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Der Gladbach
Ehrung der erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2010
Der Stadt ein Rathaus, den Bürgern ein Fest!

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Ehrung der erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler
des Jahres 2010 aus Mönchengladbach

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Mit einer Sportlerehrung würdigte die Stadt Mönchengladbach am 23. März 2011 die herausragenden Leistungen heimischer Sportlerinnen und Sportler, wie etwa Siege und Platzierungen bei Deutschen-, Europa- oder Weltmeisterschaften, Berufungen in die Nationalmannschaft oder die Teilnahme an Olympischen Spielen.

Die Ehrung wurde im Rahmen eines Sportabends durchgeführt, zu dem Oberbürgermeister Norbert Bude ins Haus Erholung in den Kaisersaal eingeladen hatte. Durch das Programm führte als Moderater Frank Nießen von Radio 90,1.

Oberbürgermeister Norbert Bude begrüßte die Sportlerinnen und Sportler und zahlreiche Ehrengäste und stellte Mönchengladbach als Sportstadt vor. „Mönchengladbach ist eine Sportstadt“, sagte er „Gladbach hat ein Herz für seine Athleten“.

In dieser unserer Stadt finden in diesem Jahr die Weltmeisterschaft im Frauen-Fußball und die Hockey-Europameisterschaft der Damen statt, wo wir tolle Bedingungen haben und gute Gastgeber sind. Er erwähnte weiter, daß dem Stadtsportbund 213 Vereine angeschlossen sind. In Bezug auf Borussia meinte er: „der Kopf sagt wir schaffen das, und solange es mit den Punkten klappt, glaubt es auch das Herz.“

Bei der Verleihung der Preise wurde er von Dr. Gerd Fischer (Sportdezernent) unterstützt. Frank Nießen merkte an, dass die Ehrung in drei Gruppen aufgeteilt sei, dies aber nichts mit der Wertung der einzelnen Sportler zu tun habe.

Geehrt wurden folgende Sportler:
Erika und Christoph van Dongen für ihren 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Disco-Fox-Formationen. Sie erklärten, dass sie im letzten Jahr noch Deutsche Meister waren, in diesem Jahr den 3. Platz belegten. Im nächsten Jahr werden sie hier nicht stehen, da die Gruppe durch krankheitsbedingten Ausfall nicht an den Meisterschaften teilnehmen werden. Ursprünglich kommen sie aus dem Rock n’Roll, aber aus gesundheitlichen Gründen sind sie zum Disco-Fox gewechselt.

Andreas Tölzer für den 3. Platz bei den Europameisterschaften und den 2. Platz bei den Weltmeisterschaften im Judo + 100 kg. Im Moment nimmt er sich eine Auszeit, um sich dann voll auf das Training für die Olympischen Spiele zu konzentrieren. Er möchte unter die Top 3 der Weltrangliste kommen.

Eric Hassberg für Deutscher Meister im Bogenschießen FITA in der Halle, Deutscher Mannschafts-Meister im Bogenschießen FITA im Freien und Deutscher Vize-Meister im Bogenschießen FITA im Freien. Seit 1997 bis heute war er ununterbrochen entweder Deutscher Meister oder Vize-Meister. Bei seinem letzten Sieg schoss er 564 von 600 möglichen Ringen. Auf die Frage, ob man beim Schießen atmen darf oder nicht meinte er, man darf keine Luft holen, aber ich mache es trotzdem. International wird er nicht an Wettkämpfen teilnehmen, weil es einfach schwierig ist, eine Betreuung zu finden.

Christian Fuchs und Patrick Neff für ihren Europameister-Titel im American Football. Sie sind seit 3 Jahren in der Nationalmannschaft und haben schon viele Spiele und Blessuren hinter sich.

Florian Pawlik, Christian Mohr und Jason Adjei für die Berufung in die American Football Nationalmannschaft. Jason Adjei nahm für seine beiden erkrankten Mitstreiter die Ehrungen in Empfang. Insgesamt kommen 6 Nationalspieler aus Mönchengladbach. Adjei äußerte noch, „wenn das Fernsehen mehr übertragen würde, hätten wir bestimmt auch mehr Zuschauer.

Marko Kavelmann für Deutscher Meister K-1 Kickboxen und 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften Leichtkontakt Kickboxen. Früher spielte er Fußball, aber wegen zweier Sperren (einmal Vereinswechsel und zum anderen nach der Bundeswehr) wechselte er die Sportart. Seit 3 Jahren ist er dabei. Für seine Kämpfe benötigt er 2 – 3 Monate Vorbereitung. Da er sich im Januar 2010 an der Schulter verletzte, kann er seit zwei Monaten nicht boxen und musste daher den nächsten Kampf absagen.

Benjamin Pietzner für Deutscher Meister Kickboxen mit Low Kicks und Deutscher Meister Kickboxen Leichtkontakt. Leichtkontakt findet auf der Matte statt, Low Kick im Ring und ungeschützt. Vor einem Kampf bereitet er sich ca. 2 – 3 Monate intensiv auf diesen vor. Beim Turmfest in Rheydt wird dieser Sport den Bürgern näher gebracht.

Roland Hülskath, Deutscher Champion der Trabrennberufsfahrer. Er konnte aus gesundheitlichen Gründen an der Ehrung nicht teilnehmen, deshalb wurde er von seinem Trainer vertreten. Dieser erklärte, dass Hülskath den goldenen Helm errungen habe und zwar für seine Erfolge 2007, 209 und 2010. Da es in Deutschland nicht so viele Ställe gebe, fährt er auch für Frankreich, Italien usw.

Ina Menzer für Boxweltmeisterschaft im Federgewicht. Sie holte am Januar 2010 ihren 26. Sieg in der Profikarriere gegen Ramona Kühne. Dieser Kampf wurde vorzeitig durch einen Cut bei Kühne beendet. Diese hatte darauf gedrängt, die härteren Boxhandschuhe zu nehmen, Dem stimmte das Management von Ina Menzer zu und Ina erfuhr aber erst drei Tage vorher von diesem Abkommen. Damit hatte sich Kühne aber selbst ein „Ei“ gelegt, wie sich später herausstellte und die Gegnerin mußte den Kampf aufgeben.

Auf den Kampf vom 3. Juli 2010 in Stuttgart angesprochen meinte Ina, es war nicht so ihr Tag. Woran es gelegen habe, könne sie aber auch nicht sagen. Im Moment sei es sportlich ruhiger geworden, sie sei aber körperlich fit. Mental habe sie ihren letzten Kampf jetzt erst richtig verarbeitet.

Zur weiteren Zukunft meinte sie, dass der Vertrag ihres Promoters mit dem Fernsehen (ZDF) ausgelaufen sei und ohne Fernsehpartner sei es schwierig, irgendwelche Kämpfe zu bekommen. Sie wies noch darauf hin, dass sie im April bei VOX zu sehen ist und zwar beim Promi-Dinner. Sie bedankte sich mit den Worten: „Auch wenn ich nicht mehr in Mönchengladbach wohne, ist es für mich toll, dass meine Heimatstadt an mich denkt. Für mich ist es eine Ehre hier zu sein.“

Zwischen den einzelnen Ehrungsblöcken traten Three Style (3 Damen) und Curatola Brothers (2 Herren) auf, die akrobatische Leistungen darboten, wie man sie selten gesehen hat. Sie kamen vom Roncalli Apollo Variete.

Außerdem sprach Rainer Bonhoff als WM-Botschafter für die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Mönchengladbach. Er merkte an, dass das Spiel der Deutschen Frauen bereits ausverkauft sei und auch das Halbfinale in Mönchengladbach stattfindet.

Da in unserer Stadt auch die Hockey-EM der Damen stattfindet, waren zwei Vertreter des Deutschen Hockey-Bundes und zwar Christoph Menke und Torsten Bartel mit dem Maskottchen Schlenzi anwesend und stellten diese Sportart im einzelnen noch einmal vor. Außerdem findet im Juli ein 4-Nationen-Turner im Hockey-Park statt, zu dem kein Eintrittsgeld erhoben wird.

Zum Abschluß der Veranstaltung stellten sich alle Geehrten mit OB Norbert Bude und Dr. Gerd Fischer zu einem Gruppenfoto.

Eröffnung der Ausstellung im Schloß Rheydt:
Der Stadt ein Rathaus, den Bürgern ein Fest!

Am 13. März 2011 eröffnete Oberbürgermeister Norbert Bude die oben aufgeführte Ausstellung in Schloß Rheydt.

Er begrüßte die Anwesenden, insbesondere drei Gruppen: Einmal Michael Schroeren und die Bürgermeisterin Renate Zimmermanns für Rat und Verwaltung. Dann die Bylandt-Gesellschaft mit ihrem Vorsitzenden Werner Goertz. Des weiteren den Bezirksverband der Schützen Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich mit ihrem Bezirksbundesmeister Horst Thoren sowie den Bezirkskönig Michael Keinath und seine Minister.

Er erläuterte in anregenden Worten die Situation der Stadt Mönchengladbach im frühen 19. Jahrhundert, als aus dem ländlichen Gladbach eine Industriestadt wurde. Gladbach wurde später das rheinische Manchester genannt, da die Textilindustrie immer weiter ausgebaut wurde.

In dieser Zeit wurde erstmals in Mönchengladbach eine Höhere Schule für Mädchen eingerichtet und zwar von Jacobine Mühlen. Aus der leer stehenden Abtei wurde das bis jetzt bestehende Rathaus. Die ersten Vereinsgründungen fanden ebenfalls im 19. Jahrhundert statt. Außerdem fand im Jahre 1836 erstmals ein Schützenfest statt. Dieses wurde von einem Verein getragen und zwar ein Fest von Bürgern für Bürger.

Im Anschluß an die Begrüßung durch den Oberbürgermeister sprach Dr. Karlheinz Wiegmann als Museumsdirektor von Schloß Rheydt. Er bedankte sich vor allem bei Horst Thoren, der den Gedanken dieser Ausstellung an ihn herangetragen hatte, das Projekt mitbegleitete und Hilfestellungen gab. Eva Uebe, Kuratorin der Ausstellung und Stefan Kraus haben einen Film über diese Zeiten erstellt.

Des weiteren sprach er von Wilhelm Dietrich Lenssen, der 1827 nach Manchester gefahren war und alles über eine Dampfmaschine in Erfahrung gebracht hat. Seine Erkundigungen würde man heute als Werksspionage bezeichnen. Diese Aufzeichnungen wurden dem Museum von einem Nachkommen von Lenssen geschenkt. Außerdem bedankte er sich bei Dr. Christian Wolfsberger vom Stadtarchiv für gute Zusammenarbeit.

Horst Thoren, Bezirksbundesmeister der Schützen, stellte dann die Ausstellung aus seiner Sicht vor. Christoph Nohn, Buchautor von „Tage der Freude“, stellt dort das Schützenfest von 1836 dar. Er äußerte sich zu den Rheinländern: „diese verkleiden sich gerne und haben Spaß an der Freud“. Und so suchte man für das Schützenfest eine geeignete Bekleidung: Einmal grünes Sakko, weiße Hose, grüner Hut oder Frack, weiße Hose, schwarze Weste, schwarze Schleife und schwarzer Zylinder. Für die Damen gab es folgende Kleidung: weiter Stufenrock, sogenannte Puffärmel, Tuch und Hut. Die Kleider wurden mit Bändern usw. von der Putzmacherin Ernestine Merkens verschönert.

Katholiken und Protestanten, Reiche und Arme feierten in dieser Zeit zusammen Schützenfest. Somit wurde 1836 und 1837 ein überkonfessionelles Schützenfest gefeiert. Der sonst schlichte Turm der Hauptkirche wurde mit der schwarz-weißen Preußenfahne geschmückt. Das nächste Schützenfest sollte 1853 gefeiert werden, ist aber leider gescheitert.

Als das Stadtschützenfest 1981 neu gegründet wurde, sah es sich in der Tradition von 1836. Noch heute werden Trachten und bunte Uniformen zu den Schützenfesten der Bruderschaften getragen und sie haben sich den Spruch „Glaube – Sitte – Heimat“ auf ihre Fahnen geschrieben. Die Ausstellung geht am 14. Mai 2011 zu Ende. Er endete seine Rede mit den Worten „die Tage der Freude sind gekommen“.

Die Kuratorin Eva Uebe, die als Volontärin im Museum Schloß Rheydt die Ausstellung vorbereitete, begrüßte die geladenen Gäste und meinte zu Beginn ihrer Ausführen, sie mache dies zum ersten Mal und sei entsprechend nervös. Sie bedankte sich ebenfalls bei Horst Thoren, der sie auf den Gedanken gebracht hatte, das 1. Schützenfest in Mönchengladbach wieder aufleben zu lassen. Sie zeigte das Leben von Beginn des 19. Jahrhundert auf wie z.B. die politische und wirtschaftliche Lage. Außerdem führte sie an, daß Gladbach seit 1815 zu Preußen gehörte und in das an und für sich katholische Gladbach immer mehr Protestanten kamen wegen der Textilindustrie.

Die ca. 50 Archivalien, die im Stadtarchiv, im Rheinischen Schützenmuseum Neuss, im Münsterarchiv und im Bezirksarchiv des Bezirkverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften „Dicker Turm“ dienen dazu, die Stadtgeschichte begreifbar zu machen. Die Besucher können auch selbst aktiv werden: eine Licht-Schießanlage für den königlichen Vogelschuß kann benutzt werden.

Eva Uebe erläuterte zur Stadtgeschichte:
1827 wurde aus dem Flecken Rheydt die Stadt Rheydt. Bürgermeister Johann David Büschgens (1828 – 1857) errichtete in Rheydt das Rathaus und den Markt. 1830 wurde in Mönchengladbach die erste Höhere Töchterschule gegründet. Der Gladbacher Bürgermeister Jacob Kühnhaus [INFO: * 19. März 1782 in Velbert; † 4. Juni 1844 in Gladbach] errichtete 1835 in der leer stehenden Abtei das Rathaus, die Feuerwehr, Polizei und Gericht. 1838 wurde die Handelskammer in Gladbach erbaut.

Besonders bedankte sie sich bei Thomas Paulussen, der das Tagebuch seines Ururur-Großvaters Martin Paulussen, dem Museum überlassen hat.

Nach den sehr informativen Erklärungen der einzelnen Redner wurden die Gäste zur Besichtigung der Ausstellung und einem kleinen Sektempfang eingeladen. Eine rundum gelungene Ausstellung.

INFO: originaler Text aus der Karte „Kreis Gladbach“
Von den 46,907 Einwohnern, die der Kreis am Schlusse des Jahres 1829 zählte, gehören 23,513 dem männlichen und 23,394 dem weiblichen Geschlechte an.
Nach den Religionsverhältnissen bestehen sie aus 38,575 Katholiken, 7,885 Evangelischen, 6 Menoniten, und 441 Juden.
Während des Jahres 1829 wurden 1,598 Kinder geboren, (darunter 64 außer der Ehe) 338 Paare getraut, und 1,146 Individuen starben.

Die POLIZEI in Mönchengladbach

Wichtige Rufnummern in Mönchengladbach
Polizeibeamte im Bezirksdienst Mönchengladbach
Dienstgradabzeichen der Polizei

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DIE Adresse:
Insel Eiswerder
Eiswerderstraße 16
Gebäude 127,
Aufgang C/D, 1.OG
13585 Berlin-Spandau
Terminvereinbarung = 0175-1634709
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Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
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Prof. Dr. Gunter Konrad

Das St. Christophorus-Hospiz in Mönchengladbach

Hospiz St. Christophorus in Mönchengladbach, dem "Josef-und-Hilde-Wilberz-Haus", das sowohl stationär als auch ambulant Schwerkranke in ihrem letzten Lebensabschnitt begleitet.
Das Hospiz ist im Herzen von Mönchengladbach, direkt zwischen Rathaus Abtei und dem Alten Markt gelegen. Es ist ein kleines Haus mit zehn Betten. Getragen wird das Hospiz vom Verein zur Förderung einer palliativen Einheit e.V.

Am 4. Mai 1987 gründeten Mönchengladbacher Bürger den „Verein zur Förderung einer palliativen Einheit e.V.“ Seine Zielsetzung war die Schaffung eines ambulanten und stationären Hospizes. Seit Oktober 1991 gibt es in Mönchengladbach ein stationäres und seit April 1994 ein ambulantes Hospiz.

Aufgaben des stationären Hospizes: Das stationäre Hospiz hat die Möglichkeiten 10 an Krebs oder AIDS erkrankte Menschen und ihre Angehörigen und Freunde in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Dies geschieht in Einzelzimmern in einer familiären Atmosphäre.
Das Hospiz und seine Mitarbeiter nehmen die Lebensgewohnheiten der Patienten als Richtschnur ihrer pflegerischen Maßnahmen. Ziel ist es, den Erkrankten bei wachem Verstand Schmerzfreiheit zu gewährleisten.

Aufgaben des ambulanten Hospizes: Der ambulante Hospizdienst, mit speziell weitergebildeten Pflegefachkräften, kann dazu beitragen, daß schwerkranke Krebs- und AIDS-Patienten möglichst schmerz- und symptomfrei zu Hause leben können. Dies geschieht immer im Einvernehmen mit dem Patienten, seinen Angehörigen.
Und so können auch Sie dem Hospiz helfen: Werden Sie Mitglied oder spenden Sie.
Mehr auf der Internetseite des Hospizes: Hospiz St. Christophorus

Mönchengladbacher Tafel

1. Vorsitzende: Monika Bartsch
2. Vorsitzende: Gerlind Huber

Internetseite der Mönchengladbacher Tafel
Die Tafel ist eine ehrenamtliche Organisation.
Sie sammelt überschüssige, noch verwertbare Lebensmittel bei Großmärkten, Lebensmittelläden, Bäckern, Metzgern und Landwirten.

Diese Waren werden kostenlos an Bedürftige und karitative Einrichtungen verteilt.

Mönchengladbacher Tafel
Fleenerweg 48
41065 Mönchengladbach
Tel.: 02161-89 05 16


Bedürftige erhalten Lebensmittel kostenlos im TAFEL-Laden im Stadtteil Lürrip.

Der Laden ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mittwochs (A-L): 14:30 bis 17.00 Uhr
Freitag (M-Z)s: 14:30 bis 17.00 Uhr
Samstags (Backwaren): 14:30 bis 17.00 Uhr
Die Wartehalle ist ab 13:30 Uhr geöffnet.

Ein Faltblatt mit Informationen finden Sie hier



Mönchengladbach in Zahlen

Das war einmal - Heute nur noch 4 Stadtbezirke

Stadtbezirk NORD - OST - SÜD - WEST
Stadteinteilung: 10 Stadtbezirke = 44 Stadtteile
Die 10 Stadtbezirke in Mönchengladbach sind in
4 Bezirksverwaltungsstellen aufgeteilt.

Die Bevölkerung der Stadt Mönchengladbach

Stand: 30.09.2007

Stadtbezirk Rheindahlen

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Hehn 787 858 1.645
Holt 3.833 4.034 7.867
Hauptquartier 84 149 233
Rheindahlen-Land 4.610 4.797 9.407
Rheindahlen-Mitte 3.828 4.190 8.018
zusammen 13.142 14.028 27.170

Stadtbezirk Hardt

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Hardt-Mitte 3.653 3.750 7.403
Venn 4.495 4.778 9.273
Hardter Wald 130 109 239
zusammen 8.278 8.637 16.915

Stadtbezirk Stadtmitte

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Windberg 3.693 4.373 8.066
Eicken 6.647 7.166 13.813
Am Wasserturm 2.222 2.556 4.778
Gladbach 5.210 5.717 10.927
Waldhausen 2.280 2.508 4.788
Westend 3.549 3.577 7.126
Dahl 3.073 3.007 6.080
Ohler 1.190 1.163 2.353
zusammen 27.864 30.067 57.931

Stadtbezirk Volksgarten

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Lürrip 4.663 4.865 9.528
Hardterbroich, Pesch 6.717 6.850 13.567
Bungt 101 111 212
zusammen 11.481 11.826 23.307

Stadtbezirk Neuwerk

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Bettrath-Hoven 3.865 4.053 7.918
Flughafen 667 677 1.344
Neuwerk-Mitte 3.246 3.475 6.721
Uedding 2.441 2.578 5.019
zusammen 10.219 10.783 21.002

Stadtbezirk Rheydt-West

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Pongs 1.120 1.319 2.439
Schrievers 3.923 4.217 8.140
Grenzlandstadion 1.486 1.595 3.081
Schmölderpark 3.348 3.760 7.108
Hockstein 1.632 1.813 3.445
zusammen 11.509 12.704 24.213

Stadtbezirk Rheydt-Mitte

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Schloß Rheydt 13 18 31
Bonnenbroich-Geneicken 3.248 3.478 6.726
Rheydt 6.075 6.806 12.881
Mülfort 4.558 4.538 9.096
Heyden 3.879 4.167 8.046
Geistenbeck 2.166 2.326 4.492
zusammen 19.939 21.333 41.272

Stadtbezirk Odenkirchen

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Odenkirchen-West 1.541 1.558 3.099
Odenkirchen-Mitte 7.796 8.263 16.059
Sasserath 394 414 808
zusammen 9.731 10.235 19.966

Stadtbezirk Giesenkirchen

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Giesenkirchen-Nord 2.119 2.295 4.414
Schelsen 1.115 1.176 2.291
Giesenkirchen-Mitte 4.381 4.719 9.100
zusammen 7.615 8.190 15.805

Stadtbezirk Wickrath

Stadtteil männlich weiblich zusammen
Wickrath-Mitte 5.101 5.642 10.743
Wickrath-West 1.814 1.906 3.720
Wickrathberg 1.096 1.123 2.219
Wanlo 609 598 1.207
zusammen 8.620 9.269 17.889


Einwohner der Stadt Mönchengladbach insgesamt

Mönchengladbach männlich weiblich zusammen
128.398 137.072 265.470

Alle Angaben ohne Gewähr



Stadtbezirke ab Kommunalwahl 2009
MG-West (45.581 Einwohner)
01 Rheindahlen (27.363 Einwohner)
011 Hehn
012 Holt
013 Hauptquartier
014 Rheindahlen-Land
015 Rheindahlen-Mitte

10 Wickrath (18.218 Einwohner)
101 Wickrath-Mitte
102 Wickrath-West
103 Wickrathberg
104 Wanlo
MG-Süd (85.740 Einwohner)
06 Rheydt-West (24.349 Einwohner)
061 Pongs
062 Schrievers
063 Grenzland-Stadion
064 Schmölderpark
065 Hockstein

07 Rheydt-Mitte (41.336 Einwohner)
071 Schloss Rheydt
072 Bonnenbroich-Geneicken
073 Rheydt
074 Mülfort
075 Heyden
076 Geistenbeck

08 Odenkirchen (20.055 Einwohner)
081 Odenkirchen-West
082 Odenkirchen-Mitte
083 Sasserath
MG-Ost (60.418 Einwohner)
04 Volksgarten (23.442 Einwohner)
041 Lürrip
042 Hardterbroich-Pesch
043 Bungt

05 Neuwerk (21.017 Einwohner)
051 Bettrath-Hoven
052 Flughafen
053 Neuwerk-Mitte
054 Uedding

09 Giesenkirchen (15.959 Einwohner)
091 Giesenkirchen-Nord
092 Schelsen
093 Giesenkirchen-Mitte
MG-Nord (74.945 Einwohner)
02 Hardt (16.941 Einwohner)
021 Hardt-Mitte
022 Venn
023 Hardter Wald

03 Stadtmitte (58.004 Einwohner)
031 Windberg
032 Eicken
033 Am Wasserturm
034 Gladbach
035 Waldhausen
036 Westend
037 Dahl
038 Ohler

Rheindahlen ist der flächenmäßig größte Stadtteil Mönchengladbachs. Er besteht aus folgenden Honschaften (Ortsteilen):
Bau, Baum, Broich, Dorthausen, Eickelnberg, Gatzweiler, Genhausen, Genhodder, Genholland, Genhülsen, Gerkerath, Gerkerathmühle, Gerkerathwinkel, Griesbarth, Grotherath, Günhoven, Herdt, Hilderath, Knoor, Koch, Kothausen, Mennrath, Mennrathheide, Mennrathschmidt, Merreter, Peel, Saas, Schriefers, Schriefersmühle, Sittard, Sittardheide, Viehstraße, Voosen, Wolfsittard, Woof, Wyenhütte und Rheindahlen.

Das Stadtgebiet Mönchengladbachs entwickelte sich wie folgt: Die französische Besatzung bildete im Jahre 1798 aus dem alten, ehemals zum Herzogtum Jülich gehörenden Amt Gladbach mit der Stadt Gladbach fünf Bürgermeistereien:

Gladbach Obergeburth bestehend aus den Honschaften:
Dahl, Ohler, Holt, Hehn, Winkeln, Venn, Großheide, Windberg, Waldhausen, Hamern, Rönneter, Poeth, Beltinghoven sowie Teile von Speick, Hermges und Vorst

Oberniedergeburth bestehend aus den Honschaften:
Eicken, Üdding, Lürrip, Bungt, Hardterbroich, Pesch und Teilen von Speick und Hermges

Unterniedergeburth mit den Honschaften Bettrath, Hoven, Donk und Damm

Hardt bestehend aus den Honschaften Hardt, Rasseln und Teile von Vorst

Zum 1. Januar 1836 erhielt Hardt jedoch wieder seine Selbständigkeit und wurde um die Honschaften Hehn und Winkeln sowie den restlichen Teil von Vorst, die alle bis dahin zur Bürgermeisterei Obergeburth gehörten, vergrößert.
Der Rest von Obergeburt wurde nach Gladbach eingemeindet. Ebenso die Honschaften Eicken, Hardterbroich und Teile von Lürrip, die bis dahin zur Bürgermeisterei Oberniedergeburth gehörten.

Odenkirchen besteht aus den Honschaften (Ortsteilen):
Bell, Güdderath, Kamphausener Höhe, Odenkirchen Mitte, Ruhrfeld, Sasserath / Mongshof / Görtzhof, Wetschewell / Hove / Saarhof.
Geistenbeck / Stappen / Kohr, Hockstein, Mülfort / Backeshof / Krapohl und Zoppenbroich/ Dohr / Biesel / Bahner / Junker


Ausdehnung der Stadt Mönchengladbach:
17 km in Ost-West-Richtung
18 km in Nord-Süd-Richtung
Länge der Stadtgrenze: 86 km

Geographische Lage:
nördliche Breite: 51° 10’
östliche Länge: 06° 26’

Höchster Punkt über NN: 133,0 m (Rheydter Höhe) [ehemalige Müllkippe]
Tiefster Punkt über NN: 35,0 m (Niers)

Flächennutzung:
Gebäude und Freifläche: 45,6 qkm
Betriebsfläche: 1,2 qkm
Erholungsfläche: 6,2 qkm
Verkehrsfläche: 20,9 qkm
Landwirtschaftsfläche: 74,1 qkm
Waldfläche: 15,1 qkm
Wasserfläche:1,1 qkm
Flächen anderer Nutzung: 6,2 qkm
zusammen: 170,4 qkm


Der Gladbach


Der Gladbach ist ein Bach in Mönchengladbach und daher Mit-Namensgeber der Stadt.

Der im Ortsteil Mönchengladbach – Waldhausen entspringende und der Stadt den Namen gebende Gladbach (Quelle in der ehem. Brauerei Hensen) verläuft heutzutage zum großen Teil unterirdisch und mündet im Osten der Stadt in die Niers. Zu sehen ist er von Lürrip bis zur Niers. Die gesamte Länge beträgt 6.352,76 Meter.

Brunnen  Hensen-Brauerei
Brunnen Hensen-Brauerei
In der Hensen-Brauerei ist der Brunnen, aus dem in früheren Tagen das Wasser zum Bierbrauen entnommen wurde, auch heute noch zu sehen. Die Quelle ist unter einem Beton-Deckel nur zu erahnen.

Der Gladbach ist heute Teil des Mönchengladbacher Kanalnetzes der NVV (Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG). Der Kanal ist teilweise gemauert bzw. betoniert. Die Länge als Kanal beträgt ca. 4.400 Meter. Der sichtbare Teil des Gladbaches beträgt ca. 1.900 Meter. Der Kanal ist von den Mitarbeitern der NVV zur Kontrolle und Reparatur begehbar, teilweise gebückt, teilweise bis zu einer Größe von 4 x 4 Meter. Er dient der Ableitung von Regenwasser.

Auf dem Parkplatzgelände (Folradstraße) einer privaten Firma in Mönchengladbach-Lürrip ist ein „Sandfang“ gebaut. Dort können ebenfalls die Mitarbeiter der NVV den Kanal betreten. Im „Sandfang“ wird der Sand, der mit dem Regenwasser weggespült wird gesammelt und entfernt. Auch ist dort ein „Schneeeinwurfschacht“. Dort wurde der Schnee von den Strassen in Mönchengladbach mit LKW’s in den Gladbach gekippt.

Quelle des Gladbachs
Quelle des Gladbachs
Ein Nebenbach des Gladbaches ist der Bungtbach. Dieser entspringt auf der „Stiegerfeldstrasse“. Der Bungtbach ist ca. 2.200 Meter lang. Auch er dient zur Ableitung des Regenwassers.

Mönchen – glad – bach:

Mönchen = Mönche die Gladbach gegründet und die hier gelebt haben. (Früher auch = München-Gladbach).

Glad = althochdeutsch: „glat“ – „gladden“ = klar, glänzend, erfreuen (nicht glatt/eben). Vielleicht hat der Bach besonders schön das Sonnenlicht reflektiert und die „Gladbacher“ haben sich daran erfreut.

Herzlichen Dank an Dipl.-Ing. Claus Köntges, Abteilungsleiter der NVV (Kanalnetz und Gewässerunterhaltung) für die Gute Zusammenarbeit. Ohne die Hilfe wäre dieser Bericht nicht zustande gekommen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 24. Januar 2012 )