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Vorstand der Bruderschaft Wanlo
Präses
Brudermeister
Schrift-/Geschäftsführer
Kassierer
Der Vorstand einer Schützen-Bruderschaft
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Vorstand und Chargierte


Präses:

Siehe auch: Pfarrer von Wanlo, denn es ist davon auszugehen, daß der zeitige Pfarrer auch der Präses der Bruderschaft war.

Ab 1949 Adolf Gau
Ab 1958 Paul Erb
Ab 1970 Hans-Josef Schuck
Ab 2008 Michael Röring

1. Brudermeister

von 1909 bis 1918 Johann Schröders
von 1918 bis 1921 Leopold Gillrath
von 1922 bis 1923 Martin Jülicher
von 1924 bis 1925 Wilhelm Kronenberg
von 1926 bis 1949 Theodor Heinen

Ab 1949 Hugo Jansen
Ab 1955 Peter Esser
Ab 1957 Peter Lützler
Ab 1985 Franz Moll
Ab 2004 Andreas Klauth
Ab 2011 Stefan Wrage
Ab 2014 Christian Giesen

1. Schrift-/Geschäftsführer

Ab 1949 Josef Gippert
Ab 1952 Johann Jordans
Ab 1955 Ferdinand Gippert
Ab 1957 Michael Wolf
Ab 1969 Karl-Josef Baums
Ab 1970 Toni Katz
Ab 1985 Marlene Katz
Ab 1987 Achim Haimüller
Ab 1995 Uwe Waldow
Ab 2004 Thomas Becker
Ab 2007 Jürgen Klauth
Ab 2008 Thomas Irrgang
Ab 2015 Alexander Jägers

1. Kassierer

Ab 1949 Wilhelm Winter
Ab 1963 Josef Frenzen
Ab 1965 Franz Klauth
Ab 1970 Hans-Toni Lützler
Ab 1985 Karl Heinrichs
Ab 2004 Marlene Katz
Ab 2005 Jürgen Klauth
Ab 2007 Michael Schmitz

Der Vorstand einer Schützen-Bruderschaft

(Schützen = beschützen! - Beschützen des Heimatortes / der Kirche, in alter Zeit.)

An der Spitze eines Vereines steht natürlich der Vorsitzende. Bei den Schützen-Bruderschaften ist das der Brudermeister oder auch Präsident.

Ein weiterer wichtiger Posten ist der Kassierer. Manche sagen, das ist der wichtigste Posten!
In den Bruderschaften auch Rendant, Zahlmeister oder Schatzmeister genannt.

Der dritte Posten, des meist als "Geschäftsführender Vorstand" bezeichnet, ist der Geschäftsführer.
Dieser übernimmt alle Schreibarbeiten wie Protokoll, Einladungen usw.
Wichtig beim Protokoll der Jahreshauptversammlung (Mitgliederversammlung) ist, daß alle Posten des Vorstandes und der Chargierten, die auf der Versammlung gewählt werden (müssen), im Protokollbuch namentlich erfaßt sind.
Meistens übernimmt er auch die Öffentlichkeits- und Pressearbeit, die für einen Verein sehr wichtig sind.

Ein Präses ist für die Bruderschaften als geistlicher Beistand unverzichtbar. Das ist meistens der örtliche kath. Pfarrer.
In der heutigen Zeit müssen sich oft mehrere Bruderschaften wegen Priestermangels einen Präses "teilen".

Eine weitere wichtige Person bei den Bruderschaften ist der König (Schützenkönig).
König ist, wer den (Holz-) Vogel von der Stange schießt. Dies ist eine sehr alte Tradition in den Bruderschaften.
Der König wird i.d.R. von zwei Minister begleitet. Die Minister werden in einigen Bruderschaften auch "Brudermeister" genannt, meist dann, wenn der Vorsitzende der "Präsident" ist.
In einigen Bruderschaften ist dem König ein Königsadjutant zugeordnet.

Im Bezirksverband "Mönchengladbach – Rheydt – Korschenbroich" ist der Bez.-Königs Adjutant der Koordinator und regelt die Einladungen des Bez.-Königs.

Die Titel der Vorsitzenden:
In der Bruderschaft = Brudermeister / Präsident.
Im Bezirks-Verband = Bezirks-Bundesmeister.
In der Diözese = Diözesan-Bundesmeister.
Im "Bund" = Bundes-Schützenmeister.
Der höchste Repräsentant im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ist der Hochmeister.
Das ist seit 1990 Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg.
Ab 27.3.2011 - Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm

Die Chargierten, die ebenfalls auf der Jahreshauptversammlung gewählt werden, sind die Offiziere der Bruderschaft.
Das höchste Dienstgrad ist der General. Bei manchen Bruderschaften gibt es auch den Generalfeldmarschall, wie auch noch andere Dienstgrade der Stabsoffiziere (Major, Oberstleutnant, Oberst). Alle Stabs-Offiziere haben i.d.R. einen oder zwei Adjutanten.

Ein weiterer Offizier ist der Hauptmann (heißt bei der Kavallerie "Rittmeister").
Dieser ist in den Bruderschaften meistens der kommandierende Offizier.
Ein weiterer, wichtiger Posten bei den Chargierten ist der Fähnrich (heißt bei der Kavallerie "Kornett").
Dieser trägt die Bruderschaftsfahne und wird von zwei Adjutanten (Fahnenjunker) begleitet.
In früherer Zeit war dieser Posten so begehrt, das die Personen, die Fähnrich werden wollten, dafür Geld boten. Wer das meiste bot, wurde Fähnrich.
Das niedrigste Dienstgrad ist der Spieß (Kompaniefeldwebel).
Der hat dafür zu sorgen, das alle Schützen (Bruderschaftler) pünktlich und ordentlich antreten und meldet das dem Hauptmann.
Außerdem verhängt er Strafen, wenn die Schützen sich etwas zu schulden kommen ließen. Dafür hat er meistens ein dickes Notizbuch in seiner Uniform stecken. Er schreibt darin alle Vergehen, wie "zu spät kommen", "schmutzige Uniform", "abgerissener Knopf", "Widerworte einem höheren Dienstgrad gegenüber" usw. auf. Die Strafen werden meistens am Montag, wenn man "unter sich" ist eingefordert.
Der "Spieß" marschiert immer am Schluß der Bruderschaft damit er den totalen Überblick hat.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. September 2020 )