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Preußische Auszeichnungen
Ehrenkreuz zur Erinnerung - Frontkämpferkreuz

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Ehrenkreuz zur Erinnerung an den Weltkrieg 1914 – 1918

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Das Ehrenkreuz der Erinnerung, kurz: „Frontkämpferkreuz“ genannt, wurde mit der Verordnung vom 13.7.1934 von Reichspräsident Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, kurz vor seinem Tod, zur Erinnerung an die Leistungen des deutschen Volkes im Weltkrieg 1914 – 1918 für alle Kriegsteilnehmer und Kriegshinterbliebenen gestiftet.

Das Frontkämpferkreuz wurde in drei Formen gestiftet:
1. für Frontkämpfer, (Bronze, mit Schwertern und Kranz aus Lorbeer)
2. für andere Kriegsteilnehmer (Bronze, ohne Schwerter und Kranz aus Eichenlaub)
3. für Witwen und Eltern gefallener, verschollener oder an den Folgen von Verwundung oder in der Kriegsgefangenschaft gestorbener Kriegsteilnehmer. (wie 2. jedoch Bronze geschwärzt)

Das Band für 1.+ 2. war: schwarz, 2x weiß, in der Mitte rot.
Das Band für 3. war: weiß, 2x schwarz, in der Mitte rot.

Das Kreuz wurde von zahlreichen Herstellern produziert, die auf der Rückseite ihre „Marken“ einstanzten.
Zur Ausgabe gelangten: über 6 Millionen Stück für Frontkämpfer (1.), über 1 Million für Kriegsteilnehmer (2.) und ca. 720.000 für Witwen und Eltern (3.).

Die Ehrenkreuze wurden auf Antrag verliehen.

Besonderheit: das Ehrenkreuz wurde an alle Fahnen und Standarten der „Alten Armee“ als Auszeichnung für die Teilnahme am Weltkrieg 14/18 verliehen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 15. Oktober 2011 )