Wickrathberg Chronik
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Chronik des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg
Gefallene 1. + 2. Weltkrieg

Chronik des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg

Auszug aus der Chronik des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg (VHD)
Quelle: UNSER DORF in Worten und Bildern
Die Angaben in (s. S. .....) beziehen sich auf die Seiten aus diesem Buch.

Der Wickrathberger Hauptlehrer Wilhelm Rheinen wurde am 1. August 1859 in Homberg geboren. Nach der Ausbildung war er von 1880 bis 1890 Lehrer in Essen. Hauptlehrer an der evangelischen Schule in Wickrathberg war er ab 1890 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1924.

Er starb mit 80 Jahren am 5. Juni 1939 bei Bielefeld und wurde am 9. Juni 1939 in Wickrathberg beigesetzt.

Neben seiner Tätigkeit als Lehrer hat er das Kirchenarchiv betreut. Die Veröffentlichung seines Werkes „Geschichte der evangelischen Gemeinde Wickrathberg“ 1940 erlebte er leider nicht mehr.

Mit der Einweihung des Denkmals für die Gefallenen neben der ev. Kirche am 12.10.1930 war auch der Heimat- und Denkmalpflegeverein gegründet. Die Arbeit des Vereins ruhte ab 1945. Im Jahre 1954 wurde der Verein neubegründet. Durch die Kriegswirren existieren leider keine Unterlagen aus der Zeit des ersten Vereins.

Am 18. März 1954 fand die erste Vorstandssitzung des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg nach dem Krieg statt, der bald eine zweite am 6. Mai des gleichen Jahres folgte. Bei der zweiten Vorstandssitzung übergab der Vorsitzende Otto Offermann das von 1945 stammende Sparbuch dem Kassierer und bat ihn, bei der Sparkasse Wickrath eine Nachtragung der aufgewerteten DM-Beträge vornehmen zu lassen. Zur allgemeinen Freude wurde festgestellt, dass die Mitgliederwerbung 274 neue Mitglieder gebracht hatte.

* Erste Aufgaben des Vereins waren die Instandsetzung des Denkmals an der Kirche und das Bemühen, neue Straßennamen für das Dorf zu finden! So gab es im Dorf zwölf verschiedene Häuser mit der Hausnummer 19. Der Vorschlag des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege sah folgende Straßenbezeichnungen vor: Straße von Wickrath bis Gaststätte Bresser: "Damm", von Bresser bis Ortsausgang Wanlo: "Dorfstraße", von Bresser bis Ortsausgang Beckrath: "Beckrather Straße", heute "Niersstraße", von Haus P. Barten bis Ortsausgang Richtung Güdderath: "Taubengasse", von der Dorfstraße längs des Pfarrhauses: "Viehweg", heute "Am Pastorat", zwischen Taubengasse und Viehweg. "Am Tannenwäldchen". Die Straße durch die Siedlung: "Siedlung", heute "Am Büschgen", Verbindungsweg zwischen Damm und Siedlung. "Postillionsweg", abgehend von der Beckrather Straße: "Kinkelbach", abgehend von der Beckrather Straße zum Broicherhof: "Broicherweg", von der Dorfstraße in Richtung Hochneukirch: "Hochneukircher Straße". Auf jeder Straße links musste mit 1 und rechts mit 2 angefangen werden. Es dauerte schließlich bis zum Jahre 1960, die Neubenennungen durchzuführen.

* Bei der Jahreshauptversammlung am 10. August 1960 wurde der Wunsch geäußert, einen Kinderspielplatz im Pfarrgarten anzulegen. Pfarrer Dr. Erich Gehring erklärte sich seitens der evangelischen Kirchengemeinde bereit, der Gemeinde Wickrath einen Teil des Pfarrgartens zu verpachten. Dadurch hatte der Verein für Heimat- und Denkmalpflege die Vorbedingung zur Anlage eines Kinderspielplatzes geschaffen. Der Verein gab eine Geldspende von 200,-- DM und bat alle Bürger ihr Scherflein beizutragen. Die Übergabe des Kinderspielplatzes erfolgte am 17.6.1961 (s. S. 98).

* Im Verein hatte es in der Zwischenzeit einen Wechsel im Vorstand gegeben. Fritz Barten führte seit 1955 den Verein als Vorsitzender. Dieses Amt führte er mit viel Engagement bis 1973.

* Bei der Jahreshauptversammlung im November 1973 gab es im Vorstand eine Wachablösung. Nach 18 Jahren als 1. Vorsitzender gab Fritz Barten seinen Posten an Cornelius Goeters weiter.
Der 2. Vorsitzende wurde Kurt Sattelmeyer, Schriftführer Heinz Coonen, Kassenführer Günter Teich. Unter großem Beifall dankte Helmut Barten dem scheidenden Vorstand für die geleistete Arbeit.

* Das neue Bebauungsgebiet im Unterdorf sollte auf Vorschlag des Heimatvereins folgende Namen erhalten: "Im Schlaun", "Eilbrachtweg", "Bachovenweg".

* Im Zuge der kommunalen Neugliederung, die trotz des örtlichen Widerstandes nicht zu verhindern war, mussten einige Straßen umbenannt werden. Neu war die "Berger Dorfstraße", aus "Viehweg" wurde "Am Pastorat", aus "Amselweg" wurde "Pirolweg" und aus "Wiesenweg" wurde "Eisvogelweg". Die Vorschläge des Vereins wurden unverändert übernommen.

* Am 4. Mai 1975 wurde die neue große Stadt Mönchengladbach (einschließlich Rheydt und Wickrath) in 10 Bezirke eingeteilt. Der 10. Bezirk wurde Wickrath-Ortskern und Wickrath-Land.

* Im Jahre 1976 wurde das neue evangelische Gemeindehaus fertiggestellt.

* Als 1977 in Beckrath, Herrath, Buchholz und Wickrathhahn die Poststellen bereits wegrationalisiert worden waren führte der Heimatverein mit dem damaligen Postminister Gscheidle einen Schriftverkehr. Als Ergebnis wurde mitgeteilt, dass der Minister nicht daran denke, die Poststelle aufzulösen.

* Das Ehrenmal an der Kirche wurde mit Namen der Gefallenen in den Weltkriegen bestückt.

* Im Jahre 1979 kam zum ersten Mal das Thema "Ehrenmal Kriegsgefangenenlager Wickrathberg" auf.

* Bei den Jahreshauptversammlungen der letzten Jahre, so auch 1980, nahmen durchweg 150 Gäste teil.

* An dieser Stelle sei auch einmal erwähnt, daß der Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg in Herrn Stadtverwaltungsrat Hans-Josef Pisters einen Menschen und Partner hatte, der sich stets um die Belange des Dorfes Wickrathberg in hervorragender Weise bemühte. Der Verein für Heimat- und Denkmalpflege sagt ganz herzlich Danke.

* Am 21. März 1981 erhielt Cornelius Goeters den Benediktpreis.

* Im Jahre 1981 zählte der Verein für Heimat- und Denkmalpflege 335 Mitglieder.

* Mitte des Jahres 1982 erschien völlig überraschend im Schloßhotel Wickrath Graf Peter von Quadt mit seiner Frau. Er war auf der Rückfahrt aus dem Ruhrgebiet nach München und wollte die Heimat seiner Vorfahren einmal sehen. Bei einem Kaffeeklatsch trafen sich Heimatfreund Wilhelm Kuhlen und Gemahlin, sowie der Vorsitzende des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege Cornelius Goeters mit Gemahlin und sprachen mit dem Grafen über Historie und Gegenwart. Peter von Quadt wollte daraufhin den regierenden Fürsten Paul zu Quadt-Isny informieren und weitere Kontakte zwischen den "letzten Herren" von Wickrath und den jetzigen Heimatfreunden der ehemaligen Reichsherrlichkeit knüpfen.

* Ende 1982 wurde das Ehrenmal an der Kirche restauriert. Laut Kostenvoranschlägen beliefen sich die Kosten des ersten Bauabschnitts auf mehr als 10.000,-- DM. Die Stadt Mönchengladbach erklärte sich bereit, hiervon 6.000,-- DM zu übernehmen. Die auf Papier festgehaltenen Namen der Toten der Kriege 1914-1918 und 1939-1945 wurden in einer Kapsel im Innern des Denkmals gelagert. Der Begleittext zur Kapsel hatte folgenden Wortlaut:
"Heute, am 9. November 1982, sind nach einer Umgestaltung des Denkmals die Platten, die bisher die Namen unserer Toten trugen, ersetzt worden. Die einliegenden Blätter enthalten die Namen der Toten unserer Dorfgemeinschaft aus beiden Weltkriegen. Wir leben in der Hoffnung, daß unseren Menschen nie wieder ein solches Leid widerfahrt".

* Die Jahreshauptversammlung am 15. November 1983 ergab eine einstimmige Wiederwahl des bisherigen Vorstandes. Es waren dies im Einzelnen: 1.Vorsitzender Cornelius Goeters, 2.Vorsitzender Herbert Junge, Kassierer Irmhild Bend, Schriftführer Gerd Kamphausen, Beisitzer Qtto Andes, Heinz Coonen, Gert Lüderitz. Es war wieder ein volles Haus von etwa 130 Teilnehmern zu verzeichnen.

* Bei der Jahreshauptversammlung am 20. November 1984 wurde der gesamte Vorstand wiedergewählt. Besonders hervorgehoben wurde der 80jährige Geburtstag von Fritz Barten, der den Verein für Heimat- und Denkmalpflege 18 Jahre als 1. Vorsitzender geführt hatte und die 20jährige Mitarbeit im Vorstand von Gert Lüderitz.

* Im Jahre 1984 gab es auch einen Wechsel in der Poststelle in Wickrathberg. Frau Irmhild Bend übernahm die Führung der Poststelle von Irmgard Kremers, die mit entsprechenden Dankesworten für ihre Arbeit verabschiedet wurde.

* Zum Thema Kriegsgefangenenlager in Wickrathberg nahm der 1. Vorsitzende Cornelius Goeters erste Kontakte mit ehemaligen Insassen auf, um eventuelle Tagebücher oder Zeichnungen zu erhalten.

* Bei der Jahreshauptversammlung am 19. November 1985 wurde der bisherige Vorstand bestätigt. Innerhalb dieser Versammlung wurde auch über eine geeignete Stelle für einen Gedenkstein des Kriegsgefangenenlagers gesprochen. Hierzu mussten Verhandlungen mit dem Landesstraßenbauamt geführt werden.

* Anläßlich der Jahreshauptversammlung am 18. November 1986 konnte Otto Andes seine 25jährige Mitgliedschaft im Vorstand des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege feiern. Es gab allen Grund ihm zu danken; wenn er um Hilfe gebeten wurde, war er immer zur Stelle.

* Am 17. November 1987 legte Cornelius Goeters nach 14 Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden nieder. Cornelius Goeters, der sich vor allem als Historiker verstand, resignierte nicht. Er wollte vielmehr jüngeren eine Chance geben in führenden Positionen dem Ort und Bezirk zu dienen. Wickrathberg hat Cornelius Goeters viel zu verdanken. Sein jahrelanges Wirken zum Wohle des Ortes wird nicht vergessen werden.
Das gilt ebenso für Herbert Junge, der zwar immer etwas im Hintergrund wirkte, deswegen aber nicht weniger wirkungsvoll. Auch er war ein großer Gönner des Ortes Wickrathberg.

* Das Jahr 1988 begann für den Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg mit einem neu gewählten Vorstand. Er setzte sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden Gert Lüderitz, 2. Vorsitzender Wolfgang Elschenbroich, Kassierer Herbert Schulz, Schriftführer Gerd Kamphausen, Beisitzer Horst Scholten, Marianne Beckers, Heinz-Dieter Waidner.

* Die 1987 gefällte Friedenseiche aus dem Krieg 1870/71 wurde durch eine neue Eiche ersetzt. Diese neue Friedenseiche wurde am 12. März 1988 in Zusammenhang mit einem ökumenischen Gottesdienst neben dem Denkmal an der Kirche gepflanzt.

* Der 8. Oktober 1988 wurde zu einem der größten Ereignisse der letzten Jahrzehnte unseres Dorfes Wickrathberg. An diesem Tag fand die offizielle Einweihung des Erinnerungssteines an das Kriegsgefangenenlager statt. Unter großer Beteiligung und eindrucksvollen Reden, sowie musikalischer Unterstützung wurde ein großer "Findling" mit Bronzetafel seiner Bestimmung übergeben (s. S. 76).

* Am 9. November 1988 fand ein ökumenischer Gottesdienst zur Erinnerung an die Reichskristallnacht statt, bei der in Wickrathberg die Synagoge niederbrannte. Anschließend fand ein gemeinsamer Gang zur bereits angebrachten Erinnerungstafel statt.

* Im Jahr 1989 besuchten bis zu 100 ehemalige Insassen des Kriegsgefangenenlagers den Erinnerungsstein.

* Bei der Jahreshauptversammlung 17. November 1992 ergaben die Wahlen zum Vorstand folgendes: 1. Vorsitzender Gert Lüderitz, 2. Vorsitzender Reinhard Sennewald, Kassierer Herbert Schulz, Schriftführerin Marianne Beckers, Beisitzer Karl Meyer, Horst Scholten, Heinz Dieter Waidner.

* Bei dieser JHV wurde u.a. das Buch "Auf den Rheinwiesen 1945 - 101 Tage Kriegsgefangenschaft" von Dr. Paul Brägelmann aus Vechta vorgestellt. Es behandelte u.a. das Kriegsgefangenenlager Wickrathberg.

* Der Verein hatte in 1992 über 400 Mitglieder.

* Bei der Jahreshauptversammlung am 15. November 1994 blieb der überwiegende Teil des Vorstandes im Amt. Lediglich als neuer Beisitzer wurde Peter Neuß gewählt.

* Ab dem 20. Dezember 1994 übernahm Marlene Steins-Unverferth die Postagentur an der Niersstraße 19.

* Aus Anlaß der 50. Wiederkehr des Bestehens des Kriegsgefangenlagers fand in der evangelischen Kirche Wickrathberg ein Ökumenischer Gottesdienst statt mit anschließendem Gang zum Erinnerungsstein.

* Anläßlich der Jahreshauptversammlung am 14. November 1997 wurde der gesamte Vorstand in seinem Amt bestätigt.

* Im Frühjahr 1998 wurde mit dem Bau des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr begonnen, Fertigstellung im Sommer.

* Der 19. August 1998 war für das Dorf Wickrathberg ein Tag der Trauer. An diesem Tag starb nach kurzer, schwerer Krankheit der 1. Vorsitzende des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg, Gert Lüderitz. Im Alter von erst 62 Jahren verloren wir einen guten und lieben Freund und vor allem einen echten Wickrathberger, der sich um das Dorf verdient gemacht hat.

* Der Mönchengladbacher Historiker Dr. Herbert Reiners verfaßte in Verbindung mit dem Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg ein Buch unter dem Titel "Kriegsgefangenenlager Wickrathberg 1945". Die Vorstellung des Buches erfolgte am 12. November 1998 im evangelischen Gemeindehaus Wickrathberg.

* Anläßlich der Jahreshauptversammlung des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege am 27. November 1998 stand die Wahl eines neuen 1. Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Der bisherige 2. Vorsitzende Peter Neuß wurde spontan vorgeschlagen. Die Versammlung wählte Peter Neuß einstimmig zum 1. Vorsitzenden. Peter Neuß nahm die Wahl an und bedankte sich für das Vertrauen. Der Posten des 2. Vorsitzenden blieb vorerst vakant.

* Der Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg hatte im Jahr 1998 eine Mitgliederzahl von 508.

* Im April 1999 mussten die Wickrathberger Abschied nehmen vom langjährigen 1. Vorsitzenden des Vereins, Fritz Barten. Viele Jahre hatte er den Verein mit großem Einsatz geführt.

* Am 27. Mai 1999 wurde das Buch "Stadthallen-Lazarett Rheydt 1945" von Dr. Herbert Reiners vorgestellt. Hier war ebenfalls als Verleger der Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg tätig.

* Am 13. August 1999 verließ uns eine der herausragendsten Persönlichkeiten Wickrathbergs für immer. Cornelius Goeters starb 78-jährig und Wickrathberg trauerte um einen Mann, der sich viele Jahre für das Dorf und seine Bewohner eingesetzt hatte. Er war lange Jahre 1. Vorsitzender des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege.

* Der Verein für Heimat- und Denkmalpflege lud am 7. und 8. September 1999 ältere Wickrathberger Bürgerinnen und Bürger zu einer Runde bei Kaffee und Kuchen ein, um Anekdoten aus der Vergangenheit für die Nachwelt festzuhalten ("Platte Vertäll", s. S. 64).

* Bei der Jahreshauptversammlung am 19. November 1999 wurde Christoph Waidner zum 2. Vorsitzenden des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege einstimmig gewählt. Gleichzeitig wurde Jürgen Neugebauer als 1. Kassierer ebenfalls einstimmig gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Thomas Lingen an.

* Erstmalig wurde am 3. November 2000 ein Sankt-Martinszug in Wickrathberg durchgeführt, der wegen der überraschend großen Beteiligung fortan die bis dato traditionelle Nikolausveranstaltung ersetzte.

* Am 23. November 2001 stimmte eine Mitgliederversammlung einer überarbeiteten Satzung aus dem Jahre 1993 zu. In der Versammlung wurde besonders an Herbert Schulz gedacht, der lange Jahre die Vereinskasse geführt hatte und am 10. Januar 2001 verstorben war. Auf dieser Jahreshauptversammlung wurde der Mitgliedsbeitrag auf 5,-- Euro festgesetzt.

* Für das Neubaugebiet zwischen "Lerchenweg" und "Am Büschgen" schlug der Verein für Heimat- und Denkmalpflege den Namen "Sperlingweg" vor, der von der Bezirksvertretung auch genehmigt wurde.

* Anläßlich der Jahreshauptversammlung am 22. November 2002 wurden eine neue Lautsprecheranlage und zwei neue Lichtfluter mit einer Leistung von je 500 Watt vorgestellt. Die Kosten hatte der Verein für Heimat- und Denkmalpflege übernommen.

* Peter Beckers erklärte seinen Rücktritt als Schriftführer. Er schlug als Nachfolger den bereits im Vorstand mitwirkenden Heinz-Gerd Wöstemeyer vor, der bis zur Wahl des Vorstands im Jahre 2003 für ein Jahr zum Schriftführer gewählt wurde.

* Bei der am 21. November 2003 stattfindenden Jahreshauptversammlung wurde nachfolgender Vorstand für 3 Jahre gewählt: 1. Vorsitzender Peter Neuß, 2. Vorsitzender Christoph Waidner, Schriftführer Heinz-Gerd Wöstemeyer, Kassierer Jürgen Neugebauer, Beisitzer Peter Beckers, Karl Meyer, Heinz-Dieter Waidner, Achim Wilms. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung zeigte Heinz-Gerd Wöstemeyer seinen Dia-Vortrag unter dem Titel: "Die Niers - von der Quelle bis zur Mündung". Peter Hörchens berichtete ausführlich über den Fortgang und den aktuellen Stand der Kirchenrestaurierung.

* Im Jahre 2004 befaßte sich der Vorstand des Vereins für Heimat- und Denkmalpflege mit der Durchführung seines 75-jährigen Jubiläums im Jahre 2005.

* Sigrid Lammertz wurde als Beisitzerin kooptiert. [Kooptierung ist eine Ergänzungswahl]

* Der 11. Juli 2004 war ein herausragender Tag für Wickrathberg. An diesem Tag wurde die über mehrere Jahre restaurierte Kirche wieder in Dienst genommen. Am 17. Juli 2004 folgte dann ein Festgottesdienst mit geladenen Gästen. Das Wickrathberger Kleinod erstrahlt seither wieder im neuen Glanz und ist nach langem Warten wieder der weithin leuchtende Mittelpunkt des Dorfes. Die Anteilnahme und Spendenbereitschaft der Bevölkerung hat gezeigt, wie viel gerade diese Kirche den Menschen hier vor Ort und darüber hinaus bedeutet.

* Ein "alter" Wickrathberger, Wolfgang Lüderitz, vertonte freundlicherweise das Gedicht von Luise Förster "Wickrathberg du Heimatstätte" und zwar nicht nur einstimmig, sondern auch in einem vierstimmigen Männerchorsatz, der zwischenzeitlich in den Besitz des MGV "Eintracht" Wickrathberg übergegangen ist. Ein besonderer Dank an Wolfgang Lüderitz (s. S. 60).

* Das Grundstück Ecke "Am Pastorat/Am Tannenwäldchen" wurde für den Verein erworben. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, die bislang sehr schmuddelige Ecke künftig besser zu pflegen.

* Im Jahre 2005 feierte der Verein für Heimat- und Denkmalpflege sein 75-jähriges Bestehen. Jubiläumsveranstaltungen (s. S. 160).
* Abschrift dieser Chronik von Heinz-Josef Katz – Mitglied im Verein für Heimat- und Denkmalpflege Wickrathberg.

Die Vorsitzenden seit der Gründung:

Ab 1930 - der 1. Vorsitzende ist unbekannt
1954 - 1. Vorsitzender nach dem Krieg: Otto Offermann
1955 - Fritz Barten (18 Jahre)
1973 - Cornelius Goeters (14 Jahre)
1987 - Gert Lüderitz (verstorben: 19.8.1998)
1998 - Peter Neuß (15 Jahre)
2013 - 1. Vorsitzende: Karl-Heinz Reinhard
Ehrenvorsitzender ab 2013: Peter Neuß

Den Gefallenen des Dorfes Wickrathberg zum Gedenken

1. Weltkrieg 1914-1918

1914
Wilhelm Joeres – Gottfried Segschneider – Wilhelm Kellers – Adam Kremers – Gustav Joeres – Otto Rheinen – Peter Caumanns – Gustav Schrey
1915
Matthias Reisgen – Hermann Reisgen – Karl Dewies – Peter Langmatz – Wilhelm Prinz – Gustav Joeres
1916
Gerhard Coenen – Karl Essers – Otto Essers – Wilhelm Meurer – Heinrich Jennessen – Wilhelm Coenen Heinrich Scheffer – Christian Cremer
1917
Fritz Schrey – Hermann Franken – Karl Meyer – Peter Croon – Jakob Haberer – Fritz Deußen
1918
Johann Schrey – Heinrich Heilmann – Wilhelm Schiffers – Wilhelm Sachsenhausen – Wilhelm Jenneßen – Wilhelm Fleischer – Wilhelm Hörchens – Johann Kamphausen – Friedrich Joeres – Wilhelm Specht

2. Weltkrieg 1939-1945

1939
Jakob Kärcher
1940
Heinrich Heinen – Karl Plesse
1941
Albert Cloeters – Ernst Finken – Rudolf Hirsch – Luise Hoffmann – Josef Houben – Hubert Jöcken – Willi Joeres – Hans Kamphausen – Heinrich Lehnen – Ernst Schwarz – Willi Steins
1942
Gerhard Bähren – Heinrich Baltes – Karl Cremer – Helmut Engels – Gerd Greiffenberg – Ernst Herbst – Ernst Heynen – Heinrich Jennes – Johann Joeres – Otto Kamphausen – Karl Laermann – Willy Langmatz – Johann Lindgens – Fritz Richter – Willy Richter – Erwin Sattelmeyer – Willy Schüller – Clemens Skora – Ernst Vasters – Johann Willemsen
1943
Wolfgang Albrecht – Wilhelm Croon – Wilhelm Engels – Heinrich Jeppen – Wilfried Lindgens – Hans Mayon – Johann Romeney – Karl Teich
1944
Wilhelm Caumanns – August Cloeters – Hermann Coenen – Willy Coenen – Hermann Frenzen – Oswald Glück – Hugo Gretzinger – Karl Heynen – Martin Jacken – Gustav Jansen – Wilhelm Deußen – Heinrich Joeres – Emil Kamphausen – Jakob Caumanns – Ernst Kremers – Wilhelm Meyer – Jakob Nothdurft – Herbert Offermann – Ernst Paulußen – Gerhard Richter – Artur Rufenach – Willy Scholten – Herbert Tücking – Karl Warmbier – Johann Weissen – Willy Wilms – Johann Winnterer
1945
Reinhard Bahr – August Bimm – Walter Braun – Willy Bülow – Walter Engels – August Finken – Heinrich Frenzen – Wilhelm Goeters – Fritz Greiffenberg – Leonhard Hurtmann – Erich Kamphausen – Hans Knorr – Anna Knuth – Gustav Konrad – Hemut Konrad – Rudi Krüger – Theodor Langmann – Heinrich Langmatz – Willy Lindgens – Iogo Lüderitz – Paul Morjan – Emil Neuß – Hans Otten – Martin Otten – Hans Pongs – Hermann Printz – Franz Raatz – Erika Richter – Ernst Römisch – Eduard Schmidt – Lisel Schmidt – Walter Schrey – Gisela String – Margret String – Christian Teich – Anton van Tessel – Erich Tietenberg – Xaver Tümmler – Gustav Vogt – Elsbeth Warmbier – August Zumbroich
Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. März 2016 )