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Wickrather Schützengesellschaft - Satzung

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Die Wickrather Schützengesellschaft

Die Chronik der Schützengesellschaft

Die Könige / Jungkönige der Schützengesellschaft


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Die Satzung der Wickrather Schützengesellschaft 1967 e.V.
St. Antonius

Präambel

Die Wickrather Schützengesellschaft führt die Jahrhunderte alte Wickrather Schützentradition fort und bekennt sich zu den Idealen von
Glaube, Sitte und Heimat.
Sie ist eingebunden in die Gemeinschaft der Bruderschaften und Schützenvereine im
Bezirksverband Mönchengladbach, Rheydt, Korschenbroich
der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.


§ 1

Name und Sitz

Der Verein trägt den Namen :

Wickrather Schützengesellschaft 1967 e.V.

Der Schutzpatron unserer Schützengesellschaft ist der Heilige Mönchsvater Antonius.

Die Gesellschaft ist unter diesem Namen in das Vereins Register Reg.-Nr. 18 VR 1207 zu Mönchengladbach eingetragen.
Sitz ist Mönchengladbach, Ortsteil - Wickrath.

§ 2

Wesen und Zweck

1. Die Wickrather Schützengesellschaft versteht sich als christliche Schützengemeinschaft.

2. Sie pflegt die überlieferten Sitten und Gebräuche des Niederrheinischen Schützen- und Bruderschaftswesens in seiner für Wickrath typischen Ausprägung.

3. Ihre Aufgaben sieht die Schützengesellschaft neben der Brauchtums- und Heimatpflege, in der Hilfe für Menschen in Not, in der Jugendarbeit und dem Schießsport.

4. Die Schützengesellschaft bekennt sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Köln und erkennt die Statuten des Bundes in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich an.

§ 3

Gemeinnützigkeit

1. Die Schützengesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke, im Sinne des Abschnittes - Steuerbegünstigte Zwecke - der Abgabenordnung (AO), in der jeweiligen Fassung.

2. Die Schützengesellschaft ist selbstlos tätig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel der Schützengesellschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr beträgt 12 Monate und beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember.

§ 5

Mitgliedschaft

1. Mitglied der Schützengesellschaft können alle natürlichen und juristischen Personen werden.

2. Das Gesuch um Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand der Schützengesellschaft zu richten.
Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. In Anlehnung an § 16 / § 20

4. Die Schützengesellschaft ist eine Vereinigung von christlichen Personen. Sie hat die Wurzeln in der katholischen Kirche, deren Grundsätze das bruderschaftliche Leben prägen. Im Geiste der Ökumene haben katholische und evangelische Christen die gleichen Rechte und Pflichten.

5. Mit der Aufnahme wird die Satzung anerkannt.

§ 6

Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützengesellschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung.

2. Der Austritt ist zum Ende eines Kalenderjahres möglich, dabei muss die schriftliche Austrittserklärung bis zum 15. November dem Vorstand vorliegen.

3. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützengesellschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung mehr als ein Jahr im Rückstand ist. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Widerspruch ist möglich nach § 16.

§ 7

Beitrag

1. Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag und ist im Voraus bis zum 31. März eines Kalenderjahres zu entrichten.

2. Die Gruppenführer / innen der Schützengruppen nach § 20 führen den Beitrag an die Mitgliederkasse ab.

3. Mitgliederausweise werden an die Mitglieder und über die Gruppenleiter / innen an die einzelnen Gruppenmitglieder ausgegeben.

4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht entbunden.

§ 8

Pflichten und Rechte der Mitglieder

1. Der Vorstand erwartet von den Mitgliedern, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag zu zahlen und sich an den Veranstaltungen der Schützengesellschaft zu beteiligen.

2. Alle stimmberechtigten Mitglieder können zu der Mitgliederversammlung Anträge stellen.

3. Jedes Mitglied hat nach vollberechtigter Mitgliedschaft, wenn es das 21. Lebensjahr vollendet hat und mindestens ein Jahr Mitglied im Schützenverein ist, das Recht auf den Königsschuss.

4. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann einen Pflichtschuss ausführen, der kostenfrei ist.

§ 9

Ehrenmitglieder

Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um die Schützengesellschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§10

Stimmrecht und Wählbarkeit

1. Stimmberechtigt und wählbar sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

2. Jungschützen sind stimmberechtigt wenn Sie die Vollmitgliedschaft erworben haben.

3. Vorstandsmitglieder, die nach § 14 Abs.1 den Vorstand gem. § 26 BGB bilden, müssen 21 Jahre alt sein.

4. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

5. Bei der Abwesenheit eines Mitgliedes ist eine Wahl möglich, wenn dem Vorstand eine schriftliche Erklärung vorliegt, dass die Wahl für eine vorgegebene Vorstandsposition angenommen wird.

§ 11

Organe der Schützengesellschaft

Organe sind :
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand

§ 12

Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ der Schützengesellschaft ist die Mitgliederversammlung.

2. Jährlich ist eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Sie findet im vierten Quartal des Kalenderjahres statt.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 10 Prozent der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe und einer Tagesordnung beim Vorstand schriftlich beantragen oder wenn es der Vorstand beschließt.

4. Zu der ordentlichen Mitgliederversammlung oder außerordentlichen Mitgliederversammlung ist mindestens 4 Wochen vorher schriftlich unter Angabe des Tagungsortes und der Tagesordnung einzuladen.

5. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen und geleitet.

6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

7. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Punkte beinhalten :

* Bericht des Vorstandes
* Finanzbericht (Abrechnung / Haushaltsplan usw.)
* Bericht der Kassenprüfer
* Wahlen des Vorstandes nach § 14 Abs.1
* Beschlussfassung über vorliegende Anträge

8. Anträge können gestellt werden :

* von stimmberechtigten Mitglieder
* vom Vorstand
* von Schützengruppen nach § 20

9. Über Anträge, die nicht schon auf der Tagesordnung stehen, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sind.

10. Später eingehende Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, dass die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nicht als Dringlichkeitsantrag eingebracht werden.

11. Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag.

12. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Alle Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung des Bundes gemäß dessen Statuten.

13. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 20 stimmberechtigte Mitglieder es beantragen.

14. Anträge und Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Präsidenten oder seinem Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 13

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Aufgabe der Mitgliederversammlung ist :

1. Wahl des Vorstandes nach § 14 Abs.1
2. Wahl der Kassenprüfer
3. Beschlussfassung über die Jahresrechnung / Haushaltsplan
4. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstandes und der Finanzverwalter
6. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
7. Änderung der Satzung

§ 14

Der Vorstand

1. Der Gesamtvorstand besteht aus :

* 1. dem Präsidenten
* 2. dem stellvertretenden Präsidenten
* 3. dem ersten Finanzverwalter
* 4. dem zweiten Finanzverwalter
* 5. dem ersten Schriftführer
* 6. dem zweiten Schriftführer
* 7. den von der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand für notwendig erachteten Beisitzern (bis zu 2)

2. Weitere Mitglieder gehören dem Gesamtvorstand an :

* 1. der amtierende König / Königin
* 2. der amtierende General
* 3. der Schießmeister
* 4. der / die Vertreter / in der Schützengruppen / Klompenfrauengruppen
* 5. der Jungschützenmeister
* 6. als geistlicher Leiter (Präses) der Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde Wickrath oder eine von ihm zu benennende Person.

3. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus :

* 1. dem Präsidenten
* 2. dem stellvertretenden Präsidenten
* 3. dem ersten Finanzverwalter
* 4. dem ersten Schriftführer

Der geschäftsführende Vorstand ist Vorstand im Sinne von § 26 BGB. Er vertritt die Schützengesellschaft gerichtlich und außergerichtlich.

Zur rechtsgeschäftlichen Vertretung der Schützengesellschaft genügt die Unterschrift eines der Präsidenten mit der Unterschrift eines weiteren Mitgliedes des geschäftsführenden Vorstandes.

Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Präsidenten doppelt.

§ 15

Aufgaben des Vorstandes

Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören :

* 1. Die Schützengesellschaft zu verwirklichen und ein positives Erscheinungsbild der Schützengesellschaft nach innen und außen zu vertreten
* 2. Führung der laufenden Geschäfte
* 3. Erstellen der Jahresabrechnung und eines Haushaltsplanes
* 4. Erstellen der Tätigkeitsberichte
* 5. Berufen des Generals
* 6. Berufen des Schießmeisters und dessen Stellvertreters
* 7. Organisation des Schützenfestes
* 8. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
* 9. Aufnahmen von Mitgliedern und Schützengruppen nach § 20

Die Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Präsidenten einberufen und geleitet.

Der Finanzverwalter ist für die kaufmännische Verwaltung der Schützengesellschaft verantwortlich.
Ein- und Ausgaben sind aufzuzeichnen und mit Belegen nachvollziehbar vorzuhalten.
Erstellen der Jahresabrechnung und des Haushaltsplanes. Geld und Sachwerte sind zu archivieren und sicher aufzubewahren.

Die Beschlüsse sind in das Protokollbuch einzutragen und vom Präsidenten oder vom stellvertretenden Präsidenten und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Der Präses wahrt die geistigen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der Schützengesellschaft.

§ 16

Schiedsgericht

1. Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Schützengesellschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander, sollen vom Vorstand geschlichtet werden.

2. Falls dies nicht möglich ist, ist das Schiedsgericht beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anzurufen.

3. Jedes Mitglied hat das Recht, sich direkt an das Schiedsgericht des Bundes zu wenden.

4. Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. Köln ist in der jeweils gültigen Fassung Bestandteil der Satzung der Schützengesellschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.

§ 17

Der König

Die Schützengesellschaft kann sich eine Königsordnung geben.

§ 18

Jungkönig

Die Schützengesellschaft kann sich eine Jungkönigsordnung geben.

§ 19

Der General

1. Der Vorstand beruft den General, er wird von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre bestätigt. Er ist Mitglied im Vorstand.

2. Zur Bildung des Generalstabes hat der General das Vorschlagsrecht. Der Vorstand entscheidet über die Zusammensetzung des Generalstabes.

3. Die Mitglieder des Generalstabes sind Mitglied in der Schützengesellschaft. Der General und der Generalstab leiten den Festzug der Schützengesellschaft in Abstimmung mit dem Vorstand.

§ 20

Die Schützengruppen

1. Schützengruppen können sein :

* Klompenfrauengruppen
* Schützengruppen
* Jungschützengruppen

2. Mitglieder einer Schützengruppe sind Mitglied in der Schützengesellschaft.

3. Neuaufstellung von Schützengruppen werden dem Vorstand vorgetragen. Der Vorstand entscheidet über die Zugehörigkeit.

4. Eine Schützengruppe kann sich eine Gruppenordnung geben, in der Sie bestimmte organisatorische und sonstige Vorstellungen festlegt. Diese Gruppenordnung darf nur im Einklang mit dieser Satzung stehen.

5. Schützengruppen und Klompenfrauengruppen werden von einem / er Gruppenführer / in geführt. Der / Die Gruppenführer / in wird durch die Gruppe gewählt.

6. Die Gruppenführer / innen wählen eine / n Gruppenvertreter / in. Er / Sie vertritt die Interessen der Schützengruppen und der Klompenfrauengruppen im Vorstand.

§ 21

Jungschützen

1. Jugendliche bzw. Schüler können Mitglied in der Schützengesellschaft werden.

2. Sie treten in Jungschützengruppen auf und können bis zum vollendeten 24. Lebensjahr teilnehmen.

3. Jungschützen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind in der Mitgliederversammlung weder aktiv noch passiv stimmberechtigt.
Sie nehmen nur beratend an dieser teil. Nach dem vollendeten 18. Lebensjahr können die Jungschützen einen Antrag auf vollberechtigte Mitgliedschaft stellen.

4. Die Jungschützen können zum Jungkönigschießen antreten.

§ 22

Der Jungschützenmeister

1. Der Jungschützenmeister organisiert und führt die Jungschützen der Schützengesellschaft.
Er trägt hier die Verantwortung und vertritt deren Interessen im Vorstand.

2. Die Wahl des Jungschützenmeisters und seines Vertreters erfolgt durch die Jungschützengruppen.
Der Jungschützenmeister ist über 21 Jahre und Mitglied in der Schützengesellschaft.

§ 23

Der Schießmeister

1. Der Vorstand beruft den Schießmeister und einen Stellvertreter.

2. Der Schießmeister ist Mitglied im Vorstand.

3. Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützengesellschaft.

4. Er besitzt die fachliche Kompetenz (Ausbildung zum Schießleiter) und trägt hierfür die gesetzliche Verantwortung.

5. Der Stellvertreter unterstützt den Schießmeister und vertritt diesen bei Abwesenheit.
Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen).

Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsportes.

Pokale und sonstige Gegenstände werden von Ihm verwaltet.

§ 24

Wahlen

1. Die Mitglieder des Vorstandes nach § 14 Abs.1, die Kassenprüfer und evtl. der Ehrenrat werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Sie bleiben solange im Amt, bis ein Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig. Bei Kassenprüfern ist eine Wiederwahl nicht zulässig.

2. Die Neuwahl des Präsidenten nimmt ein Ehrenmitglied oder der von der Mitgliederversammlung gewählte Wahlleiter vor.

Nach erfolgter Wahl übernimmt der Präsident die Versammlungsleitung.

3. Die Wahlen erfolgen nach folgendem 2 jährigen Turnus :

a. in Jahren mit ungerader Jahreszahl werden gewählt :

* * der stellvertretende Präsident
* * der erste Finanzverwalter
* * der zweite Schriftführer
* * wenn notwendig Beisitzer
* * ein Kassenprüfer

b. in Jahren mit gerader Jahreszahl werden gewählt :

* * der Präsident
* * der zweite Finanzverwalter
* * der erste Schriftführer
* * wenn notwendig Beisitzer
* * ein Kassenprüfer

4. Jedes Mitglied wird in einem eigenen Wahlgang gewählt.

§ 25

Geschäftsordnung

Die Schützengesellschaft kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 26

Kassenprüfung

Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer prüfen die Führung der Kasse, die Bestände und Vermögensanlagen.

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen schriftlichen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung der Finanzverwalter und des Gesamtvorstandes.

§ 27

Veranstaltungen

Das Schützenfest ist eine feste Jahresveranstaltung. Über weitere Veranstaltungen beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 28

Auflösung der Schützengesellschaft

1. Die Auflösung der Schützengesellschaft kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Auf der Tagesordnung dieser Mitgliederversammlung darf nur der Punkt – Auflösung der Schützengesellschaft – stehen.

2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn :

* * * es der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von 3/4 seiner Mitglieder beschlossen hat.

* * * es von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder der Schützengesellschaft schriftlich gefordert wurde.

Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.

4. Im Falle der Auflösung, der Aufhebung und bei Wegfall des Satzungszweckes der Schützengesellschaft fällt das vorhandene Vermögen an den Heimat- und Verkehrsverein Wickrath mit der Auflage, dass die Barmittel ausschließlich und unmittelbar mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden. Die Sachwerte sind vom Heimat- und Verkehrsverein Wickrath zu archivieren. Bei Wiedererrichtung einer neuen Schützengesellschaft mit gleicher Zielrichtung wie dieser Schützengesellschaft, sind dieser die Sachwerte nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung, zu übergeben.

Diese Satzung wurde auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am
28. Oktober 2005 verabschiedet.

Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.

Präsident: Hans-Wolfgang Meier
Stellvertretender: Hans Rittger
Finanzverwalterin: Elisabeth Fehlemann


Letzte Aktualisierung ( Samstag, 15. Oktober 2011 )