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Mönchengladbach
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Gladbach bzw. Mönchengladbach seit 1800
Mönchengladbach in Zahlen
Info vom Förderverein "Schriefersmühle"
ASMAT ART GALERIE
Mönchengladbacher Tafel
Der Gladbach
Ehrung der erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2010
Der Stadt ein Rathaus, den Bürgern ein Fest!

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Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Gladbach
bzw. Mönchengladbach seit 1800

1800–1808: Johann Lamberts,
1808–1814: Johann Peter Boelling,
1814–1820: Matthias Brinck,
1821: Bertram Rappard (provisorisch),
1822–1844: Jakob Kühnhaus,
1844–1852: Christian Bacciocco,
1852–1871: Johann Josef Rottlaender (ab 1869 Oberbürgermeister),
1871–1875: Jakob Doetsch,
1876–1900: Viktor Kaifer (ab 1888 Oberbürgermeister),
1900–1920: Hermann Piecq (ab 1903 Oberbürgermeister),
1921–1930: Franz Gielen (ab 1. Juli 1929 kommissarischer Oberbürgermeister von Gladbach-Rheydt),
1930–1933: Johannes Handschumacher, (Oberbürgermeister von Gladbach-Rheydt),
1933: Wilhelm Pelzer, (kommissarisch),
1933–1937: Hans Poeschel,
1937–1945: Werner Keyßner,
1945: Alexander Scharff (kommissarisch),
1945: Wilhelm Elfes,
1946: Peter Nonnenmühlen,
1946–1948: Wilhelm Elfes,
1948–1952: Peter Nonnenmühlen,
1952: Franz Meyers,
1952–1956: Wilhelm Finger,
1956–1964: Wilhelm Maubach,
1964–1974: Wilhelm Wachtendonk,
1975: Franz Meyers, (Beauftragter der Landesregierung für die Aufgaben des Rates),
1975–1984: Theodor Bolzenius,
1984–1997: Heinz Feldhege, (seit 1997 Ehrenoberbürgermeister),
1997–2004: Monika Bartsch,
2004–2014: Norbert Bude,
seit 2014: Hans Wilhelm Reiners,

Zum 20. Deutschen Mühlentag öffnete die Schriefersmühle ihr Tor

Die Schriefersmühle

eingestellt am 20. Mai 2013
Image
Am Tag der offenen Mühlen konnte auch die einzige in Mönchengladbach befindliche Mühle besichtigt werden. Die Schriefersmühle, die im Jahre 1747 errichtet und im Eigentum von Johannes Kreutzer steht, dümpelte so vor sich her, bis sich im August 2011 der „Förderverein Schriefersmühle eV“ gründete. Diese haben durch Landesmittel und Sponsoring das nötige Kapital beschafft, um die Mühle von außen wieder herzustellen. Zuerst wurde das Mauerwerk saniert, damit dieses nicht weiter verfiel. Jetzt laufen die Arbeiten im Inneren der Mühle.

Im unteren Teil der Mühle wurde eine Reihe von historischen und aktuellen Fotografien vorgestellt. Auf einem Foto von ca. 1900 steht die Mühle noch komplett mit ihren Flügeln und Segeln. Im Jahre 1975 wurde wieder eine Kappe auf die Mühle gebracht, denn im Krieg brannte die Mühle komplett aus, weil die Alliierten um die Mühle kämpften.

Im Außenbereich wurde der Wall fast komplett abgetragen. Die noch im inneren der Mühle befindlichen Mühlsteine, ebenfalls aus dem Jahre 1747, werden wahrscheinlich an diesem (Rest-) Wall integriert. Die nach 1960 gebaute, noch vorhandene, alte Treppe zum Eingang der oberen Ebene wird mit den noch vorhandenen Basaltsteinen aus dem ehemaligen Wall erneuert.

Die Obere Denkmalbehörde will, daß der jetzt noch vorhandene Wall mit dem hinteren Eingang, erhalten bleibt. Die nächsten Arbeiten werden, sobald weitere Gelder zur Verfügung stehen, an Fachfirmen vergeben. Wie man an den Fotos sehen kann, ist besonders im Innern noch sehr viel Arbeit. Daher sucht der Förderverein weiterhin Mitglieder.

Auf der Vorderseite der Mühle, in einer kleinen Nische, stand immer eine Madonna, die ebenfalls im Laufe der Zeit völlig desolat war. Diese wurde von Nicola Klank und Gerhard Plum liebevoll restauriert und wieder an ihren ursprünglichen Platz gebracht.

Aufgrund des regen Publikumsverkehrs waren die Vorstandsmitglieder sich sicher, den richtigen Weg gefunden zu haben, um die Mühle zu erhalten. Mehr zur Mühle und zum Förderverein: www.schriefersmuehle.de

35.000 Euro vom Landschaftsverband Rheinland für die Schriefersmühle in Mönchengladbach

Wie die Marketing Gesellschaft der Stadt Mönchengladbach mbH mitteilt, hat der Landschaftsausschuß des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) beschlossen, die Sanierung der Schriefersmühle mit 35.000 Euro zu fördern.

Bereits vor Monaten hat die Stadt Mönchengladbach, auch aufgrund der Hinweise von Frank Boss MdLV, als offizieller Antragsteller beim Landschaftsverband Rheinland einen Förderantrag eingereicht, der die Sanierung der Schriefersmühle unterstützen soll.

Nachdem das Projekt in die Förderliste des LVR (regionale Kulturförderung) aufgenommen wurde, wurde in den vergangenen Wochen dieses Projekt in den Gremien des LVR beraten und beschlossen. Nunmehr hat abschließend der Landschaftsausschuß den Beschluß zur Förderung des Projektes einmütig gefaßt. Der zur Verfügung gestellte Betrag beläuft sich auf 35.000 Euro und unterstützt die Sanierung der 1747 erbauten Turmwindmühle.

Dr. Michael Schmitz (Vorsitzender des Fördervereins Schriefersmühle) und Peter Schlipköter (Geschäftsführer der MGMG): "Wir freuen uns sehr, daß es gelungen ist, die Gelder für die Schriefersmühle zu erhalten."
Der notwendige offizielle Förderbescheid soll der Stadt Mönchengladbach noch in diesem Jahr zukommen.
Pressemitteilung vom Presseamt der Stadt Mönchengladbach

Eröffnung der Ausstellung im Schloß Rheydt:
Der Stadt ein Rathaus, den Bürgern ein Fest!

Am 13. März 2011 eröffnete Oberbürgermeister Norbert Bude die oben aufgeführte Ausstellung in Schloß Rheydt.

Er begrüßte die Anwesenden, insbesondere drei Gruppen: Einmal Michael Schroeren und die Bürgermeisterin Renate Zimmermanns für Rat und Verwaltung. Dann die Bylandt-Gesellschaft mit ihrem Vorsitzenden Werner Goertz. Des weiteren den Bezirksverband der Schützen Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich mit ihrem Bezirksbundesmeister Horst Thoren sowie den Bezirkskönig Michael Keinath und seine Minister.

Er erläuterte in anregenden Worten die Situation der Stadt Mönchengladbach im frühen 19. Jahrhundert, als aus dem ländlichen Gladbach eine Industriestadt wurde. Gladbach wurde später das rheinische Manchester genannt, da die Textilindustrie immer weiter ausgebaut wurde.

In dieser Zeit wurde erstmals in Mönchengladbach eine Höhere Schule für Mädchen eingerichtet und zwar von Jacobine Mühlen. Aus der leer stehenden Abtei wurde das bis jetzt bestehende Rathaus. Die ersten Vereinsgründungen fanden ebenfalls im 19. Jahrhundert statt. Außerdem fand im Jahre 1836 erstmals ein Schützenfest statt. Dieses wurde von einem Verein getragen und zwar ein Fest von Bürgern für Bürger.

Im Anschluß an die Begrüßung durch den Oberbürgermeister sprach Dr. Karlheinz Wiegmann als Museumsdirektor von Schloß Rheydt. Er bedankte sich vor allem bei Horst Thoren, der den Gedanken dieser Ausstellung an ihn herangetragen hatte, das Projekt mitbegleitete und Hilfestellungen gab. Eva Uebe, Kuratorin der Ausstellung und Stefan Kraus haben einen Film über diese Zeiten erstellt.

Des weiteren sprach er von Wilhelm Dietrich Lenssen, der 1827 nach Manchester gefahren war und alles über eine Dampfmaschine in Erfahrung gebracht hat. Seine Erkundigungen würde man heute als Werksspionage bezeichnen. Diese Aufzeichnungen wurden dem Museum von einem Nachkommen von Lenssen geschenkt. Außerdem bedankte er sich bei Dr. Christian Wolfsberger vom Stadtarchiv für gute Zusammenarbeit.

Horst Thoren, Bezirksbundesmeister der Schützen, stellte dann die Ausstellung aus seiner Sicht vor. Christoph Nohn, Buchautor von „Tage der Freude“, stellt dort das Schützenfest von 1836 dar. Er äußerte sich zu den Rheinländern: „diese verkleiden sich gerne und haben Spaß an der Freud“. Und so suchte man für das Schützenfest eine geeignete Bekleidung: Einmal grünes Sakko, weiße Hose, grüner Hut oder Frack, weiße Hose, schwarze Weste, schwarze Schleife und schwarzer Zylinder. Für die Damen gab es folgende Kleidung: weiter Stufenrock, sogenannte Puffärmel, Tuch und Hut. Die Kleider wurden mit Bändern usw. von der Putzmacherin Ernestine Merkens verschönert.

Katholiken und Protestanten, Reiche und Arme feierten in dieser Zeit zusammen Schützenfest. Somit wurde 1836 und 1837 ein überkonfessionelles Schützenfest gefeiert. Der sonst schlichte Turm der Hauptkirche wurde mit der schwarz-weißen Preußenfahne geschmückt. Das nächste Schützenfest sollte 1853 gefeiert werden, ist aber leider gescheitert.

Als das Stadtschützenfest 1981 neu gegründet wurde, sah es sich in der Tradition von 1836. Noch heute werden Trachten und bunte Uniformen zu den Schützenfesten der Bruderschaften getragen und sie haben sich den Spruch „Glaube – Sitte – Heimat“ auf ihre Fahnen geschrieben. Die Ausstellung geht am 14. Mai 2011 zu Ende. Er endete seine Rede mit den Worten „die Tage der Freude sind gekommen“.

Die Kuratorin Eva Uebe, die als Volontärin im Museum Schloß Rheydt die Ausstellung vorbereitete, begrüßte die geladenen Gäste und meinte zu Beginn ihrer Ausführen, sie mache dies zum ersten Mal und sei entsprechend nervös. Sie bedankte sich ebenfalls bei Horst Thoren, der sie auf den Gedanken gebracht hatte, das 1. Schützenfest in Mönchengladbach wieder aufleben zu lassen. Sie zeigte das Leben von Beginn des 19. Jahrhundert auf wie z.B. die politische und wirtschaftliche Lage. Außerdem führte sie an, daß Gladbach seit 1815 zu Preußen gehörte und in das an und für sich katholische Gladbach immer mehr Protestanten kamen wegen der Textilindustrie.

Die ca. 50 Archivalien, die im Stadtarchiv, im Rheinischen Schützenmuseum Neuss, im Münsterarchiv und im Bezirksarchiv des Bezirkverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften „Dicker Turm“ dienen dazu, die Stadtgeschichte begreifbar zu machen. Die Besucher können auch selbst aktiv werden: eine Licht-Schießanlage für den königlichen Vogelschuß kann benutzt werden.

Eva Uebe erläuterte zur Stadtgeschichte:
1827 wurde aus dem Flecken Rheydt die Stadt Rheydt. Bürgermeister Johann David Büschgens (1828 – 1857) errichtete in Rheydt das Rathaus und den Markt. 1830 wurde in Mönchengladbach die erste Höhere Töchterschule gegründet. Der Gladbacher Bürgermeister Jacob Kühnhaus [INFO: * 19. März 1782 in Velbert; † 4. Juni 1844 in Gladbach] errichtete 1835 in der leer stehenden Abtei das Rathaus, die Feuerwehr, Polizei und Gericht. 1838 wurde die Handelskammer in Gladbach erbaut.

Besonders bedankte sie sich bei Thomas Paulussen, der das Tagebuch seines Ururur-Großvaters Martin Paulussen, dem Museum überlassen hat.

Nach den sehr informativen Erklärungen der einzelnen Redner wurden die Gäste zur Besichtigung der Ausstellung und einem kleinen Sektempfang eingeladen. Eine rundum gelungene Ausstellung.

INFO: originaler Text aus der Karte „Kreis Gladbach“
Von den 46,907 Einwohnern, die der Kreis am Schlusse des Jahres 1829 zählte, gehören 23,513 dem männlichen und 23,394 dem weiblichen Geschlechte an.
Nach den Religionsverhältnissen bestehen sie aus 38,575 Katholiken, 7,885 Evangelischen, 6 Menoniten, und 441 Juden.
Während des Jahres 1829 wurden 1,598 Kinder geboren, (darunter 64 außer der Ehe) 338 Paare getraut, und 1,146 Individuen starben.

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DIE Adresse:
Insel Eiswerder
Eiswerderstraße 16
Gebäude 127,
Aufgang C/D, 1.OG
13585 Berlin-Spandau
Terminvereinbarung = 0175-1634709
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Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Carolina Winkelmann
Ursula Konrad
Prof. Dr. Gunter Konrad

Das St. Christophorus-Hospiz in Mönchengladbach

Hospiz St. Christophorus in Mönchengladbach, dem "Josef-und-Hilde-Wilberz-Haus", das sowohl stationär als auch ambulant Schwerkranke in ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet.
Das Hospiz ist im Herzen von Mönchengladbach, direkt zwischen Rathaus Abtei und dem Alten Markt gelegen. Es ist ein kleines Haus mit zehn Betten. Getragen wird das Hospiz vom Verein zur Förderung einer palliativen Einheit e.V.

Am 4. Mai 1987 gründeten Mönchengladbacher Bürger den „Verein zur Förderung einer palliativen Einheit e.V.“ Seine Zielsetzung war die Schaffung eines ambulanten und stationären Hospizes. Seit Oktober 1991 gibt es in Mönchengladbach ein stationäres und seit April 1994 ein ambulantes Hospiz.

Aufgaben des stationären Hospizes: Das stationäre Hospiz hat die Möglichkeiten 10 an Krebs oder AIDS erkrankte Menschen und ihre Angehörigen und Freunde in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Dies geschieht in Einzelzimmern in einer familiären Atmosphäre.
Das Hospiz und seine Mitarbeiter nehmen die Lebensgewohnheiten der Patienten als Richtschnur ihrer pflegerischen Maßnahmen. Ziel ist es, den Erkrankten bei wachem Verstand Schmerzfreiheit zu gewährleisten.

Aufgaben des ambulanten Hospizes: Der ambulante Hospizdienst, mit speziell weitergebildeten Pflegefachkräften, kann dazu beitragen, daß schwerkranke Krebs- und AIDS-Patienten möglichst schmerz- und symptomfrei zu Hause leben können. Dies geschieht immer im Einvernehmen mit dem Patienten, seinen Angehörigen.
Und so können auch Sie dem Hospiz helfen: Werden Sie Mitglied oder spenden Sie.
Mehr auf der Internetseite des Hospizes: Hospiz St. Christophorus

Mönchengladbacher Tafel

1. Vorsitzende: Monika Bartsch

Internetseite der Mönchengladbacher Tafel
Die Tafel ist eine ehrenamtliche Organisation.
Sie sammelt überschüssige, noch verwertbare Lebensmittel bei Großmärkten, Lebensmittelläden, Bäckern, Metzgern und Landwirten.

Diese Waren werden kostenlos an Bedürftige und karitative Einrichtungen verteilt.

Mönchengladbacher Tafel
Fleenerweg 48
41065 Mönchengladbach
Tel.: 02161-89 05 16


Bedürftige erhalten Lebensmittel kostenlos im TAFEL-Laden im Stadtteil Lürrip.

Der Laden ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mittwochs (A-L): 14:30 bis 17.00 Uhr
Freitag (M-Z)s: 14:30 bis 17.00 Uhr
Samstags (Backwaren): 14:30 bis 17.00 Uhr
Die Wartehalle ist ab 13:30 Uhr geöffnet.




Mönchengladbach in Zahlen

Bevölkerung in Mönchengladbach

am Ort der Hauptwohnung – Stand 31.12.2011

261.027 Einwohner insgesamt
232.996 Deutsche
28.031 Ausländer (10,7%)

Ausländer nach Herkunft

Aus Europa 22.422
davon nicht EU-Staaten 12.200

Außereuropäisches Ausland 5.470
davon aus Asien 3.254
Afrika 1.738
Nordamerika 128
Mittel/Südamerika 321
Australien / Neuseeland 29

Quelle: Stadt Mönchengladbach, Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Abteilung Statistik

Das war einmal - Heute nur noch 4 Stadtbezirke

Stadtbezirk NORD - OST - SÜD - WEST
Stadteinteilung: 10 Stadtbezirke = 44 Stadtteile
Die 10 Stadtbezirke in Mönchengladbach sind in
4 Bezirksverwaltungsstellen aufgeteilt.

Die Bevölkerung der Stadt Mönchengladbach

Stand: 30.09.2007

Stadtbezirk Rheindahlen

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Hehn 787 858 1.645
Holt 3.833 4.034 7.867
Hauptquartier 84 149 233
Rheindahlen-Land 4.610 4.797 9.407
Rheindahlen-Mitte 3.828 4.190 8.018
zusammen 13.142 14.028 27.170

Stadtbezirk Hardt

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Hardt-Mitte 3.653 3.750 7.403
Venn 4.495 4.778 9.273
Hardter Wald 130 109 239
zusammen 8.278 8.637 16.915

Stadtbezirk Stadtmitte

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Windberg 3.693 4.373 8.066
Eicken 6.647 7.166 13.813
Am Wasserturm 2.222 2.556 4.778
Gladbach 5.210 5.717 10.927
Waldhausen 2.280 2.508 4.788
Westend 3.549 3.577 7.126
Dahl 3.073 3.007 6.080
Ohler 1.190 1.163 2.353
zusammen 27.864 30.067 57.931

Stadtbezirk Volksgarten

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Lürrip 4.663 4.865 9.528
Hardterbroich, Pesch 6.717 6.850 13.567
Bungt 101 111 212
zusammen 11.481 11.826 23.307

Stadtbezirk Neuwerk

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Bettrath-Hoven 3.865 4.053 7.918
Flughafen 667 677 1.344
Neuwerk-Mitte 3.246 3.475 6.721
Uedding 2.441 2.578 5.019
zusammen 10.219 10.783 21.002

Stadtbezirk Rheydt-West

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Pongs 1.120 1.319 2.439
Schrievers 3.923 4.217 8.140
Grenzlandstadion 1.486 1.595 3.081
Schmölderpark 3.348 3.760 7.108
Hockstein 1.632 1.813 3.445
zusammen 11.509 12.704 24.213

Stadtbezirk Rheydt-Mitte

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Schloß Rheydt 13 18 31
Bonnenbroich-Geneicken 3.248 3.478 6.726
Rheydt 6.075 6.806 12.881
Mülfort 4.558 4.538 9.096
Heyden 3.879 4.167 8.046
Geistenbeck 2.166 2.326 4.492
zusammen 19.939 21.333 41.272

Stadtbezirk Odenkirchen

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Odenkirchen-West 1.541 1.558 3.099
Odenkirchen-Mitte 7.796 8.263 16.059
Sasserath 394 414 808
zusammen 9.731 10.235 19.966

Stadtbezirk Giesenkirchen

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Giesenkirchen-Nord 2.119 2.295 4.414
Schelsen 1.115 1.176 2.291
Giesenkirchen-Mitte 4.381 4.719 9.100
zusammen 7.615 8.190 15.805

Stadtbezirk Wickrath

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Wickrath-Mitte 5.101 5.642 10.743
Wickrath-West 1.814 1.906 3.720
Wickrathberg 1.096 1.123 2.219
Wanlo 609 598 1.207
zusammen 8.620 9.269 17.889


Einwohner der Stadt Mönchengladbach insgesamt

Mönchengladbach männlich weiblich zusammen
128.398 137.072 265.470

Alle Angaben ohne Gewähr



Stadtbezirke ab Kommunalwahl 2009
MG-West (45.581 Einwohner)
01 Rheindahlen (27.363 Einwohner)
011 Hehn
012 Holt
013 Hauptquartier
014 Rheindahlen-Land
015 Rheindahlen-Mitte

10 Wickrath (18.218 Einwohner)
101 Wickrath-Mitte
102 Wickrath-West
103 Wickrathberg
104 Wanlo
MG-Süd (85.740 Einwohner)
06 Rheydt-West (24.349 Einwohner)
061 Pongs
062 Schrievers
063 Grenzland-Stadion
064 Schmölderpark
065 Hockstein

07 Rheydt-Mitte (41.336 Einwohner)
071 Schloss Rheydt
072 Bonnenbroich-Geneicken
073 Rheydt
074 Mülfort
075 Heyden
076 Geistenbeck

08 Odenkirchen (20.055 Einwohner)
081 Odenkirchen-West
082 Odenkirchen-Mitte
083 Sasserath
MG-Ost (60.418 Einwohner)
04 Volksgarten (23.442 Einwohner)
041 Lürrip
042 Hardterbroich-Pesch
043 Bungt

05 Neuwerk (21.017 Einwohner)
051 Bettrath-Hoven
052 Flughafen
053 Neuwerk-Mitte
054 Uedding

09 Giesenkirchen (15.959 Einwohner)
091 Giesenkirchen-Nord
092 Schelsen
093 Giesenkirchen-Mitte
MG-Nord (74.945 Einwohner)
02 Hardt (16.941 Einwohner)
021 Hardt-Mitte
022 Venn
023 Hardter Wald

03 Stadtmitte (58.004 Einwohner)
031 Windberg
032 Eicken
033 Am Wasserturm
034 Gladbach
035 Waldhausen
036 Westend
037 Dahl
038 Ohler

Rheindahlen ist der flächenmäßig größte Stadtteil Mönchengladbachs. Er besteht aus folgenden Honschaften (Ortsteilen):
Bau, Baum, Broich, Dorthausen, Eickelnberg, Gatzweiler, Genhausen, Genhodder, Genholland, Genhülsen, Gerkerath, Gerkerathmühle, Gerkerathwinkel, Griesbarth, Grotherath, Günhoven, Herdt, Hilderath, Knoor, Koch, Kothausen, Mennrath, Mennrathheide, Mennrathschmidt, Merreter, Peel, Saas, Schriefers, Schriefersmühle, Sittard, Sittardheide, Viehstraße, Voosen, Wolfsittard, Woof, Wyenhütte und Rheindahlen.

Das Stadtgebiet Mönchengladbachs entwickelte sich wie folgt: Die französische Besatzung bildete im Jahre 1798 aus dem alten, ehemals zum Herzogtum Jülich gehörenden Amt Gladbach mit der Stadt Gladbach fünf Bürgermeistereien:

Gladbach Obergeburth bestehend aus den Honschaften:
Dahl, Ohler, Holt, Hehn, Winkeln, Venn, Großheide, Windberg, Waldhausen, Hamern, Rönneter, Poeth, Beltinghoven sowie Teile von Speick, Hermges und Vorst

Oberniedergeburth bestehend aus den Honschaften:
Eicken, Üdding, Lürrip, Bungt, Hardterbroich, Pesch und Teilen von Speick und Hermges

Unterniedergeburth mit den Honschaften Bettrath, Hoven, Donk und Damm

Hardt bestehend aus den Honschaften Hardt, Rasseln und Teile von Vorst

Zum 1. Januar 1836 erhielt Hardt jedoch wieder seine Selbständigkeit und wurde um die Honschaften Hehn und Winkeln sowie den restlichen Teil von Vorst, die alle bis dahin zur Bürgermeisterei Obergeburth gehörten, vergrößert.
Der Rest von Obergeburt wurde nach Gladbach eingemeindet. Ebenso die Honschaften Eicken, Hardterbroich und Teile von Lürrip, die bis dahin zur Bürgermeisterei Oberniedergeburth gehörten.

Odenkirchen besteht aus den Honschaften (Ortsteilen):
Bell, Güdderath, Kamphausener Höhe, Odenkirchen Mitte, Ruhrfeld, Sasserath / Mongshof / Görtzhof, Wetschewell / Hove / Saarhof.
Geistenbeck / Stappen / Kohr, Hockstein, Mülfort / Backeshof / Krapohl und Zoppenbroich/ Dohr / Biesel / Bahner / Junker


Ausdehnung der Stadt Mönchengladbach:
17 km in Ost-West-Richtung
18 km in Nord-Süd-Richtung
Länge der Stadtgrenze: 86 km

Geographische Lage:
nördliche Breite: 51° 10’
östliche Länge: 06° 26’

Höchster Punkt über NN: 133,0 m (Rheydter Höhe) [ehemalige Müllkippe]
Tiefster Punkt über NN: 35,0 m (Niers)

Flächennutzung:
Gebäude und Freifläche: 45,6 qkm
Betriebsfläche: 1,2 qkm
Erholungsfläche: 6,2 qkm
Verkehrsfläche: 20,9 qkm
Landwirtschaftsfläche: 74,1 qkm
Waldfläche: 15,1 qkm
Wasserfläche:1,1 qkm
Flächen anderer Nutzung: 6,2 qkm
zusammen: 170,4 qkm


Der Gladbach


Der Gladbach ist ein Bach in Mönchengladbach und daher Mit-Namensgeber der Stadt.

Der im Ortsteil Mönchengladbach – Waldhausen entspringende und der Stadt den Namen gebende Gladbach (Quelle in der ehem. Brauerei Hensen) verläuft heutzutage zum großen Teil unterirdisch und mündet im Osten der Stadt in die Niers. Zu sehen ist er von Lürrip bis zur Niers. Die gesamte Länge beträgt 6.352,76 Meter.

Brunnen  Hensen-Brauerei
Brunnen Hensen-Brauerei
In der Hensen-Brauerei ist der Brunnen, aus dem in früheren Tagen das Wasser zum Bierbrauen entnommen wurde, auch heute noch zu sehen. Die Quelle ist unter einem Beton-Deckel nur zu erahnen.

Der Gladbach ist heute Teil des Mönchengladbacher Kanalnetzes der NVV (Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG). Der Kanal ist teilweise gemauert bzw. betoniert. Die Länge als Kanal beträgt ca. 4.400 Meter. Der sichtbare Teil des Gladbaches beträgt ca. 1.900 Meter. Der Kanal ist von den Mitarbeitern der NVV zur Kontrolle und Reparatur begehbar, teilweise gebückt, teilweise bis zu einer Größe von 4 x 4 Meter. Er dient der Ableitung von Regenwasser.

Auf dem Parkplatzgelände (Folradstraße) einer privaten Firma in Mönchengladbach-Lürrip ist ein „Sandfang“ gebaut. Dort können ebenfalls die Mitarbeiter der NVV den Kanal betreten. Im „Sandfang“ wird der Sand, der mit dem Regenwasser weggespült wird gesammelt und entfernt. Auch ist dort ein „Schneeeinwurfschacht“. Dort wurde der Schnee von den Strassen in Mönchengladbach mit LKW’s in den Gladbach gekippt.

Quelle des Gladbachs
Quelle des Gladbachs
Ein Nebenbach des Gladbaches ist der Bungtbach. Dieser entspringt auf der „Stiegerfeldstrasse“. Der Bungtbach ist ca. 2.200 Meter lang. Auch er dient zur Ableitung des Regenwassers.

Mönchen – glad – bach:

Mönchen = Mönche die Gladbach gegründet und die hier gelebt haben. (Früher auch = München-Gladbach).

Glad = althochdeutsch: „glat“ – „gladden“ = klar, glänzend, erfreuen (nicht glatt/eben). Vielleicht hat der Bach besonders schön das Sonnenlicht reflektiert und die „Gladbacher“ haben sich daran erfreut.

Herzlichen Dank an Dipl.-Ing. Claus Köntges, Abteilungsleiter der NVV (Kanalnetz und Gewässerunterhaltung) für die Gute Zusammenarbeit. Ohne die Hilfe wäre dieser Bericht nicht zustande gekommen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 25. April 2015 )