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Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Der Schützenbruder
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Internetseite des Bundes der
Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Internetseite des Diözesanverbandes Aachen


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Bundesvorstand ab 15. März 2015
Präsidium des BHDS
Träger des Großkreuzes
Von der Erzbruderschaft zum Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften
Die Präsides in unseren Bruderschaften
Trageweise von Standarte und Fahne
Fotogalerie
Bundesfeste / Bundesköniginnentage
Bundeskönige ab 1953
Bischof Dr. Heiner Koch

Bundesfest 2016 Vorbericht in MG-Heute

Neuer Diözesan-Präses ab 13. Juli 2016:
Neuer Diözesanpräses im Diözesanverband Aachen MG-Heute


Öffnungsprozess der historischen Schützen nimmt konkrete Formen an

Quelle: DER SCHÜTZENBRUDER 1/2017
Der Öffnungsprozess der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, angestoßen nach der Debatte um einen muslimischen Schützenkönig, nimmt konkrete Formen an. Mehr Verantwortung für die Basis, ein klares Bekenntnis zu den christlichen Wurzeln und Traditionen, aber umfassende Bereitschaft zum Miteinander mit Hinzugekommenen aus anderen Kulturkreisen. Das sind die wichtigsten Punkte eines Orientierungsrahmens, der jetzt dem Hauptvorstand vorgestellt wurde und im Frühjahr zur Abstimmung steht. Eine breite Mehrheit im Schützen-Parlament gilt als sicher.

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Bundesschützenmeister Emil Vogt aus Leverkusen, der die interne Profildiskussion vorantreibt, will dem kirchlichen Schützenverband „eine zeitgemäße und verständliche Grundausrichtung“ geben, ohne die „Zugehörigkeit zur katholischen Kirche in Frage zu stellen“. Die lokalen Bruderschaften sollen frei entscheiden können, wer aufgenommen wird und damit auch Schützenkönig werden kann. Danach soll auch die Mitgliedschaft von Nichtchristen in Zukunft möglich sein, sofern diese sich glaubhaft zu den Zielen der Bruderschaften bekennen. Auch aus der Kirche Ausgetretene müssen nicht weiter fürchten, die katholische Schützengemeinschaft verlassen zu müssen.

Dem Präsidium des katholischen Schützenverbandes geht es darum, „durch gegenseitigen Respekt, Ehrlichkeit und Toleranz ein vertrauensvolles Miteinander mit allen gesellschaftlichen Kreisen zu ermöglichen“. Gemeinsam mit Bundesschützenmeister Vogt hat Monsignore Robert Kleine, Köln, als Bundespräses die 1.300 christlichen Schützenbruderschaften angeschrieben und um Zustimmung für den Orientierungsrahmen gebeten.

Kleine bezieht sich dabei auf Empfehlungen des Papstes. Wie Franziskus die Kirche geöffnet habe, müssten auch die Bruderschaften aus ihrem brüderlichen Selbstverständnis heraus, auf andere, auch Andersgläubige zugehen. Gleichzeitig fordert das Schützenpräsidium von seinen Führungskräften ein klares Bekenntnis zur Kirche ein.

„Wer Angehörige anderer Religionsgemeinschaften aufnehmen will, muss wissen, wofür er selbst einsteht“, sagt Vogt. Ihm ist – auch mit Blick auf Zuwanderung und Aufnahme von Flüchtlingen - wichtig, dass die christlichen Schützen „jeden Menschen als Geschöpf Gottes anerkennen und ihm mit Achtung begegnen.“ Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften sieht Identität und Integration als grundlegende Zukunftsfragen.

Der Schützenverbund, dem über die örtlichen Bruderschaften und Vereine eine rund 400.000 Menschen umfassende Schützenfamilie angehört, ist ein anerkannter katholischer Verband und versteht sich als Glaubensgemeinschaft. Deshalb verbindet das Präsidium des Bundes die Profildiskussion auch mit der Frage, wie der Glaube öffentlich gelebt werden kann und welche Form des Glaubensbekenntnisses von den Schützen erwartet wird. Der Schützenverband orientiert sich dabei an aktuellen Entscheidungen der Deutschen Bischofskonferenz.

Vogt: „Wir dürfen nicht päpstlicher sein als der Papst.“
Aber: „Wir müssen glaubhaft sein.“

Einig sind sich die Bruderschaften in ihrem Willen zur Integration. Damit folgen sie Emil Vogt, der „jede Form der Ausgrenzung ablehnt“. Eine Sorge aber beherrscht den von Allen gewollten Öffnungsprozess. Vogt: „Wir dürfen bei aller Liberalität unser eigenständiges, christliches Profil nicht verlieren.“

Der Bundesschützenmeister nimmt für das Präsidium auch Stellung zur Frage homosexueller Könige. Er stellt klar: „Die sexuelle Orientierung eines Menschen gehört zu seiner Persönlichkeit und Identität und ist für die Aufnahme in eine Bruderschaft unerheblich. Homosexuelle Schützenbrüder und Schützenschwestern haben daher selbstverständlich alle Mitgliedsrechte und Mitgliedspflichten, einschließlich der Möglichkeit, die Königswürde zu erringen.“

Ein früherer Beschluss des Schützenparlaments, der homosexuellen Schützenmajestäten untersagt, mit dem Lebenspartner als Königspaar aufzutreten, soll förmlich aufgehoben werden. Angewandt wird der Beschluss schon länger nicht mehr.

Der Öffnungsprozess, der den Bruderschaften größere Freiheiten gibt, von ihnen aber auch mehr Eigenverantwortung verlangt, wird von Monsignore Kleine als „bereichernd“ wahrgenommen. Im Schreiben an die Mitgliedsvereine bedanken sich Bundesschützenmeister Emil Vogt und Bundespräses Robert Kleine: „Wir glauben, dass der inhaltliche Austausch über unsere Thesen ein Gewinn für die Gesprächs- und Diskussionskultur in unserem Bund gewesen ist.“

Die Schützenspitze will mit dem Grundsatzpapier die altehrwürdigen Bruderschaften zukunftsfähig machen. Dabei wird in Kauf genommen, dass es wohlmöglich Unterschiede in der Geschwindigkeit der Anpassung gibt - zwischen Stadt und Land, zwischen liberalen oder eher konservativen Schützengemeinschaften.

Diözesanpräses der Diözese Aachen ins Amt eingeführt

Foto und Text: DER SCHÜTZENBRUDER
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Nachdem der Aachener Diözesanbruderrat Monsignore Norbert Glasmacher im Sommer zum Diözesanpräses gewählt hatte, wurde er nun in Kreuzau während der Festmesse aus Anlass der Übergabe der Diözesanstandarte an die Bruderschaft der neuen Diözesankönigin ins Amt eingeführt.

Der im Jahr 1962 in eine Schützenfamilie hineingeborene Düren-Birkesdorfer wurde 1989 in der kanadischen Diözese Peterborough zum Priester geweiht. Nach Tätigkeiten als Kaplan und Pastor berief ihn der Heilige Stuhl im Jahr 2001 nach Rom in die Kongregation für die orientalische Kirche. Drei Jahre später kehrte er nach Kanada zurück, um in der angestammten Diözese die Leitung der Büros für Jugendverbände, Priesternachwuchs und Evangelisierung zu übernehmen.

Seit 2010 wieder in Deutschland, wirkte Monsignore Glasmacher zunächst in der zum Bistum Aachen gehörenden Stolberger Pfarrgemeinde St. Lucia. Schließlich übernahm er im Herbst 2011 die Leitung der Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord.

Bundespräses Monsignore Robert Kleine stellte in seiner Predigt fest, ein Präses müsse an die Wurzeln der Bruderschaften erinnern und deren Talente erkennen, um diese hilfreich zu nutzen. In Gegenwart der weiteren Zelebranten, Bezirkspräses Pfarrer Axel Lautenschläger und des örtlichen Präses Pfarrer Georg Scherer, nahmen rund 350 Schützen mit zahlreichen Fahnenabordnungen an der Hl. Messe teil. Diözesanbundesmeister Josef Mohr dankte dem neuen Präses für die erfreuliche Bereitschaft, das Amt zu übernehmen und bei der Fortentwicklung des Diözesanverbands mitzuwirken.
Herzlichen Dank an Rolf F. Nieborg - Chefredakteur DER SCHÜTZENBRUDER

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Titelbild von "Der Schützenbruder" Nr. 10/2016
Die Schirmherrin Gitta Connemann (v.li.) und Bundesschützenmeister Emil Vogt rahmen die neuen Bundes- und Diözesanmajestäten ein




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Bundeskönig: Nikolas Rosenstock, St.Laurentius Aachen
mit seiner Bundeskönigin Nicole Laut
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Diözesanköniginnen/-könige
- Aachen: Elke Uerlings-Heidbüchel, St. Heribertus Kreuzau
- Essen: Heinrich Uldrich, St. Ewaldi Duisburg-Laar
- Köln: Regina Reiz, ST. Hubertus Sinnersdorf
- Münster: Herbert Ewertz, St. Josef Kinderhaus
- Paderborn: Dietmar Mormann, St. Hubertus Kirchborchen
- Trier: Stefan Tullius, St. Hubertus Kaisersesch





Romwallfahrt der Schützenbruderschaften im Heiligen Jahr

Quelle Text und Foto: Der Schützenbruder
Eingestellt am 7.3.2016
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Die Nachfrage zur Teilnahme an einer Romwallfahrt ist im Hl. Jahr bei den Schützenbruderschaften immer besonders groß, auch weil der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften traditionell im Hl. Jahr das Anno-Santo-Kreuz in Echtsilber verleiht.

Für die Verleihung des Anno Santo-Kreuzes 2016 des Bundes gelten folgende Regelungen:

Das Anno-Santo-Kreuz kann je Bruderschaft oder Bezirk nur einmal beantragen. Für Einzelpersonen kann das Anno-Santo-Kreuz nicht beantragt werden. Es ist sicherzustellen, dass das Anno-Santo-Kreuz im Besitz der Bruderschaft verbleibt.

Jede Bruderschaft kann im Anschluss an eine Romwallfahrt im Heiligen Jahr 2016 den formlosen Antrag auf Verleihung des Anno-Santo-Kreuzes an den Bund stellen. Diesen Antrag muss der Präses (Ortspfarrer) mit unterschreiben und mit dem Pfarrsiegel stempeln.

Die Teilnahme muss nicht zwingend über eine Romwallfahrt des Bundes erfolgt sein, sie kann z. B. auch durch einen kirchlichen Träger oder durch die Bruderschaft selbst organisiert werden.

Im Anschluss an die vom Bund durchgeführten Romwallfahrten im Hl. Jahr werden die Bruderschaften, von denen ein Mitglied teilgenommen hat, durch die Bundesgeschäftsstelle angeschrieben und auf die Möglichkeit der Beantragung des Anno-Santo-Kreuzes hingewiesen.

Das Wallfahrtsprogramm finden Sie auf der Homepage des Bundes (siehe oben).

Die Verleihungsbestimmungen des Bundes regeln die Verleihung des Anno-Santo-Kreuzes wie folgt:
Das Anno-Santo-Kreuz kann in jedem Heiligen Jahr einer Bruderschaft oder einem Bezirksverband bei Teilnahme an einer vom Bund durchgeführten oder bestätigten Romfahrt einmal verliehen werden. Das Kreuz wird in der Regel vom jeweils ältesten Teilnehmer einer Romfahrt getragen. Es bleibt Eigentum der Bruderschaft/des Bezirksverbands. Diese/dieser befindet ggf. über die weitere Verwendung des Kreuzes.

Das aktuelle Anno-Santo-Kreuz in echt Silber wird erst zum Jahresende 2016 durch die Bundesgeschäftsstelle einschließlich einer Urkunde ausgeliefert.

Darüber hinaus können die mit Jahreszahl versehenen Romfahrerkreuze für jeden Teilnehmer vorab bestellt und mit nach Rom genommen werden.
Info vom Diözesanverband Aachen:

Pfarrer René Mertens als Diözesan-Präses des Verbandes Aachen abberufen

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Mit Wirkung vom 1.2.2016 wird Diözesan-Präses Pfarrer Rene Mertens von der Bistumsleitung Aachen abberufen.
Die Entscheidung fiel nach einem gemeinsamen Gespräch des geschäftsführenden Vorstandes mit Vertretern des Generalvikariates unter Anwesenheit von Pfarrer Mertens.
Die Auffassungen der Aufgaben einer geistlichen Leitung im Diözesanverband Aachen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften lagen leider zu weit auseinander.

Wir danken Pfarrer René Mertens für die Bereitschaft der letzten Jahre, uns bei den kirchlichen Aktivitäten und den Ratschlägen im Vorstand zu begleiten und wünschen ihm bei seinen weiteren Aufgaben für die seelsorgerische Arbeit im Bistum Aachen und besonders in Heinsberg alles erdenklich Gute.

Wolfgang Genenger, Diözesanbundesmeister
Foto Tobias Herbst_BHDS
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Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm (2.v.re.) Bundesschützenmeister Emil Vogt (2.v.li.) und seine Stellvertreter Walter Finke (li.) und Wolfgang Genenger (re.)

Grußwort zum Jahreswechsel vom Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies

Quelle Text und Foto: Der Schützenbruder
Eingestellt am 2.1.2015
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Das vergangene Jahr brachte für unseren Bund mal wieder einige Turbulenzen mit sich, diesmal um einen muslimischen Schützenkönig. Man wundert sich, dass Leute, die mit den Schützenbruderschaften nichts am Hut haben, ein gesteigertes Interesse entwickeln, uns zu sagen, wie wir in unserem Bund die Ausrichtung als katholischer Verband zu gestalten haben.

Dass die Presse, frei nach dem Motto „Wenn zwei sich streiten, freut sich die Presse“ eher die reißerische Schlagzeile sucht, als die Wahrheit zu finden, ist mittlerweile aus mannigfaltiger Erfahrung in allen Lebensbereichen hinlänglich bekannt. Einige Redakteure scheinen das Abschreiben aus dem Internet schon für journalistische Recherche zu halten.

Wie war doch die Antwort eines Redakteurs auf das Angebot unseres Pressesprechers Rolf Nieborg, er bekäme ein Interview, wenn er einen objektiven Bericht verfasse: „Das interessiert doch keinen!“. Ausgerechnet der englische Guardian hat als eine der wenigen Medien objektiv berichtet. Besonders erschreckend empfand ich Äußerungen aus der Politik, die sich – die im Grundgesetz verankerten Grundrechte wie Religionsfreiheit und Vereinigungsfreiheit glattweg ignorierend – äußerten, obwohl gerade sie es eigentlich besser wissen müssten.

Man muss den Eindruck haben, als habe sich in den Medien eine breite anti-kirchliche Meinungsmache breitgemacht. Die heftigen und teils bösartigen Berichte haben meines Erachtens gezeigt, dass man zwar jetzt die Bruderschaften geschlagen hat, aber die Kirche treffen wollte. Über das Niveau mancher Zuschrift, die den Bund erreichte, will ich lieber schweigen. Wenn dies der Ausdruck einer besseren Zeit sein soll, dann Amen.

Die Bruderschaften in unserem Bund sind so vielfältig aufgestellt und haben ihre individuelle Ausrichtung, jahrhundertealte Traditionen und liebenswerte oder teils einzigartige Eigenheiten. Manche sind schwerpunktmäßig im Schießsport aktiv und viele verstehen sich als aktive und engagierte Gemeinschaft in der Kirche. Es gibt weiterhin regelrechte Volksbruderschaften, die den Großteil ihres Ortes in die Gemeinschaft integrieren und den Schirm für nahezu alle Aktivitäten eines Dorfes bilden. Wer hier nicht mit macht, der gehört nicht zum Ort dazu.

Es muss uns gelingen, diese vielfältigen Bestrebungen und Eigenheiten weiterhin in unserem Bund zu bündeln und wie bisher für einen fröhlichen und lebensfrohen christlichen Glauben zu stehen, der die Menschen einlädt, mitzumachen.

Um eine Diskussion zur Grundausrichtung unseres Bundes in Gang zu setzen, haben wir in der Sitzung des Hauptvorstands Mitte November mit einer lebhaften Podiumsdiskussion den Startschuss gegeben. Jetzt sind die Diözesan- und Bezirksverbände bis hin zu den Bruderschaften an der Reihe, ihre Vorstellungen zu entwickeln, wie unser christliches Ausrichtung in der Zukunft ausgestaltet werden kann. Dieser Diskussion sollten wir genügend Zeit geben, um sie gründlich zu führen und zu größtmöglichem Einvernehmen reifen zu lassen.

In Anbetracht, dass ich auf der Bundesvertreterversammlung im kommenden Frühjahr nicht wieder als Bundesschützenmeister antreten werde, wünsche ich dem neuen Vorstand und Präsidium eine glückliche Hand diesen Prozess zu Ende zu bringen.

Nach 15 Jahren im geschäftsführenden Vorstand, davon die letzten zehn Jahre als Bundesschützenmeister und damit Vorsitzender unseres Bundes, möchte ich meine Aufgaben in jüngere Hände legen. Die Bundesvertreterversammlung im März 2015 bildet damit auch einen Umbruch in Vorstand und Präsidium des Bundes.

Ich wünsche allen Schützenschwestern und Schützenbrüdern im neuen Jahr 2015 alles Gute, Gesundheit, große Freude am Engagement in unseren Bruderschaften und hierzu Gottes reichen Segen.

Ihr
Heinzgerd Dewies
Bundesschützenmeister

Neujahrsgruß des Bundespräses

Quelle Text und Foto: Der Schützenbruder
Eingestellt am 2.1.2015
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Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,
wir stehen am Anfang eines neuen Kalenderjahres. Zum neuen Jahr wünschen die Menschen, wünschen wir uns alles Gute: Ein frohes, ein friedvolles, ein gesundes, ein glückliches neues Jahr - und als Christen wünschen wir einander ein (von Gott) gesegnetes neues Jahr.

„An Gottes Segen ist alles gelegen“, weiß ein Sprichwort. Im Buch Numeri im Alten Testament wird erklärt, was „Segen“ meint.

Dort heißt es:
„Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.“
„Der Herr segne dich und behüte dich.“


Das ist das erste. Der Herr segne dich: Gott beschenke dich mit allen guten Gaben, die du zum Leben brauchst. Er lasse dein Leben wachsen und gedeihen und gebe dir Erfolg in deinen Unternehmungen. Dann folgt der Zusatz „und er behüte dich“. Das heißt: Gott halte auch alles fern von dir, was dir schaden kann, er bewahre dich vor Unheil und Unglück. Er gebe dir alles Gute und beschütze dich vor dem Bösen.

Es folgt der zweite Segenswunsch: „Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.“ Hier geht es das Verhältnis des Menschen zu Gott. – Gott soll sich freuen können über uns und unsere Werke. Wir sollen so leben, dass wir Gott gefallen, dass sein Angesicht gleichsam erstrahlt. Und wenn wir das einmal nicht tun, wenn wir nicht so handeln, wie es Gott gefällt, also mit anderen Worten sündigen, dann möge er uns gnädig sein, die Schuld nicht anrechnen, sondern vergeben.

Die dritte Segensbitte schließlich lautet: „Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.“ Bei dieser Segensbitte geht es um das Gelingen des Lebens im Ganzen. Wir mögen immer mit Gott verbunden bleiben; er soll sich nie von uns abwenden, er soll immer auf uns schauen und unser Gebet hören. Und am Ende unseres Lebens- und Glaubensweges nehme er uns auf in seinen Frieden.

Dieser Friede, hebräisch „Schalom“, meint das umfassende Heil, das Vollendet-Sein im Reich Gottes.

In diesem dreifachen Sinne wünsche ich Ihnen und Euch, allen Familien und Freunden ein gesegnetes Jahr 2015!

Ihr und Euer
Monsignore Robert Kleine
Bundespräses

Aktueller Präsidiumsbeschluß
Neue Verleihungsbestimmungen verabschiedet

Quelle: Der Schützenbruder 01/2014

Eingestellt am 7.1.2014
Nach der Bitte in der Sitzung des Hauptverstandes 2012, Anregungen und Änderungsvorschläge für die Verleihungsbestimmungen für die Auszeichnungen des Bundes einzureichen, war es die Aufgabe eines Arbeitsausschusses, die rund 30 eingegangen Vorschläge zu bearbeiten und für das Präsidium einen Entwurf zu erstellen. Das Präsidium, die Ausschüsse des Bundes und auch der Bundesjungschützenrat befaßten sich mit mehrfach mit dem Entwurf. In seiner Sitzung am 16. November 2013 hat das Präsidium nun die Änderung der Verleihungsbestimmungen beschlossen.

Zusammengefaßt können folgende wesentlichen Änderungen aufgeführt werden: Die Verleihungsbestimmungen wurden vereinfacht und begrifflich eindeutig gefaßt. Bei den Jugendauszeichnungen entfallen die bislang geltenden Altersgrenzen für die Auszeichnungen in Bronze und Silber. Ab sofort sind alle Jugendauszeichnungen in der Reihenfolge Bronze, Silber und Gold zu beantragen.

Die bisherige Fahnenschwenkerauszeichnung wies eine Verquickung der Würdigung der Anzahl von Jahren und der Verdienste im Fahnenschwenken auf. Dies führte häufig zu Problemen bei der Beantragung. Die alte Fahnenschwenkerauszeichnung wurde daher abgeschafft, wird aber in Bastian weiterhin angezeigt. Dafür wurde zum einen ein Fahnenschwenkerverdienstorden eingerichtet, der für die Verdienste rund um das Fahnenschwenken verliehen wird, und zum anderen gibt es nun einen Fahnenschwenker-Jubiläumsorden, der ohne Beantragung für die entsprechenden Jahre als Fahnenschwenker verliehen werden kann.

Darüber hinaus wurde die Unterschriftenregelung für die Auszeichnungen neu geregelt: Die Verleihungsbestimmungen stehen auf der Homepage des Bundes unter Service/Infos A-Z zur Verfügung. Aufgrund der erforderlichen Umstellungsmaßnahmen in Bastian und der Verfügbarkeit der neuen Fahnenschwenkerauszeichnungen kann es bis Ende Januar 2014 ggf. noch zu Übergangsproblemen kommen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Um eine Beschleunigung der Antragsbearbeitung zu erreichen und Nachfragen und damit Verzögerungen in der Bearbeitung zu ersparen, wird darum gebeten, folgende Regelungen und Hinweise zu beachten:

1. Auszeichnungsbeantragung

Die Beantragung aller in den Verleihungsbestimmungen aufgeführten Auszeichnungen ist nur über BAStian möglich.

Bereits bei der Dateneingabe während der Beantragung in BAStian werden die folgenden Fehlermeldungen in Rot angezeigt. Zudem werden die entsprechenden Fehlerhinweise auf den Antrag aufgedruckt. Die Beantragung in BAStian erfolgt in den Schritten: Auszeichnung eingeben / Auszeichnung freigeben / Auszeichnungsantrag drucken!

1.1. Fehlermeldung: 5-Jahresfrist unterschritten

Ein Abweichen von der 5-Jahresfrist sollte die absolute Ausnahme sein. Daher ist dies ausführlich zu begründen und durch den Bezirksbundesmeister zu bestätigen.

1.2. Fehlermeldung: Auszeichnung übersprungen

Alle Auszeichnungen seit dem 1.1.2006 wurden über BAStian beantragt und sind hier gespeichert. Wenn diese Fehlermeldung erscheint, könnte es an folgenden Umständen liegen:

Eine Auszeichnung soll tatsächlich übersprungen werden. Dies wird jedoch nur in begründeten äußerst seltenen Ausnahmefällen genehmigt.

Die Auszeichnungen wurden durch die Bruderschaft nicht nachgetragen. Die Bundesgeschäftsstelle ist beauftragt, einen Antrag nur dann zu bearbeiten, wenn die vorangegangen Auszeichnungen in BAStian eingetragen wurden. Die Bezirksbundesmeister werden daher gebeten, nur Anträge zu unterschreiben und weiterzuleiten, bei denen die vorangegangen Auszeichnungen vollständig eingetragen sind. Der Nachtrag der Auszeichnungen mit Verleihungsdatum vor dem 31.12.2005 kann durch die Bruderschaften über den Steckbrief des jeweiligen Mitgliedes in Bastian erfolgen.

Die vorangegangen Auszeichnung wurde bei Doppelmitgliedschaften bereits in einer anderen Bruderschaft verliehen. Die Bundesgeschäftsstelle kann diese Auszeichnungen bei entsprechenden Hinweisen nachtragen, insofern diese nach dem 1.1.2006 verliehen wurden. Auszeichnungen vor dem 1.1.2006 können die Bruderschaften wie erwähnt selbständig nachtragen.

1.3. Fehlermeldung: Kein Mitglied

In begründeten Ausnahmefällen ist es nach den Verleihungsbestimmungen möglich, für Nichtmitglieder die Auszeichnungen des Bundes zu verleihen. Hierzu ist die betreffende Person nur als Person in BAStian (ohne Eintrittsdatum) anzulegen. Anträge mit diesem Vermerk sind durch die Bundesgeschäftsstelle dem Bundesschützenmeister zur Genehmigung vorzulegen.

1.4. Auszeichnung an BAStian-Administrator

Für den Fall, daß der Bastian-Administrator ausgezeichnet werden, aber nichts von der geplanten Ehrung erfahren soll, hat die Bruderschaft wie folgt Vorkehrung zu treffen:

Es ist mindestens ein weiterer BAStian-User durch die Bruderschaft einzurichten, der ebenfalls die Berechtigung zur Beantragung von Auszeichnungen erhält. Es empfiehlt sich dies frühzeitig durchzuführen und nicht erst bei der geplanten Beantragung.

Bastian ist so eingerichtet, daß alle Auszeichnungen bis zum Verleihungstermin nur demjenigen User angezeigt werden, der den Antrag eingegeben hat. Alle anderen User sehen die Auszeichnung demzufolge erst nach der Verleihung.

Der Bundesgeschäftsstelle ist nicht gestattet, Auszeichnungen ohne Bastian-Beantragung auszufertigen. Die Bruderschaften müssen demnach frühzeitig den zweiten User berechtigen, Auszeichnungsanträge zu erstellen.

2. Beantragung durch Bezirks- oder Diözesanverbände

Ist der Antragstelle der Bezirks- oder Diözesanverband, so muß für das betreffende Mitglied durch die Bruderschaft im Mitgliederbereich das Kennzeichen „Freigabe für den Bezirk“ auf JA gesetzt werden. Da gemäß Verleihungsbestimmungen die untergeordneten Gliederungen durch den Antragsteller sowieso informiert werden müssen, ist dies dann ein Tun.

4. Unterschriften

Bruderschaften und Bezirke werden gebeten, nur Anträge an die Bundesgeschäftsstelle zu senden, die mit allen erforderlichen Unterschriften versehen sind. Die Bundesgeschäftsstelle bearbeitet auf keinen Fall Anträge ohne die vollständigen Unterschriften und sendet unvollständige Anträge an den Antragsteller zurück. Vorab zur Information zugesandte Anträge ohne vollständige Unterschriften führen nicht zur Beschleunigung der Ausfertigung und sind damit entbehrlich.

Bei Vakanz oder Abwesenheit des Präses oder Bezirkspräses kann der Bezirksbundesmeister dies mit einem Vermerk auf dem Antrag bestätigen.

Bei Auszeichnungen ab Schulterband aufwärts und beim St. Sebastianus Ehrenschild ist die Unterschrift des Diözesanbundesmeisters erforderlich. Nach erfolgter Unterschrift von Bezirksbundesmeister und –präses sind die Anträge daher direkt an den Diözesan¬bundesmeister weiterzuleiten.

5. Liefer- und Zahlungsbedingungen der Bundesgeschäftsstelle

Bitte übersenden Sie alle Ihre Bestellungen und Anträge zusammen in einem Schreiben. Teilbestellungen führen i.d.R. zu mehreren Teillieferungen und damit zu mehrfacher Berechnung von Portokosten.

Eine sofortige Mitnahme von Auszeichnungen bei persönlicher Vorlage der Anträge in der Bundesgeschäftsstelle ist nicht möglich.

Der Bundesgeschäftsstelle ist durch Beschluss der Bundesvertreterversammlung die Lieferung gegen Rechnung grundsätzlich untersagt. Lieferungen erfolgen daher grundsätzlich per Nachnahme. Dem Rechnungsbetrag werden die Porto- und Verpackungskosten nach Aufwand hinzugefügt.

Zur Reduzierung der hohen Nachnahmegebühren und Portokosten können Sie der Bundesgeschäftsstelle eine auf die Bestellung beschränkte Einzugsermächtigung erteilen. Die Abbuchung erfolgt dann am Anfang des Folgemonats.

Bruderschaften, welche eine generelle Einzugsermächtigung gewährt haben, erhalten die Lieferung ohne Berechnung von Porto und Verpackung. Bei Bestellungen mit einem Wert unter 25 € wird jedoch eine Versandkostenpauschale von 5 € erhoben. Portokosten für Sperrgut (z.B. Fahnen und Fahnenstangen) werden nach Aufwand berechnet.

Bei Ersatz von verlorengegangenen Auszeichnungen oder Bestellung von Miniaturen führt die Bundesgeschäftsstelle den Nachweis über BAStian. Sollte dies bei älteren Auszeichnungen nicht möglich sein, ist entweder die Bestätigung des Brudermeisters oder die Kopie der Urkunde vorzulegen.

Unfrei gesendete Rücklieferungen werden nicht entgegengenommen.

Anträge nie doppelt per Fax und Post und Mail schicken, dies kann manchmal zu Doppellieferungen führen.

Preise im Katalog sind Brutto-Preise in EURO € und enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer. Durch EDV-bedingte Rundungsdifferenzen bei Berechnung der Mehrwertsteuer können Abweichungen im Cent-Bereich auftreten.

Die Lieferadresse ist gleichzeitig die Rechnungsadresse.
Die Versendung erfolgt grundsätzlich als Paket.

Information der Bruderschaften
Den Bezirksverbänden wird empfohlen, die Bruderschaften auf die vorgenannten Regelungen in der nächsten Bezirksversammlung hinzuweisen.


Grundsatzinformation "PDF"

Stellungnahme des Präsidiums zu homosexuellen Königspaaren in Bruderschaften

Der Fall eines homosexuellen Schützenkönigs, der mit seinem Lebenspartner als Königspaar aufzog, hat für Diskussionen gesorgt. Das Präsidium hat auf Vorschlag von Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch folgende Stellungnahme auf seiner Sitzung am 2. Juli 2011 beschlossen:

1. Es spricht nichts gegen die Mitgliedschaft homosexueller Personen in unseren Schützenbruderschaften.

2. Die traditionelle Ergänzung des Schützenkönigs durch eine Königin oder der Schützenkönigin durch einen König ist für uns Ausdruck und Einbeziehung der Wertschätzung beider menschlicher Geschlechter in ihrer gegenseitigen Ergänzung und ihrem Auseinander-Verwiesen-Sein im Zeichen des höchsten Repräsentantenpaares einer Bruderschaft oder einer höheren Ebene.

3. Für uns als katholische Gemeinschaft hat das Sakrament der Ehe eine wesentliche tiefere Bedeutung als jede andere Lebenspartnerschaft.

Gemäß Statut des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften „verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaften zum Bekenntnis des Glaubens durch Eintreten für die katholischen Glaubensgrundsätze und deren Verwirklichung. Im Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in den Mitgliedsbruderschaften die gleichen Rechte und Pflichten“.

Unter dieser Verpflichtung stehen in unserem Bund besonders seine Verantwortungs- und Würdenträger, weshalb eine Krönung und Insignienübergabe, sowie ein gemeinsamen Auftreten und Aufziehen nur im Rahmen dieser Vorgaben erfolgen kann.
Quelle: "Der Schützenbruder" 08/2011

Ein neues Schützen-Kapitel

Ende März bei der Bundesvertreterversammlung 2011 in Leverkusen wurde Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm (49) einstimmig zum neuen Hochmeister des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften gewählt.

Sein Vorgänger Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein (62), der rund 21 Jahre im Amt war, hatte mit ihm in der jüngsten Vergangenheit mehrfach über das Schützenwesen generell diskutiert und dieses herausragende Ehrenamt speziell angesprochen.

Bereits mit seiner Antrittsrede versprühte der Prinz zu Salm Salm einen erfrischenden Elan und verdeutlichte diesen insbesondere mit seiner aufmunternden Interpretation des bekannten Schützen-Mottos „Für Glaube, Sitte und Heimat“ (SB 05/2011, S. 8).

Nach Franz Fürst zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1928-1958),
Christoph Bernard Graf von Galen (1959-1970),
Dr. Maximilian Graf von Spee (1970-1990) und
Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein (1990-2011)
ist Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm der nunmehr fünfte Hochmeister seit der Gründung von 1928 und wieder ein Mitglied des Hochadels – übrigens auch ein Neffe des Grafen von Spee.
Quelle: "Der Schützenbruder" 07/2011

Zur Person: Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm

Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm
Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm
Geburtsdatum 6. Dezember 1961, römisch-katholisch, verheiratet;

St. Georgs’s Gymnasium Bocholt (Abitur), Public School Dorking in Surrey/England; Lehre zum Bankkaufmann bei der Deutsche Bank AG in Bielefeld, Soest und Lippstadt;
Jurastudium Hamburg (Erstes Juristisches Staatsexamen),
Referendarausbildung im OLG-Bezirk Köln (Zweites Juristisches Staatsexamen/Assessor jur.),
Promotionsstudium an der Westf. Wilhelms-Universiät zu Münster (Abschluß Dr. jur.).

Berufliche Stationen: Milchstraßenverlag – Vertrieb „Cinema“;
Deutscher Bundestag – Pers. Assistent von MdB Matthias Wissmann (CDU) und späterem Bundesminister;
Oppenheim Vermögenstreuhand GmbH Köln; Bankhaus Sal. Oppenheim KGaA Köln; Giesecke & Devrient GmbH München; Geschäftsführer DTP Neue Medien GmbH Hamburg;

Seit 2002 Leitung der Fürstlich Salm-Salm’schen Verwaltung im Haus Rhede.
Quelle Foto und Text: "Der Schützenbruder" 07/2011

Bundesköniginnentag

Der Bundesköniginnentag fand erstmals 1956 statt und rückte die Stellung der Frau in den Schützenbruderschaften und in der Gesellschaft in den Mittelpunkt. Dies geschah in einer Zeit, in der die meisten Bruderschaften ausschließlich männliche Mitglieder hatten. Das war damals ein mutiger und richtungsweisender Schritt.

Heute sind über 30.000 Schützenschwestern aktiv, auch in Führungspositionen. Leider hat sich das aber noch nicht in allen Bruderschaften herumgesprochen. Da gibt es viele, die die Frauen grundsächlich ablehnen (für "Niedere" Dienste sind sie natürlich immer gut! ) und einige, die Frauen in die Bruderschaft aufnehmen, aber verbieten, daß diese weibliche Mitglieder einen Posten im Vorstand bekleiden und schon gar nicht Schützenkönigin werden. Gott sei Dank werden das aber immer weniger!!

Die Präsides in unseren Bruderschaften

Bericht von Bundespräses Weihbischof Dr. Heiner Koch
Quelle: "Der Schützenbruder" 12.2008.

Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist ein kirchlicher Verband, die geistliche Dimension gehört wesentlich zu unseren Gemeinschaften, wie es seinen Ausdruck findet in dem Ideal „Glaube“.

Dies darf nicht zu einer theoretischen Leerformel verkommen. In unserem Verhalten und in unserem Engagement, in unseren Führungspersönlichkeiten, in unserem Programm, im Verlauf unserer Feste, in dem sozialen Engagement findet dies seinen Ausdruck.

Ein wesentlicher Ausdruck dieser kirchlichen Dimension unseres Bundes ist die Verbundenheit der Bruderschaft mit der Ortsgemeinde.

Deshalb ist der Pfarrer nach unserer Satzung der reguläre Präses der jeweiligen Bruderschaft. Wenn ein Pfarrer für mehrere Gemeinden zuständig ist, in denen vielleicht auch mehrere Schützenbruderschaften existieren, so gilt diese dargelegte Regelung für jede einzelne Bruderschaft.

Sollten nach einer Fusion mehrere Gemeinden in der neu fusionierten Pfarrgemeinde mehrere Schützenbruderschaften existieren, so obliegt ihnen die Entscheidung, ob sie als Bruderschaften fusionieren wollen oder nicht.

Der Pfarrer kann sein Präsesamt an einen anderen Geistlichen (Kaplan, Subsidiar, auch an einen Diakon) delegieren. Als Pfarrer seiner Gemeinden bleibt er aber für unsere Bruderschaft / Bruderschaften der verantwortliche Pfarrer. Auch im Falle einer Delegation an einen anderen Geistlichen soll die Verbindung zum Pfarrer seitens der Bruderschaft aufrecht erhalten werden.

Es ist auch möglich, daß der Pfarrer Präses der Bruderschaft bzw. der Bruderschaften bleibt, bestimmte Aufgaben aber an Laien überträgt: sowohl an Laien im pastoralen Dienst (Pastoral- Gemeindereferenten/innen) oder auch an qualifizierte Laien, die nicht haupt- oder nebenberuflich im pastoralen Dienst eines Bistums stehen. Solche Personen können etwa sein: (ehemalige) Religionslehrer/innen oder theologisch gut qualifizierte Katecheten. Unerläßlich sind ihre theologische Qualifikation und ihr Sinn für die Schützen.

Für diesen letztgenannten Kreis der ehrenamtlichen Begleiter bzw. Begleiterinnen werden wir bei Bedarf einen Einführungskurs in das Amt des geistlichen Begleiters in unseren Schützenbruderschaften anbieten. In diesem Kurs werden einige für dieses Amt bedeutenden theologische und spirituelle Inhalte behandelt, die für unsere Bruderschaften besonders relevant sind, wie etwa: die Bedeutung der Schützenheiligen und des religiösen Brauchtums, die Gestaltung von Schützengottesdiensten oder eine Einführung in die Grundwerte der Schützenbruderschaften.

Damit wir wissen, ob und wo ein solcher Schulungsbedarf notwendig ist, soll für den Fall der Berufung solcher geistlicher Begleiterinnen und Begleiter dem Bundespräses eine Nachricht zukommen lassen.
Im Falle mehrerer Bruderschaften in einem Pfarreienverband sollten die Bruderschaften auf geistlichem Gebiet manches gemeinsam tun, etwa gemeinsame Einkehrtage, Wallfahrten oder Gottesdienste.

Dies ist nicht als Notlösung zu verstehen, sondern als Ausdruck, daß wir als katholische Kirche eine Gemeinschaft von Gemeinschaften sind und nicht jede Gemeinde isoliert für sich existiert; diese kirchliche Grundaussage gilt auch für unsere Bruderschaften. Die Bruderschaften sollen füreinander eine Bereicherung sein, einander zu stützen, ergänzen und bereichern.

Es ist noch einmal darauf hinzu weisen, daß die Verantwortung für die geistliche Dimension unseres Bundes und unserer Bruderschaften nicht allein dem Präses zufällt. Die geistliche Prägung einer Bruderschaft ist die Aufgabe des gesamten Vorstandes. Es bedarf beispielsweise nicht der Anwesenheit eines Geistlichen, um am Beginn einer Versammlung oder eine Vorstandssitzung einen kurze geistlichen Impuls zu setzen. Wie dies in einfacher Weise geschehen kann, so daß es für jeden Verantwortlichen durchführbar ist, ist regelmäßig in Beispielen in unserer Zeitschrift „Der Schützenbruder“ nachzulesen. Diese Beispiele werden auch im Internet veröffentlicht, ebenso wie besondere Schützengebete und -lieder.

Zusammenfassend sei noch einmal festgehalten: Der Präses einer Bruderschaft ist der jeweilige Ortspfarrer. Wenn er Pfarrer mehrerer Gemeinden ist, ist er Präses mehrerer Bruderschaften. Diese Aufgabe kann er delegieren an einen anderen Geistlichen, also an einen Priester oder an einen Diakon.

Der jeweilige Pfarrer kann nach Absprache mit dem Vorstand einer Schützenbruderschaft eine geeignete männliche oder weibliche Person als geistlichen Begleiter/in berufen. Der Pfarrer bleibt dann der Präses und nimmt die priesterlichen Funktionen als Präses wahr. Nicht-priesterliche geistliche Aufgaben kann dann im Auftrag des Präses weitgehend der geistliche Begleiter bzw. die geistliche Begleiterin wahrnehmen. Für den Fall einer Einführung einer solchen Person in unseren Schützenbruderschaften soll an den Bundespräses eine Meldung erfolgen, damit entsprechende Qualifikationsmaßnahmen angeboten werden können.


Von der Erzbruderschaft zum Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften


von Uta Kirsten Remmers M.A.

Der heutige Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. wurde am 27. Februar 1928 von Dr. Peter Louis unter dem Namen "Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus" gegründet. Dr. Louis wollte mit dieser Dachorganisation "den Schützenvereinen, die aus langer Tradition sich dem katholischen Christentum verpflichtet fühlten und an religiösen Grundsätzen festhielten" die Möglichkeit geben, den Zusammenhalt untereinander zu stärken und damit "dem katholischen Vereinsleben neue Kräfte" zuzuführen.

Als Präsidenten, der heute den Titel Hochmeister führt, konnte Dr. Louis den Fürsten Salm Reifferscheidt-Dyck gewinnen, dessen Familie seit Generationen eng mit dem Schützenwesen verbunden war. Wichtige Personen der Gründungszeit waren außerdem Johann Stamm und Wilhelm Marx aus Leverkusen, die zusammen mit dem Langenfelder Pfarrer Mirbach den zugezogenen Pfarrer Dr. Louis mit dem Schützenwesen vertraut gemacht hatten. Schulrat Lankes aus Viersen übernahm in dem neuen Verband das Amt des Schatzmeisters. Bis zur Proklamation am 1. Juli 1928 in Köln hatten sich schon 80.000 katholische Männer der Organisation angeschlossen. Sie alle stellten sich unter das von Schulrat Lankes stammende Motto Für Glaube, Sitte und Heimat. Auch das Schlagwort Aus alter Wurzel neue Kraft taucht schon früh in der Verbandsgeschichte auf.

Der Begriff "Erzbruderschaft" hat von Anfang an zu Missverständnissen geführt. Dieser Titel ist an strikte Regeln gebunden und wird nur vom Heiligen Stuhl vergeben. Er kann nicht einfach angenommen werden. Dr. Louis ist mehrfach darauf hingewiesen worden, hat aber durch sein Beharren auf dem Begriff erreicht, dass er sich nach und nach tatsächlich eingebürgert hat. Die Anerkennung als kirchlicher Verein (nicht als Erzbruderschaft!) ist erst im Sommer 2000 erfolgt.

Die Zeit des NS-Regimes wurde für die Bruderschaften zur Stunde der Bewährung. Der "Erzbruderschaft" wurde eine besondere religiöse und kulturelle Bedeutung zuerkannt. So dass sie zunächst bestehen blieb. Das ist hauptsächlich den Unterredungen zu verdanken, die Dr. Louis und Fürst Reifferscheidt immer wieder mit Vertretern des Regimes führten. Das Besinnen auf traditionelle Werte lag auch im Interesse der Bruderschaften. Man versprach sich Hilfe im Kampf gegen den aufstrebenden Kommunismus. Die Gefahren erkannte man, wie viele andere auch, erst später. 1935 wurden alle schießsportlichen Aktivitäten dem Reichsbund für Leibesübungen unterstellt. Das galt auch für die "Erzbruderschaft".

Der damalige Hochmeister, Fürst Reifferscheidt, lehnte es aber ab, die Einheitssatzung zu unterschreiben, weil der Verband damit seine konfessionelle Bindung hätte aufgeben müssen. Die "Erzbruderschaft vom Heiligen Sebastianus" wurde daraufhin "aufgrund ihres oppositionellen Verhaltens im Interesse der Vereinheitlichung des deutschen Sportwesens" am 5. März 1936 aufgelöst.

Viele Bruderschaften beugten sich dem Druck des Regimes und traten aus der "Erzbruderschaft" aus. Aber die meisten verzichteten auf den Schießsport und zogen sich ganz auf die kirchliche Seite zurück.

Neben den Akten und Geldern verlor der Verband unter den Nationalsozialisten auch seine Standarte, die die Bruderschaften von Viersen 1930 gestiftet hatten. Sie verbrannte nach einem Luftangriff auf Köln in der Mülheimer Kirche.

Im Nachkriegsdeutschland fasste der Gedanke des Bruderschaftswesens schnell wieder Fuß. Ostern 1946 konnten sich die Bezirksverbände in der britisch-amerikanischen Bizone neu ordnen. Die "Erzbruderschaft" wurde am 31. Mai 1946 wieder zugelassen. Wegen eines Missverständnisses wurden die Bruderschaften aber kurz darauf erneut verboten. Am 4. Mai 1947 trug Kardinal Frings der britischen Militärregierung ein Memorandum vor, in dem er die kirchliche Seite der Bruderschaften hervorhob. Der britische Militärgouverneur genehmigte daraufhin die Bruderschaften unter der Bedingung, dass sie sich nur bis auf Diözesanebene zusammenschließen durften.

Eine übergreifende Organisation wurde zunächst abgelehnt. Am 10. Januar 1949 ließ auch die französische Militärregierung in ihrer Zone die Schützenbruderschaften wieder zu. Am 1. Januar 1951 konnten sich die bis dahin bestehenden Diözesanverbände in Aachen, Köln, Münster, Trier und Paderborn zum „Zentralverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“ zusammenschließen.

Zwei Jahre nach seiner Wiedergründung feierte der Verband sein silbernes Jubiläum. In jenem Jahr wurde mit Josef Junglas erstmals ein Bundeskönig gekrönt. Die Stadt Köln stiftete ein Bundeskönigssilber. Konrad Adenauer schenkte dem Verband eine neue Bundesstandarte, die bis 1985 benutzt wurde und sich heute im Archiv des Bundes befindet.

Für die Bildungsarbeit insbesondere bei der Jugend unterhielt der Verband ab 1959 das Alte Brauhaus in Kreuzweingarten. Hier fanden Bildungsveranstaltungen, Schießlehrgänge und Meisterschaften statt. Die Verbandsstätte wurde 1987 aufgegeben.

1960 nahm der Zentralverband das Sportschießen in vollem Umfang in sein Programm auf. Die sportlichen Aufgaben hatte bisher der Deutsche Schützenbund übernommen. Wegen Kompetenzstreitigkeiten war es aber Ende 1959 zum Bruch der beiden Verbände gekommen, so dass sich der Zentralverband nun selbst um den Sport kümmerte.

1963 hat sich der Bund der St. Sebastianus Schützenjugend gegründet. Die Jugend organisiert sich im Rahmen der Bundessatzung selbst. 1964 wurde der erste Bundesprinz, 1974 auch der erste Bundesschülerprinz ermittelt.

Seit April 1967 führt die ehemalige "Erzbruderschaft" den heutigen Namen.
Dem Verband sind inzwischen in knapp 1300 Bruderschaften etwa 600.000 Mitglieder angeschlossen.

Quelle: www.bund-bruderschaften.de


Trageweise von Standarte und Fahne

Die Standarte
Die Standarte immer vor der Fahne.
Die Standarte wird vom Kornett getragen.
Die Standarte wird von zwei Fahnenjunker begleitet.
Die Fahnenjunker tragen, da sie die Standarte beschützen, einen Degen.
Die Standarte wird so getragen, daß das Tuch nach vorne zeigt.
Die Standarte wird niemals über der Schulter getragen.
Die Standarte wird immer senkrecht getragen.
Die Standarte wird nie abgesenkt oder geschwenkt.
Die Standarte wird beim Ein- und Ausmarsch zum Festgottesdienst und bei der Wandlung am Altar ca. 50 cm angehoben.
Die Standarte beschreibt beim Einmarsch zum Festgottesdienst am Altar ein Kreuzzeichen
in senkrechter Haltung.
Kornett und Fahnenjunker behalten am Altar die Kopfbedeckung auf dem Kopfe.
Kornett und Fahnenjunker stehen am Altar. [Sie sitzen nie]
Die Standarte wird beim Präsentieren, beim Vorbeimarsch oder bei der Parade rechts getragen.
Die linke Hand grüßt an der Stange.
Die Fahne
Die Fahne immer hinter der Standarte.
Die Fahne wird vom Fähnrich getragen.
Die Fahne wird von zwei Fahnenjunker begleitet.
Die Fahnenjunker tragen, da sie die Fahne beschützen, einen Degen.
Die Fahne wird beim Marsch über der rechten Schulter getragen.
Die Fahne wird beim Vorbeimarsch, beim Präsentieren oder bei der Parade senkrecht an der rechten Seite getragen. Die linke Hand grüßt an der Stange.
Die Fahne wird beim Einmarsch in die Kirche nach vorne richtend getragen (ca. 45°).
Die Fahne beschreibt vor dem Altar ein Kreuzzeichen.
Die Fahne wird bei der Wandlung waagerecht nach vorne gehalten.
Die Fahne wird beim Ausmarsch aus der Kirche senkrecht an der rechten Seite getragen.
Fähnrich und Fahnenjunker stehen am Altar. [Sie sitzen nie]
Fähnrich und Fahnenjunker behalten am Altar die Kopfbedeckung auf dem Kopfe.

Diese Regeln, zusammengestellt von Heinz-Josef Katz, wurden auf der Versammlung im
Ausschuß für Brauchtum und Geschichte im Jahre 2006 beraten und beschlossen.

Träger des Großkreuzes

Stand April 2015
(Die Zahl der lebenden Träger dieser Auszeichnung ist auf sieben Personen begrenzt.)
Ehren-Hochmeister Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein
Ehren-Bundesmeister Hermann Macher
Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm
Ehren-Bundesschützenmeister Heinzgerd Dewies
Ehren-Bundespräses Bischof Dr. Heiner Koch

Bundesvorstand ab 15. März 2015

Hochmeister: Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm
Bundesschützenmeister: Emil Vogt
Bundespräses: Msgr. Robert Kleine
Stellv. Bundesschützenmeister: Walter Finke und Wolfgang Genenger
Bundesschatzmeister: Peter-Olaf Hoffmann
Stellv. Bundesschatzmeister: Kunibert Kellermann
Bundesjungschützenmeister: Stephan Steinert
Stellv. Bundesjungschützenmeister: Torsten Bogedain
Bundesjungschützenpräses: vakant

Diözesanbundesmeister:
Aachen: Josef Mohr
Essen: Peter Keime
Köln: Wolfgang Kuck
Münster:Bernhard Heitkamp
Paderborn: Eberhard Banneyer
Trier: Hubert Mohr

Bundesschießmeister: Walter Finke
Stellv. Bundesschießmeister: Detlef Rieck
Bundesfahnenschwenkermeisterin: Gabi Wellmanns
Organisationsleiter: Heinz-Gerd Bachus
Vorsitzender des Finanzausschusses: Josef Cremer
Vorsitzender Ausschuss für karitative Aufgaben: Karlheinz Kamps
Justiziar: Hermann-Josef Pierenkemper
Pressesprecher des Bundes: Rolf F. Nieborg
Vorsitzender Ausschuss für Brauchtum und Geschichte: Horst Thoren

Präsidium des BHDS

Hochmeister
1928 - 13.6.1958 - Franz Fürst und Altgraf zu Salm-Reifferscheidt-Dyck
26.4.1959 - 11.4.1970 - Christoph Bernhard Graf von Galen
11.4.1970 - 11.3.1990 - Dr. Maximilian Graf von Spee
11.3.1990 - 27.3.2011 - Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg
ab 27.3.2011 - Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm

Bundesschützenmeister
1928 - 16.6.1935 - Geheimrat Dr. Karl Ehrenwall
1.1.1951 - 1.7.1954 - Peter Lankes
20.3.1955 - 5.4.1975 - Dr. Paul Eßer
5.4.1975 - 5.4.1987 - Hans Litterscheid
5.4.1987 - 11.3.1990 - Felix Klingenthal
11.3.1990 - 13.3.2005 - Hermann Macher
13.3.2005 - 15. 3. 2015 - Heinzgerd Dewies
ab 15. 3. 2015 - Emil Vogt

Bundespräsides
1928 - 16.10.1956 - Dr. Peter Louis
5.12.1956 - 1.4.1962 - Karl Lambertz
bis 14.12.1962 - Arnold Bauer, kommissarisch
14.12.1962 - 17.11.1966 - Hans Erpenbach
3.8.1967 - 24.8.1976 - Msgr. Friedrich August Tönnies
31.12.1976 - 31.12 1993 - Maximilian von Gallwitz
9.8.1995 – 2013 - Weihbischof Dr. Heiner Koch
ab 1.6.2014 Msgr. Robert Kleine

* * FOTO - GALERIE * *

Bundesköniginnentage 2106 in Erkelenz
Bundesschützenfest 2015 in Büttgen
Bundesschützenfest 2013 in Geseke


Bundesfeste / Bundesköniginnentage

Jahr

Bundesfest

Bundesköniginnestag

2017 (65.) Heinsberg/ DV Aachen (62.) Düren/DV Aachen
2018 (66.) Xanten/DV Münster (63.) Westenholz/DV Paderborn
2019 (67.) Schloss Neuhaus/DV Paderborn (64.) Stammheim/DV Köln
2020 (68.) Löningen/DV Münster (65.) ? ? ?

Bundeskönige

Jahr
BSF
Bundeskönig
Bruderschaft
2016 Werlte Nikolas Rosenstock St. Laurentius Bruderschaft Aachen
2015 Büttgen Dominik Timmermann St. Lamberti-Hansa BrS. Münster
2014 Kerkrade (NL) Ralf Raschke St. Laurentius Thüle
2013 Geseke Robert Nitsch St. Sebastianus Wipperfeld
2012 Hürth Wolfgang Liedtke St. Josef Kinderhaus
2011 Harsewinkel Thomas Stahl St. Sebastianus Bassenheim
2010 Vechta Klaus Wittlich St. Hubertus Kurtscheid
2009 Hövelhof Heinz Zinzius St. Hubertus Hennef-Warth
2008 Beverungen Edmund Jax St. Hubertus Zerrmüllen
2007 Ahrweiler Frank Nowak St. Sebastianus Leutesdorf
2006 Kaarst Werner Schmidt St. Sebastianus Monheim
2005 Leverkusen Klemens Willms St. Hubertus Heyen
2004 Korschenbroich Heinz-Peter Metzen St. Brigida Keldenich
2003 Xanten Thomas Zimmer St. Hubertus Rödelhausen
2002 Delbrück Werner Müller St. Johannes Markhausen
2001 Emmerich Udo Erikson St. Hubertus Plaidt
2000 Erkelenz Uwe Böckmann St. Josef Dalhausen-Beverungen
1999 Mayen Werner Wittlich, MdB St. Hubertus Kurtscheid
1998 Düren Reinhold Timmermann St. Johannes Thüle
1997 Coesfeld Heinz Franken St. Johannes Lindern
1996 Troisdorf Karlheinz Quinders St. Martinus Veert
1995 Schloß Neuhaus Adolf Dormann St. Bernardus Rossenray
1994 Münster Ulrich Oehmann St. Hubertus Kaisersesch
1993 Garrel Rolf Elsen St. Hubertus Bonn-Lannesdorf
1992 Mettmann Friedrich Mohr St. Hubertus Maifeld-Kehrig
1991 Gütersloh Otto Zerwas St. Sebastianus Rübenach
1990 Kempen Gunter Maier St. Sebastianus Liblar
1989 Bonn Heribert Ibald St. Sebastianus Lehmen
1988 Langenfeld Manfred Schumacher St. Sebastianus Wipperfeld
1987 Kleve Erich Hörsch St. Sebastianus Nickenich
1986 Mönchengladbach Friedrich W. Esser St. Hubertus Nörvenich-Poll
1985 Bergisch-Gladbach Leo Ronken St. Sebastianus Bad Hönningen
1984 Trier Arnold Rühe St. Sebastianus Mertloch
1983 Aachen Harald Kirchesch St. Hubertus Burgbrohl
1982 Vechta Willi Henkel St. Heinrich Bönning-Rill
1981 Koblenz Hans-Josef Wackers St. Lambertus Tüschenbroich
1980 Neuß Ernst Rumbach St. Sebastianus Krauthausen
1979 Bonn Hermann-Josef Karduck St. Petrus Birkesdorf
1978 Köln Peter Keul St. Sebastianus Lissingen
1977 Paderborn Wener Bünk St. Sebastianus 1420 Duisburg
1976 Münster Wolfgang Wilke St. Sebastianus Pillig
1975 Aachen Hans Schmitz St. Sebastianus Bornheim-Kardorf
1974 Coesfeld Martin Wingenbach St. Sebastianus Mertloch
1973 Koblenz Herbert Gail St. Sebastianus Mörz
1972 Mönchengladbach Oskar Grenz St. Antonius Niederpleis
1971 Monheim H.-Peter Eversheim St. Sebastianus Gymnich
1970 Würselen Dieter Fey St. Sebastianus Brühl
1969 Bad Godesberg Bernhard Wolf St. Sebastianus Godorf
1968 Brühl Hans F. Ueberbach St. Sebastianus Remagen Kripp
1967 Cloppenburg Uwe Scheid St. Sebastianus Bad Hönningen
1966 Gemünd Heinrich Buschau St. Sebastianus Amern
1965 Trier Hans Schäfer St. Seb. Remagen Kripp
1964 Siegburg Karl Zell St. Medart Tell Bendorf
1963 Kevelaer Heinrich Brings Neußer Scheibenschützen
1962 Werl Willi Beckmann St. Joh. Baptist Neheim-Hüsten
1961 Coesfeld Josef Vondenhoff St. Sebastianus Bardenberg
1960 Bad Godesberg Hans Weissbrod St. Seb. Porz-Ensen-Westhoven
1959 Euskirchen Jakob Kuhlemann St. Petrus Birkesdorf
1958 Paderborn Siegfried Werner St. Seb. Neuenhausen/GV
1957 Duisburg Josef Blömer St. Hubertus Köln-Fühlingen
1956 Mönchengladbach Hans Hostert St. Hubertus Bad Honnef
1955 Neuß Heinz Bauer St. Sebastianus Bonn-Süd
1954 Münster Johann Becker St. Hubertus Rossbach/Wied
1953 Köln Josef Junglas St. Sebastianus Andernach
Jahr
BSF
Bundeskönig
Bruderschaft

Lebenslauf von Bischof Dr. Heiner Koch

Erzbischof   Dr. Heiner Koch
Erzbischof Dr. Heiner Koch

Anrede: Exzellenz oder Herr Bischof


13.06.1954 = geboren in Düsseldorf
1972-1978 = Studium der Theologie, Philosophie
und Erziehungswissenschaft in Bonn; Dr. theol.
13.06.1980 = Priesterweihe in Köln
1980-1989 = verschiedene seelsorgliche Aufgaben,
zuletzt Hochschulpfarrer in Düsseldorf
1989 = Leiter der Abteilung Erwachsenenseelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat
1992 = Direktor der Hauptabteilung Seelsorge im Erzbischöflichen Generalvikariat
19.09.1993 = Kaplan Seiner Heiligkeit
10.02.1996 = Päpstlicher Ehrenprälat
01.08.1998 = Residierender Domkapitular
2002-2005 = Generalsekretär des XX. Weltjugendtages Köln 2005
2002-2006 = Stellvertretender Generalvikar
07.05.2006 = Bischofsweihe, Titularbischof von Ros Cré/Irland
Beauftragt für den Pastoralbezirk Süd
Bischofsvikar für die Seelsorge an fremdsprachigen Katholiken
vom 16. März 2013 bis 18. September 2015 Bischof von Dresden-Meißen
am 8. Juni 2015 zum Erzbischof von Berlin ernannt
am 19. September 2015 Amtseinführung = 10. Bischof des Erzbistums Berlin
Erzbischof Dr. Heiner Koch
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. Januar 2017 )