organe des Vereins zwar verbindlich aber nicht Gegenstand der Satzung sind.

§ 20 Wirksamkeit

1. Diese Satzung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
2. Diese Satzung ist für alle Mitglieder verbindlich, wenn die qualifizierte Mehrheit (3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder) dies bei der heutigen Versammlung beschließt.

§ 21 Verhalten bei persönlichen Dingen von Elferrats- und Vorstandsmitgliedern

1. Grundsätzlich haben persönliche Dinge im Verein nichts zu suchen. Der Verein mischt sich nicht ein.
2. Werden persönliche Dinge doch in den Verein getragen, führt der Vorstand der KG mit den Betroffenen ein Gespräch unter Ausschluß der Öffentlichkeit, um möglichen Schaden für die KG rechtzeitig abzuwenden.
3. Sollten trotz Unterredung die betroffenen Personen innerhalb des Vereins ihr Verhalten nicht ändern, muß dem Vorstand der KG die Möglichkeit gegeben werden, die Personen vom Vereinsleben bis zur Generalversammlung auszuschließen.
Die Generalversammlung entscheidet dann über die weitere Vorgehen.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Dezember 2011 )