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Mönchengladbach
Die Stadtteile
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Gladbach bzw. Mönchengladbach seit 1800
Info vom Förderverein "Schriefersmühle"
Der Gladbach

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Hochkreuz Hauptfriedhof
Hochkreuz Hauptfriedhof
Das Hochkreuz steht in Mönchengladbach auf dem Ehrenfriedhof in der Peter-Nonnenmühlen-Allee / Ecke Stakelberg. Das 1934 erbaute Kreuz ist am 7. September 1995 in die Denkmalliste der Stadt Mönchengladbach eingetragen worden.

Das 18 Meter hohe Hochkreuz wurde als Stahlkreuz auf einem rechteckigen Backsteinsockel errichtet. Auf der Seite von der Peter-Nonnenmühlen-Allee gesehen, steht auf dem Sockel: >FÜR ALLE<. In der Mitte des Schriftzuges wird der Kranz zum Gedenken der Gefallenen aufgehangen

Ausstellung "gefühlte Momente"

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Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Gladbach
bzw. Mönchengladbach seit 1800

1800–1808: Johann Lamberts,
1808–1814: Johann Peter Boelling,
1814–1820: Matthias Brinck,
1821: Bertram Rappard (provisorisch),
1822–1844: Jakob Kühnhaus,
1844–1852: Christian Bacciocco,
1852–1871: Johann Josef Rottlaender (ab 1869 Oberbürgermeister),
1871–1875: Jakob Doetsch,
1876–1900: Viktor Kaifer (ab 1888 Oberbürgermeister),
1900–1920: Hermann Piecq (ab 1903 Oberbürgermeister),
1921–1930: Franz Gielen (ab 1. Juli 1929 kommissarischer Oberbürgermeister von Gladbach-Rheydt),
1930–1933: Johannes Handschumacher, (Oberbürgermeister von Gladbach-Rheydt),
1933: Wilhelm Pelzer, (kommissarisch),
1933–1937: Hans Poeschel,
1937–1945: Werner Keyßner,
1945: Alexander Scharff (kommissarisch),
1945: Wilhelm Elfes,
1946: Peter Nonnenmühlen,
1946–1948: Wilhelm Elfes,
1948–1952: Peter Nonnenmühlen,
1952: Franz Meyers,
1952–1956: Wilhelm Finger,
1956–1964: Wilhelm Maubach,
1964–1974: Wilhelm Wachtendonk,
1975: Franz Meyers, (Beauftragter der Landesregierung für die Aufgaben des Rates),
1975–1984: Theodor Bolzenius,
1984–1997: Heinz Feldhege, (seit 1997 Ehrenoberbürgermeister),
1997–2004: Monika Bartsch,
2004–2014: Norbert Bude (SPD)
2014-2020: Hans Wilhelm Reiners,
Ab 2020: Felix Heinrichs (SPD)

Zum 20. Deutschen Mühlentag öffnete die Schriefersmühle ihr Tor
Die Schriefersmühle

eingestellt am 20. Mai 2013
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Am Tag der offenen Mühlen konnte auch die einzige in Mönchengladbach befindliche Mühle besichtigt werden. Die Schriefersmühle, die im Jahre 1747 errichtet und im Eigentum von Johannes Kreutzer steht, dümpelte so vor sich her, bis sich im August 2011 der „Förderverein Schriefersmühle eV“ gründete. Diese haben durch Landesmittel und Sponsoring das nötige Kapital beschafft, um die Mühle von außen wieder herzustellen. Zuerst wurde das Mauerwerk saniert, damit dieses nicht weiter verfiel. Jetzt laufen die Arbeiten im Inneren der Mühle.

Im unteren Teil der Mühle wurde eine Reihe von historischen und aktuellen Fotografien vorgestellt. Auf einem Foto von ca. 1900 steht die Mühle noch komplett mit ihren Flügeln und Segeln. Im Jahre 1975 wurde wieder eine Kappe auf die Mühle gebracht, denn im Krieg brannte die Mühle komplett aus, weil die Alliierten um die Mühle kämpften.

Im Außenbereich wurde der Wall fast komplett abgetragen. Die noch im inneren der Mühle befindlichen Mühlsteine, ebenfalls aus dem Jahre 1747, werden wahrscheinlich an diesem (Rest-) Wall integriert. Die nach 1960 gebaute, noch vorhandene, alte Treppe zum Eingang der oberen Ebene wird mit den noch vorhandenen Basaltsteinen aus dem ehemaligen Wall erneuert.

Die Obere Denkmalbehörde will, daß der jetzt noch vorhandene Wall mit dem hinteren Eingang, erhalten bleibt. Die nächsten Arbeiten werden, sobald weitere Gelder zur Verfügung stehen, an Fachfirmen vergeben. Wie man an den Fotos sehen kann, ist besonders im Innern noch sehr viel Arbeit. Daher sucht der Förderverein weiterhin Mitglieder.

Auf der Vorderseite der Mühle, in einer kleinen Nische, stand immer eine Madonna, die ebenfalls im Laufe der Zeit völlig desolat war. Diese wurde von Nicola Klank und Gerhard Plum liebevoll restauriert und wieder an ihren ursprünglichen Platz gebracht.

Aufgrund des regen Publikumsverkehrs waren die Vorstandsmitglieder sich sicher, den richtigen Weg gefunden zu haben, um die Mühle zu erhalten. Mehr zur Mühle und zum Förderverein: www.schriefersmuehle.de

Stadtteile von Mönchengladbach

Rheindahlen ist der flächenmäßig größte Stadtteil Mönchengladbachs. Er besteht aus folgenden Honschaften (Ortsteilen):
Bau, Baum, Broich, Dorthausen, Eickelnberg, Gatzweiler, Genhausen, Genhodder, Genholland, Genhülsen, Gerkerath, Gerkerathmühle, Gerkerathwinkel, Griesbarth, Grotherath, Günhoven, Herdt, Hilderath, Knoor, Koch, Kothausen, Mennrath, Mennrathheide, Mennrathschmidt, Merreter, Peel, Saas, Schriefers, Schriefersmühle, Sittard, Sittardheide, Viehstraße, Voosen, Wolfsittard, Woof, Wyenhütte und Rheindahlen.

Giesenkirchen/Schelsen gehört zum Stadtbezirk Mönchengladbach Ost. Bis zum 22. Oktober 2009 war es ein eigenständiger Stadtbezirk von Mönchengladbach. Vorher gehörten die Orte zu Rheydt, das 1975 zu Mönchengladbach eingemeindet wurde.

Das Stadtgebiet Mönchengladbachs entwickelte sich wie folgt: Die französische Besatzung bildete im Jahre 1798 aus dem alten, ehemals zum Herzogtum Jülich gehörenden Amt Gladbach mit der Stadt Gladbach fünf Bürgermeistereien:

Gladbach Obergeburth bestehend aus den Honschaften:
Dahl, Ohler, Holt, Hehn, Winkeln, Venn, Großheide, Windberg, Waldhausen, Hamern, Rönneter, Poeth, Beltinghoven sowie Teile von Speick, Hermges und Vorst

Oberniedergeburth bestehend aus den Honschaften:
Eicken, Üdding, Lürrip, Bungt, Hardterbroich, Pesch und Teilen von Speick und Hermges

Unterniedergeburth mit den Honschaften Bettrath, Hoven, Donk und Damm

Hardt bestehend aus den Honschaften Hardt, Rasseln und Teile von Vorst

Zum 1. Januar 1836 erhielt Hardt jedoch wieder seine Selbständigkeit und wurde um die Honschaften Hehn und Winkeln sowie den restlichen Teil von Vorst, die alle bis dahin zur Bürgermeisterei Obergeburth gehörten, vergrößert.
Der Rest von Obergeburt wurde nach Gladbach eingemeindet. Ebenso die Honschaften Eicken, Hardterbroich und Teile von Lürrip, die bis dahin zur Bürgermeisterei Oberniedergeburth gehörten.

Odenkirchen besteht aus den Honschaften (Ortsteilen):
Bell, Güdderath, Kamphausener Höhe, Odenkirchen Mitte, Ruhrfeld, Sasserath / Mongshof / Görtzhof, Wetschewell / Hove / Saarhof.
Geistenbeck / Stappen / Kohr, Hockstein, Mülfort / Backeshof / Krapohl und Zoppenbroich/ Dohr / Biesel / Bahner / Junker

Die Gemeinde Wickrath wurde in Mönchengladbach 1975 eingemeindet und besteht aus den Honschaften (Ortsteilen):
Wanlo, Wickrathberg, Wickrathhahn, Beckrath, Herrath und Wickrath.

Der Gladbach


Der Gladbach ist ein Bach in Mönchengladbach und daher Mit-Namensgeber der Stadt.

Der im Ortsteil Mönchengladbach – Waldhausen entspringende und der Stadt den Namen gebende Gladbach (Quelle in der ehem. Brauerei Hensen) verläuft heutzutage zum großen Teil unterirdisch und mündet im Osten der Stadt in die Niers. Zu sehen ist er von Lürrip bis zur Niers. Die gesamte Länge beträgt 6.352,76 Meter.

Brunnen  Hensen-Brauerei
Brunnen Hensen-Brauerei
In der Hensen-Brauerei ist der Brunnen, aus dem in früheren Tagen das Wasser zum Bierbrauen entnommen wurde, auch heute noch zu sehen. Die Quelle ist unter einem Beton-Deckel nur zu erahnen.

Der Gladbach ist heute Teil des Mönchengladbacher Kanalnetzes der NVV (Niederrheinische Versorgung und Verkehr AG). Der Kanal ist teilweise gemauert bzw. betoniert. Die Länge als Kanal beträgt ca. 4.400 Meter. Der sichtbare Teil des Gladbaches beträgt ca. 1.900 Meter. Der Kanal ist von den Mitarbeitern der NVV zur Kontrolle und Reparatur begehbar, teilweise gebückt, teilweise bis zu einer Größe von 4 x 4 Meter. Er dient der Ableitung von Regenwasser.

Auf dem Parkplatzgelände (Folradstraße) einer privaten Firma in Mönchengladbach-Lürrip ist ein „Sandfang“ gebaut. Dort können ebenfalls die Mitarbeiter der NVV den Kanal betreten. Im „Sandfang“ wird der Sand, der mit dem Regenwasser weggespült wird gesammelt und entfernt. Auch ist dort ein „Schneeeinwurfschacht“. Dort wurde der Schnee von den Strassen in Mönchengladbach mit LKW’s in den Gladbach gekippt.

Quelle des Gladbachs
Quelle des Gladbachs
Ein Nebenbach des Gladbaches ist der Bungtbach. Dieser entspringt auf der „Stiegerfeldstrasse“. Der Bungtbach ist ca. 2.200 Meter lang. Auch er dient zur Ableitung des Regenwassers.

Mönchen – glad – bach:

Mönchen = Mönche die Gladbach gegründet und die hier gelebt haben. (Früher auch = München-Gladbach).

Glad = althochdeutsch: „glat“ – „gladden“ = klar, glänzend, erfreuen (nicht glatt/eben). Vielleicht hat der Bach besonders schön das Sonnenlicht reflektiert und die „Gladbacher“ haben sich daran erfreut.

Herzlichen Dank an Dipl.-Ing. Claus Köntges, Abteilungsleiter der NVV (Kanalnetz und Gewässerunterhaltung) für die Gute Zusammenarbeit. Ohne die Hilfe wäre dieser Bericht nicht zustande gekommen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 14. November 2020 )